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	<title>Potsdamer Straße - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-12-10T05:29:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Straße in den Berliner Ortsteilen Tiergarten und Schöneberg. Zur Potsdamer Straße in Berlin-Zehlendorf siehe [[Berlin-Potsdamer Chaussee]], zur Straße in München siehe [[Potsdamer Straße (München)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Straße&lt;br /&gt;
|Name= {{RSIGN|DE|B|1}} Potsdamer Straße&lt;br /&gt;
|Alternativnamen= &lt;br /&gt;
|Stadtwappen= DEU Berlin COA.svg&lt;br /&gt;
|Kategorie= Straße in Berlin&lt;br /&gt;
|Bild= PotsdamerPlatz Vogelperspektive 2004 1.jpg&lt;br /&gt;
|Bild zeigt= Beginn der Straße mit den neuen Bauten am [[Potsdamer Platz]]&lt;br /&gt;
|Ort= Berlin&lt;br /&gt;
|Ortsteil= [[Berlin-Tiergarten|Tiergarten]],&amp;lt;br /&amp;gt; [[Berlin-Schöneberg|Schöneberg]]&lt;br /&gt;
|Angelegt= 1831&lt;br /&gt;
|Neugestaltet= &lt;br /&gt;
|HistNamen= &lt;br /&gt;
|Straßen= &amp;lt;br /&amp;gt; [[Leipziger Straße (Berlin)|Leipziger Straße]] &amp;lt;small&amp;gt;(östlich)&amp;lt;/small&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt; [[Hauptstraße (Berlin-Schöneberg)|Hauptstraße]] &amp;lt;small&amp;gt;(südlich)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Querstraßen= &amp;lt;small&amp;gt;(Auswahl)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; [[Reichpietschufer]],&amp;lt;br /&amp;gt; [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Tiergarten#Schöneberger Ufer*|Schöneberger Ufer]],&amp;lt;br /&amp;gt; [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Tiergarten#Lützowstraße*|Lützowstraße]],&amp;lt;br /&amp;gt; [[Kurfürstenstraße (Berlin-Tiergarten)|Kurfürstenstraße]],&amp;lt;br /&amp;gt; [[Bülowstraße]],&amp;lt;br /&amp;gt; [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Schöneberg#Pallasstraße*|Pallasstraße]],&amp;lt;br /&amp;gt; [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Schöneberg#Goebenstraße*|Goebenstraße]]&lt;br /&gt;
|Plätze= [[Potsdamer Platz]]&lt;br /&gt;
|Bauwerke= &lt;br /&gt;
|Nutzergruppen= [[Fußverkehr]], [[Radverkehr]], [[Kraftverkehr|Autoverkehr]], [[Öffentlicher Personennahverkehr|ÖPNV]]&lt;br /&gt;
|Straßengestaltung= &lt;br /&gt;
|Straßenlänge= 1500 m in Tiergarten&amp;lt;br /&amp;gt; 950 m in Schöneberg&lt;br /&gt;
|Baukosten= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Potsdamer Straße&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[Hausbesetzung|Hausbesetzern]] auch &amp;#039;&amp;#039;Potse&amp;#039;&amp;#039; genannt)&amp;lt;ref&amp;gt;Ingrid Gründer: [https://www.zeit.de/1983/48/die-potse/komplettansicht &amp;#039;&amp;#039;Sittenbilder – Die Potse&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039; 48/1983&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Gunda Bartels: [https://www.tagesspiegel.de/berlin/die-potsdamer-strasse-im-wandel-verkommen-um-zu-bleiben/20240342.html &amp;#039;&amp;#039;Die Potsdamer Straße im Wandel – Verkommen, um zu bleiben&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 26. August 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Berlin]] ist Teil der [[Bundesstraße 1]] und verbindet den [[Potsdamer Platz]] im Ortsteil [[Berlin-Tiergarten|Tiergarten]] mit dem nördlichen Ende der [[Hauptstraße (Berlin-Schöneberg)|Hauptstraße]] in [[Berlin-Schöneberg|Schöneberg]] am [[Heinrich-von-Kleist-Park]]. Sie ist nicht zu verwechseln mit der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Zehlendorf#Potsdamer Straße*|gleichnamigen Straße]] im Ortsteil [[Berlin-Zehlendorf|Zehlendorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich vor dem [[Potsdamer Tor]] als Weg zu den [[Königreich Preußen|königlichen]] Residenzen in [[Potsdam]] (Schloss [[Sanssouci]] und [[Neues Palais]]) gebaut, wurde sie Ende des 18. Jahrhunderts im Auftrag von König [[Friedrich Wilhelm II. (Preußen)|Friedrich Wilhelm II.]] zur „[[Chaussee|Kunststraße]]“ ausgebaut. Vom [[Berliner Stadtschloss|Berliner Schloss]] aus war ab 1795 über die [[Berlin-Potsdamer Chaussee]] seine neue Sommerresidenz, das [[Marmorpalais]] im [[Neuer Garten Potsdam|Neuen Garten]] von Potsdam, bequem zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte sie sich zur verkehrsreichsten Straße im [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]]. Mit der [[Teilung Berlins]] nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in