<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Postulationsf%C3%A4higkeit</id>
	<title>Postulationsfähigkeit - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Postulationsf%C3%A4higkeit"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Postulationsf%C3%A4higkeit&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-23T02:00:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Postulationsf%C3%A4higkeit&amp;diff=219444&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;R2Dine: link</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Postulationsf%C3%A4higkeit&amp;diff=219444&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-06-03T08:31:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Staatslastig|DE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Postulationsfähigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird im [[Recht]] die Fähigkeit bezeichnet, vor einem [[Gericht]] rechtswirksame Handlungen vorzunehmen. &lt;br /&gt;
Diese werden unter den nachfolgend genannten Voraussetzungen&lt;br /&gt;
* von einer [[Partei (Recht)|Prozesspartei]] selbst oder&lt;br /&gt;
* von einem Rechtsanwalt oder einer anderen zur Vertretung berechtigten Person (siehe unten) in Vertretung einer Partei oder&lt;br /&gt;
* von einem Rechtsanwalt oder einer anderen zur Vertretung berechtigten Person (siehe unten) in Selbstvertretung&lt;br /&gt;
vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem sogenannten [[Parteiprozess]] gemäß {{§|79|zpo|juris}} [[Zivilprozessordnung (Deutschland)|Zivilprozessordnung (ZPO)]] besitzt jede [[Prozessfähigkeit (Recht)|prozessfähige]] Partei die Postulationsfähigkeit, das heißt, sie kann den Rechtsstreit selbst führen. Dies ist zum Beispiel vor dem [[Amtsgericht]] oder vor dem [[Arbeitsgericht]] ({{§|11|arbgg|juris}} Abs. 1 S. 1 [[Arbeitsgerichtsgesetz|Arbeitsgerichtsgesetz (ArbGG)]] i.&amp;amp;nbsp;V.&amp;amp;nbsp;m. {{§|46|arbgg|juris}} Abs. 2 S. 1 ArbGG) der Fall. In den [[Fachgerichtsbarkeit]]en gelten die Normen zur Postulationsfähigkeit der jeweiligen Verfahrensordnung (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Verwaltungsgerichtsordnung|VwGO]], [[Finanzgerichtsordnung|FGO]], [[Sozialgerichtsordnung|SGG]]). So sind nach der [[Finanzgerichtsordnung]] [[Rechtsanwalt|Rechtsanwälte]], [[Steuerberater]] und [[Wirtschaftsprüfer]] zur Vertretung vor den [[Finanzgericht]]en und dem [[Bundesfinanzhof]] befugt (§ 62 Abs. 2 [[Finanzgerichtsordnung|FGO]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor einem [[Landgericht]], [[Oberlandesgericht]], dem [[Bundesgerichtshof|Bundesgerichtshof (BGH)]] besitzt nur ein zugelassener [[Rechtsanwalt]] die Postulationsfähigkeit. In diesem Fall spricht man von [[Anwaltsprozess]]en gemäß {{§|78|zpo|juris}} ZPO. Lange galt ein [[Lokalisierungsgebot]] für Rechtsanwälte, welches in Zivilsachen nur noch grundsätzlich vor dem BGH besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Zusammenhang von [[Parteifähigkeit]], [[Prozessfähigkeit (Recht)|Prozessfähigkeit]] und Postulationsfähigkeit macht folgendes Beispiel deutlich: Ein Dreijähriger ist zwar parteifähig, jedoch nicht prozessfähig. Seine Eltern sind zwar prozessfähig, vor dem Landgericht jedoch nicht postulationsfähig. Postulationsfähig sind dort lediglich Anwälte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Deliktsfähigkeit]], [[Ehefähigkeit]], [[Geschäftsfähigkeit]], [[Einwilligungsfähigkeit]], [[Handlungsfähigkeit]], [[Rechtsfähigkeit]], [[Schuldfähigkeit]], [[Testierfähigkeit]], [[Verfahrensfähigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Bienwald: Der materiell-rechtlich Bevollmächtigte als Verfahrensbevollmächtigter seines Auftraggebers im Verfahren zur Bestellung eines Betreuers gem. § 1896 Abs. 3 BGB; Rpfleger 2009, 290&lt;br /&gt;
* Jens Meyer-Ladewig: EMRK Europäische Menschenrechtskonvention, 3. Auflage, Artikel 6 EMRK Randnummer 32: Zugang zu einem Gericht in Zivilsachen als Betroffener - AUCH OHNE RECHTSANWALT -.Mit Verweisen auf: EGMR v. 18. Februar 1999, NJW 1999, 1173 Nr. 50 - Waite u. Kennedy/Deutschland; EGMR vom 20. April 2006,10180/04 Nr. 56 - Patrono u.&amp;amp;nbsp;a./Italien und EGMR v. 6. April 2010, 46194/06 Nr. 49f. - Stegarescu u. Bahrin/Portugal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4634550-4|LCCN=|NDL=|VIAF=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Postulationsfahigkeit}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prozessrecht (Deutschland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;R2Dine</name></author>
	</entry>
</feed>