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	<title>Postschutz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T12:21:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Postschutz&amp;diff=929359&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MicBy67: /* Der Postschutz im Rahmen der SS */ besser hier aufgehoben</title>
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		<updated>2025-05-10T20:18:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Der Postschutz im Rahmen der SS: &lt;/span&gt; besser hier aufgehoben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Postschutz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine [[paramilitär]]ische bewaffnete Einheit der [[Deutsche Postgeschichte 1919–1945|Deutschen Reichspost]], die ursprünglich zum Objektschutz von [[Post]]einrichtungen aufgestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprünge des Postschutzes ==&lt;br /&gt;
[[Reichspostministerium|Reichspostminister]] [[Paul Freiherr von Eltz-Rübenach]] ordnete am 7. März 1933 die Aufstellung eines bewaffneten Postschutzes an, um die Verkehrseinrichtungen der Post gegen Überfälle und kommunistische Ausschreitungen zu sichern, da weder [[Polizei]] noch [[Reichswehr]] dazu in der Lage seien. Bereits im Juni 1933 regelte eine „Neue Anweisung“ die Rahmenbedingungen. Postbedienstete, die der [[Sturmabteilung|SA]] oder [[Schutzstaffel|SS]] angehörten, durften zwar nicht als Hilfspolizisten eingesetzt werden, konnten aber zum Postschutz herangezogen werden. Obwohl schon im September 1933 eine unmittelbare kommunistische Gefahr ausgeschlossen wurde, blieb der Postschutz bestehen. Ende Dezember 1933 umfasste er etwa 26.000 Mann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgaben und Ausbildung ==&lt;br /&gt;
1937 kam es zu einer Absprache zwischen Reichspost und [[Wehrmacht]], nach der die Stärke des „Verstärkten Postschutzes“ – das heißt, der Mannschaftsbestand im Kriegsfall – für die einzelnen [[Wehrkreis]]e mit 29.000 Mann festgelegt wurde, die kriegswichtige Einrichtungen der Reichspost schützen sollten. Anfang 1939 umfasste der Postschutz rund 40.000 Mann und im Februar 1939 übernahm der Postschutz auch den Postluftschutz. Jeder körperlich fähige Postbedienstete konnte freiwillig dem Postschutz beitreten, für alle neu eingestellten Postangehörigen unter 35 Jahren war es Pflicht. Der Eintritt in den Postschutz wurde als eine der Möglichkeiten gesehen, um die eigene ideologische Gesinnung mit einem Mindestaufwand an Engagement belegen zu können. In den Postschutzschulen, die den [[SS-Junkerschulen]] der Waffen-SS bzw. den [[SS-Führerschule]]n der Allgemeinen SS entsprachen, wurden jährlich 20.000 Angehörige der Reichspost geschult. An folgenden (und anderen) Orten bestanden Postschutzschulen:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://d-nb.info/1059619288/04 DNB]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Alexisbad]]&lt;br /&gt;
* [[Bad Lippspringe]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://heimatverein-badlippspringe.de/wp-content/uploads/2016/09/Heimatverein_Ausg_70.pdf Heimatverein Bad Lippspringe]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Besenhorst]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ansichtskartenversand.com/ak/91-Alte-Ansichtskarte/2362-2150-Geesthacht-Umgebung/8242449-AK-Geesthacht-Dueneberg-Partie-an-der-Postschutzschule/?&amp;amp;lang=1 Postschutzschule Geesthacht-Düneberg]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ebingen]]&lt;br /&gt;
* [[Mamonowo|Heiligenbeil]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.flickr.com/photos/27639553@N05/12115900483 Postschutzschule Heiligenbeil (flickr.com)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Jelenia Góra|Hirschberg]]&lt;br /&gt;
* [[Hofgeismar]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ansichtskartenversand.com/ak/91-Alte-Ansichtskarte/2955-weitere-Ansichten-Hofgeismar/8546461-AK-Hofgeismar-Postschutzschule-mit-Hakenkreuzfahne Postschutzschule Hofgeismar]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Kelheim]]&lt;br /&gt;
* [[Naumburg (Saale)]]&lt;br /&gt;
* [[Sternberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [[Königsberger Postwesen#Oberpostdirektion]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Templin]]&lt;br /&gt;
* [[Zeesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Postschutz im Rahmen der SS ==&lt;br /&gt;
Im März 1942 wurde der Postschutz [[Organisation|organisatorisch]] erst einmal der [[Allgemeine SS|Allgemeinen SS]] unterstellt und nun offiziell als &amp;#039;&amp;#039;SS-Postschutz&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die unmittelbare Unterstellung des Postschutzes war dieser den übrigen „Kampforganisationen“ der NSDAP gleichgestellt. Faktisch galt er nun als Untergliederung der SS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Mai 1942 war der SS-Postschutz der [[Waffen-SS]] unterstellt und [[Gottlob Berger]] militärischer Leiter des Postschutzes. Ihm oblag nun die Ausbildung und Bewaffnung der Angehörigen des Postschutzes. Dessen Offiziere und Unteroffiziere waren nun denen der Waffen-SS gleichgestellt und der Postschutz begann nun SS-ähnliche Rangabzeichen und Dienstgrade zu tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dienstgrade des Postschutzes ===&lt;br /&gt;
