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	<title>Poststadion - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Thomas-2801: HC: Entferne Kategorie:Erbaut in den 1920er Jahren; Ergänze Kategorie:Erbaut 1929</title>
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		<updated>2025-11-01T08:40:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Erbaut_in_den_1920er_Jahren&quot; title=&quot;Kategorie:Erbaut in den 1920er Jahren&quot;&gt;Kategorie:Erbaut in den 1920er Jahren&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Erbaut_1929&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Erbaut 1929 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Erbaut 1929&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Stadion&lt;br /&gt;
| Name                    = Poststadion&lt;br /&gt;
| Spitzname               = &lt;br /&gt;
| Stadionlogo             = &lt;br /&gt;
| Bild                    = [[Datei:2020-12-27 Berlin Poststadion.JPG|300px|Poststadion]]&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung        = Außenfassade der Haupttribüne&lt;br /&gt;
| Frühere Namen           = &lt;br /&gt;
| Ort                     = {{DEU|Ziel=Berlin}}, [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Stadionklassifikation   = &lt;br /&gt;
| Architekt               = [[Georg Demmler]]&lt;br /&gt;
| Eigentümer              = [[Berlin|Land Berlin]]&lt;br /&gt;
| Betreiber               = &lt;br /&gt;
| Baubeginn               = &lt;br /&gt;
| Eröffnung               = 28. Mai 1929&lt;br /&gt;
| Erstes Spiel            = &lt;br /&gt;
| Kapazität               = 10.000 Plätze&lt;br /&gt;
| Kapazität international = &lt;br /&gt;
| Spielfläche             = 105 m&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;62 m&lt;br /&gt;
| Oberfläche              = [[Rasen|Naturrasen]]&lt;br /&gt;
| Kosten                  = &lt;br /&gt;
| Renovierungen           = &lt;br /&gt;
| Erweiterungen           = &lt;br /&gt;
| Abriss                  = &lt;br /&gt;
| Verein(e)               = * [[Berliner AK 07]] &amp;lt;small&amp;gt;(seit 2008)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[SC Union 06 Berlin]] &amp;lt;small&amp;gt;(seit 1950, heute auf Nebenplätzen)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Berlin Adler]] &amp;lt;small&amp;gt;(American Football, bis 2024)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[SV Yeşilyurt Berlin]] &amp;lt;small&amp;gt;(2007/08)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Hertha BSC]] &amp;lt;small&amp;gt;(1986–1988)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Veranstaltungen         = * Spiele der [[Deutsche Fußballnationalmannschaft|deutschen Fußballnationalmannschaft]]&lt;br /&gt;
* Finale um die [[Deutsche Fußballmeisterschaft 1933/34|deutsche Fußballmeisterschaft 1934]]&lt;br /&gt;
* Finale um die [[Deutsche Fußballmeisterschaft 1935/36|deutsche Fußballmeisterschaft 1936]]&lt;br /&gt;
* Boxkampf [[Max Schmeling|Schmeling]] gegen [[Paulino Uzcudun|Uzcudun]] 1935&lt;br /&gt;
* [[Olympische Sommerspiele 1936/Fußball|Spiele des olympischen Fußballturniers 1936]]&lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 52/31/48/N&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 13/21/34/E&lt;br /&gt;
| Höhe                    = &lt;br /&gt;
