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	<title>Potzberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-10-22T21:10:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
| NAME = &lt;br /&gt;
| BILD = Potzberg, Germany aerial view.JPG&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG = Potzbergkuppe mit Post- und Aussichtsturm sowie Bundeswehrturm, „Burg“ (Hotel) und Wildpark, rechts oben die Gemeinde [[Föckelberg]]&lt;br /&gt;
| HÖHE = 562&lt;br /&gt;
| HÖHE-BEZUG = DE-NHN&lt;br /&gt;
| HÖHE-ANMERKUNG = {{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}&lt;br /&gt;
| LAGE = [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
* [[Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
** [[Westpfalz]]&lt;br /&gt;
*** [[Landkreis Kusel]]&lt;br /&gt;
| GEBIRGE = [[Nordpfälzer Bergland]]&lt;br /&gt;
| DOMINANZ = &lt;br /&gt;
| DOMINANZ-BEZUG = &lt;br /&gt;
| SCHARTENHÖHE = &lt;br /&gt;
| SCHARTE = &lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 49.520819&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 7.480343&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = DE-RP&lt;br /&gt;
| TYP = &lt;br /&gt;
| GESTEIN = &lt;br /&gt;
| ALTER = &lt;br /&gt;
| NORMALWEG = &lt;br /&gt;
| BESONDERHEITEN = [[Wildpark Potzberg]] und [[Potzbergturm|Aussichtsturm]]&lt;br /&gt;
| KARTE= Pfaelzerwaldkarte Flussgebiete Glan.png&lt;br /&gt;
| BILD1= BergePotzberg-23.jpg&lt;br /&gt;
| BILD1-BREITE= 300px&lt;br /&gt;
| BILD1-BESCHREIBUNG=Potzberg&amp;amp;shy;kuppe&lt;br /&gt;
| BILD2= Potzberg_Turm-2.JPG&lt;br /&gt;
| BILD2-BREITE= 300px&lt;br /&gt;
| BILD2-BESCHREIBUNG= Potzberg&amp;amp;shy;turm&lt;br /&gt;
| BILD3= Potzberg Schloß 1-2-2.JPG&lt;br /&gt;
| BILD3-BESCHREIBUNG=„Burg“ (Nordansicht)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Potzberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein {{Höhe|562}} hoher&amp;lt;ref name=&amp;quot;LANIS&amp;quot; /&amp;gt; [[Wald|bewaldeter]] [[Berg]] im [[Nordpfälzer Bergland]] ([[Rheinland-Pfalz]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Potzberg ragt im [[Landkreis Kusel]] als Teil der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Pfälzer Kuppeln&amp;#039;&amp;#039; inmitten des westlichen Teils des Nordpfälzer Berglands empor. Seine relative Höhe und vor allem sein massiges Erscheinungsbild machen den Berg zu einer auffallenden Erhebung in der [[Westpfalz]]. Obwohl der [[Stolzberg]] ({{Höhe|572}}) und der [[Königsberg (Nordpfälzer Bergland)|Königsberg]] ({{Höhe|567}}) etwas höher sind, hat der Potzberg den Beinamen „König des [[Westrich]]s“ erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfälzerbergland.de&amp;quot; /&amp;gt; Seine Erdschichten stammen aus dem [[Permokarbon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Gipfel, auf dem sich der [[Wildpark Potzberg]], der [[Potzbergturm]], ein Bundeswehrturm sowie ein Hotel befinden, gehört zur Gemarkung der Ortsgemeinde [[Föckelberg]]. In den Jahren 1964/65 wurde die Straße hinauf zur Kuppe ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Potzberg war im 18. und 19. Jahrhundert ein [[Bergbau]]&amp;amp;shy;zentrum in der Pfalz (→ [[Liste von Bergwerken in der Pfalz]]). Seit den ersten Jahrzehnten des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts bis zum Jahr 1866 wurden [[Cinnabarit|Zinnobererze]] gewonnen. Das Bergbaurevier in dieser zweiten pfälzischen Abbauperiode verteilte sich hauptsächlich auf die Gemarkungen [[Gimsbach]], [[Rutsweiler am Glan]], [[Mühlbach am Glan]] und Föckelberg. Die [[Kurpfalz]] versprach sich von der Gewinnung des [[Quecksilber]]s neue Einnahmequellen. Begonnen wurde am südlichen Potzberg („Alter Potzberg“), ab 1771 verlagerte sich der Schwerpunkt dann auf den viel erzreicheren nördlichen Potzberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Höhepunkt dürfte in den 1780er Jahren gelegen haben. Aus dieser Zeit stammt eine alte Grubenkarte des kurpfälzischen Bergmeisters Adolph E. Ludolph. Die darauf festgehaltenen Grubennamen zeugen vom christlichen Glauben der Bergleute. Zahlreiche Versuchsgruben, Schurfstollen und sonstige Schürfe kennzeichnen diese Periode. Viele Projekte blieben aber erfolglos und wurden deshalb nach kurzer Zeit wieder eingestellt. Nur wenige Gruben erwiesen sich als rentabel und bestanden über längere Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich begann am Potzberg das große Zechensterben. 