ihrer Bedeutung zurückgesetzt – weiter verstärkt durch den [[Mauerbau]] am 13. August 1961 – wurde Ende der 1960er Jahre die [[Trasse (Verkehrsweg)|Trasse]] nördlich des [[Landwehrkanal]]s hinter der [[Potsdamer Brücke]] durch das von [[Hans Scharoun]] geplante [[Kulturforum Berlin|Kulturforum]] mit [[Neue Nationalgalerie|Neuer Nationalgalerie]], [[St. Matthäuskirche (Berlin-Tiergarten)|St. Matthäuskirche]], [[Philharmonie Berlin|Philharmonie]] und [[Staatsbibliothek zu Berlin (Haus Potsdamer Straße)|Staatsbibliothek]] Richtung Potsdamer Platz neu angelegt. Der Rest führt heute als &amp;#039;&amp;#039;Alte Potsdamer Straße&amp;#039;&amp;#039; zum [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Tiergarten#Marlene-Dietrich-Platz*|Marlene-Dietrich-Platz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Potsdamer Straße ist ein Teil der ehemaligen [[Reichsstraße 1]] von [[Aachen]] nach [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]. Sie wurde 1790–1792 als eine der ersten &amp;#039;&amp;#039;Kunststraßen&amp;#039;&amp;#039; [[Königreich Preußen|Preußens]] befestigt. Entgegen der Kriegsweisheit von [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich II.]] „Je schlechter die Straße, desto schwieriger kommt der Feind auf ihnen voran“, beauftragte erst dessen Nachfolger Friedrich Wilhelm II. den Architekten [[Carl Gotthard Langhans]], der auch das heutige [[Brandenburger Tor]] entworfen hat, die Straße zwischen Berlin und Potsdam zu befestigen, zu schottern und mit [[Allee]]bäumen zu säumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Potsdamer Platz 2005 110.JPG|mini|hochkant|1997 [[Rekonstruktion (Architektur)|rekonstruierter]] [[Verkehrsturm am Potsdamer Platz]], März 2005]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1830 hatte der Banko-Assistent Samuel Ewald Leddihn Äcker zwischen dem [[Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem|Botanischen Garten]] (dem heutigen [[Heinrich-von-Kleist-Park|Kleistpark]]) und dem &amp;#039;&amp;#039;Lützower Weg&amp;#039;&amp;#039; (der heutigen [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Tiergarten#Lützowstraße*|Lützowstraße]]) aufgekauft und erreichte erfolgreich die Umwandlung in Bauland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Alt-Schöneberg stimmte dem Verkauf ihres [[Feudalismus|vorfeudalen]] „Vieh-Gemenge-Rechts“ – der sogenannten Huthbefreiung – zu: Von nun an konnte sie kein Vieh mehr auf den neuen Baugrundstücken weiden lassen. Mitstimmungsberechtigt war auch der preußische Militär[[fiskus]], der parallel zur Potsdamer Straße im Jahr 1837 die erste preußische Eisenbahnlinie (die [[Bahnstrecke Berlin–Magdeburg|&amp;#039;&amp;#039;Stammbahn&amp;#039;&amp;#039;]]) zwischen Potsdam und Berlin mit seinem [[Bahnhof Berlin Potsdamer Platz|Potsdamer Bahnhof]] eröffnet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. Mai 1841 wurde ein Teil der &amp;#039;&amp;#039;Potsdamer Chaussee&amp;#039;&amp;#039; zwischen dem [[Landwehrkanal|Landwehrgraben]] und dem Botanischen Garten in &amp;#039;&amp;#039;Potsdamer Straße&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtliche Bekanntmachung von 3. Mai 1841, &amp;#039;&amp;#039;Berliner Nachrichten&amp;#039;&amp;#039; Nr. 110, 13. Mai 1841&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Potsdamer Straße 131 gab es bis zum Jahr 1855 das Vergnügungs[[etablissement]] &amp;#039;&amp;#039;Möwes Blumengarten&amp;#039;&amp;#039;, zu dem neben den Blumenbeeten auch kleine Sommerferienhäuschen gehörten. Das Gelände wurde danach parzelliert und über die Fläche ließ der [[Magistrat von Berlin|Berliner Magistrat]] die &amp;#039;&amp;#039;Eichhornstraße&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Schellingstraße&amp;#039;&amp;#039; anlegen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://dfg-viewer.de/show?tx_dlf%5Bdouble%5D=0&amp;amp;tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fcontent.staatsbibliothek-berlin.de%2Fzefys%2FSNP27971740-19050816-0-0-0-0.xml&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=3&amp;amp;cHash=ca8efae707bd485171307fe1f1072443 &amp;#039;&amp;#039;Aus Berlins vergangenen Tagen&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Volkszeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 16. August 1905.