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	<title>Postkutsche - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-22T23:38:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Postkutsche&amp;diff=119640&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Museum für Kommunikation Berlin: /* Literatur */ Kleinkram</title>
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		<updated>2026-04-22T11:25:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das Postfahrzeug. Zum Comic-Band aus der Lucky-Luke-Reihe siehe [[Die Postkutsche]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Johann Wilhelm Cordes Dänische Post.jpg|mini|Postkutschen in Dänemark um&amp;amp;nbsp;1850]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Coupe-Landauer 1894.JPG|mini|Postkutsche Coupé-Landauer, Wien 1894, Technisches Museum Wien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Postkutschen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Postwagen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Botenwagen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; waren von Pferden gezogene Wagen, zunehmend [[Kutsche]]n, die bis ins frühe 20. Jahrhundert zur schnellen Beförderung von [[Postsendung]]en und gleichzeitig zahlenden Fahrgästen benutzt wurden. Die Bezeichnung Postkutsche, in älterer Reiseliteratur auch: &amp;#039;&amp;#039;Malle-poste&amp;#039;&amp;#039;, gilt strenggenommen nur für die relativ komfortablen Fahrzeuge, die im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert in Betrieb genommen wurden. Vorher waren die Postwagen oft ungefedert, manchmal sogar ohne [[Verdeck]] (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Poststellwagen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;). Eine alternative Bezeichnung ist &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pferdepost&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antike und Neuzeit ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Postkurse 1563.jpg|mini|Postkurse 1563, Reise-Handbuch von [[Giovanni dal’Herba]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Botenfrachtwagen 17. Jh.png|mini|Botenfrachtwagen im 17.&amp;amp;nbsp;Jh.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon im [[Cursus publicus]], dem Postdienst des [[Imperium Romanum|antiken Rom]], wurden Reisewagen eingesetzt. Wie das ganze damalige Postwesen standen sie nur für Staatszwecke, also für Dienstreisen zur Verfügung. Die altrömischen Reisewagen, [[Carruca]]e, hatten schon eine geschlossene Fahrgastkabine und eine einfache [[Federung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Jahrhunderten, in denen es (in Europa) nur einfachste Wagen gab, wurden ab dem 14. Jahrhundert auch wieder gefederte Pferdewagen gebaut. Als man dazu überging, die gewölbte Plane der [[Kobelwagen]] durch elegantere Formen des Verdecks zu ersetzen, bürgerte sich für diese modernen Fahrzeuge im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert die Bezeichnung Kutsche ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wiedereinführung von Postdiensten in der frühen Neuzeit begann mit reitenden Boten; so richtete die [[Thurn und Taxis|Familie Taxis]] im 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert einen Kurierdienst für die [[Republik Venedig]] ein und erweiterte diesen ab 1490 zum europaweiten [[Post]]wesen. Seit dem 17. Jahrhundert ging man dazu über, die [[Postreiter|Botenpost]] durch eine [[Fahrpost]] zu ergänzen oder zu ersetzen, die auch Personen und größere Postsendungen befördern konnte. In England wurde beispielsweise im Jahr 1657 die erste Postkutschenlinie zwischen London und [[Chester]] in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu England und Frankreich gab es im deutschsprachigen Raum infolge der territorialen Zersplitterung im [[HRR|Heiligen Römischen Reich]] kein einheitliches Fahrpostwesen, sondern ein kompliziertes Geflecht aus der von den &amp;#039;&amp;#039;[[Generalpostmeister]]n&amp;#039;&amp;#039; aus dem Hause [[Thurn und Taxis]] betriebenen [[Kaiserliche Reichspost|Kaiserlichen Reichspost]] und