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	<title>Powiat Policki - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T14:47:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Powiat_Policki&amp;diff=196598&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Robert John: /* Geschichte */ wenn sie es anmerken, gibt es ja sicher auch Quellen.</title>
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		<updated>2026-03-26T15:57:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; wenn sie es anmerken, gibt es ja sicher auch Quellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Powiat&lt;br /&gt;
 | Powiat                   = Policki&lt;br /&gt;
 | Wappen                   = [[Datei:POL powiat policki COA.svg|99px|Wappen des Powiat Policki]]&lt;br /&gt;
 | Karte                    = [[Datei:POL powiat policki map.svg|149px|Lage des Powiats]]&lt;br /&gt;
 | ISO                      = PL-32&lt;br /&gt;
 | TERYT                    = 3211&lt;br /&gt;
 | Kreisstadt               = Police (Woiwodschaft Westpommern){{!}}Police&lt;br /&gt;
 | Fläche                   = 665&lt;br /&gt;
 | Verstädterungsgrad       = 52,69&lt;br /&gt;
 | Telefonvorwahl           = 91&lt;br /&gt;
 | KFZ-Kennzeichen          = ZPL&lt;br /&gt;
 | Stadtgemeinden           = –&lt;br /&gt;
 | Stadt- und Landgemeinden = 2&lt;br /&gt;
 | Landgemeinden            = 2&lt;br /&gt;
 | Starost                  = Shivan Fate&lt;br /&gt;
 | StarostDatum             = 2024&lt;br /&gt;
 | AnschriftStraße          = ul. Tanowska 8&lt;br /&gt;
 | AnschriftOrt             = 72-010 Police&lt;br /&gt;
 | Webpräsenz               = www.powiat.policki.pl&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Powiat Policki&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch übersetzt &amp;#039;&amp;#039;Pölitzer Kreis&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Landkreis]] (poln. &amp;#039;&amp;#039;[[Powiat]]&amp;#039;&amp;#039;) im Nordwesten der [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Westpommern]]. Er ist flächenmäßig der kleinste Landkreis dieser [[Woiwodschaft Westpommern|Woiwodschaft]]. Im Norden grenzt der Landkreis an das [[Stettiner Haff]], im Westen an den [[Landkreis Vorpommern-Greifswald]] in  der [[Bundesrepublik Deutschland]], im Süden an die [[Oder]] in Pargow (poln. [[Pargowo]]), im Osten an die Stadt [[Stettin]], an die Oder in Pölitz ([[Police (Woiwodschaft Westpommern)|Police]]) und an den polnischen [[Landschaftsschutzpark Unteres Odertal]] &amp;#039;&amp;#039;(Park Krajobrazowy Dolina Dolnej Odry)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Landkreis Policki befindet sich auf dem heute [[Polen|polnischen]] Gebiet des historischen [[Vorpommern]]. Im [[Sprachgebrauch]] der nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] von dort vertriebenen deutschen Bevölkerung wird er auch als &amp;#039;&amp;#039;Stettiner Zipfel&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, um damit zu verdeutlichen, dass dieser kleine Teil Vorpommerns nie ein Teil von Hinterpommern war und nur dadurch von Vorpommern abgetrennt wurde, weil er nach 1945 seitens der [[sowjetisch]]en Besatzungsmacht der [[Volksrepublik Polen]] zur Verwaltung unterstellt worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Powiat Policki ist mit der [[Geschichte Pommerns]] eng verbunden. Somit ist sie seit dem 10. Jahrhundert geprägt von wechselnden Zugehörigkeiten und instabilen Herrschaftsverhältnissen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der polnische Herzog [[Bolesław I. (Polen)|Bolesław I. der Tapfere]] (Bolesław Chrobry) gründete im Jahre 1000 im Einvernehmen mit Kaiser [[Otto III. (HRR)|Otto III.]] ein Missionsbistum in [[Kołobrzeg|Kolberg]]. Jedoch zwangen um 1010 die heidnischen Pomoranen den dort eingesetzten Bischof [[Reinbern]] zur Flucht, womit die kurze Geschichte des Bistums Kolberg endete. Als um 1035 eine heidnische Reaktion eine Staatskrise in Polen auslöste, machten die [[Pomoranen]] sich durch einen Aufstand auch politisch unabhängig. Der polnische Herzog [[Bolesław III. Schiefmund]] unterwarf das Gebiet um die Odermündung und Hinterpommern mit den Hauptburgen Cammin und Stettin in drei Feldzügen der Jahre 1116, 1119 und 1121.