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1861 wurde der nördliche Teil von Schöneberg abgetrennt und als [[Schöneberger Vorstadt]] nach Berlin eingemeindet. Hierdurch verschob sich die Stadtgrenze vom Landwehrkanal bis zur Grunewaldstraße. Die &amp;#039;&amp;#039;Potsdamer Straße&amp;#039;&amp;#039; gehört seitdem zu Berlin und führte damals genau bis zur Stadtgrenze. Bei der Bildung von Groß-Berlin 1920 wurde Schöneberg zum Bezirk, die &amp;#039;&amp;#039;Schöneberger Vorstadt&amp;#039;&amp;#039; und damit auch die &amp;#039;&amp;#039;Potsdamer Straße&amp;#039;&amp;#039; kamen jedoch komplett zum Bezirk Tiergarten. 1938 wurde das Gebiet neu aufgeteilt: Das Gebiet südlich der [[Kurfürstenstraße (Berlin-Tiergarten)|Kurfürstenstraße]] gehört seitdem wieder – wie schon bis 1861 – zu Schöneberg, der nördliche Teil verblieb bei Tiergarten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Verkehrsturm am Potsdamer Platz]] wurde am 15. Dezember 1924 die erste [[Lichtzeichenanlage#Geschichte|Ampel]] im [[Weimarer Republik|Deutschen Reich]] in Betrieb genommen. Sie war damals umstritten, weil es zunächst niemand einsah, von einem Lichtsignal Anweisungen entgegennehmen zu müssen. Eine [[Rekonstruktion (Architektur)|Rekonstruktion]] des Verkehrsturms steht seit 1997 wieder an der historischen Stelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Hausnummer]]n wurden 1937 von der [[Hausnummer#Hufeisennummerierung|Hufeisen]]- auf die heutige [[Hausnummer#Orientierungsnummerierung|Orientierungsnummerierung]] umgestellt. Bis dahin wurden die Häuser, beginnend mit der Nummer 1 auf der Nordwestseite, fortlaufend gezählt. Seit der Umstellung sind die ungeraden Nummern auf der südöstlichen Straßenseite und enden mit 203 (früher: 205) an der Einmündung Großgörschenstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Teilung der Stadt durch den [[Mauerbau]] im Jahr 1961 endete das nördliche Ende der Potsdamer Straße unmittelbar an der [[Berliner Mauer]]. Konsequent setzte der [[West-Berlin]]er [[Senat von Berlin|Senat]] den von [[Hans Scharoun]] entworfene Neubau der [[Staatsbibliothek zu Berlin (Haus Potsdamer Straße)|Staatsbibliothek]] quer über den historischen Straßenverlauf und verschwenkte die Potsdamer Straße nach Nordwesten auf die &amp;#039;&amp;#039;Viktoriastraße&amp;#039;&amp;#039;. Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung Berlins]] ist das abgeschnittene Teilstück zum Potsdamer Platz als &amp;#039;&amp;#039;Alte Potsdamer Straße&amp;#039;&amp;#039; reaktiviert worden und heute eine durch viele Fußgänger belebte Nebenstraße zum [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Tiergarten#Marlene-Dietrich-Platz*|Marlene-Dietrich-Platz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren vor und nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] entwickelte sich die Potsdamer Straße zwischen der Lützow- und der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Schöneberg#Pallasstraße*|Pallas-]] Ecke [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Schöneberg#Goebenstraße*|Goebenstraße]] zum [[Rotlichtviertel]], in dem die [[Prostitution]] in entsprechenden [[Nachtclub]]s blühte. Erst Ende der 1980er Jahre begann sich dieses Image für das genannte Teilstück der Straße zu verlieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. September 1981 wurde der Demonstrant [[Klaus-Jürgen Rattay]] auf der Potsdamer Straße unterhalb der [[U-Bahn-Linie U2 (Berlin)|Hochbahntrasse]] von einem [[Busverkehr in Berlin|Linienbus]] erfasst und verstarb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rbb&amp;quot;&amp;gt;[https://www.usa-canyons.de/ueberuns/rattaykj.htm Dokumentation des RBB], mit Fernsehinterview des Potsdamer-Straße-Chronisten [[Benny Härlin]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Gedenktafel im Bürgersteig an der Potsdamer / Ecke [[Bülowstraße]] erinnert daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personen ==&lt;br /&gt;
