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	<title>Potsdamer Tor - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T18:24:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Potsdamer_Tor&amp;diff=702873&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Carol.Christiansen: Spam entfernt</title>
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		<updated>2024-12-31T07:48:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Spam entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-P014783, Berlin, Leipziger Platz und Leipziger Straße.jpg|mini|hochkant=1.3|{{center|Ansicht der Torhäuser vom Potsdamer Platz mit dem [[Verkehrsturm am Potsdamer Platz|Verkehrsturm]] im Vordergrund, um 1930}}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Potsdamer Tor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; von [[Berlin]] war Teil der [[Berliner Zollmauer]] (Akzisemauer). Es wurde 1734 errichtet und 1824 durch einen Neubau nach Plänen von [[Karl Friedrich Schinkel]] ersetzt. Die Fundamentreste der beiden Torhäuser wurden 1961 abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das alte Potsdamer Tor von 1734 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Potsdamer-Tor-1800.jpg|mini|links|Altes Potsdamer Tor, vor 1824]]&lt;br /&gt;
Das Potsdamer Tor entstand 1734 beim Bau der Berliner Akzisemauer, die die neu entstandenen kurfürstlichen Städte und weitere Vorstädte umfasste und in dessen Folge die alten Festungsmauern [[Schleifung|geschleift]] wurden. Die Akzisemauer begrenzte an dieser Stelle die von [[Friedrich Wilhelm I. (Preußen)|Friedrich Wilhelm&amp;amp;nbsp;I.]] noch einmal erweiterte [[Friedrichstadt (Berlin)|Friedrichstadt]]. Das Tor, das den Durchgangsweg durch die Zollmauer in Richtung der Residenzstadt [[Potsdam]] markierte, übernahm dabei die Funktion des vorherigen [[Leipziger Tor (Berlin)|Leipziger Tores]] am gleichen Straßenzug von Berlin nach Potsdam zwischen der Friedrichstadt und [[Berlin-Friedrichswerder|Friedrichswerder]] – lange Zeit wurde daher das alte Potsdamer Tor auch [[synonym]] als &amp;#039;&amp;#039;Neues Leipziger Tor&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Das alte Leipziger Tor in der Nähe des späteren [[Spittelmarkt]]es hatte nach dem Bau der Berliner Festungsanlage im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert das &amp;#039;&amp;#039;Gertraudentor&amp;#039;&amp;#039; der [[Berliner Stadtmauer|alten Stadtmauer]] von [[Alt-Berlin|Berlin]]/[[Alt-Kölln|Cölln]] ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 1734 errichtete Potsdamer Tor hatte [[Sandstein]]pfeiler, die im [[barock]]en Stil mit Säulen und Trophäen verziert waren. Auf seiner Innenseite war im Zuge der Erweiterung der Friedrichstadt als Endpunkt der alten Leipziger Straße ein achteckiger Platz, das &amp;#039;&amp;#039;[[Achteck|Octogon]]&amp;#039;&amp;#039;, angelegt worden, der zur Erinnerung an die [[Völkerschlacht bei Leipzig]] 1813 [[Leipziger Platz (Berlin)|Leipziger Platz]] genannt wurde. Auf der Außenseite kreuzte der Ringweg um die Akzisemauer die dort beginnende [[Berlin-Potsdamer Chaussee]], die ab 1788 als [[Königreich Preußen|preußische]] [[Chaussee|Staatschaussee]] ausgebaut wurde. Heute ist deren am [[Potsdamer Platz]] beginnender Teil die Alte [[Potsdamer Straße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das neue Potsdamer Tor von 1824 ==&lt;br /&gt;
{{Doppeltes Bild|rechts|Berlin Leipziger Tor Friedrich Schinkel AE 60.jpg|180|Berlin Leipziger Tor Friedrich Schinkel AE 59.jpg|250|Entwurfsplan des Ensembles am Potsdamer Tor von [[Karl Friedrich Schinkel]]|Perspektive des neuen Potsdamer Tor, vom Tiergarten aus gesehen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Potsdamer Tor 1820.jpg|mini|Neues Potsdamer Tor, Aquarell von [[Friedrich August Calau]]]]&lt;br /&gt;