den Posten einzelner [[Reichsstände]] bzw. seit 1805 Territorialstaaten. Konkurrenten der Reichspost bei der Brief- und Paketbeförderung waren vor allem die Botenanstalten der Städte sowie die [[Metzgerpost]]. Eine [[Postgeschichte und Briefmarken Bayerns|Bayerische Post]] gab es schon seit dem 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, ebenso die [[Österreichische Postgeschichte bis 1806|österreichische Hofpost]]. Nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] kam es zur Gründung von eigenen Landespostanstalten, etwa durch Brandenburg-Preußen, [[Postgeschichte und Briefmarken Sachsens|Sachsen]], [[Postgeschichte und Briefmarken Mecklenburgs|Mecklenburg]], Hessen-Kassel oder [[Postgeschichte und Briefmarken Hannovers|Braunschweig-Hannover]], die jedoch die dort vorhandenen [[Postkurs]]e der Kaiserlichen Reichspost als bezahlte Transitrouten betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Kaiserlichen Reichspost begannen erste Versuche zur Einführung der [[Fahrpost]] und Postkutschen,&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Behringer: &amp;#039;&amp;#039;Thurn und Taxis.&amp;#039;&amp;#039; Piper, 1990, S. 123.&amp;lt;/ref&amp;gt; nachdem bereits einige konkurrierende Landespostanstalten in Vorleistung getreten waren. Nach [[Wolfgang Behringer]] war die Fahrpost allerdings zunächst eher ein Verlustgeschäft und wurde nur aus Konkurrenzgründen weiter ausgebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wolfgang Behringer 1990&amp;quot;&amp;gt;Wolfgang Behringer: &amp;#039;&amp;#039;Thurn und Taxis.&amp;#039;&amp;#039; Piper, 1990, S. 133.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen der verschiedenen betreibenden Postanstalten gab es aber teilweise auch Lücken in den Verbindungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beyrer56&amp;quot;&amp;gt;Klaus Beyrer: &amp;#039;&amp;#039;Des Reisebeschreibens „Kutsche“. Aufklärerisches Bewußtsein im Postreiseverkehr des 18. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; In: Wolfgang Griep, Hans-Wolf Jäger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Reisen im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 1986, S.&amp;amp;nbsp;56.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung der Postwagen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gelbe Kutsche.JPG|mini|Früher [[Postgeschichte und Briefmarken Sachsens|kursächsischer Postwagen]], noch ungefedert, keine echte [[Kutsche]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Postwagen waren nicht nur in Deutschland noch keine Kutschen im eigentlichen Sinn, sondern ungefederte [[Leiterwagen]] mit einem Korbgeflecht, das später mit einer Plane überspannt wurde. Gleichwohl wurden sie schon damals großzügig als „Kutsche“ bezeichnet, wenn sie wenigstens ein Verdeck hatten. Man saß darin auf Holzbänken mit Felldecken.&amp;lt;ref&amp;gt;Ein Nachbau ist heute im Osterzgebirgsmuseum [[Schloss Lauenstein]] ausgestellt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 18. Jahrhundert nahm die Bedeutung der Postkutschen für den [[Personenverkehr]] zu. Im Laufe der Zeit bildeten sich für die speziellen postalischen Aufgaben und regionalen Gegebenheiten ausgebildete Kutschentypen heraus. Genutzt wurde zunächst der Typ der [[Berline (Fuhrwerk)|Berline]] für vier bis sechs Fahrgäste und die über Frankreich aus England eingeführte Mail Coach für 13 bis 15 Fahrgäste (davon nur vier bis sechs Innenplätze).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ordinari-Post und Extrapost ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Post und Reisecarte der Wege durch Frankreich 1703.PNG|mini|Post- und Reisekarte der Wege durch Frankreich um 1703]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Postkurse 1711.jpg|mini|Die [[Postkurs]]e in Deutschland um das Jahr 1711]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die teils gar nicht, teils mit holperigem Kopfsteinpflaster befestigten Straßen erlaubten nur langsame Fahrgeschwindigkeiten.&lt;br /&gt;