* Fleischermeister Johann Cassel räucherte um 1880 in seinem Geschäft im Haus Potsdamer Straße 15 [[Pökeln|gepökeltes]] Schweinefleisch, das er „Geräucherter Schweinerücken à la Berlinoise“ nannte, und das später unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;[[Kasseler]]&amp;#039;&amp;#039; bekannt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.berlin-mitte.com/?kid=20023&amp;amp;sekids=&amp;amp;ksekids= &amp;#039;&amp;#039;Historie / Hunger und Durst&amp;#039;&amp;#039;.] berlin-mitte.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.morgenpost.de/printarchiv/magazin/article187528/Kassler_ein_Berliner_Klassiker.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Kassler – ein Berliner Klassiker&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20150425010016}} In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Morgenpost]]&amp;#039;&amp;#039;, 5. Juni 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In dem unter [[Denkmalschutz]] stehenden, 1905–1906 vom Architekten [[Rudolf Zahn]] erbauten Haus Nr. 45 (seit 1937: Nr. 116)&amp;lt;ref&amp;gt;{{LDLBerlin|09050281|Geschäftshaus Potsdamer Straße 116}} in der Berliner Landesdenkmalliste&amp;lt;/ref&amp;gt; wohnte [[Marlene Dietrich]] als Kind (Gedenktafel von Rolf Hemmerich, 2005).&lt;br /&gt;
* Die Großeltern [[Katia Mann]]s, [[Ernst Dohm]] (Chefredakteur des Satireblatts &amp;#039;&amp;#039;[[Kladderadatsch]]&amp;#039;&amp;#039;) und seine Ehefrau [[Hedwig Dohm]], prominente [[Frauenbewegung|Frauenrechtlerin]], wohnten um 1870 im Haus Nr. 27a (seit 1937: Nr. 72) und unterhielten einen Literatursalon.&lt;br /&gt;
* Am 3. Oktober 1872 bezog [[Theodor Fontane]] mit seiner Frau Emilie und seiner Tochter Martha seine letzte Wohnung im sogenannten „Johanniter-Haus“, Potsdamer Straße 134c. Das graue Haus mit Vorgarten lag auf der Ostseite der Straße, zwischen Eichhornstraße und Potsdamer Platz, auf dem Grundstück der heutigen [[Staatsbibliothek zu Berlin (Haus Potsdamer Straße)|Staatsbibliothek]] und trug seit 1899 eine Gedenktafel. Es musste 1906 einem Geschäftshaus weichen, das im Jahr 1937 die Hausnummer 15 erhielt und im Zweiten Weltkrieg den Bomben zum Opfer fiel. Seine „mehr als einfachen Wohnräume“ lagen im obersten dritten Geschoss rechts. Fontane wohnte dort bis zu seinem Tode am 20. September 1898.&lt;br /&gt;
* [[Joseph Goebbels]] übernahm 1926 die Leitung des &amp;#039;&amp;#039;[[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]-Gaus Berlin-Brandenburg&amp;#039;&amp;#039; im Haus Nr. 35 (seit 1937: Nr. 97).&lt;br /&gt;
* Von 1897 bis 1903 betrieb der Verleger [[Axel Juncker]] im Haus Nr. 11 (alte Zählung) seine auf [[skandinavische Literatur]] spezialisierte Buchhandlung.&lt;br /&gt;
* [[Philipp Manes]], in [[KZ Auschwitz-Birkenau|Auschwitz]] ermordeter [[Judentum|jüdischer]] Pelzhändler und Tagebuchautor, musste am 21. Juli 1942 seine Wohnung im Haus Nr. 27 räumen und wurde ins [[Ghetto Theresienstadt]] verschleppt.&lt;br /&gt;
* [[Lotte Hahm]], [[lesbisch]]e Aktivistin seit der [[Weimarer Republik]], lebte in den 1950er Jahren in der Potsdamer Straße 181.&lt;br /&gt;
* [[Erik Spiekermann]] betreibt im Haus Potsdamer Straße 98 eine kleine Druckerei, in der er eine Sammlung von [[Abziehpresse|Andruckpressen]] und [[Satzschrift]]en verwahrt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=8jsXkOhDMkk &amp;#039;&amp;#039;Lutz Seiler druckt Lutz Seiler / Zu Gast bei Erik Spiekermann in der Galerie P98A&amp;#039;&amp;#039;.] Abgerufen am 9. April 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://schriftdruckpapier.com/bilder-aus-der-galerie-p98a/ &amp;#039;&amp;#039;Galerie P98a Potsdamer Straße&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 9. April 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Büros seiner Agentur &amp;#039;&amp;#039;edenspiekermann_&amp;#039;&amp;#039; befinden sich im Haus Nr. 83.&amp;lt;ref&amp;gt;Nina Kirst: [https://page-online.de/branche-karriere/blick-ins-studio-edenspiekermann-in-berlin/ &amp;#039;&amp;#039;Blick ins Studio: Edenspiekermann in Berlin&amp;#039;&amp;#039;,] abgerufen am 9. April 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude und Denkmäler ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Clp 20070607 BVG Potsdamer Straße.jpg|mini|[[Verwaltungsgebäude Potsdamer Straße 188–192|Ehemalige BVG-Hauptverwaltung]] Potsdamer Straße 188–192]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Überblick ===&lt;br /&gt;
Die Hausnummernzählung beginnt und endet am Potsdamer Platz. Sie erfolgt im Zickzack, auf der Nordwestseite alle ungeraden, auf der Südostseite alle geraden Nummern. Die Nummerierung lief bis Nummer 142 im (heutigen) Ortsteil Mitte, die weiterführenden Hausnummern gehör(t)en zum damaligen Bezirk Schöneberg. In den 1930er Jahren gab es eine größere Umnummerierung.&lt;br /&gt;
Folgende geschichtsträchtige Bauwerke standen entlang dieser Straße oder wurden nach dem Zweiten Weltkrieg neu errichtet:&lt;br /&gt;
