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	<title>Posthorn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Posthorn&amp;diff=280195&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schotterebene: Formatierung</title>
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		<updated>2025-11-21T14:27:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Formatierung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Posthorn-echt.jpg|mini|Posthorn]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Posthorn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Horn (Instrument)|hornförmiges]] kreisrund gebogenes, hohes [[Blechblasinstrument]] aus [[Messing]] mit hellem, durchdringenden Klang zur Erzeugung von [[Signalinstrument|akustischen Signalen]]. Als [[Naturhorn]] können mit ihm nur die Töne der [[Naturtonreihe]] erzeugt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Postreiter 1728.jpg|mini|Postreiter von 1728]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedenspostreiter 1648.jpg|mini|Postreiter als Botschafter vom [[Westfälischer Friede|Westfälischen Frieden]] 1648]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Posthorn-Noten.jpg|mini|Diese verschiedenen Signale führte bereits 1828 die [[Preußisches Postwesen|preußische Post]] ein]]&lt;br /&gt;
Lange bevor es eine organisierte Post gab, nutzte man im frühen Mittelalter das Horn als Signalinstrument. Metzger bliesen vor der Abfahrt zum Viehkauf in Tierhörner, die von geschlachteten Rindern stammten. Damit signalisierten sie, dass sie bereit waren, Briefe auf ihren Fahrten mitzunehmen (siehe auch: [[Metzgerpost]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Hörner aus Metall wurden Anfang des 15. Jahrhunderts gefertigt. Bereits seit dem 16. Jahrhundert trugen die [[Postreiter]] und seit der Einführung der [[Postkutsche]] im 17. Jahrhundert die [[Postillon]]e ein solches [[Horn (Instrument)|Horn]] bei sich, mit dem sie Abfahrt und Ankunft der Post ankündigten. Dies übernahm die von der Familie [[Thurn und Taxis|Taxis]] betriebene [[Habsburger Post (1490–1556)|Habsburger Post]] und die spätere [[Kaiserliche Reichspost]]. Die Familie Taxis erreichte für das Blasen des &amp;#039;&amp;#039;Posthorns&amp;#039;&amp;#039; eine Privilegierung, wie auch für die gesamte Postbeförderung. Im Jahr 1507 wurde ihnen die alleinige Verwendung des Posthorns zugebilligt, woraus sich dann ein Markenzeichen entwickelte. Postillione brauchten keinen [[Wegzoll]] zu entrichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs nutzte der Postillon als Fahrer der Postkutschen das Posthorn (ähnlich wie der heutige Autofahrer die Hupe), um andere Verkehrsteilnehmer vor der herannahenden Kutsche zu warnen bzw. um sie aufzufordern, Platz zu machen, da die Postkutsche Vorrang hatte. Auch das Öffnen der Stadttore und Bedarfsankündigung auf den [[Relais (Post)|Relaisstationen]] zum Pferdewechsel wurden mit unterschiedlichen Signalmelodien bereits vor Ankunft mitgeteilt. Diese bestanden in der Regel aus den 3., 4., 5. und 6. Naturtönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer unbefugt als Reisender, Kaufmann oder gewöhnlicher Bote ein Posthorn blies, musste nach der Allgemeinen Preußischen Postordnung eine Geldbuße von zwölf Talern entrichten oder riskierte in besonderen Fällen eine [[Leibesstrafe]]. Im 18. Jahrhundert kamen statt des einfachen Horns Instrumente mit bis zu drei Windungen und mehreren Öffnungen in Gebrauch. Einem Postillon, der die Signale nicht beherrschte, drohte die Entlassung, während ein herausragender Bläser mit einem Ehrenposthorn belohnt werden konnte. In den deutschen [[Königreich Sachsen|Königreichen Sachsen]] und [[Königreich Preußen|Preußen]] wurden zwischen 1828 und 1870 nachweislich militärische &amp;#039;&amp;#039;Posttrompeten&amp;#039;&amp;#039; nach dem Vorbild der Signaltrompeten bei der [[Kavallerie]] in D- bzw. Es-Stimmung, und erst danach wieder Posthörner von den Postillonen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Schweiz]] hört man noch heute den klassischen Dreiklangton, wenn die gelben [[Postauto]]s durch enge und unübersichtliche Kurven fahren. Der Klang schallt dann oft kilometerweit durch die Täler. Das in der Schweiz berühmte Lied &amp;#039;&amp;#039;tü-ta-tooo-poschtautooo&amp;#039;&amp;#039; stammt aus dem Andante der [[Ouvertüre]] zu [[Gioacchino Rossini|Rossinis]] &amp;#039;&amp;#039;[[Guillaume Tell (Rossini)|Wilhelm Tell]]&amp;#039;&amp;#039; und verwendet aufeinander folgend den 5., 3. und 4. Naturton. Der Dreiklang feierte am 17. Juli 2024 sein Hundertjähriges Bestehen. Viele der 700 mit dem Dreiklanghorn ausgerüstete Postautos in den Gebirgsregionen ließen schweizweit gleichzeitig ihre Posthörner erklingen. Ausnahmsweise erklang der Dreiklang auch entgegen der Vorschriften außerhalb von [[Bergpoststrasse]]n und innerhalb von Ortschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesanzeiger.ch/kein-swiftquake-hunderte-postautos-hupen-gleichzeitig-due-da-do-807298071250 Hunderte Postautos hupen gleichzeitig Dü-Da-Do], Tagesanzeiger, 17. Juli 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[österreich]]ischen [[Kraftfahrgesetz 1967]] existiert die Regelung, dass Autobusse der Post- und Telegraphenverwaltung ein besonderes [[Folgetonhorn]] haben dürfen:&lt;br /&gt;
