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	<title>Postkommunismus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T21:03:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Postkommunismus&amp;diff=117103&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2022-06-12T18:52:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„Postkommunismus“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, häufig [[adjektiv]]isch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„postkommunistisch“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gebraucht (von lat. &amp;#039;&amp;#039;post&amp;#039;&amp;#039; für „nach“, d.&amp;amp;nbsp;h. etwas „nach dem [[Kommunismus]]“), seltener auch in der Variante &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„Postsozialismus“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„postsozialistisch“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist ein mehrdeutiger Begriff, der sowohl in der medialen Berichterstattung, der politischen Auseinandersetzung als auch im wissenschaftlichen Diskurs verwendet wird. Er hat mehrere, oft nicht deutlich voneinander zu trennende Dimensionen:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;zeitlich&amp;#039;&amp;#039; in Bezug auf die Zeit nach den Umwälzungen und [[Revolutionen im Jahr 1989]] und nach der [[Auflösung der Sowjetunion]],&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;räumlich&amp;#039;&amp;#039; in Bezug auf die ehemaligen [[Ostblock]]staaten mit zuvor kommunistischen bzw. [[Realsozialismus|realsozialistischen]] Systemen,&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;sachlich&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;personenbezogen&amp;#039;&amp;#039; in Bezug auf die Nachfolgeparteien der ehemaligen kommunistischen bzw. sozialistischen Parteien in diesen Staaten und deren Mitglieder. Dabei ist mit der Bezeichnung keine bestimmte politische oder philosophische Ideologie verbunden (und insofern nicht mit [[Postmarxismus]] zu verwechseln); so blieb die deutsche [[Partei des Demokratischen Sozialismus|PDS]] als Nachfolgerin der DDR-Staatspartei [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] am linken Rand des Parteienspektrums, während sich die Nachfolgeparteien in anderen ehemaligen Ostblockstaaten, etwa der [[Sojusz Lewicy Demokratycznej|SLD]] oder die [[Sozialdemokratie Polens|SDPL]] in Polen oder die ungarische [[Ungarische Sozialistische Partei|MSZP]] sich am Vorbild [[Sozialdemokratie|sozialdemokratischer]] [[Volkspartei (Parteityp)|Volksparteien]] wie der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] oder der britischen [[Labour Party]] orientierten und bereits kurz nach der Wende wieder die Regierung stellten.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Politisch&amp;#039;&amp;#039; wird der Begriff gelegentlich als [[Politisches Schlagwort|Schlagwort]] („Kampfbegriff“) verwendet, um die tatsächliche oder vermeintliche Nähe von politischen Gegnern zu den früheren Regimen zu betonen, sie als [[Opportunismus|Opportunisten]] darzustellen (vgl. „[[Wendehals (DDR)|Wendehals]]“ und ähnliche Begriffe) oder die Glaubwürdigkeit ihres Bekenntnisses zu [[Liberale Demokratie|liberaler Demokratie]], [[Rechtsstaat]] und freier Marktwirtschaft zu bezweifeln; als Eigenbezeichnung ist er dementsprechend ungebräuchlich.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftlich&amp;#039;&amp;#039; beschreibt der Begriff die Abkehr von der [[Zentralverwaltungswirtschaft]] mit Unternehmen und Betrieben, die sich weit überwiegend im Eigentum des Staates oder von [[Genossenschaft]]en befinden, hin zu einer [[Marktwirtschaft|marktwirtschaftlichen]] Wirtschaftsordnung mit [[Privateigentum]] an Unternehmen und Betrieben als vorherrschender Eigentumsform.