1795 waren nur noch fünf Gruben in Betrieb, 1850 noch drei, bis der Bergbau 1866 mit Schließung der Grube &amp;#039;&amp;#039;Dreikönigszug&amp;#039;&amp;#039; endete. Der fast neun Jahrzehnte betriebene Dreikönigszug war eine der rentabelsten Quecksilbergruben der Pfalz und Deutschlands. Noch heute erinnern im Potzbergwald an die Montangeschichte zahlreiche Oberflächenrelikte wie Mundlöcher, eingefallene Stollen (Pingen), Halden, der Entwässerungsstollen &amp;#039;&amp;#039;Gelbes Wasser&amp;#039;&amp;#039; sowie das einstige Bergverwalterhaus in der Bergmannssiedlung Dreikönigszug und die Wohnsiedlung &amp;#039;&amp;#039;Kellerhäuschen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;potzberg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Potzbergturm ===&lt;br /&gt;
Der heutige Potzbergturm, der mehrere Vorläufer hatte, wurde in nur 39 Arbeitstagen erbaut. Grundsteinlegung war am 13. Oktober 1951, am 2.&amp;amp;nbsp;Dezember 1951 wurde der letzte Stein an dem 35&amp;amp;nbsp;m hohen Bauwerk vermauert. Nach dem Einbau von 165 Holzstufen und Podesten zur Plattform des Turmes wurde am 13.&amp;amp;nbsp;Juli 1952 mit etwa 3000 Gästen die Einweihung des Turmes gefeiert. Der [[Zimmermannsspruch|Richtspruch]] endete:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|…Unser Hände Werk’ woll’n Frieden erhalten vor Naturgewalten, Aufruhr und Krieg.|ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;potzbergturm&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich vollendete eine 18,5&amp;amp;nbsp;m hohe Rundfunkantenne auf der Plattform das Bauwerk. Von hier aus wurden bis zum 30.&amp;amp;nbsp;November 1993 die Hörfunkprogramme des damaligen [[Südwestfunk]]s und bis zum 24.&amp;amp;nbsp;März 1993 des Privatfunks [[RPR1]] ausgestrahlt. Wegen zunehmender Baufälligkeit des Turms mussten die Sendeantennen abgebaut werden. Nachfolger der Sendestelle Potzberg ist der Fernmeldeturm auf dem {{Höhe|520}} hohen [[Bornberg (Pfalz)|Bornberg]] am [[Schneeweiderhof]] bei [[Eßweiler]]; er dient dem heutigen [[Südwestrundfunk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Potzbergturm, der im Eigentum des Landkreises Kusel steht, war seit 2017 geschlossen und wurde für 500.000 Euro saniert. Der Turm wurde am 20. Oktober 2021 wieder für Besucher geöffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rheinpfalz.de/lokal/kreis-kusel_artikel,-potzbergturm-ab-mittwoch-wieder-zug%C3%A4nglich-_arid,5267267.html |titel=Potzbergturm ab Mittwoch wieder zugänglich - Föckelberg |datum=2021-10-18 |sprache=de |abruf=2024-01-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;200&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Potzbergturm-Schild.JPG|Widmungs&amp;amp;shy;tafel (1951) am Potzberg&amp;amp;shy;turm&lt;br /&gt;
 Potzberg Burg 2.JPG|„Burg“ (Südansicht)&lt;br /&gt;
 Potzberg Adler 2-2.JPG|Flugschau im Wildpark&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Burg“ ===&lt;br /&gt;
Auf der Kuppe des Potzbergs liegt ein großes Gebäude, das im Volksmund „Burg“ genannt wird, weil sich seine Bauweise an einer mittelalterlichen [[Burg|Ritterburg]] orientiert. Allerdings steht es über keiner früheren [[Ruine]], sondern wurde im Laufe zweier Jahrzehnte als Potzberghotel bzw. Turmhotel erbaut. Als Baumaterial wurde der typische [[Buntsandstein|Pfälzer Sandstein]] verwendet. Mittlerweile ist das Hotel geschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wildpark und Falknerei ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Wildpark Potzberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wanderwege und Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