* [[Verwaltungsgebäude Potsdamer Straße 188–192|Nr. 188–192]]: Die Gebäude, die bis August 2008 die [[Berliner Verkehrsbetriebe|BVG]] als Hauptverwaltung nutzte, wurden 1938/1939 nach Entwürfen des Architekten [[Artur Vogdt]] errichtet. Nach den Planungen der [[Zeit des Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] hätten diese Gebäude am Ende einer Sichtachse von der [[Nord-Süd-Achse (Berlin)|Nord-Süd-Trasse]] durch die zu verbreiternde Großgörschenstraße gestanden. Die Entwürfe mussten deshalb dem [[Generalbauinspektor für die Reichshauptstadt]] [[Albert Speer]] vorgelegt und von ihm genehmigt werden.&amp;lt;br /&amp;gt; Der Gebäudeblock Potsdamer Straße 188–190 diente anfangs als Verwaltungsgebäude für die [[Oberste Bauleitung der Reichsautobahnen]], das Haus Potsdamer Straße 192 als Verwaltungsbau für die Deutsche Milchwirtschaft. [[Luftangriffe der Alliierten auf Berlin]] im November 1943 im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] führten zur vollkommenen Zerstörung der alten BVG-Hauptverwaltung in der [[Köthener Straße]] Ecke Potsdamer Straße 11.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adress40a&amp;quot;&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1940|5121| Potsdamer Straße |Teil=Teil IV|Seite=683}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Krieg, im Juni 1945 zog die BVG in das Gebäude Potsdamer Straße 188–190. Die Übernahme des Nachbargebäudes Nr. 192 erfolgte erst später.&lt;br /&gt;
* Die [[barock]]en [[Königskolonnaden]], ursprünglich an der Rathausstraße stehend, schmücken den Eingang des [[Heinrich-von-Kleist-Park]]s. Sie weisen trotz vielfacher [[Restaurierung]]en noch Einschusslöcher aus dem Revolutionsjahr 1848 auf. In dem Park befand sich zu Beginn des 18. Jahrhunderts ein [[Botanischer Garten]], dessen [[Kurator|Kustos]] [[Adelbert von Chamisso]] war.&lt;br /&gt;
* Erwähnenswert ist das [[Kammergericht]] in der Elßholzstraße, an die Potsdamer Straße grenzend, in dessen Räumen der [[Volksgerichtshof]] getagt hatte und unter anderem [[Personen des 20. Juli 1944]] zum Tode verurteilt wurden. Im selben Gebäude saß bis 1949 der [[Alliierter Kontrollrat|Alliierte Kontrollrat]], der teilweise Regierungsfunktion ausübte. 1972 wurde dort das [[Viermächteabkommen über Berlin|Vier-Mächte-Abkommen]] unterzeichnet und bis in die 1980er Jahre wurden einige Amtsstuben für die Flugsicherung der [[Alliierte#Zweiter Weltkrieg|Alliierten]] benutzt. Nach seiner Restaurierung in den 1990er Jahren wird das Gebäude wieder als Kammergericht genutzt. &lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Kammergericht}}&lt;br /&gt;
* Nr. 186: [[Kathreiner-Haus]] des Architekten [[Bruno Paul]], das heute vom [[Senat von Berlin|Berliner Senat]] als Verwaltungsgebäude u.&amp;amp;nbsp;a. von der Senatsverwaltung für Inneres, Abteilung [[Verfassungsschutz]] genutzt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bmwi-sicherheitsforum.de/ghb/links/264,0,0,1,0.html bmwi-sicherheitsforum.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://netzpolitik.org/2012/unfahig-untatig-und-uberflussig-der-verfassungsschutz-nicht-nur-in-berlin/ netzpolitik.org]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Nr. 184: Franck-Haus&lt;br /&gt;
* Nr. 180–182: Ehemaliges [[Verwaltungsgebäude der Deutschen Arbeitsfront]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adress40d&amp;quot;&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1940|6050|Potsdamer Straße &amp;gt; Schöneberg|Teil=Teil IV|Seite=1610}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Von 1972 bis 2019 befand sich in der zweiten Etage das älteste selbstverwaltete Jugendzentrum Berlins, das &amp;#039;&amp;#039;[[Drugstore (Berlin)|Drugstore]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ssb.tommyhaus.org/drugstore ssb.tommyhaus.org Kurzinfo zum Tommy-Haus]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.drugstore-berlin.de/ drugstore-berlin.de Drugstore Berlin]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Ab den 1980er Jahren befand sich zusätzlich der Jugendclub &amp;#039;&amp;#039;Potse&amp;#039;&amp;#039; im selben Stockwerk. Von 2019 bis 2021 besetzte der Jugendclub Teile des zweiten Geschosses.