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	<title>Postmortale Erektion - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T16:21:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Postmortale_Erektion&amp;diff=492706&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;King Muli 12: HC: Entferne Kategorie:Rechtsmedizin</title>
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		<updated>2025-12-23T14:19:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Rechtsmedizin&quot; title=&quot;Kategorie:Rechtsmedizin&quot;&gt;Kategorie:Rechtsmedizin&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Postmortale Erektion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von lat. &amp;#039;&amp;#039;post&amp;#039;&amp;#039; „nach“ und &amp;#039;&amp;#039;mors&amp;#039;&amp;#039; „Tod“) wird eine [[Erektion]] nach dem Eintritt des Todes bezeichnet. Dies kann geschehen, wenn ein Mann in vertikaler oder auch hängender Position oder mit dem Gesicht zum Boden stirbt und der Leichnam nach dem [[Tod]] in dieser Position verbleibt. Sie stellt eine besondere Form des [[Priapismus]] dar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;herlihy&amp;quot;&amp;gt;Barbara Herlihy: &amp;#039;&amp;#039;The Human Body in Health and Illness.&amp;#039;&amp;#039; Elsevier Health Sciences, 2014, ISBN 978-1-4557-5642-1. S. 495&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursache ==&lt;br /&gt;
Es handelt sich bei dieser Form der Erektion um einen Blutstau, der durch die [[Erdanziehungskraft|Schwerkraft]] des abfließenden Bluts erzeugt wird, welches nicht mehr durch den Blutkreislauf und den Herzdruck im Körper verteilt wird. Das Blut sammelt sich, wie alle frei beweglichen Masseteile, an den niedrigsten Stellen des Körpers an und erzeugt dort [[Ödem]]e und Schwellungen, die damit verbundenen Verfärbungen werden als [[Totenflecke]] (&amp;#039;&amp;#039;livor mortis&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet. Die tiefsten Punkte einer vertikal verstorbenen Person sind die Füße, die sich bis zu ihrer elastischen Belastungsgrenze mit Blut füllen, danach staut sich das Blut die Beine aufwärts bis in die Hüften. Da das Blut von hier aus nicht mehr weiter nach unten vordringen kann, sammelt es sich unter anderem im Penis, der mit erektilem Gewebe ausgestattet ist und infolge des Bluteinstromes erigiert. Dieser Effekt verbleibt so lang, wie der Körper in der Position bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auftreten ==&lt;br /&gt;
Die postmortale Erektion tritt meist bei Männern auf, die erhängt, in den Kopf geschossen oder vergiftet wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;herlihy&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ozzy Osbourne]], Chris Ayres: &amp;#039;&amp;#039;Fragen Sie Dr. Ozzy: Der ultimative Rock&amp;#039;n&amp;#039;Roller klärt auf.&amp;#039;&amp;#039; Heyne, 2012, ISBN 978-3-641-08129-4. S. 288&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein bereits vorliegender Priapismus kann aber auch postmortal erhalten bleiben, etwa bei [[Septikämie]] durch ausgedehnte [[Venenthrombose]]n im [[Plexus hypogastricus inferior|Beckenplexus]], die auf die [[Schwellkörper]] übergreifen.&amp;lt;ref&amp;gt;Callomon, Fabry, Fischl, Frei, Frühwald, Lipschüt, Mayer, Da Rocha Lima, Scherber, Stümpke: &amp;#039;&amp;#039;Ulcus molle und andere Krankheiten der Urogenitalorgane.&amp;#039;&amp;#039; Springer, 2013, ISBN 978-3-642-47829-1. S. 209&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Forensik]] gibt die postmortale Erektion Hinweise auf die Todesursache.&amp;lt;ref name=&amp;quot;herlihy&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Thematisierung in der Kunst ==&lt;br /&gt;
In der Zeit der [[Renaissance]] wurde das [[Penis|männliche Genital]] am Leib Christi künstlerisch inszeniert (&amp;#039;&amp;#039;[[Ostentatio genitalium]]&amp;#039;&amp;#039;). Der Kunsthistoriker [[Leo Steinberg]] wies 1983 in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[October]]&amp;#039;&amp;#039; auf die Darstellung postmortaler Erektion hin.&amp;lt;ref&amp;gt;Leo Steinberg: &amp;#039;&amp;#039;The Sexuality of Christ in Renaissance Art and in Modern Oblivion.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;October&amp;#039;&amp;#039; Nr. 25, (Sommer) 1983, S. 1–222. Nachdruck: Pantheon Books, New York, 1983.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[James Joyce]] thematisierte die postmortale Erektion in der [[Ulysses#12. Kapitel – Der Zyklop|„Cyclops“-Sektion]] seines Romans &amp;#039;&amp;#039;[[Ulysses]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Yann Tholoniat: &amp;#039;&amp;#039;An Analysis of &amp;quot;Cyclops&amp;quot; in James Joyce&amp;#039;s Ulysses.&amp;#039;&amp;#039; S. 2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Lazarus-Phänomen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesprochene Version&lt;br /&gt;
| datei     = De-Postmortale_Erektion-article.ogg&lt;br /&gt;
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| größe     = 1,2 MB&lt;br /&gt;
| version   = 201497637&lt;br /&gt;
| datum     = 2020-07-02&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todeszeichen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;King Muli 12</name></author>
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