In der Erfindung von abfälligen Bezeichnungen für Kutschen und Wege waren die Menschen des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wegen der unbequemen Fortbewegungsart äußerst kreativ: Walkmühle, Marterkasten, Ackerkarren, Knochenknacker, Teufelsweg, Höllenpfad sind nur die eher gemäßigten.&amp;lt;ref&amp;gt;Petra Krempien: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Reisens und des Tourismus. Ein Überblick von den Anfängen bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; FBV-Medien-Verlag, Limburgerhof 2000, S.&amp;amp;nbsp;95.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf bergigen Straßen geschah es nicht selten, dass die Kutschen umkippten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Transport- und Reisezeiten nicht ausufern zu lassen, gab es organisatorische Vorkehrungen. In den [[Posthalterei]]en, die der Post letztlich den Namen gaben (&amp;#039;&amp;#039;posta&amp;#039;&amp;#039;/„Posten“ im Sinne von Versorgungsstation), wurden die Pferde gewechselt. Während Reisende der [[Ordinari-Post]] in den Poststationen auch übernachteten, fuhren die Wagen der [[Extrapost]] Tag und Nacht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=znalBwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA213&amp;amp;lpg=PA213&amp;amp;dq=Extrapost+tag+und+nacht&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=pfBMC3q3CP&amp;amp;sig=Lo05l2WbH5OCEtLr43rblPuK7GQ&amp;amp;hl=en&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=aLpuVYXRLIaPsgGQ4JmIDQ&amp;amp;ved=0CDQQ6AEwBA#v=onepage&amp;amp;q=Extrapost%20tag%20und%20nacht&amp;amp;f=false Lebensgeschichte des Baron Friedrich de la Motte Fouqué, S. 213: … Unsre Fahrt ging mit Extrapost Tag und Nacht. …]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=IpNYAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA1118&amp;amp;dq=Extrapost+eigene+Kutsche&amp;amp;hl=en&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=ob5uVez2GcWrsgGptYSYBA&amp;amp;ved=0CC0Q6AEwAg#v=onepage&amp;amp;q=Extrapost%20eigene%20Kutsche&amp;amp;f=false Reglement, wie es hinführo mit denen Extraposten in der Marck, Hinter-Pommern und Herzogthum Crossen gehalten werden soll]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der französische Arzt Charles Patin schrieb 1676, dass einen das ununterbrochene Fahren sowohl tagsüber als auch nachts nur noch beim Wechsel der Pferde zur Ruhe kommen lasse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beyrer56&amp;quot; /&amp;gt; Die Reiseverhältnisse mit der Post waren Ausdruck der Maßnahmen zur Förderung des [[Absolutismus|absolutistischen]] Einheitsstaates. Angehörige verschiedener Stände wurden zusammen befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche hochgestellten Reisenden leisteten sich deswegen das Reisen sowohl mit Mietpferden und eigener Kutsche, wie mit kompletten Mietfuhrwerken.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Beyrer: &amp;#039;&amp;#039;Des Reisebeschreibens „Kutsche“. Aufklärerisches Bewußtsein im Postreiseverkehr des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; In: Wolfgang Griep, Hans-Wolf Jäger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Reisen im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 1986, S.&amp;amp;nbsp;54.&amp;lt;/ref&amp;gt; Manche Adelige, die verarmt waren und sich diesen Luxus nicht leisten konnten oder wollten, reisten in Postkutschen inkognito. Sogar hohe Standesperson wie Herzog [[Ernst August (Hannover)|Ernst August zu Braunschweig-Lüneburg]] reiste, wenigstens in jungen Jahren, regelmäßig mit der Postkutsche durch Deutschland und auch jeden Winter nach Venedig.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Memoiren der Kurfürstin Sophie von Hannover: Ein höfisches Lebensbild aus dem 17. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben von Martina Trauschke, Wallstein Verlag Göttingen 2014, S. 50, 88&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Gemahlin [[Sophie von der Pfalz]] berichtet in ihren Memoiren, dass er ihr – die mit großem Tross an Kammerherren, Hofdamen, zahlreichen Dienern und sogar einer Musikkapelle reiste – häufig mit der Postkutsche voraus- oder nachreiste, mit nur zwei oder drei Begleitern.