| Region-ISO              = DE-BE&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Poststadion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein im Jahr 1929 fertiggestelltes [[Stadion|Sportstadion]] mit [[Leichtathletikanlage]] in der [[Lehrter Straße]]&amp;amp;nbsp;59 im [[Berlin]]er Ortsteil [[Berlin-Moabit|Moabit]] des [[Bezirk Mitte|Bezirks Mitte]]. Es grenzt an den [[Fritz-Schloß-Park]] und wird zusammen mit der Grünanlage auch &amp;#039;&amp;#039;SportPark Moabit&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sportanlage gehört zu den größten Sportanlagen Berlins. Sie besteht im Wesentlichen aus einem Stadion mit [[Rasen|Naturrasen]], fünf Großfeldern mit [[Kunstrasen]], einem Kleinspielfeld mit Kunstrasen, zwei Leichtathletikanlagen, einer Sport- und Ruderhalle, einer Rollsportanlage, einem [[Skatepark]], einer [[Street Workout|Kraftsport-]]Anlage, einem Familiensportplatz, einer Kletterhalle des [[Deutscher Alpenverein|Deutschen Alpenvereins]] und Tennisplätzen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bezirksamt Mitte von Berlin |url=http://www.sportparkpoststadion.de/anlagen |titel=Sportpark Poststadion |sprache=de |abruf=2018-02-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== 1925–1990 ===&lt;br /&gt;
Das Stadion entstand für den [[Pro Sport Berlin 24|Post SV Berlin]] im Auftrag der [[Reichspost]]verwaltung auf dem Gelände des ehemaligen [[Exerzieren|Exerzierplatzes]] der [[Ulanen#Preußen|Garde-Ulanen]] unweit des [[Berlin Lehrter Bahnhof|Lehrter Bahnhofs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage wurde nach den Plänen des Architekten [[Georg Demmler]] zwischen 1926 und 1929 geschaffen. Bei der Anlage wurden Rasen-, Wasser- und Hallensportarten in eine große &amp;#039;&amp;#039;Volkssportstätte&amp;#039;&amp;#039; zusammengefasst. Sie war Vorbild für ähnliche Sportparks, die in der [[Weimarer Republik]] in anderen deutschen Städten angelegt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.stadtentwicklung.berlin.de/denkmal/liste_karte_datenbank/de/denkmaldatenbank/daobj.php?obj_dok_nr=09050275 |titel=Liste, Karte, Datenbank / Landesdenkmalamt Berlin |sprache=de |abruf=2018-02-09 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180210002343/http://www.stadtentwicklung.berlin.de/denkmal/liste_karte_datenbank/de/denkmaldatenbank/daobj.php?obj_dok_nr=09050275 |archiv-datum=2018-02-10 |offline=ja |archiv-bot=2022-12-29 04:22:18 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Wettkampfstadion mit Tribünengebäude für ursprünglich 35.000&amp;amp;nbsp;Zuschauer war von zehn Tennisplätzen, einem Tennisstadion, vier Fußballplätzen, einer Schwimm- und Ruderhalle und einem Sommerbad umgeben. Die Einweihung der Hauptanlage fand am 28. und 29.&amp;amp;nbsp;Mai 1927 statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ralf Nitschke |Titel=Herz und Seele des Sportmannes in die Materie übertragen |Hrsg=Stiftung Denkmalschutz |Sammelwerk=Das Poststadion in Moabit. Baudenkmal - Sportstätte - Kieztreff |Band=Heft 5 |Ort=Berlin |Datum=2003 |Seiten=5-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teile des Stadions wurden im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zerstört und bereits 1945 weitgehend wieder aufgebaut, sodass der Spielbetrieb im Sommer 1945 wieder aufgenommen und das Freibad am 19. August 1945 wiedereröffnet werden konnte. Das in moderner Bauweise wiederaufgebaute Hallenbad wurde 1984 geschlossen und 1990 zu einer Turnhalle umgebaut. In den 1950er Jahren entstand die Rollsportanlage nördlich vom Eingangsbereich an der Lehrter Straße. Im südlichen Teil der Anlage ist von der [[Sektion Berlin des Deutschen Alpenvereins]] 2013 eine Kletterhalle und 2021 ein Vereinszentrum gebaut worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://dav-berlin.de/allgemein/einweihungsfest-alpinzentrum/ |titel=Einweihungsfest Alpinzentrum |werk=DAV Berlin |sprache=de |abruf=2022-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem seit den 1970er Jahren die Gesamtanlage langsam verfiel,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.tagesspiegel.de/berlin/sportgeschichte-berlin-deine-fussballstadien/438354.html |titel=Berlin, deine Fußballstadien |sprache=de |abruf=2018-02-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; begannen Ende 2003 die ersten Sanierungsarbeiten am Stadion.