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der dänischen Lehnshoheit über [[Vorpommern]] 1227 erhob die Markgrafschaft Brandenburg der [[Askanier]] Ansprüche auf die Lehnshoheit über [[Pommern]]. Bedingt u.&amp;amp;nbsp;a. durch die Entvölkerung ganzer Landstriche durch die Kriege des 12. Jahrhunderts (innerostseeslawische Kriege, [[Wendenkreuzzug]], dänische Invasionen) wurde die [[deutsche Ostsiedlung]] durch die pommerschen Herzöge stark gefördert. Seit 1181 gehörte auch das Kreisgebiet zum [[HRR|Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Westfälischen Frieden 1648 kam der heutige Powiat zu [[Schwedisch-Pommern]]. Mit dem [[Frieden von Stockholm (1720)|Frieden von Stockholm]] im Jahr 1720 wurde er, wie das übrige Schwedisch-Pommern bis zur Peene, an [[Preußen]] abgetreten. Innerhalb der [[Preußen|preußischen]] [[Provinz Pommern]] gehörte das jetzige Kreisgebiet bis 1939 zum [[Landkreis Randow]] und nach dessen Auflösung bis 1945 zu den Landkreisen [[Landkreis Ueckermünde|Ueckermünde]] und [[Landkreis Greifenhagen|Greifenhagen]]. Die Stadt Pölitz war von 1939 bis 1945 ein Stadtteil von [[Stettin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als „[[Wiedergewonnene Gebiete]]“ wurde der „Stettiner Zipfel“ nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] unter polnische Verwaltung gestellt. Das erfolgte durch die Präzisierung des Verlaufs der [[Oder-Neiße-Grenze]] im [[Schweriner Grenzvertrag]] vom 21. September 1945. Die vollständige Übergabe des Zipfels an die polnische Verwaltung erfolgte allerdings erst am 24. September 1946, nachdem die sowjetische [[Deutsche Reparationen nach dem Zweiten Weltkrieg|Demontage]] der [[Hydrierwerke Pölitz]], der damals größten deutschen synthetischen Benzinwerke, abgeschlossen war.&amp;lt;ref&amp;gt;Haik Thomas Porada: &amp;#039;&amp;#039;Rezension über Kurt Bergunde, Bugenhagenschule – Staatliche Aufbauschule zu Pölitz 1922–1946, Lilienthal, 2017.&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Baltische Studien. Pommersche Jahrbücher für Landesgeschichte, NF 103.&amp;#039;&amp;#039; Gesellschaft für Pommersche Geschichte, Altertumskunde und Kunst e. V., 2017, S. 240–241.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verschiebung des Stettiner Zipfels nach Polen und dessen zielgerichtete Besiedlung mit Polen aus der Region [[Poznań]] und heutigen Gebieten der [[Ukraine]], aus [[Russland]], [[Belarus]] und [[Litauen]] jenseits der [[Curzon-Linie]] (teilweise noch vor Vertragsunterzeichnung) ist eng mit der Persönlichkeit von [[Piotr Zaremba]] verbunden. In den Funktionen als „Delegierter des Amtes für Wiederaufbau und Planung des Präsidiums des Ministerrates über die Umgebung von Pommerns und Stettin“ und danach als polnischer Stadtpräsident von [[Stettin]] setzte sich Zaremba gemeinsam mit dem Bevollmächtigten der [[Volksrepublik Polen]] [[Leonard Borkowicz]] in Verhandlungen mit dem Obersten Chef der [[Sowjetische Militäradministration in Deutschland|Sowjetischen Militäradministration in Deutschland]] (SMAD), [[Georgi Konstantinowitsch Schukow]] für die polnische Zugehörigkeit Stettins und dessen Umlands ein. Damit wurde das Ende der über Jahrhunderte langen Präsenz und Vertreibung der deutschsprachigen Bevölkerung unabhängig von der Zugehörigkeit des heutigen Powiats besiegelt. Mit der Vertreibung der deutschen Bevölkerung erfolgte die [[Polonisierung]] und eine Verleugnung der fast 800-jährigen deutschen Geschichte des Kreisgebiets in der Nachkriegszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die neue polnische Bevölkerung der Region, welche teilweise selbst aus ihren früheren osteuropäischen Heimatregionen zwangsumgesiedelt oder vertrieben wurde, sind die Ereignisse ein Erfolg der eigenständigen polnischen Bemühungen und bis heute identitätsstiftend. &amp;lt;!