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Memoiren der Kurfürstin Sophie von Hannover: Ein höfisches Lebensbild aus dem 17. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben von Martina Trauschke, Wallstein Verlag Göttingen 2014, S. 50, 88&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Goethe]] absolvierte seine &amp;#039;&amp;#039;[[Italienische Reise]]&amp;#039;&amp;#039; ohne Begleiter mit der Postkutsche, beklagt sich aber häufig über die &amp;#039;&amp;#039;[[Vetturin]]en&amp;#039;&amp;#039; genannten Postkutscher, besonders die italienischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich gleich behandelt wurden aber auch die Passagiere einer Postkutsche nicht, viele Kutschen hatten außer den Plätzen im Kutschkasten (Fahrgastkabine) auch Außensitze auf dem Kofferraum und auf dem Dach, denen jeder Witterungsschutz fehlte. Bei starkem Fahrgastaufkommen wurden &amp;#039;&amp;#039;Beiwagen&amp;#039;&amp;#039; eingesetzt, zusätzliche Gespanne, die zum gleichen Fahrplan hinter der Kutsche herfuhren, oft Wagen minderen Komforts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Blüte und Niedergang ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Poku138.jpg|mini|Oberbergische Postkutsche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gotthardkutsche - Landesmuseum Zürich 2010-09-20 14-33-24.JPG|mini|Gotthard-Postkutsche (Typ Berline mit Coupé), 1849 bis 1881]]&lt;br /&gt;
[[Datei:OvKöniglichePostagentur1890.jpg|mini|Postkutsche für Postsendungen, ohne Personenbeförderung, 1890]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Reiseschein 1849.jpg|mini|Reise-Schein (Fahrkarte) für den Eilwagen Nagold nach Stuttgart 22.&amp;amp;nbsp;Februar&amp;amp;nbsp;1851]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wesentliche Verbesserung erfuhren die Leistungen der Fahrpost durch den Ausbau der Landstraßen im 18. und 19. Jahrhundert. Um 1820 waren die bedeutenden Überland[[postkurs]]e so gut ausgebaut, dass die dort verkehrenden Kutschen mit dem Tempo einzelner Reiter mithalten konnten. Die [[Reisegeschwindigkeit]] der Postkutsche wurde durch den Straßenbau von etwa 2&amp;amp;nbsp;km/h im Jahr 1700 und 5½ bis 7½&amp;amp;nbsp;km/h im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert auf etwa 10&amp;amp;nbsp;km/h im Jahr 1850 gesteigert. Eine Kutsche konnte damals an einem Tag bisweilen über 100 Kilometer zurücklegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Beyrer: &amp;#039;&amp;#039;Des Reisebeschreibens „Kutsche“. Aufklärerisches Bewußtsein im Postreiseverkehr des 18. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; In: Wolfgang Griep, Hans-Wolf Jäger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Reisen im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 1986, S.&amp;amp;nbsp;55.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ausbau der [[Eisenbahn]] (zusammenhängendes [[Geschichte der Eisenbahn in Deutschland#Anfänge|mitteleuropäisches Netz]] seit 1849) ging das oft romantisch verklärte Zeitalter der Postkutschen allmählich zu Ende. Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurden große Postkutschen mit zwei Kutschkästen eingeführt, die 9 bis 15 Fahrgäste befördern konnten. Die Bahn war billiger und schneller, sowohl in der Personenbeförderung als auch beim Betrieb der [[Bahnpost]]. Gegen Ende der Postkutschenzeit wurden zuweilen auch [[Pferdeomnibus]]se eingesetzt, ein eigentlich für den Stadtverkehr konzipierter Wagentyp. Es blieb noch der Transport zwischen Bahnhof und [[Postamt]], für den auch Kutschen ohne Passagierplätze eingesetzt wurden. Postkutschen blieben für den Personentransport im nicht von der Bahn erschlossenen [[Ländlicher Raum|ländlichen Raum]] von Bedeutung, bis dort um 1900 die [[Motorisierung]] einsetzte und ab 1905 die [[Kraftpost]] mit ihren Fahrzeugen die angestammte Arbeit der Postkutschen übernahm. Auch in England wurde die letzte Postkutschenlinie 1905 eingestellt. Der Benzinmangel im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] führte dazu, dass viele Autobuslinien in Deutschland bis Kriegsende vorübergehend stillgelegt und nochmals durch Postkutschen ersetzt wurden. Nach Kriegsende kam schnell das endgültige Aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausrüstung der Reisenden im 18. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