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.tagesspiegel.de/berlin/kurzmeldungen/460636.html |titel=Kurzmeldungen |sprache=de |abruf=2023-01-11 |datum=2003-10-29 |werk=[[Tagesspiegel]] |archiv-url=https://web.archive.org/web/20220311112023/http://www.tagesspiegel.de/berlin/kurzmeldungen/460636.html |abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2005 verfügt das Stadion über eine [[Kunststoffbahn|Kunststofflaufbahn]]. Inzwischen ist das Tribünengebäude mit der Haupttribüne denkmalgerecht saniert. An der Gegengeraden wurden 2.200 neue Sitzschalen angebracht, sodass es heute eine Kapazität von etwa 10.000&amp;amp;nbsp;Plätzen aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seit 1990 ===&lt;br /&gt;
Seit dem 30.&amp;amp;nbsp;April 1990 ist das Stadion als [[Baudenkmal]] ausgezeichnet und steht seitdem unter [[Denkmalschutz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2002 wurde das Freibad stillgelegt. Von Mai 2006 bis 2012 befand sich dort der Campingplatz &amp;#039;&amp;#039;Tentstation&amp;#039;&amp;#039;. Im Juni 2014 öffnete dort das Resort &amp;#039;&amp;#039;Vabali Spa&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefan Strauß |Titel=Open-Air-Party in der Tentstation in Moabit: Letzter Tanz im Schwimmbad |Sammelwerk=[[Berliner Zeitung]] |Datum= |Online=https://www.berliner-zeitung.de/berlin/open-air-party-in-der-tentstation-in-moabit-letzter-tanz-im-schwimmbad-10691662 |Abruf=2018-02-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Planungen für ein Außenbecken hinter dem Stadtbad Tiergarten in der Seydlitzstraße, als Ersatz für das Freibad, wurden 2013 vorerst eingestellt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Uwe Aulich |Titel=Schwimmbad im Poststadion: Ausgetrocknet: Kein Schwimmbad in Moabit |Sammelwerk=[[Berliner Zeitung]] |Datum= |Online=https://www.berliner-zeitung.de/berlin/schwimmbad-im-poststadion-ausgetrocknet--kein-schwimmbad-in-moabit-3816414 |Abruf=2018-02-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und 2018 wieder aufgenommen. Das Außenbecken soll 2023/24 im Rahmen der Sanierung des Stadtbades Tiergarten gebaut werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christian Latz |url=https://www.morgenpost.de/bezirke/mitte/article216207623/Stadtbad-Tiergarten-bekommt-Aussenbecken.html |titel=Stadtbad Tiergarten bekommt Außenbecken |datum=2019-01-15 |sprache=de |abruf=2019-02-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2020 hat die Sanierung des Stadtbades Tiergarten begonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2008 werden durch das Förderprogramm [[Stadtumbau]] Flächen und Sportanlagen um das Stadion neugestaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/foerderprogramme/stadtumbau/Projekte.1778.0.html |titel=Stadtumbau Berlin: Projekte |sprache=de |abruf=2017-12-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2010 erhielt die Skater-Hockey-Anlage eine Überdachung und neue Sitz- und Stehflächen. Der ehemalige Werferplatz wurde 2013 zu einem Familiensportplatz mit Sport- und Spielgeräten umgestaltet. Der Vorplatz vor dem Tribünengebäude ist 2015 saniert worden und erhielt eine Street-Workout-Anlage. Ende 2018 wurde ein 1000&amp;amp;nbsp;m² großer Skatepark mit Flutlichtanlage eröffnet. Die denkmalgerechte Sanierung der Kassenhäuschen wurde 2020 und 2022 die Umgestaltung des Eingangsbereiches beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herausragende Ereignisse ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Lehrter Str 59 (Moabi) Poststadion.jpg|mini|hochkant=1.3|[[Gedenktafel]] auf dem Stadiongelände]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Poststadion fanden besonders in den 1920er und 1930er Jahren viele Fußballspiele von überregionaler Bedeutung statt. [[Deutsche Fußballmeisterschaft 1933/34|1934]] trugen im Poststadion der [[FC Schalke 04]] und der [[1.