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	<title>Poststation - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T07:51:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Poststation&amp;diff=1121177&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M2k~dewiki: Commonscat mit Helferlein hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-04-20T15:55:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Commonscat mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Wurgl/8Schwestern&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Wurgl/8Schwestern (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Helferlein&lt;/a&gt; hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Speisemeisterei|Für den Gastronomiebetrieb mit diesem Namen siehe [[Schloss Hohenheim#Speisemeisterei]].}}&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Augsburger Posthaus.jpg|miniatur|Die außerhalb der Stadtmauern gelegene Poststation Augsburg mit Posthaus, Kupferstich von 1616]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Poststation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete man seit der Gründung der [[Post]] im Jahre 1490 eine [[Relais (Post)|Relaisstation]] an einem [[Postkurs]], an der die [[Postreiter|Reiter]] und Pferde wechselten, während das verschlossene und versiegelte [[Felleisen|Postfelleisen]] wie bei einer [[Estafette|Staffel]] weitergereicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Aufgabe der Poststationen war es, [[Bote|Kurieren]] und Postreisenden mit Berechtigungsschein Pferde und eine Begleitung bis zur nächsten Wechselstation zur Verfügung zu stellen, was man aus Sicht der Reisenden als „[[Postieren]]“ bezeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nähe von Poststationen befanden sich oft für die Verpflegung so genannte Speisemeistereien sowie für den Betrieb notwendige Gewerke, wie Schmied und [[Stellmacher]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprünge ==&lt;br /&gt;
Bereits die [[römische Staatspost]] errichtete ihre Hauptstützpunkte an bedeutenden Handels- und Verkehrsorten (&amp;#039;&amp;#039;[[mansio]]nes&amp;#039;&amp;#039;, später &amp;#039;&amp;#039;stationes&amp;#039;&amp;#039;), die zum Ausruhen und Verweilen der Reisenden während der Nacht dienten und meist je eine Tagereise voneinander entfernt waren. Zwischen je zwei &amp;#039;&amp;#039;Mansiones&amp;#039;&amp;#039; befanden sich sechs bis acht &amp;#039;&amp;#039;Mutationes&amp;#039;&amp;#039; für den Pferdewechsel. Die Bereitstellung der Postpferde oblag den Bewohnern der betreffenden Poststation und bildete einen schweren [[Fron]]dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feste Poststationen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Post- und Vorspannkarte von Ungarn und siebenbürgen 1836.jpg|mini|Post- und Vorspannkarte von Ungarn und Siebenbürgen mit Poststationen (1836)]]&lt;br /&gt;
Nach der Neugründung der Post im Jahre 1490 waren die Postreiter mitsamt ihren Pferden zunächst in Herbergen untergebracht, da sich die [[Postkurs]]e nach dem Aufenthaltsort [[Maximilian I. (HRR)|Maximilians I.]] richteten und häufig nur kurzfristig bestanden. Mit der endgültigen Einrichtung fester Postkurse spätestens unter [[Karl V. (HRR)|Karl V.]] entstanden auch feste Poststationen. Größere Poststationen, die Vorläufer der Postämter, unterstanden [[Postmeister]]n, die im Sprachgebrauch der von den [[Thurn und Taxis|(Thurn und) Taxis]] betriebenen [[Kaiserliche Reichspost|Kaiserlichen Reichspost]] als „Postverwalter“ oder [[Commis (Post)|Commis]] bezeichnet wurden. Reine Pferdewechselstationen dagegen unterstanden [[Posthalter]]n.&lt;br /&gt;
Zur Kontrolle, dass die vorgegebenen Reitzeiten eingehalten wurden, dienten Stundenpässe, auf denen die Leiter der Poststationen die Ankunfts- und Abfertigungszeiten einer Stafette vermerkten.&lt;br /&gt;
Durch bestimmte [[Signal]]e, die mit dem [[Posthorn]] [[Blasinstrument#Technik beim Spielen von Blasinstrumenten (Anblasen)|geblasen]] wurden, kündigten die Postreiter oder [[Postillon]]s bereits vor dem Eintreffen auf der Poststation ihre Ankunft an, damit der Pferdewechsel schneller erfolgen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Städte nachts die Tore schlossen und die Postreiter Tag und Nacht ritten, lagen die Poststationen anfangs in unbefestigten Dörfern wie [[Flamisoul]] und [[Oberhausen-Rheinhausen|Rheinhausen]] oder bei Städten außerhalb der Stadtmauern, wie beispielsweise in [[Augsburg]], um eine zügige Abfertigung zu gewährleisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privilegien ==&lt;br /&gt;