Nachdem das alte Tor baufällig geworden war, plante [[Karl Friedrich Schinkel]], der auch für viele andere repräsentative Bauten dieser Zeit in Berlin verantwortlich zeichnete, im Jahre 1824 das &amp;#039;&amp;#039;Neue Potsdamer Thor&amp;#039;&amp;#039; und leitete die Bauarbeiten. Die beiden Torpfeiler wurden durch zwei neue Torhäuser im [[Klassizismus|klassizistischen]] Stil ersetzt, die etwas stadteinwärts am Ausgang des Leipziger Platzes errichtet wurden. Schinkel erbaute zwei einander zugewandte Gebäude mit je einer viergliedrigen Säulenreihe davor im [[Dorische Ordnung|dorischen Stil]]. An die Stelle des Alten Potsdamer Tors setzte er eine Grünanlage, die den Berlin-Besucher empfangen sollte. Die zuerst &amp;#039;&amp;#039;Platz vor dem Potsdamer Thor&amp;#039;&amp;#039; genannte Anlage wurde 1831 in Potsdamer Platz umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=PI1OAAAAYAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ViewAPI&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;IX. Thore und Brückenhallen&amp;#039;&amp;#039;], [[Berlin und seine Bauten]], Bd. II, S. 136 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat |Text=Dasjenige von Schinkels Gebäuden, das am meisten eine unmittelbare Anwendung griechischer Formen enthält, ist das &amp;#039;&amp;#039;Potsdamer Thor&amp;#039;&amp;#039; in Berlin; es ist aber darum noch keine Wiederhohlung eines bestimmten antiken Gebäudes, wie man dergleichen wohl in England und anderwärts sehen kann. Die Bedingungen waren sehr zu einer so nahen Anschließung an antike Bauformen geeignet. Das Thor ist nämlich kein eigentliches Thor, sondern eine Barriere, ein gußeisernes Gitter, auf der Stadtseite aber wird der Raum durch zwei gleiche Gebäude eingeschlossen; das eine davon ist die Wache, das gegenüberliegende das Zollhaus. Das Bedürfniß verlangte nur Ein Stockwerk, und für beide Zwecke war eine vorliegende Säulenhalle in hohem Grade angemessen: in der That möchte sich selten in der modernen Architektur ein Fall finden, welcher so nahe auf die Bedingungen der antiken Bauform paßte. Der gewählte Stil ist der [[Griechische Architektur#Die dorische Ordnung|dorische]], wie er namentlich dem Begriff und Wesen einer Wache trefflich zu entsprechen scheint. Hier sehen wir denn eigentlich zum ersten Mal nach den besten klassischen Mustern den dorischen Stil in seiner Reinheit wieder belebt, eine Reinheit, welche gerade hier noch mehr als in jedem andern Stil sagen will, eben weil die dorische Architektur bei den einfachsten Mitteln sich noch in größter und gewissenhaftester Nähe der Konstrukzion hält und allen mehr dekorativen Elementen entsagend, in ihrer harten und herben Schönheit auf einer eben so strengen als feinen Ausbildung der Verhältnisse und Formen beruht. Man braucht nur dieses Thor mit dem kaum 1000 Schritt davon entfernten [[Brandenburger Tor|Brandenburger Thor]] zu vergleichen, welches angeblich im dorischen Stil erbaut ist, um den großen Abstand der Kunstbildung unsers Jahrhunderts und des vorigen sich anschaulich zu machen.&lt;br /&gt;
 |Quelle=Würdigung des Tors im Nachruf auf Schinkel in der [[Allgemeine Bauzeitung (1836–1918)|Allgemeinen Bauzeitung]] (1842) |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|abz|||1842|165|Karl Friedrich Schinkel|ALTSEITE=153f.|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Leipziger Platz 013157.jpg|mini|Blick nach Südwest über [[Leipziger Platz (Berlin)|Leipziger]] und Potsdamer Platz mit den beiden Torhäusern von 1824 in die (heutige) Alte [[Potsdamer Straße]], Februar 1938]]&lt;br /&gt;
Die beiden Torhäuser blieben beim Abriss der Berliner Zollmauer 1867 erhalten und prägten mit ihrer klassizistischen Architektur die Plätze zu beiden Seiten des nun offenen Torwegs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das südliche Torhaus stand vor dem 1906–1907 zum Luxushotel ausgebauten [[Hotel Fürstenhof (Berlin)|Hotel Fürstenhof]] und besaß die Adresse &amp;#039;&amp;#039;Leipziger Platz&amp;amp;nbsp;1&amp;#039;&amp;#039;. Es befand sich im Eigentum des Reichsfiskus und beherbergte im Jahr 1937 Fernsprechautomaten, eine öffentliche Fernsprechstelle, eine [[Telegramm]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;annahme sowie die [[Rohrpost in Berlin|Rohrpost]]- und [[Telegrafie|Telegrafen]]-Betriebsstelle des Postamtes&amp;amp;nbsp;W9.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1937|4615|Leipziger Platz 1 |Teil=Teil 4 |Seite=486}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nördliche Torhaus stand vor dem 1892–1893 erbauten Palast-Hotel und besaß die Adresse &amp;#039;&amp;#039;Leipziger Platz&amp;amp;nbsp;20&amp;#039;&amp;#039;. Es befand sich im Eigentum der [[Reichspost|Deutschen Reichspost]]-Direktion Berlin, unter Verwaltung durch das Rohrpost- und Telegraphen-Postamt&amp;amp;nbsp;W9 (Potsdamer Bahnhof), hier war die Telegraphische Abfertigung untergebracht. Historische Aufnahmen der 1930er Jahre zeigen oft ambulante Zeitungsverkäufer zwischen den Säulen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1937|4616|Leipziger Platz 20 |Teil=Teil 4 |Seite=487}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das nördliche Torhaus war somit eine innerbetriebliche &amp;#039;&amp;#039;Umsteigestation für die Rohrpostbüchsen&amp;#039;&amp;#039;, während das südliche Torhaus dem Publikumsverkehr diente.