&amp;amp;nbsp;FC Nürnberg]] vor 45.000&amp;amp;nbsp;Zuschauern das deutsche Fußballendspiel aus und [[Deutsche Fußballmeisterschaft 1935/36|1936]] wurde der 1.&amp;amp;nbsp;FC Nürnberg [[Deutsche Fußballmeisterschaft|Deutscher Meister]] im Finale gegen [[Fortuna Düsseldorf]]. Berliner Vereine trugen ihre Spiele der Endrunde um die deutsche Meisterschaft aus, so [[Union Oberschöneweide]], [[Hertha BSC]], der [[Berliner SV&amp;amp;nbsp;92]], [[Blau-Weiß 90 Berlin|Blau-Weiß&amp;amp;nbsp;90]] und der [[BSC Kickers 1900]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Poststadion löste damit das [[Deutsches Stadion (Berlin)|Grunewaldstadion]] ab, wo die Endspiele 1922, 1923, 1924 und 1927 ausgetragen worden waren. Nach dem Bau des [[Olympiastadion Berlin|Olympiastadions]] an der Stelle des Grunewaldstadions für die [[Olympische Sommerspiele 1936|Olympischen Spiele 1936]] verlor das Poststadion seine Rolle als wichtigste Berliner Sportstätte. Alle Endspiele von [[Deutsche Fußballmeisterschaft 1936/37|1937]] bis [[Deutsche Fußballmeisterschaft 1943/44|1944]] sowie sechs Finals in den 1950er und 1960er Jahren fanden im Olympiastadion statt. Einen Tag vor dem [[Deutsche Fußballmeisterschaft 1942/43|Finale 1943]] im Olympiastadion wurde das Spiel um Platz drei im Poststadion ausgetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[deutsche Fußballnationalmannschaft]] trug drei Spiele im Poststadion aus. Bei den Olympischen Spielen 1936 fanden hier die Vorrundenspiele der Fußballer statt. Beim Spiel der [[Deutsche Fußballnationalmannschaft|deutschen Fußballnationalmannschaft]] gegen [[Norwegische Fußballnationalmannschaft|Norwegen]] am 7.&amp;amp;nbsp;August 1936 wurde mit 55.000 Besuchern ein Zuschauerrekord in dem nunmehr erweiterten Stadion aufgestellt. Die deutsche Mannschaft verlor dabei unter den Augen der gesamten Führung des [[Drittes Reich|Dritten Reichs]] mit 0:2 und beraubte sich selbst aller Medaillenchancen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thomas Hummel Düsseldorf |Titel=Als Hitler erbost das Stadion verließ |Sammelwerk=sueddeutsche.de |Datum=2010 |ISSN=0174-4917 |Online=http://www.sueddeutsche.de/sport/fussball-laenderspiele-als-hitler-erbost-das-stadion-verliess-1.481393 |Abruf=2018-02-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies war das letzte Länderspiel unter der Leitung des Reichstrainers [[Otto Nerz]], dessen Nachfolger [[Sepp Herberger]] wurde. Das letzte Länderspiel in Berlin vor der Eröffnung des Olympiastadions gewann Deutschland 1936 vor 12.000 Zuschauern im Poststadion gegen [[Luxemburgische Fußballnationalmannschaft|Luxemburg]] mit 9:0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits vor der offiziellen Eröffnung der Sportanlagen fanden im Stadion Wettkämpfe statt. Im August 1927 wurden die Meisterschaftskämpfe des Reichsheeres und der Marine im Beisein des Reichspräsidenten von Hindenburg ausgetragen. Am 5.&amp;amp;nbsp;Juni 1928 wurden Windhundrennen durchgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bz-berlin.de/artikel-archiv/die-windhunde-vom-poststadion |titel=Die Windhunde vom Poststadion |abruf=2021-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Moabit Poststadion Tribüne.jpg|mini|Tribüne des Stadions (2018)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. Juli 1935 wurde das Stadion zur [[Boxen|Boxarena]], als [[Max Schmeling]] gegen [[Paulino Uzcudun]] kämpfte. Die Kulisse des Poststadions wurden auch für politische Aktivitäten genutzt. So fand in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] unter anderem eine [[Erster Mai|Maikundgebung]] der [[Hitlerjugend]] am 1.