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	<title>Postoperatives Zittern - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-08-05T22:51:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| 01-CODE = T88.5&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Sonstige Komplikationen infolge Anästhesie&amp;lt;br /&amp;gt;- Hypothermie nach Anästhesie&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Postoperatives Zittern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Shivering&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet man ein unwillkürliches, nicht unterdrückbares [[Tremor|Zittern]], das bei 5–60 Prozent der Patienten nach einer Narkose ([[Allgemeinanästhesie]]) oder [[Regionalanästhesie]] auftritt. Neben subjektivem Unwohlsein können dadurch weitere Komplikationen ausgelöst werden. Es existieren präventive und therapeutische Maßnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen ==&lt;br /&gt;
Während einer Operation verliert der Körper über verschiedene Mechanismen Wärme. Dies geschieht durch [[Wärmestrahlung]], [[Konvektion]] (Luftzug, Beatmung), [[Konduktion]] ([[Operationstisch]]) und [[Verdunstung]] (Schweiß, Operationswundfläche, Atemluft). Begünstigt werden diese Verluste durch die Gefäßweitstellung ([[Vasodilatation]]), die durch die Narkosemittel ([[Anästhetika]]) bewirkt wird. Diese wird auch durch Regionalanästhesieverfahren wie die [[Spinalanästhesie|Spinal-]] oder [[Epiduralanästhesie]] bewirkt. Zusätzlich ist während einer Narkose die [[Thermoregulation]] im [[Hypothalamus]] weitgehend ausgeschaltet, so dass der Körper keine Gegenmaßnahmen ergreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lässt die Wirkung der Narkotika (nach dem Erwachen) nach, wird der Temperaturabfall vom Körper registriert, der versucht, diesen auszugleichen. Das geschieht durch [[Tremor|Zittern]], wobei durch vermehrte Aktivität der [[Skelettmuskulatur]] Wärme erzeugt wird, sowie durch Gefäßverengung ([[Vasokonstriktion]]) in der Körperperipherie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tatsache, dass postoperatives Zittern zuweilen auch bei Patienten mit normaler Temperatur auftritt, spricht dafür, dass möglicherweise noch weitere Mechanismen wie Reflexe des Rückenmarks, [[Schmerz]], Aktivität des [[Sympathisches Nervensystem|sympathischen Nervensystems]] und eine [[respiratorische Alkalose]] eine Rolle beim postoperativen Zittern spielen, deren Rolle jedoch nicht genau verstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symptome und Folgen ==&lt;br /&gt;
Die Folgen für den Patienten sind ein subjektives Unwohlsein und verstärkte Schmerzen. Durch die vermehrten [[Muskelkontraktion]]en steigt der Sauerstoffverbrauch des Körpers auf das bis zu Fünffache an. Bei Patienten mit Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems wie etwa der [[Koronare Herzkrankheit|koronaren Herzkrankheit]] oder Lungenerkrankungen kann dies die Kompensationsmöglichkeiten des Körpers überschreiten, wodurch es zu Sauerstoffmangel im Gewebe und möglicherweise zu einem [[Herzinfarkt]] kommen kann. Weiterhin ist der Druck im Auge (&amp;#039;&amp;#039;intraokular&amp;#039;&amp;#039;) und Schädel (&amp;#039;&amp;#039;intrakraniell&amp;#039;&amp;#039;) erhöht, was dortige Erkrankungen auslösen oder verschlimmern kann. Auch [[Nähen (Medizin)|Nahtinsuffizienzen]] treten vermehrt auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandlung und Prävention ==&lt;br /&gt;
Die [[Therapie|Behandlung]] erfolgt durch äußere Wärmung sowie die intravenöse Verabreichung von [[Clonidin]] oder des Opioids [[Pethidin]] (&amp;#039;&amp;#039;meperidine&amp;#039;&amp;#039;). [[Physostigmin]] und [[Tramadol]] sind Medikamente der zweiten Wahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Krankheitsprävention|Präventiv]] wird versucht, ein Abfallen der Körpertemperatur zu verhindern. Dies geschieht durch Erwärmen des Patienten vor der Anästhesie („Prewarming“) und während des Eingriffs mit Wärmeunterlagen und Warmluftgebläse sowie durch das Anwärmen von [[Infusion]]en und Spüllösungen. Ebenso wird bei einer Allgemeinanästhesie nur ein niedriger Frischgasfluss durchgeführt, der den Wärmeverlust durch die [[Beatmung]] vermindert. Ein Beatmungsfilter (Heat Moisture Exchanger, HME) kann zusätzlich den Wärme- und Feuchtigkeitsverlust durch die Beatmung reduzieren. Durch eine [[Monitor (Medizin)|Temperatursonde]] wird die Körperkerntemperatur des Patienten bei Eingriffen über einer halben Stunde Anästhesiedauer überwacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* A. W. A. Crossley, R. P. Mahajan: &amp;#039;&amp;#039;The intensity of postoperative shivering is unrelated to axillary temperature.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Anaesthesia.&amp;#039;&amp;#039; 1994;49, S. 205–207. PMID 8147511&lt;br /&gt;
* D. J. Buggy, A. W. Crossley: &amp;#039;&amp;#039;[http://bja.oxfordjournals.org/cgi/reprint/84/5/615 Thermoregulation, mild perioperative hypothermia and postanaesthetic shivering.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Br J Anaesth.&amp;#039;&amp;#039; 2000 May;84(5), S. 615–628. Review. PMID 10844839&lt;br /&gt;
* M. Schäfer, O. Kunitz: &amp;#039;&amp;#039;Postoperatives Shivering.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Anaesthesist.&amp;#039;&amp;#039; 2002, Ausgabe 51, Nummer 9, S. 768–784, [[doi:10.1007/s00101-002-0381-y]]. PMID 12232650&lt;br /&gt;
* P. Alfonsi: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.minervamedica.it/pdf/R02Y2003/R02Y2003N05A0438.pdf Postanaesthetic shivering. Epidemiology, pathophysiology and approaches to prevention and management.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Minerva Anestesiol.&amp;#039;&amp;#039; 2003 May;69(5), S. 438–442. Review. PMID 12768180&lt;br /&gt;
* P. Kranke, L. H. Eberhart, N. Roewer, M. R. Tramèr: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.anesthesia-analgesia.org/cgi/content/full/94/2/453 Pharmacological treatment of postoperative shivering: a quantitative systematic review of randomized controlled trials.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Anesth Analg.&amp;#039;&amp;#039; 2002 Feb;94(2), S. 453–460. PMID 11812718&lt;br /&gt;
* P. Kranke, L. H. Eberhart, N. Roewer, M. R. Tramèr: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.anesthesia-analgesia.org/cgi/content/full/99/3/718 Single-dose parenteral pharmacological interventions for the prevention of postoperative shivering: a quantitative systematic review of randomized controlled trials.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Anesth Analg.&amp;#039;&amp;#039; 2004 Sep;99(3), S. 718–727 Review. PMID 15333401&lt;br /&gt;
* L. H. Eberhart, F. Döderlein, G. Eisenhardt, P. Kranke, D. I. Sessler, A. Torossian, H. Wulf, A. M. Morin: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.anesthesia-analgesia.org/content/101/6/1849.long Independent risk factors for postoperative shivering.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Anesth Analg.&amp;#039;&amp;#039; 2005 Dec;101(6), S. 1849–1857. PMID 16301273&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild oder Komplikation in der Anästhesie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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