* Oberführer&lt;br /&gt;
* Bezirksführer&lt;br /&gt;
* Abschnittsführer&lt;br /&gt;
* Abteilungshauptführer&lt;br /&gt;
* Abteilungsführer&lt;br /&gt;
* Zughauptführer&lt;br /&gt;
* Zugführer&lt;br /&gt;
* Gruppenhauptführer&lt;br /&gt;
* Gruppenführer&lt;br /&gt;
* Truppführer&lt;br /&gt;
* Rottenführer&lt;br /&gt;
* Postschutzmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärische Einsätze des SS-Postschutzes ===&lt;br /&gt;
Seit Mai 1942 wurden vom Postschutz auch sogenannte „Fernkraftpost“-Einheiten aufgestellt, die (vor allem) im Osten die Omnibusse stellten. Die „Fernkraftpost“-Einheiten hießen offiziell „Fronthilfe der Deutschen Reichspost“ und wurden später auch als „SS-Kraftfahrstaffel“ bezeichnet. Zwei Abteilungen der „Fronthilfe“ wurden 1944 unmittelbar zwei SS-Divisionen zugeordnet und unterstanden dem [[Kommandostab RFSS]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Jahr wurden aus dem Personal der „Fronthilfe“ diverse „SS-Sicherungs-Bataillone der Deutschen Reichspost“ gebildet, die im sogenannten „Bandeneinsatz“ in der „Oberkrain“, der „Südsteiermark“ (beides ehemaliges [[Jugoslawien]]) und in „Weißruthenien“ ([[Geschichte von Belarus#Zweiter Weltkrieg|Weißrussland]]) eingesetzt wurden. Das heißt, dass auch Mitglieder des Postschutzes an der Unterdrückungs- und Ausrottungspolitik der Nationalsozialisten unmittelbar beteiligt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Kriegstagen (12. April 1945) sprengten Mitglieder eines im Rheinland ansässigen SS-Sicherungs-Bataillons zahlreiche Anlagen und die Richtantenne des [[Rundfunksender Langenberg|Rundfunksenders Langenberg]]. Damit wurde der gesamte Sendebetrieb in der Region stillgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemalige Angehörige sagten nach Kriegsende bei den [[Nürnberger Prozesse|Prozessen in Nürnberg]] aus, dass der Postschutz nur intern im [[Deutsches Reich|Reich]] eingesetzt worden und nur bedingt im Fronteinsatz gewesen sei. Dem widerspricht aber die Unterstellung des Postschutzes sowohl dem [[SS-Führungshauptamt]] als auch dem [[SS-Hauptamt]] und die Beteiligung der SS-Sicherungs-Bataillone an [[Kriegsverbrechen]] der Waffen-SS. Bei den Nürnberger Prozessen wurde der Postschutz als Teil der SS als [[verbrecherische Organisation]] eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgeorganisation des Postschutzes wurde nach 1949 der [[Betriebssicherungsdienst]] der [[Deutsche Bundespost|Deutschen Bundespost]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Uniformierung ===&lt;br /&gt;
Der Postschutz wurde 1933 mit einer feldgrauen Uniform ausgestattet. Er erhielt eigene Dienstgradabzeichen, die sich an denen der SA und SS orientierten. Am linken Ärmel wurde das &amp;#039;&amp;#039;Hoheitszeichen der Deutschen Reichspost&amp;#039;&amp;#039; getragen, das um die Symbole des [[Telegrafie]]- und [[Rundfunk]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;wesens (ein Bündel von Blitzen, die unter den Schwingen des Adlers lagen) ergänzt wurde und das nun in einem orangefarbenen Oval lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dienstuniform des Postdienstes in den ab 1939 besetzten Gebieten wich farblich erheblich von der reichsamtlichen Vorgabe ab und deren Dienstgradabzeichen sollten sich nun an denen vom „[[Alfred Rosenberg|Stab Rosenberg]]“ entwickelten Dienstgradspiegeln orientieren. So wurden im Osten braun eingefärbte Uniformen der deutschen Reichspost und ein SS-ähnlicher schwarzer [[Ärmelstreifen]] mit orangefarbenen Inschrift „Postschutz“ verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Feldpost im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
* [[Durch Deutsche Feldpost]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Lotz, [[Gerd R. Ueberschär]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Reichspost 1933–1945. Eine politische Verwaltungsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: Wolfgang Lotz: &amp;#039;&amp;#039;1933–1939.&amp;#039;&amp;#039; Nicolai, Berlin 1999, ISBN 3-87584-915-9, S. 143–147.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gottlob Berger.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dermot Bradley]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands Generale und Admirale.&amp;#039;&amp;#039; Teil 5: Andreas Schulz, Günter Wegmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale der Waffen-SS und der Polizei. Die militärischen Werdegänge der Generale, sowie der Ärzte, Veterinäre, Intendanten, Richter und Ministerialbeamten im Generalsrang. (1933–1945).&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Abraham – Gutenberger.&amp;#039;&amp;#039; Biblio-Verlag, Bissendorf 2003, ISBN 3-7648-2373-9, S. 91.&lt;br /&gt;
* Michael Schweizer: &amp;#039;&amp;#039;Der Postschutz und Postluftschutz im Dritten Reich und in den besetzten Gebieten.&amp;#039;&amp;#039; In Zusammenarbeit mit Wilbert Manders. Morgana Edition, Berlin-Schönefeld 2014, ISBN 978-3-943844-67-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichspost]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzstaffel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärischer Verband im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1945]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MicBy67</name></author>
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