--- In diesem Zusammenhang merken polnische Forscher an, dass die heutige Staatsgrenze zu Deutschland im Powiat Policki dem historischen Verlauf der Westgrenze Polens an den Flüssen [[Uecker]] und [[Randow]] unter [[Bolesław III. Schiefmund]] im 12. Jahrhundert sehr nahe kommt.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wald- und wasserreiche Landschaft macht den Landkreis zu einem wichtigen Naherholungsziel für die Bevölkerung der Großstadt Stettin. Die direkte Umgebung der Stadt, insbesondere der südliche Kreisteil, erlebt seit 1990 eine massive [[Suburbanisierung]], also den Neubau von Einfamilienhäusern für Angehörige der Stettiner [[Mittelschicht]], sowie den Bau von großflächigen [[Einzelhandel]]seinrichtungen. Die unmittelbare Nachbarschaft zu Deutschland und die gute Verkehrsverbindung über die [[Bundesautobahn 11|A&amp;amp;nbsp;11]] sorgt außerdem für starken Einkaufstourismus aus Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinden ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zpl gminy.jpg|mini|links|hochkant=0.8|Verwaltungsgliederung des Powiats Policki]]&lt;br /&gt;
[[Datei:0904 SS Pow Police ZPL.JPG|mini|hochkant=1.5|Gebäude des Landrates]]&lt;br /&gt;
Der Powiat Policki umfasst insgesamt vier Gemeinden: &amp;#039;&amp;#039;zwei Stadt- und Landgemeinden (SL)&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;zwei Landgemeinden (L)&amp;#039;&amp;#039; und hat wie der [[Powiat Białogardzki]] die kleinste Gemeindezahl von allen Landkreise der Woiwodschaft.&lt;br /&gt;
* [[Gmina Dobra (Police)|Dobra]] &amp;#039;&amp;#039;(Daber)&amp;#039;&amp;#039; – (L)&lt;br /&gt;
* [[Gmina Kołbaskowo|Kołbaskowo]] &amp;#039;&amp;#039;(Kolbitzow)&amp;#039;&amp;#039; – (L)&lt;br /&gt;
* [[Gmina Nowe Warpno|Nowe Warpno]] &amp;#039;&amp;#039;(Neuwarp)&amp;#039;&amp;#039; – (SL)&lt;br /&gt;
* [[Gmina Police|Police]] &amp;#039;&amp;#039;(Pölitz)&amp;#039;&amp;#039; – (SL)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachbarlandkreise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:0905 Granica POL GER 876.JPG|mini|„Grüne Grenze“ zu Deutschland westlich von Myśliborka]]&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORDWEST= &lt;br /&gt;
 | NORD= [[Stettiner Haff]]&lt;br /&gt;
 | NORDOST= &lt;br /&gt;
 | WEST= [[Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
 | OST= [[Powiat Goleniowski]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Gollnow&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST= [[Brandenburg]]&lt;br /&gt;
 | SUED= [[Powiat Gryfiński]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Greifenhagen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | SUEDOST= [[Stettin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Metropolregion Stettin ==&lt;br /&gt;
Der Powiat wird seit 2012 aktiv durch Kooperationen innerhalb des [[Agglomeration Stettin|Ballungsraumes]] der Metropole [[Stettin]] als Teil einer europäischen [[Metropolregion]] entwickelt,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://kooperation-ohne-grenzen.de/de/instrumente-der-kooperation/metropolregion/ Modellvorhaben der Raumordnung: Deutsch-Polnisches Entwicklungskonzept für die grenzüberschreitende Metropolregion Stettin], kooperation-ohne-grenzen.de, abgerufen am 25. November 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; das gemeinsame Entwicklungskonzept wurde im Juni 2015 vorgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://gl.berlin-brandenburg.de/raumentwicklung/europaeische-raumentwicklung/entwicklungskonzept-mrs.pdf Entwicklungskonzept der grenzüberschreitenden Metropolregion Stettin vom 8. Juni 2015] (PDF; 2,7&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783935749893}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Powiat policki|Powiat Policki}}&lt;br /&gt;
* [http://www.powiat.policki.pl/ Homepage des Powiat (polnisch, deutsch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Woiwodschaft Westpommern}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Policki}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Powiat Policki| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Robert John</name></author>
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