Als [[Post-Charte des Georg Ignaz von Metzburg|Grundausstattung eines Reisenden des 18. Jahrhunderts]] sind anzusehen: Regenmantel, breiter Hut, mindestens zwei Paar Schuhe oder Stiefel, Hosen, Nachtgewand und Bettzeug. In einem ledernen Gurt wurden die Dokumente sowie das Geld verwahrt. Das Wichtigste bewahrte man in der Kleidung auf. Bis ins 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert trugen die Reisenden eher abgetragene Kleidung, da diese durch die Fahrt sehr strapaziert wurde. Während der oft eintönigen Kutschenfahrt vertrieb sich der gebildete Reisende die Zeit mit einer entsprechenden Lektüre. Im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde gern über Gelesenes diskutiert oder es wurden Geschichten erzählt. Wer über seine Reise berichten wollte, trug ein Wachstäfelchen mit sich und übertrug den Text in der Herberge auf Papier.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Ammerer: &amp;#039;&amp;#039;Reise-Stadt Salzburg. Salzburg in der Reiseliteratur vom Humanismus bis zum beginnenden Eisenbahnzeitalter.&amp;#039;&amp;#039; Archiv u. Statist. Amt der Stadt Salzburg, Salzburg 2003, S. 15 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nostalgie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Postkutsche Grillenburg.JPG|mini|Nachbau einer königlich-sächsischen Postkutsche (Typ Mail Coach) mit [[Meilenstein]] aus dem 19.&amp;amp;nbsp;Jh., [[Tharandter&amp;amp;nbsp;Wald]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Langem gibt es im deutschsprachigen Raum außerhalb von Traditionsveranstaltungen keine offiziellen Postkutschen mehr. Doch in den Jahren 1938 und 1939 ließ die [[Reichspost|Deutsche Reichspost]] zum Einsatz in 25 deutschen Kurorten nochmals neue Postkutschen vom Typ &amp;#039;&amp;#039;Berline mit Copé&amp;#039;&amp;#039; sowie auch einige Postschlitten beim [[Karosseriewerk Aug. Nowack AG]] in [[Bautzen]] bauen. Die letzte Postkutsche im damit 1938 von der Deutschen Reichspost wieder eingeführten und im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] unterbrochenen touristischen Postdienst verkehrt auch heute noch auf der [[Postkutschenlinie Bad Kissingen–Bad Bocklet]], auch wenn sich die Post 2018 aus der Mitfinanzierung zurückzog und nicht mehr die Originalpostkutsche fährt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mainpost.de/regional/bad-kissingen/die-postkutsche-faehrt-doch-wieder-art-10217074 Isolde Krapf: &amp;#039;&amp;#039;Die Postkutsche fährt doch wieder&amp;#039;&amp;#039; in Mainpost, Bad Kissingen, 10. April 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch im sächsischen Erzgebirge blieb im Kurort [[Oberwiesenthal]], jedoch in kommunaler Hoheit mit privaten Betreibern, dieser Postkutschenbetrieb mit einer Originalpostkutsche von 1939, die 2017 von der Deutschen Post an die Kommune überging, bis heute erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kutschfahrt-oberwiesenthal.de/post.html Homepage des Betreibers der Postkutsche Oberwiesenthal]&amp;lt;/ref&amp;gt; Gelegentlich sind Postkutschen auch auf Tourismusmessen und Philatelistentagen anzutreffen. Einige Veranstalter bieten längere Reisen in historischen Postkutschen an, etwa Goethes &amp;#039;&amp;#039;[[Italienische Reise]]&amp;#039;&amp;#039;, München–Verona oder die Route des &amp;#039;&amp;#039;[[Lindauer Bote]]n&amp;#039;&amp;#039;. Im offiziellen [[Kursbuch (Schweiz)|Kursbuch der Schweiz]] von 2005 wurde eine Kutschenlinie zwischen [[Pontresina]] und [[Roseggletscher]] erwähnt. In Ostdeutschland gibt es inzwischen wieder touristische Postkutschenangebote unter anderem auf den Langstrecken [[Hamburg]]–Berlin, [[Berlin]]–Leipzig und [[Leipzig]]–Dresden mit originalgetreuen Postkutschen sowie das Projekt &amp;#039;&amp;#039;Land der historischen Poststraßen&amp;#039;&amp;#039; mit regelmäßigen Fahrten von drei Postkutschen und einem Postschlitten in der Region Ost[[erzgebirge]]-[[Sächsische Schweiz]]-[[Tharandter Wald]] südlich von [[Dresden]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.poststrassen-erleben.de/ 1. Sächsischer Postkutschenverein e.