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dietmar Arnold]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Potsdamer Platz von unten&amp;#039;&amp;#039;. Ch. Links Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-86153-241-7, S.&amp;amp;nbsp;24&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden die beiden Torhäuser des neuen Potsdamer Tores fast vollständig zerstört, als Ruine verblieben vom nördlichen Torhaus nur die Fundamente und aufsitzende Stümpfe. Vom südlichen Torhaus waren noch die Säulen und die Seitenwände teilweise erhalten.  Diese Reste standen dem Bau der [[Berliner Mauer]] im Jahre 1961 im Wege und wurden aus diesem Anlass geschleift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed caption=&amp;quot;Bildergalerie&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Berlin - Leipziger Platz, 1900.jpg|Leipziger Platz mit Potsdamer Tor, 1900&lt;br /&gt;
   Bundesarchiv Bild 183-R71639, Berlin, Panzersperre am Potsdamer Platz.jpg|[[Panzersperre]] am Potsdamer Tor, April 1945&lt;br /&gt;
   Fotothek df pk 0000180 054.jpg|Reste des nördlichen Torhauses, nach Kriegsende 1945&lt;br /&gt;
   Fotothek df pk 0000128 001.jpg|Das südliche Torhaus am rechten Bildrand, Mai 1945&lt;br /&gt;
   Berlin Potsdamer Platz 048797.jpg|Blick zum Leipziger Platz, rechts die Reste des südlichen Torhauses, Juli 1957&lt;br /&gt;
   Potsdamer-Platz-1-1954.jpg|Luftbild vom Potsdamer und Leipziger Platz mit den Resten des südlichen Torhauses, 1954&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontroverse um einen Wiederaufbau von Torgebäuden nach 1990 ==&lt;br /&gt;
Im Zuge der Wiederbebauung des Potsdamer und des Leipziger Platzes in den 1990er Jahren wurden genau an den Stellen, auf denen die beiden Torhäuser standen, zwei neue, offene, nur von jeweils einer Brüstung umbaute Zugänge zum unterirdischen [[Bahnhof Berlin Potsdamer Platz|S-Bahn- und Regionalbahnhof Potsdamer Platz]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei ursprünglich an diesen Stellen vorgesehene, von [[Oswald Mathias Ungers]] entworfene einfache Pavillonbauten wurden nicht verwirklicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/schinkel1858text/0012 &amp;#039;&amp;#039;Das Potsdamer Thor in Berlin&amp;#039;&amp;#039;.] In: Schinkel: &amp;#039;&amp;#039;[[Sammlung architektonischer Entwürfe]]&amp;#039;&amp;#039; bei Heidelberger historische Bestände digital&lt;br /&gt;
* [https://luise-berlin.de/stadtentwicklung/texte/2_28_leipzigerpl.htm &amp;#039;&amp;#039;Leipziger und Potsdamer Platz&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Berliner Stadtentwicklung&amp;#039;&amp;#039; beim [[Luisenstädtischer Bildungsverein|Luisenstädtischen Bildungsverein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.potsdamer-platz.org/potsdamer_tor.htm Nördliches Schinkelsches Torhaus (Potsdamer Tor) auf dem Leipziger Platz.] potsdamer-platz.org&lt;br /&gt;
* [https://www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/stadtmodelle/de/datenbank/ausgabe.php?ProjektID=554&amp;amp;modus=liste&amp;amp;pl=_14 Karten mit den Standorten der Torhäuser am Leipziger Platz.] Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen&lt;br /&gt;
* [http://www.potsdamer-platz.net/zukunft.php &amp;#039;&amp;#039;Von der Wegkreuzung zum Verkehrsknotenpunkt&amp;#039;&amp;#039;.] potsdamer-platz.net, 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/30.572//N |EW=13/22.634//E |type=landmark |region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tor in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1730er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1820er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk von Karl Friedrich Schinkel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassizistisches Bauwerk in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Mitte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Berlin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Carol.Christiansen</name></author>
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