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2021/09/berlin-tempelhof-jugendzentrum-potse-drugstore-zollgarage.html |titel=Jugendzentrum Potse zieht am 20. September in die &amp;#039;&amp;#039;Zollgarage&amp;#039;&amp;#039; |abruf=2021-09-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Nummer 170/172: Das in den 1970er Jahren erbaute &amp;#039;&amp;#039;[[Pallasseum]]&amp;#039;&amp;#039; auf dem Gelände des ehemaligen [[Berliner Sportpalast|Sportpalastes]], in dem [[Joseph Goebbels]] am 18. Februar 1943 in seiner [[Sportpalastrede]] den „[[Totaler Krieg|Totalen Krieg]]“ ausrief und die [[Außerparlamentarische Opposition|APO]] [[Frank Zappa]] von der Bühne holte, weil er für &amp;#039;&amp;#039;evolution&amp;#039;&amp;#039; statt &amp;#039;&amp;#039;revolution&amp;#039;&amp;#039; eintrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Berliner Sportpalast}}&lt;br /&gt;
* Nr. 96: war zuerst ein Kino, zwischen 1972 und 1989 als Konzertraum &amp;#039;&amp;#039;[[Quartier Latin (Berlin)|Quartier Latin]]&amp;#039;&amp;#039; genutzt. Seit 1992 befindet sich das Varieté &amp;#039;&amp;#039;[[Wintergarten (Varieté)|Wintergarten]]&amp;#039;&amp;#039; hier, das seinen Anfang in der Friedrichstraße genommen hatte.&lt;br /&gt;
* Nr. 87: Verwaltung der [[Siemens-Schuckert-Werke]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adress40a&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin - memorial for Gustav Hartmann 1.jpg|mini|hochkant|Denkmal für den [[Gustav Hartmann (Droschkenkutscher)|&amp;#039;&amp;#039;Eisernen Gustav&amp;#039;&amp;#039;]] an der Potsdamer Brücke]]&lt;br /&gt;
* Unweit der [[Potsdamer Brücke]] über den [[Landwehrkanal]] befindet sich auf dem Mittelstreifen der Potsdamer Straße seit dem Jahr 2000 ein Denkmal von [[Gerhard Rommel]] für den Droschkenkutscher [[Gustav Hartmann (Droschkenkutscher)|Gustav Hartmann]], der als „Eiserner Gustav“ in die Berliner Geschichte eingegangen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die im Rahmen des [[Kulturforum Berlin|Kulturforums]], eines Konzepts aus dem Wettbewerb &amp;#039;&amp;#039;Hauptstadt Berlin&amp;#039;&amp;#039; von 1958, errichteten Gebäude:&lt;br /&gt;
** [[Neue Nationalgalerie]] am [[Landwehrkanal]], erbaut 1965–1968 von [[Mies van der Rohe]],&lt;br /&gt;
** [[Staatsbibliothek zu Berlin (Haus Potsdamer Straße)]], 1967–1978 erbaut von [[Hans Scharoun]],&lt;br /&gt;
** [[Berliner Philharmonie|Philharmonie]], 1960–1963 erbaut von Hans Scharoun,&lt;br /&gt;
** Kammermusiksaal, 1984–1987 erbaut von [[Edgar Wisniewski]] nach Entwürfen von Hans Scharoun,&lt;br /&gt;
** [[Musikinstrumenten-Museum Berlin|Musikinstrumenten-Museum]], 1979–1984 erbaut von Edgar Wisniewski nach Entwürfen von Hans Scharoun,&lt;br /&gt;
** [[Gemäldegalerie (Berlin)|Gemäldegalerie]], 1992–1998 erbaut von [[Hilmer &amp;amp; Sattler und Albrecht]].&lt;br /&gt;
* Das [[Sony Center]] mit seinem großen futuristischen Dach.&lt;br /&gt;
* Das [[Vox-Haus]] (ehemals: Potsdamer Straße 10), von dem aus 1923 die erste deutsche Rundfunksendung produziert wurde. Das Gebäude wurde – nach starker Beschädigung im Zweiten Weltkrieg – schließlich im Jahr 1971 abgerissen.&lt;br /&gt;
* Potsdamer Straße 5 (seit den 1990er Jahren &amp;#039;&amp;#039;Alte Potsdamer Straße 5&amp;#039;&amp;#039;): [[Weinhaus Huth]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adress40a&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemalige Institutionen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:WP Rudolph Lepkes Kunst-Auctions-Haus 4.jpg|mini|hochkant|1912 errichtetes Gebäude von Rudolph Lepkes &amp;#039;&amp;#039;Kunst-Auctions-Haus&amp;#039;&amp;#039; in der Potsdamer Straße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Potsdamer strasse 157 159.JPG|mini|Die 1981 besetzten Häuser Potsdamer Straße 157 und 159]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ernst Rowohlt]] hatte seinen Verlag direkt am Landwehrkanal.&lt;br /&gt;
* Der Verleger [[Samuel Fischer (Verleger)|Samuel Fischer]] empfing seine Autoren an der Ecke Bülowstraße.&lt;br /&gt;
* [[Herwarth Walden]] produzierte seine Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Der Sturm (Zeitschrift)|Der Sturm]]&amp;#039;&amp;#039; einige Häuser neben Rowohlt.&lt;br /&gt;
* Potsdamer Straße 122a/b (alte Nummerierung): [[Rudolph Lepke’s Kunst-Auctions-Haus]], Bau von 1912 nach Plänen von [[Adolf Wollenberg]] (zerstört).&lt;br /&gt;
* Das traditionsreiche Lebensmittel- und Delikatessengeschäft &amp;#039;&amp;#039;Scheurich und Patzke&amp;#039;&amp;#039; an der Ecke Alvenslebenstraße, das in den 1980er Jahren schloss.&lt;br /&gt;