&amp;amp;nbsp;V.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2017 ist ein viersitziger Omnibus-Postwagen aus dem Jahr 1894 der Kaiserlichen Post, der ehemaligen OPD&amp;amp;nbsp;Münster in Tecklenburg (NRW) im touristischen Einsatz unterwegs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daten aus der Geschichte der Postkutsche ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fortbewegung um 1800.svg|mini|Geschwindigkeiten und mögliche Tagesstrecken um&amp;amp;nbsp;1800]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fahrplan 1869 R RW Karten-00678 DinA0 r gesamt cropped.webp|mini| Fahrplan von Posten und Eisenbahnen im Bezirk der Oberpostdirektion Aachen 1869]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1610: Die erste englische Postkutsche nahm den Betrieb auf.&lt;br /&gt;
* 1623: Die erste Fahrpost zwischen [[Düsseldorf]] und [[Wesel]] als Privatunternehmen der [[Maurenbrecher (Familie)|Maurenbrecher]] wurde eingerichtet, ab 1668 fuhr sie mit kurpfälzischem Privileg von Düsseldorf nach [[Köln]].&lt;br /&gt;
* 1660: Die erste Fahrpost zwischen [[Leipzig]] und [[Hamburg]] nahm den Betrieb auf.&lt;br /&gt;
* 1664: Frankreich führte einen staatlichen Kutschendienst ein.&lt;br /&gt;
* 1682: Die erste Fahrpost von [[Stuttgart]] über [[Heilbronn]] nach [[Heidelberg]] fuhr einmal pro Woche.&lt;br /&gt;
* 1683: Die erste Fahrpost zwischen [[Dresden]] und Leipzig fuhr zweimal pro Woche.&lt;br /&gt;
* 1684: Die erste Fahrpost fuhr zwischen Leipzig und [[Nürnberg]].&lt;br /&gt;
* 1692: Die erste Fahrpost zwischen [[Köln]] und [[Venlo]] fuhr zweimal pro Woche.&lt;br /&gt;
* 1694: Die erste Fahrpost zwischen Leipzig und [[Breslau]] fuhr zweimal pro Woche.&lt;br /&gt;
* 1703: Die erste Fahrpost zwischen Köln und [[Frankfurt am Main]] wurde eingerichtet.&lt;br /&gt;
* 1750: Postkutschen hatten sich als wichtigstes Verkehrsmittel im Überlandverkehr durchgesetzt.&lt;br /&gt;
* 1815: Die [[Postgeschichte und Briefmarken Dänemarks#Beförderungsmittel|Kugelpost]] zwischen [[Kopenhagen]] und Hamburg wurde eingeführt.&lt;br /&gt;
* 1820: Reisen mit Kutschen wurde schneller als mit dem Reitpferd.&lt;br /&gt;
* 1842: Erste [[Gotthardpost|Postkutsche]] über den [[Gotthardpass|Gotthard]].&lt;br /&gt;
* 1852: [[William Fargo]] und [[Henry Wells]] gründeten die [[Wells Fargo|Wells Fargo Company]] in [[Kalifornien]], deren Postkutschen gehörten zum historischen Straßenbild des [[Wilder Westen|Wilden Westen]].&lt;br /&gt;
* 1871: Damals verkehrte erstmals die &amp;#039;&amp;#039;[[Bergisches Land#Oberbergisches Land|Oberbergische]] Postkutsche&amp;#039;&amp;#039; zwischen Wiehl und [[Nümbrecht]]&lt;br /&gt;
* 1881: Die letzte Fahrt der Postkutsche über den [[Gotthardpass|Gotthard]] fand statt.&lt;br /&gt;
* 1888: Selby erhöhte den Geschwindigkeitsrekord für Postkutschen auf 23&amp;amp;nbsp;km/h.&lt;br /&gt;
* 1904: Zwischen [[Braunschweig]] und [[Wendeburg]] ersetzte erstmals in Deutschland ein [[Omnibus|Autobus]] die Postkutsche.&lt;br /&gt;
* 1905: Die [[Bayern (Postgeschichte und Briefmarken)|Bayerische Post]] nahm die erste [[Kraftpost]]linie in Betrieb.&lt;br /&gt;
* 1905: Die letzte englische Postkutsche stellte den Betrieb ein.&lt;br /&gt;
* 1921: Am 3. Mai wurde die Postkutsche zwischen [[Meschede]] und [[Lippstadt]] durch einen Autobus ersetzt.&lt;br /&gt;
* 1923: Am 29. September verkehrte die letzte Postkutsche in [[Hannover]].&lt;br /&gt;
* 1926: Die letzte Pferdepersonenpost verkehrte in Sachsen, deren Postkutsche heute noch im [[Schloss Pfaffroda]] zu sehen ist.&lt;br /&gt;
* 1930: Die letzte Postkutsche fuhr in Mittelfranken von [[Bad Windsheim|Windsheim]] nach [[Ansbach]].&lt;br /&gt;
* 1931: Am 1. Mai 1931 wurden die [[Görlitz]]er Pferdeposten eingestellt und durch [[Elektroauto]]s ersetzt.&lt;br /&gt;