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kulturell&amp;#039;&amp;#039; beschreibt der Begriff gelegentlich eine kollektive oder generationsbezogene Erfahrung oder ein unspezifisches [[Zönästhesie|Lebensgefühl]], das Gesellschaften während oder nach der [[Postkommunistische Systemtransformation|Systemtransformation]] kennzeichnet und durch bestimmte Phänomene wie [[Arbeitslosigkeit|Massenarbeitslosigkeit]] oder [[Anomie]] und damit zusammenhängend eine Wiederkehr von [[Konservatismus]], [[Nationalismus]], [[Familialismus]] bzw. Refamilialisierung (Rückverlagerung wohlfahrtsstaatlicher Aufgaben in die Familie), [[Autoritarismus]] oder [[Patronage]] bzw. [[Klientelismus]] gekennzeichnet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Boris Groys]], Anne von der Heiden, Peter Weibel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zurück aus der Zukunft: Osteuropäische Kulturen im Zeitalter des Postkommunismus.&amp;#039;&amp;#039; edition Suhrkamp, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-518-12452-8. (Rezension auf Perlentaucher)&lt;br /&gt;
* Boris Groys: &amp;#039;&amp;#039;Das kommunistische Postskriptum.&amp;#039;&amp;#039; edition suhrkamp, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-518-12403-X.&lt;br /&gt;
* Tanja Bürgel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Generationen in den Umbrüchen postkommunistischer Gesellschaften: Erfahrungstransfers und Differenzen vor dem Generationenwechsel in Russland und Ostdeutschland.&amp;#039;&amp;#039; (= SFB-580-Mitteilungen. 20). Universität Jena, Jena 2006. ([http://www.sfb580.uni-jena.de/typo3/uploads/tx_publicationlist/Heft20.pdf Volltext-PDF])&lt;br /&gt;
* Kai-Olaf Lang: &amp;#039;&amp;#039;Postkommunistische Nachfolgeparteien im östlichen Mitteleuropa: Erfolgsvoraussetzungen und Entwicklungsdynamiken.&amp;#039;&amp;#039; Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2009, ISBN 978-3-8329-3642-6. ([http://www.swp-berlin.org/de/publikationen/buchreihen/akt-materialien-zur-internationalen-politik/amp-detail/article/postkommunistische_nachfolgeparteien_im_oestlichen_mitteleuropa.html Abstract])&lt;br /&gt;
* Dittmar Schorkowitz: &amp;#039;&amp;#039;Postkommunismus und verordneter Nationalismus. Gedächtnis, Gewalt und Geschichtspolitik im nördlichen Schwarzmeergebiet.&amp;#039;&amp;#039; Peter Lang, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-631-57610-6. ([https://books.google.de/books?id=FtkxsA4i9N0C Google Books])&lt;br /&gt;
* Dieter Segert, [[Richard Stöss]], [[Oskar Niedermayer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Parteiensysteme in postkommunistischen gesellschaften Osteuropas.&amp;#039;&amp;#039; Westdeutscher Verlag, Opladen 1997, ISBN 3-531-13007-2. ([https://books.google.de/books?id=j7ubBgAAQBAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Google Books])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [[Slavenka Drakulić]]: [http://www.emma.de/artikel/frauen-im-postkommunismus-330693 Frauen im Postkommunismus], &amp;#039;&amp;#039;[[Emma (Zeitschrift)|Emma]]&amp;#039;&amp;#039;, 16. Oktober 2015&lt;br /&gt;
* [[Michael Ehrke]], [http://www.fes.de/kompass2020/pdf/Postkommunismus.pdf Die Europäische Union und der postkommunistische Raum: Integration, europäische Nachbarschaftspolitik und strategische Partnerschaft], Friedrich-Ebert-Stiftung, Mai 2007&lt;br /&gt;
* [[Gerd Koenen]]: [http://www.zeitgeschichte-online.de/kommentar/vom-kommunismus-zum-postkommunismus Vom Kommunismus zum Postkommunismus]. Videomitschnitt eines Vortrags am 25. November 2010 in Potsdam auf Einladung des [[Zentrum für Zeithistorische Forschung|Zentrums für Zeithistorische Forschung]]&lt;br /&gt;
* [[Jerzy Maćków]], [http://www.uni-regensburg.de/philosophie-kunst-geschichte-gesellschaft/vergleichende-politikwissenschaft-mittel-osteuropa/mackow/forschung/autoritarismen/ Forschungsprojekt] an der Universität Regensburg zum „postkommunistischen Autoritarismus“ in Ost- und Südosteuropa&lt;br /&gt;
* [[Petra Stykow]], [http://docupedia.de/zg/Postsozialismus?oldid=106466 Postsozialismus]. [[Docupedia-Zeitgeschichte]], 22. April 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesellschaftsform]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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