* Die traditionsreiche – seit Anfang des 20. Jahrhunderts bestehende – juristische Fachbuchhandlung &amp;#039;&amp;#039;Struppe und Winckler&amp;#039;&amp;#039;, deren Besitzer Bernhard Hildebrand in den 1920er Jahren Lesungen mit [[Thomas Mann]] und [[Hanns Heinz Ewers]] organisierte. Nach dem [[Mauerfall]] ist die Buchhandlung an den [[Gendarmenmarkt]] gezogen.&lt;br /&gt;
* Von 1970 bis 1989 war das &amp;#039;&amp;#039;[[Quartier Latin (Berlin)|Quartier Latin]]&amp;#039;&amp;#039; im Haus Nr. 96 ein international bekannter Veranstaltungsort für [[Jazz]] ([[Total Music Meeting]]), [[Blues]] und [[Rockmusik]]; später [[Wintergarten (Varieté)|Varieté Wintergarten]].&lt;br /&gt;
* Potsdamer Straße 138: das Antiquariat Wolfgang Staschen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesspiegel.de/berlin/nachrufe/wolfgang-staschen/7967014.html &amp;#039;&amp;#039;Wolfgang Staschen&amp;#039;&amp;#039; (Nachruf).] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 2. März 2013, abgerufen am 15. September 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.berliner-zeitung.de/archiv/kunst-fuer-500-000-mark-verschwand-in-seinem-jackett-waehlerischer-trickdieb-klaut-nur-alte-kupferstiche,10810590,9313568.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Wählerischer Trickdieb klaut nur alte Kupferstiche&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20160126023756 |archiv-bot=2024-04-18 11:59:37 InternetArchiveBot}} In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 30. Juli 1997, abgerufen am 25. August 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Potsdamer Straße 157: Das ehemalige &amp;#039;&amp;#039;K.O.B.&amp;#039;&amp;#039;, ein vormals besetztes Haus, war beliebter Treffpunkt und Partylocation der Schöneberger [[Hausbesetzung|Hausbesetzerszene]] in den 1980er Jahren sowie ehemaliger Wohnsitz des Schriftstellers [[Klaus Schlesinger]] und des Journalisten [[Frank Nordhausen]].&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;Türkische Basar&amp;#039;&amp;#039;, ein [[Flohmarkt]], der auf dem zu Zeiten der [[Berliner Mauer]] stillgelegten Hochbahnhof [[U-Bahnhof Bülowstraße|Bülowstraße]] eingerichtet worden war, nach dem Mauerfall aber der nunmehr wieder fahrenden [[U-Bahn-Linie U2 (Berlin)|U-Bahn-Linie U2]] weichen musste.&lt;br /&gt;
* Bis zum 2. Oktober 2009 wurden in der Potsdamer Straße die Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, das 14-täglich erscheinende Stadtmagazin &amp;#039;&amp;#039;[[zitty]]&amp;#039;&amp;#039; sowie die wöchentlich dreimal erscheinende Anzeigenzeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Zweite Hand]]&amp;#039;&amp;#039; herausgegeben. Der Verlag ist nach [[Berlin-Kreuzberg|Kreuzberg]] zum [[Askanischer Platz|Askanischen Platz]] 3 umgezogen. Das Gelände der ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;Tagesspiegel-&amp;#039;&amp;#039;Druckerei wurde anschließend von dem Architektenduo Pierre Jorge Gonzalez und Judith Haase umgebaut und wird heute unter anderem von der Londoner Galerie &amp;#039;&amp;#039;Blain Southern&amp;#039;&amp;#039; genutzt sowie von Andreas Murkudis, dem Bruder von [[Kostas Murkudis]], als [[Concept Store]].&amp;lt;ref&amp;gt;Marcus Woeller: [https://www.welt.de/print/wams/kultur/article13313751/Gut-wieder-dabei-zu-sein.html &amp;#039;&amp;#039;„Gut, wieder dabei zu sein“&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039;, 1. Mai 2011, abgerufen am 15. September 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Sonja Pohlmann: [https://www.tagesspiegel.de/berlin/willkommen-im-mode-niemandsland/4601732.html &amp;#039;&amp;#039;Willkommen im Mode-Niemandsland&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 12. September 2011, abgerufen am 15. September 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Miriam Yung Min Stein|Miriam Stein]]: [https://www.sueddeutsche.de/stil/trendladen-besitzer-andreas-murkudis-eigentlich-hasse-ich-geschenke-1.1242913 &amp;#039;&amp;#039;„Eigentlich hasse ich Geschenke“&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 28. Dezember 2011, abgerufen am 15. September 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heutige Institutionen ===&lt;br /&gt;
* Die [[Stiftung Preußischer Kulturbesitz]] mit der [[Staatsbibliothek zu Berlin (Haus Potsdamer Straße)|Staatsbibliothek]] (Potsdamer Straße 33–37), dem [[Ibero-Amerikanisches Institut|Ibero-Amerikanischen Institut]] (Potsdamer Straße 37) und der [[Internationale Standardbuchnummer|ISBN]]-Agentur.&lt;br /&gt;