* 1935: Am 14. April 1935 fuhr in Unterfranken die letzte Postkutsche von [[Heigenbrücken]] nach [[Wiesen (Unterfranken)|Wiesen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.hug-heigenbruecken.de/index.php?cat=3&amp;amp;subcat=25 |wayback=20151222145805 |text=&amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Post in Heigenbrücken&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2022-12-29 04:10:07 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; als letzte nichttouristische Fahrt zur Personenbeförderung in Deutschland.&lt;br /&gt;
* 1938: Die Pferdepersonenposten wurden für Touristen in 25 deutschen Kurorten durch die [[Deutsche Reichspost]] wieder eingeführt. Ab 1940 wurden sie kriegsbedingt eingestellt. Die [[Postkutschenlinie Bad Kissingen–Bad Bocklet]] und der Postkutschenbetrieb im Kurort [[Oberwiesenthal]], jedoch nur letzterer mit einer Originalpostkutsche, sind als einzige bis heute in dieser Form erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
* 1939: Die Fahrten mit [[Liste der Postfahrzeuge|Postschlitten]] der Deutschen Reichspost wurden für Touristen im [[Erzgebirge]] und [[Vogtland]] wieder eingeführt, jedoch im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] eingestellt.&lt;br /&gt;
* 1957: Im März wurde das letzte Mal Paketpost in [[Kiel]] (als eine der letzten deutschen Städte) mit der Postkutsche ausgeliefert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.kiel.de/kultur/stadtarchiv/erinnerungstage/index.php?id=68 |wayback=20120315170636 |text=Die letzte Fahrt der Kieler Postpferde }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1961: Die letzte Pferdepost auf der Linie [[Avers GR|Avers]]–[[Juf]] in der [[Schweiz]] wurde eingestellt.&lt;br /&gt;
* 1973: Zwischen Nümbrecht und Wiehl fuhr wieder die &amp;#039;&amp;#039;Oberbergische Postkutsche&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* 2005: In Langenfeld findet ein internationales Postkutschentreffen statt.&lt;br /&gt;
* 2006: Zunächst in [[Grillenburg (Tharandt)|Grillenburg]] und dann in [[Bad Düben]] begannen die bis heute stattfindenden (südost-)deutschen Postkutschentreffen des 1.&amp;amp;nbsp;Sächsischen Postkutschenvereines e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.poststrassen-erleben.de/ Postkutschentreffen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2006: Eine Postkutschenfahrt, die sechs Monate lang dauerte, durch sechs Länder Europas und über 6000&amp;amp;nbsp;km führte, fand statt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.europa-kutsche.de/ Europakutsche]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2007: Die Postschlittenfahrten wurden zunächst im [[Tharandter Wald]] wieder eingeführt und finden bis heute in [[Bad Einsiedel]] ([[Kurort Seiffen/Erzgeb.]]) statt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.poststrassen-erleben.de/ Postschlitten Grillenburg]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2012: Ein internationales Postkutschentreffen fand in [[Brück]] im [[Fläming]] statt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.titanenderrennbahn.de/ Titanen der Rennbahn]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2013: Helmut Deutschkämer veranstaltete eine Postkutschenfahrt vom [[Kap Arkona]] auf der [[Insel Rügen]] quer durch Deutschland bis zur [[Zugspitze]] bei [[Garmisch-Partenkirchen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-05 |url=http://www.postkutschnereisen.de/ |text=Postkutsche Dabel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Postkutschen auf deutschen Briefmarken ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
(Siehe auch: [[Postillon#Historische Uniformen auf Briefmarken]])&lt;br /&gt;
DBP 280 Joseph von Eichendorff 10 Pf 1957.jpg|[[Briefmarken-Jahrgang 1957 der Deutschen Bundespost|Briefmarke 1957]]&lt;br /&gt;
DPAG 2010 33 Postkutsche.jpg|[[Briefmarken-Jahrgang 2010 der Bundesrepublik Deutschland|Briefmarke 2010]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Postfahrzeuge]]&lt;br /&gt;