&amp;amp;nbsp;Mai 1936 statt, bei der [[Adolf Hitler]] eine Rede hielt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bild.bundesarchiv.de/dba/de/search/?yearfrom=&amp;amp;yearto=&amp;amp;query=Poststadion |titel=Bundesarchiv – Bilddatenbank |abruf=2021-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. Juni 1946 fand die erste öffentliche Kundgebung der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] im Poststadion statt, als Redner trat [[Kurt Schumacher]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.luise-berlin.de/kalender/jahr/1946.htm |titel=Chronik: Berlin im Jahr 1946, Fakten Tag für Tag |abruf=2018-02-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Poststadion wurde in den 1950er Jahren zur Heimspielstätte des [[SC Union 06 Berlin|SC Union&amp;amp;nbsp;06]], als ein Großteil der Mannschaft der SG [[Union Oberschöneweide]] aus [[Ost-Berlin]] flüchtete. Der neu gegründete Verein spielte in der [[Vertragsliga Berlin |Vertragsliga]], der obersten Spielklasse [[West-Berlin]]s, eine wichtige Rolle, wurde 1953 Berliner Meister und spielte im Poststadion oft vor ausverkauftem Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. August 1978 fand aufgrund der Verlegung eines neuen Rasens im [[Olympiastadion Berlin|Olympiastadion]] das einzige Bundesligaspiel im Poststadion statt. Hertha BSC empfing vor 17.595 Zuschauern im 35.000 fassenden Stadion seinerzeit den 1. FC Kaiserslautern und verlor das Spiel mit 0:3.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesspiegel.de/sport/das-einzige-bundesligaspiel-im-poststadion-im-duell-mit-kaiserslautern-musste-hertha-bsc-einmal-fremdgehen-13155907.html |titel=Das einzige Bundesligaspiel im Poststadion |sprache=de |abruf=2025-08-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Hertha BSC]] in den 1980er Jahren in die drittklassige [[Fußball-Oberliga Berlin|Oberliga]] abstieg, trug der Verein seine Spiele im Poststadion aus. Auch für einige Heimspiele der [[2. Fußball-Bundesliga 1988/89|Zweitligasaison 1988/89]] wich Hertha wegen des mangelnden Zuschauerinteresses hierhin aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Ende 2014 bis 2017 standen auf dem Jugendsportplatz zwei [[Traglufthalle]]n für bis zu 250 [[Flüchtlingskrise in Deutschland 2015/2016|Flüchtlinge]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berliner-woche.de/moabit/c-soziales/im-poststadion-sollen-zwei-temporaere-unterkuenfte-errichtet-werden_a62985 |titel=Im Poststadion sollen zwei temporäre Unterkünfte errichtet werden |sprache=de |abruf=2021-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Während der [[COVID-19-Pandemie in Berlin|COVID-19-Pandemie]] hielten die Grünen von [[Berlin-Mitte]] im Jahr 2020 Parteitage im Stadion ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefan Alberti |Titel=Kandidatenwahl open air: Frische Luft für die Grünen |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2020-09-25 |ISSN=0931-9085 |Online=https://taz.de/Kandidatenwahl-open-air/!5714349/ |Abruf=2020-11-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefan Alberti |Titel=Erneut Open-Air-Parteitag bei den Grünen: Steinmüller besiegt Mutlu |Sammelwerk=[[Die Tageszeitung]] |Datum=2020-10-04 |ISSN=0931-9085 |Online=https://taz.de/Erneut-Open-Air-Parteitag-bei-den-Gruenen/!5715849/ |Abruf=2020-11-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2021/22 dienten Räumlichkeiten des Tribünengebäudes als Testzentrum „Berlin Zentral“ für kostenlose