* Seit 2003 findet jährlich Anfang September die &amp;#039;&amp;#039;magistrale – Kulturnacht in der Potsdamer Straße&amp;#039;&amp;#039; als Präsentation künstlerischer Aktivitäten im gesamten Bereich der Potsdamer Straße statt.&lt;br /&gt;
* Potsdamer Straße 131: Das Sendezentrum von &amp;#039;&amp;#039;[[Power Radio]]&amp;#039;&amp;#039;. Von hier aus sendeten auch schon &amp;#039;&amp;#039;[[Radio 100]]&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.jugendopposition.de/index.php?id=1685 jugendopposition.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;[[Energy Berlin]], [[Radyo Metropol FM]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Hundert,6]]&amp;#039;&amp;#039;. Vor dem Sendezentrum, nahe der Potsdamer Straße Ecke Bülowstraße, steht ein (sprechendes) Denkmal, aufgestellt auf Veranlassung des [[Regierender Bürgermeister von Berlin|Regierenden Bürgermeisters von Berlin]], das an den Start des ersten Privatsenders &amp;#039;&amp;#039;Radio 100&amp;#039;&amp;#039; in Berlin im Jahr 1987 erinnert.&lt;br /&gt;
* Im ehemals [[Hausbesetzung|besetzten]] Haus Potsdamer Straße 157 befand sich an der Stelle des ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;K.O.B.&amp;#039;&amp;#039; das &amp;#039;&amp;#039;[[Ex’n’Pop]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.exnpop.de/ exnpop.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturdenkmale in Berlin-Schöneberg]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Stolpersteine in Berlin-Schöneberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Benedikt Härlin]], [[Michael Sontheimer]]: &amp;#039;&amp;#039;Potsdamer Straße. Sittenbilder und Geschichten&amp;#039;&amp;#039;. Rotbuch Verlag, Berlin 1983, ISBN 3-88022-274-6.&lt;br /&gt;
* Sibylle Nägele, Joy Markert: &amp;#039;&amp;#039;Die Potsdamer Straße. Geschichten, Mythen und Metamorphosen&amp;#039;&amp;#039;. Metropol Verlag, Berlin 2006, ISBN 3-936411-78-6.&lt;br /&gt;
* Eva Reblin: &amp;#039;&amp;#039;Die Straße, die Dinge und die Zeichen. Zur Semiotik des materiellen Stadtraums&amp;#039;&amp;#039;. transcript-Verlag, Bielefeld 2012, ISBN 978-3-8376-1979-9.&lt;br /&gt;
* Karl Voß: &amp;#039;&amp;#039;Reiseführer für Literaturfreunde Berlin. Vom Alex bis zum Kudamm&amp;#039;&amp;#039;. Ullstein, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. / Berlin / Wien 1980, ISBN 3-548-04069-1.&lt;br /&gt;
* Birgit Wetzig-Zalkin: &amp;#039;&amp;#039;Marlene Dietrich in Berlin. Wege und Orte&amp;#039;&amp;#039;. Edition Gauglitz, Berlin 2005, ISBN 3-933502-22-5.&lt;br /&gt;
* Birgitt Eltzel: [http://www.berliner-zeitung.de/archiv/ein-buch-erzaehlt-die-mehr-als-200-jahre-alte-geschichte-der-potse-mythos-potsdamer-strasse,10810590,10421892.html &amp;#039;&amp;#039;Mythos Potsdamer Straße&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 26. September 2006.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Potsdamer Straße (Berlin-Tiergarten)|Potsdamer Straße (Berlin-Tiergarten)}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Potsdamer Straße (Berlin-Schöneberg)|Potsdamer Straße (Berlin-Schöneberg)}}&lt;br /&gt;
* {{LuiseLexStr |art=a |bez=02 |id=P422 |zlb98=1566 |kaupert=Potsdamer-Strasse-10783-10785-Berlin |name=Potsdamer Straße}}&lt;br /&gt;
* [https://www.magistrale-kulturnacht.de/ &amp;#039;&amp;#039;magistrale&amp;#039;&amp;#039;] – Kulturnacht in der Potsdamer Straße; magistrale-kulturnacht.de&lt;br /&gt;
* [http://www.potse-kunstspotting.de/ &amp;#039;&amp;#039;potse-kunstspotting&amp;#039;&amp;#039;] – Kunstführer für Tiergarten-Süd&lt;br /&gt;
* [https://www.potseblog.de/ Unterwegs an der Potsdamer Straße.] potseblog.de&lt;br /&gt;
* [http://www.potsdamer-strasse-kompakt.de/index.php &amp;#039;&amp;#039;potsdamer strasse kompakt&amp;#039;&amp;#039;] – tourismusguide&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/30/02.72/N |EW=13/21/49.11/E |type=landmark |region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Potsdamer Strasse}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quartier in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Schöneberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Tiergarten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Potsdamer Straße| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
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