* [[Postillon]], insbesondere [[Postillon#Historische Uniformen auf Briefmarken|Historische Uniformen auf Briefmarken]]&lt;br /&gt;
* [[Poststation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Ammerer]]: &amp;#039;&amp;#039;Reise-Stadt Salzburg: Salzburg in der Reiseliteratur vom Humanismus bis zum beginnenden Eisenbahnzeitalter.&amp;#039;&amp;#039; Archiv u. Statist. Amt der Stadt Salzburg, Salzburg 2003, ISBN 3-901014-81-0.&lt;br /&gt;
* Gerd Beckmann: &amp;#039;&amp;#039;Trari, trara klang es im Schwarzatal – Pferdepersonenpost Bad Blankenburg-Schwarzburg; Wiedereröffnung der Pferdepersonenpost im Schwarzatal in den Jahren 1938 und 1939.&amp;#039;&amp;#039; Sonderdruck der Bundesarbeitsgemeinschaft Verein Thüringer Postgeschichte e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.), Bad Blankenburg, Mai 2003.&lt;br /&gt;
* Klaus Beyrer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeit der Postkutschen. Drei Jahrhunderte Reisen 1600–1900. Eine Publikation des Deutschen Postmuseums.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main, anlässlich der gleichnamigen Ausstellung, Braun, Karlsruhe 1992, ISBN 3-7650-9031-X.&lt;br /&gt;
* Petra Krempien: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Reisens und des Tourismus. Ein Überblick von den Anfängen bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; FBV Medien-Verlag, Limburgerhof 2000, ISBN 3-929469-25-1.&lt;br /&gt;
* Stefan Nunner (München): &amp;#039;&amp;#039;Die Wiedereinrichtung von Pferdepersonenposten.&amp;#039;&amp;#039; Rundbrief Nr. 83 der [http://www.kursaechsische-postmeilensaeulen.de/ Forschungsgruppe Kursächsische Postmeilensäulen e.&amp;amp;nbsp;V.], Dezember 2006.&lt;br /&gt;
* Stefan Nunner, André Kaiser: &amp;#039;&amp;#039;Wiedereinführung der touristischen Pferdepersonenpostschlittenfahrten in Sachsen.&amp;#039;&amp;#039; Rundbrief Nr. 84 der Forschungsgruppe Kursächsische Postmeilensäulen e.&amp;amp;nbsp;V., November 2007.&lt;br /&gt;
* Stefan Nunner: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Geschichte der Oberwiesenthaler Postkutsche.&amp;#039;&amp;#039; VSP-Beiträge zur Sächsischen Postgeschichte Heft 36 (2025) vom Vereine für Sächsische Postgeschichte und Philatelie e.&amp;amp;nbsp;V. &lt;br /&gt;
* Jens Hüttenberger: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Geschichte der Kommunikation.&amp;#039;&amp;#039; Köln 2009.&lt;br /&gt;
* Hans Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Abschied von Görlitzer Pferdeposten&amp;#039;&amp;#039;, Sächsische Zeitung Görlitz, 30. April 2011.&lt;br /&gt;
* H. Gundel: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Plauderei über Postpferde – und deren Einsatz im Boten-, Reit- und Fahrdienst.&amp;#039;&amp;#039; (Fortsetzungsartikel) In: &amp;#039;&amp;#039;Sammlerdienst&amp;#039;&amp;#039;, ab Nr. 22, 1980, S. 1610–1612 bis Nr. 23, 1980 S. 1721–1722.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Stagecoach|Postkutsche}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4175455-4}}&lt;br /&gt;
* [http://www.zeitspurensuche.de/04/post2.htm Über das Reisen mit der Postkutsche]&lt;br /&gt;
* [http://www.heinlenews.de/geschl07.htm Abenteuer Reisen – Postkutschenfahrten in Franken]&lt;br /&gt;
* [http://www.poststrassen-erleben.de/ Historische Poststraßen – Postkutschen- und Postschlittenfahrten in Sachsen]&lt;br /&gt;
* [https://www.mfk-nuernberg.de/postkutsche/ Postkutschenfahrten des Museums für Kommunikation Nürnberg u.&amp;amp;nbsp;a. mit Originalpostkutschen von 1938/39]&lt;br /&gt;
* [https://www.oberwiesenthal.de/postkutsche.cfm Letzte Originalpostkutsche, die sich noch im originalgetreuen Einsatz befindet, in Kurort Oberwiesenthal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4175455-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pferdefuhrwerk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Postgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Postlandfahrzeug]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Museum für Kommunikation Berlin</name></author>
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