Corona-[[Point-of-Care-Testing|Schnelltests]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://test-to-go.berlin/testzentrum-berlin-zentral/ |titel=Testzentrum Berlin Zentral |werk=Test-To-Go Berlin |abruf=2021-03-22 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210310225841/https://test-to-go.berlin/testzentrum-berlin-zentral/ |archiv-datum=2021-03-10 |offline=ja |archiv-bot=2022-12-29 04:22:18 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fußball ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Spiel Berliner AK - ZFC Meuselwitz im Poststadion.jpg|mini|[[Berliner AK 07]] – [[ZFC Meuselwitz]] in der Saison 2016/17]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sportanlagen dienen als Trainings- und Spielstätte für über 200 Vereine sowie für den Schulsport. Sie wird vom Bezirksamt [[Bezirk Mitte|Mitte]] verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Saison 2007/08 trug der [[Fußball-Oberliga|Oberligist]] [[SV Yeşilyurt Berlin]] seine Heimspiele im Hauptstadion aus. Inzwischen wurde der Verein aufgelöst. Seit 2008 trägt der [[Berliner AK&amp;amp;nbsp;07]] (damals Berlin Ankaraspor Kulübü) seine Heimspiele im Hauptstadion aus. Auf den Nebenplätzen tragen unter anderem der [[SC Union&amp;amp;nbsp;06 Berlin]] (seit 1950), der ASV Berlin, Cono Sur Berlin, der SC Falco Subbuteo, der Moabiter FSV und der FC Karame ihre Heimspiele aus. Im Jahr 2008 erwog [[Tennis Borussia Berlin]] kurzzeitig eine Rückkehr in das Poststadion zur Saison 2009/10 sowie eine umfassende Sanierung des Stadions, das danach 16.000 Zuschauer fassen sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/berlin/Poststadion;art270,2498943 &amp;#039;&amp;#039;Albert Speer entwirft Fußball-Arena für Mitte&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 22. März 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tebe.de/artikel1690.html Mitteilung auf der Homepage von Tennis Borussia mit Standort- und Nutzungsstudie zum Download]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Pläne wurden nicht verwirklicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. August 2010 trug der Berliner AK 07 sein Heimspiel in der ersten Runde des [[DFB-Pokal]]s gegen den [[1.&amp;amp;nbsp;FSV Mainz&amp;amp;nbsp;05]] im Poststadion aus, nachdem es in der Sommerpause entsprechend hergerichtet worden war. Am 18.&amp;amp;nbsp;August 2012 gelang den Berlinern in der ersten Runde des DFB-Pokals eine Sensation, der Regionalligist schickte die [[TSG 1899 Hoffenheim]] mit einem 4:0 nach Hause und zog damit in die zweite Runde ein, in der der BAK allerdings mit 3:0 gegen den [[TSV 1860 München]] verlor und somit ausschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leichtathletik ===&lt;br /&gt;
Seit 1949 benutzt der ASV Berlin e.&amp;amp;#8239;V. den Hauptplatz als Trainingsstätte. Die Leichtathletikabteilung stellt seitdem viele Berliner und Deutsche Meister und hatte in den 1960er Jahren ihre größten Erfolge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tennis ===&lt;br /&gt;
Die acht Tennisplätze sind an einen Tennisverein verpachtet. Seit 1990 werden keine größeren Sportveranstaltungen mehr ausgetragen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Roller derby, Berlin ( 1070054).jpg|mini|Rollschuhbahn mit Dach und Beleuchtung]]&lt;br /&gt;