Der Potzbergverein, der sich die Pflege des [[Tourismus]] und Heimatkunde zur Aufgabe gemacht hat, hat sechs Rundwanderwege angelegt. Zu den Sehenswürdigkeiten im Potzbergwald zählen u.&amp;amp;nbsp;a. der &amp;#039;&amp;#039;Schützenbrunnen&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Dreieckige Stein&amp;#039;&amp;#039; (ein Grenzstein), der Entwässerungsstollen &amp;#039;&amp;#039;Gelbes Wasser&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;Ottilienquelle&amp;#039;&amp;#039;, die auch &amp;#039;&amp;#039;Altenburg&amp;#039;&amp;#039; genannte [[Burg Deinsberg|Burgruine Deinsberg]], das &amp;#039;&amp;#039;Kellerhäuschen&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Faulenbornbrunnen&amp;#039;&amp;#039; und die ehemalige Bergbausiedlung Dreikönigszug. Ein Wanderprospekt, der auf dem Potzberggipfel und im Internet erhältlich ist, zeigt die verschiedenen Stationen im Wald an. Nahe dem Wildpark wurde 2019 vom Verein ein Richtungs- und Entfernungsbaum mit nationalen und internationalen Zielen aufgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beliebte Einkehrmöglichkeiten am Potzberg sind die Blockhütte des [[Wildpark Potzberg|Wildparks Potzberg]], die [[Buchwaldhütte]] des [[Pfälzerwald-Verein]]s Theisbergstegen sowie die Schutzhütte Ottilienquelle (Gemarkung Rutsweiler/Glan) des Fördervereins Ottilienquelle. Die Hütten sind über die Wanderwege erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Der Potzberglauf mit einer Streckenlänge von 8210&amp;amp;nbsp;m und 342&amp;amp;nbsp;m kumulierter Steigung findet alljährlich im November statt und zählt zur [[Pfälzer Berglaufpokal|pfälzischen Berglaufserie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1997 wurde einmal jährlich ein nur für [[Tourenwagen]] zugelassenes [[Bergrennen]] von [[Mühlbach am Glan|Mühlbach]] auf den Potzberg hinauf veranstaltet. Die Streckenlänge betrug 3,34&amp;amp;nbsp;km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Jan Fickert |Titel=Rund um den Potzberg |Verlag=Sutton-Verlag |Ort=Erfurt |Datum=2010 |ISBN=978-3-86680-675-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Potzberg|Potzberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;ref name=&amp;quot;LANIS&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://geodaten.naturschutz.rlp.de/kartendienste_naturschutz/index.php?lang=de&amp;amp;zl=20&amp;amp;bl=tk_rlp_tms_farbe&amp;amp;bo=1&amp;amp;lo=1&amp;amp;layers=grenzen_land&amp;amp;service=kartendienste_naturschutz&amp;amp;x=390014&amp;amp;y=5486465&amp;amp;marker Lage und Höhe des Potzbergs] auf: {{GeoQuelle|DE-RP|LANDIS-Karte|ref=nein}}, abgerufen am 13. März 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;ref name=&amp;quot;pfälzerbergland.de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=https://www.pfaelzerbergland.de/tagestour-der-koenigs-des-westrichs/ |titel=Tagestour „Der Königs des Westrichs“ |hrsg=Pfälzer Bergland |abruf=2021-03-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;ref name=&amp;quot;potzbergturm&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |autor=Sigmund Niebergall |url=https://www.potzberg.de/index.php/der-potzbergturm |titel=Der Turmbau |hrsg=Potzbergverein |datum=2021 |abruf=2021-03-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;ref name=&amp;quot;potzberg&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |autor=Sigmund Niebergall |url=http://www.potzberg.de/ |titel=Der Potzberg |hrsg=Potzbergverein |datum=2021 |abruf=2021-03-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Kusel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Nordpfälzer Bergland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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