Poststationen waren von Steuern und Frondiensten befreit und standen unter dem Schutz des Kaisers oder Territorialherren. Ein frühes Dokument dafür ist eine Urkunde der Königin [[Maria von Ungarn]], Statthalterin der Niederlande, vom 29. September 1531. Dort bestätigte sie dem Posthalter von Casteau bei [[Mons]], dass er wie die anderen kaiserlichen „Posten“ (Posthalter) von allen Steuern, Salzsteuern, Weinabgaben, Standgeld und sonstigen Lasten befreit sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Dallmeier, &amp;#039;&amp;#039;Quellen zur Geschichte des europäischen Postwesens 1501-1806, Thurn und Taxis-Studien 9/II&amp;#039;&amp;#039;, Kallmünz 1977, Seite 10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neutralität ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Salvaguardia 18. Jahrhundert.jpg|mini|Salvaguardia-Schild mit den Wappen [[Franz I. Stephan (HRR)|Franzʼ I.]] und der Familie [[Thurn und Taxis]], 18. Jahrh.]]&lt;br /&gt;
Poststationen galten in Kriegszeiten als neutral und konnten eine [[Salva Guardia]] beantragen, die sie vor feindlichen Übergriffen schützen sollte. Trotzdem kam es immer wieder zu Zwischenfällen und Plünderungen, wie beispielsweise im Jahre 1675, was Kaiser [[Leopold I. (HRR)|Leopold I.]] zu einem Dekret am 23. April 1675 veranlasste. Danach sollten die Territorialherren die Poststationen besser schützen, damit nicht wieder so etwas geschähe wie in [[Poststation Lieser|Lieser]]:&lt;br /&gt;
::&amp;#039;&amp;#039;dass bei der unlängst erfolgten französischen Überwältigung und Ausplünderung des Städtleins [[Lieser (Gemeinde)|Lieser]] seinem dortigen Postverwalter&amp;#039;&amp;#039; (=Postmeister, Commis), &amp;#039;&amp;#039;trotz der vorgebrachten königlich französischen Salvaguardia alle seine Habe weggenommen wurde, sogar die Bücher und Briefschaften, mitsamt den Pferden, Sätteln und Zeug. Zusätzlich wurde er erbärmlich mit Schlägen traktiert.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Gudrun Meyer, in: Jahrbuch 2003, Kreis Bernkastel - Wittlich, S. 97ff. (Übertragung in die heutige Sprache) ISBN 3-924182-42-6&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 21. Jahrhundert / moderne Poststationen ==&lt;br /&gt;
Seit 2021 baut die Deutsche Post / DHL ein Netz von „Poststationen“ aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dhl.de/de/privatkunden/pakete-versenden/pakete-abgeben/poststation.html Die Poststation - Ihre Post in der Nähe], auf dhl.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei handelt es sich um eine Erweiterung des schon länger existierenden Konzepts der Packstation.&lt;br /&gt;
Näheres im Artikel [[Packstation#Poststation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Posthalter]]&lt;br /&gt;
* [[Ausspanne]]&lt;br /&gt;
* [[Relais (Post)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  PosttorWurzen130909FotoAndreKaiser.JPG|Posttor von 1734 der Kursächsischen Poststation am Crostigall in [[Wurzen]]&lt;br /&gt;
  Eilenburg Gasthof Torgauer Straße 40 (Detail).jpg|Tafel über dem Eingang des [[Gasthof Zum Roten Hirsch (Eilenburg)|Gasthof „Zum Roten Hirsch“]] in [[Eilenburg]], einer ehemaligen Poststation&lt;br /&gt;
  PoststationSchmiedeSchweinerdenPanschwitzKuckau100807FotoAkaiser.JPG|Ehemalige Schmiede und Gasthof mit Poststation in Schweinerden ([[Panschwitz-Kuckau]]) im Zuge der [[Via Regia]] bei [[Bautzen]] in der sächsischen [[Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
  PostkutscheGrillenburgSaechsischesPosthausZaryFotoAKaiser170509.JPG|Kursächsische Poststation am Markt in [[Żary]] (Sorau) in Polen mit königlich-sächsischer [[Postkutsche]]&lt;br /&gt;
  Wohnhaus Mauthner, Arnoldstein 02.jpg|Ehemalige Poststation in [[Arnoldstein]], Kärnten&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Behringer]]: &amp;#039;&amp;#039;Thurn und Taxis&amp;#039;&amp;#039;, München 1990&lt;br /&gt;
* Uli Braun, im: Archiv fdPg 2/90, S. 7 (Memminger Chronik, Transkription)&lt;br /&gt;
* Martin Dallmeier: &amp;#039;&amp;#039;Quellen zur Geschichte des europäischen Postwesens&amp;#039;&amp;#039;, Kallmünz 1977, Band 1 und 2&lt;br /&gt;
* Ludwig Kalmus: &amp;#039;&amp;#039;Weltgeschichte der Post&amp;#039;&amp;#039;, Wien 1937&lt;br /&gt;
* Ernst Kießkalt: &amp;#039;&amp;#039;Die Entstehung der Post&amp;#039;&amp;#039;, Bamberg 1930&lt;br /&gt;
* Fritz Ohmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Anfänge des Postwesens und die Taxis&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1909&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Siegert]]: &amp;quot;Relais. Geschicke der Literatur als Epoche der Post (1751–1913)&amp;quot;, Berlin 1993&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Post stations|Poststation}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4312694-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Postgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauform (Beherbergung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infrastruktur für Pferde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M2k~dewiki</name></author>
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