=== Inline-Skaterhockey ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rollsportanlage ist seit dem Jahr 2011 offizielle Spielfläche der [[Inline-Skaterhockey Deutschland|Deutschen Inline-Skaterhockey-Liga]] (ISHD). Neben den [[Berlin Buffalos]], die in der 1.&amp;amp;nbsp;Bundesliga spielen, die Fläche als Ersatzspielstätte für ihre Heimspiele nutzen, beherbergt das Poststadion die [[Spreewölfe Berlin]]. Deren Männer spielen seit dem Jahr 2011 in der Regionalliga Nord, die Frauen in der Bundesliga.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inlinehockey ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für [[Inlinehockey]] wird die Rollsportanlage genutzt. Die [[Hauptstadt Jungs Berlin]], die in der Bundesliga antreten, richten dort seit 2012 jährlich im Sommer den &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hauptstadt Cup&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://hauptstadtjungsberlin.jimdofree.com/hauptstadt-inline-cup/ |titel=Die Geschichte des Turniers |hrsg=Hauptstadt Jungs Berlin | abruf=2024-08-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Roller Derby ===&lt;br /&gt;
Die Rollsportanlage wird als Heimspielstätte der [[Roller Derby]] Leagues [[Bear City Roller Derby]] und Berlin Rollergirls genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kraftsport ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Calistenics Postadion Berlin 4v5.jpg|mini|Kraftsportanlage]]&lt;br /&gt;
Die Kraftsport-Anlage ist vereinsungebunden und steht allen zur Nutzung zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klettersport ===&lt;br /&gt;
Im Sportpark Moabit steht das Kletterzentrum des Deutschen Alpenvereins Sektion Berlin e.&amp;amp;nbsp;V. Die Kletterhalle hat eine Höhe von 16 m über dem Gelände und ist durch eine Tribüne und die geschossweisen Galerien einsehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== American Football ===&lt;br /&gt;
Das Poststadion war regelmäßig Austragungsort von Heimspielen der [[Berlin Adler]], zuletzt in der Saison [[German Football League 2024|2024]]. Nach einem Lizenzentzug und Abstieg in die Regionalliga spielen die Adler im Stade Napoléon im Wedding.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Skateboard ===&lt;br /&gt;
Der Skatepark ist vereinsungebunden und steht allen zur Nutzung zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Fußball in Berlin]]&lt;br /&gt;
* [[Sport in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Werner Skrentny (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das große Buch der deutschen Fußballstadien&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen 2001, S. 50–52. ISBN 3-89533-306-9.&lt;br /&gt;
* Peter Czoch, [[Daniel Küchenmeister]], [[Thomas Schneider (Kulturwissenschaftler)|Thomas Schneider]]: &amp;#039;&amp;#039;Poststadion – Eine erste Multifunktionsarena.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Fußballheimat Berlin. 100 Orte der Erinnerung. Ein Stadtreiseführer.&amp;#039;&amp;#039; Arete Verlag, Hildesheim 2024, ISBN 978-3-96423-115-4, S. 50–51.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Poststadion (Berlin)|Poststadion}}&lt;br /&gt;
* {{LuiseLexBez |Titel=Poststadion |Bezirk=Mitte |ID=poststadion |Band= |Seiten=}}&lt;br /&gt;
* {{LDLBerlin|09050275|ja}}&lt;br /&gt;
* [http://www.die-fans.de/fussball/stadien/stadien-liste/dasstadion/,Poststadion,141,,,,,northeast Informationen zum Poststadion]&lt;br /&gt;
* [https://www.stadionwelt.de/fotos-guides/stadion/fotos?id=5728&amp;amp;venue=poststadion Ausführliche Bildergalerie auf stadionwelt.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.sportparkpoststadion.de/ Informationen zum Sportpark Poststadion]&lt;br /&gt;
* [http://www.sportbuero.info/wp-content/uploads/2016/02/Betreiberkonzept_SPPS_Web_final.pdf Betreiberkonzept SportPark Poststadion] (PDF; 7,3&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Fußballstadion in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballstadion in Europa]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:American-Football-Stadion in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin Adler]]&lt;/div&gt;</summary>
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