{{Zitat|An Omnibussen, die zur Verwendung im Bereich der Post- und Telegraphenverwaltung bestimmt sind, dürfen Vorrichtungen zum Abgeben von Warnzeichen mit der Tonfolge des Posthornes (a-fis-a-d) angebracht sein.|Quelle={{§|22|KFG|RIS-B|DokNr=NOR40089370}} Abs.&amp;amp;nbsp;5 KFG 1967 („Warneinrichtungen“)}}&lt;br /&gt;
Diese Regelung gilt bis heute für das rechtliche Nachfolgeunternehmen [[Österreichische Postbus AG]]. Einige Busse sind auch nach wie vor mit dem Folgetonhorn ausgerüstet und verwenden es teils auf Gebirgslinien, um an schmalen unübersichtlichen Stellen die entgegenkommenden Fahrzeuge akustisch auf den Postbus aufmerksam zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch heute ist das Posthorn ein Symbol der Brief- und Paketbeförderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung von Posthörnern ==&lt;br /&gt;
=== Im Wandel der Zeit ===&lt;br /&gt;
Der Geograph [[Johann Gottfried Gregorii]] empfahl bereits 1713 in einem theoretischen Grundlagenwerk der [[Kartographie]]&amp;lt;ref&amp;gt; MELISSANTES, &amp;#039;&amp;#039;Curieuse Gedancken von den vornehmsten und accuratesten Alt- und Neuen Land-Charten&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt und Leipzig [Erfurt] 1713, S. 258–[260] &amp;lt;/ref&amp;gt; die einheitliche Verwendung des Posthorns als Signatur zur Kennzeichnung von Poststationen in Landkarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele [[Postunternehmen]] nutzen heute das Posthorn als [[Firmenlogo]]. So auch die [[Deutsche Bundespost]] bzw. die [[Deutsche Post AG]]. Die Deutsche Bundespost war ein staatliches Unternehmen, das neben dem normalen Postwesen auch in der Telekommunikation tätig war. Im Zuge der [[Postreform#Postreform_II_(1994)|zweiten Postreform]] fiel diese Aufgabe weg, weshalb die Deutsche Post AG ein anderes Firmenlogo ohne die stilisierte Blitze darstellenden Pfeile erhielt. Diese Blitze verwiesen symbolisch auf die zur Telekommunikation genutzte Elektrizität. Eine Persiflage auf das Posthorn-Symbol ist das &amp;#039;&amp;#039;Pesthörnchen&amp;#039;&amp;#039;, das bis zur Einstellung wegen Urheberrechtsfragen als Logo des [[Chaos Computer Club]]s fungierte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Postflagge 1892-1918.svg|[[Reichspostflagge]] von 1892 bis 1918&lt;br /&gt;
Flag of German post (1950-1994).svg|Dienstflagge der Deutschen Bundespost: [[Bundespostflagge]] (1950–1994)&lt;br /&gt;
Flag of German post (East Germany).svg|Dienstflagge der [[Deutsche Post (DDR)|Deutschen Post der DDR]]&lt;br /&gt;
Posthorn 2.jpg|Posthorn-Darstellung der [[Deutsche Bundespost|Deutschen Bundespost]] von 1950 bis 1979&lt;br /&gt;
Posthorn Konstruktion.jpg|Offizielle Konstruktionszeichnung des Posthorns vom März 1979&lt;br /&gt;
Posthorn Logo Dt Bundespost.svg|Posthorn mit stilisierten Blitzen der DBP seit 1979 sowie kurzzeitig auch der DPAG&lt;br /&gt;
Deutsche-post-horn.svg|Posthorn der [[Deutsche Post AG|Deutschen Post AG]]&lt;br /&gt;
Post.at Logo.svg|[[Österreichische Post]]&lt;br /&gt;
Logo PostAuto.svg|Logo von [[Postauto]] der Schweizer Post&lt;br /&gt;
Postlogo-S.svg|Posthorn der königlich Schwedischen Post, siehe auch [[Postgeschichte Schwedens]]&lt;br /&gt;
Posten-norge-2008.svg|Norwegische Post, siehe auch [[Postgeschichte Norwegens]]&lt;br /&gt;
CPlogo-vector.svg|Tschechische Post, siehe auch [[Česká pošta]]&lt;br /&gt;
Poczta Polska.svg|Polnische Post, siehe auch [[Poczta Polska]]&lt;br /&gt;
Catalonia Teià Correus Bústia.jpg|Spanischer Briefkasten&lt;br /&gt;
Dansk postkasse 2005 ubt.jpeg|Briefkasten in Dänemark&lt;br /&gt;
Skrzynka pocztowa mala.jpg|Briefkasten in Polen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Ortswappen ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Wappen mit einem Posthorn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Detail als Wappenfigur in der Heraldik siehe [[Posthorn (Heraldik)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auf Briefmarken ===&lt;br /&gt;
Zu den bekanntesten Posthörnern auf Briefmarken dürfte die in den Anfang der 1950er Jahre erschienene Dauerserie [[Posthornsatz]] der Deutschen Bundespost gehören. Daneben gibt es aber auch in unregelmäßigen Abständen weitere Ausgaben, auf denen ein Posthorn abgebildet ist. Ferner gibt es [[Poststempel|Post-]] und Nebenstempel, die Posthörner zeigen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ortspostmarkefr.jpg|[[Ortspost- und Rayonmarken]]&lt;br /&gt;
Stamp Austria 1918-258.jpg|[[Postgeschichte und Briefmarken von Österreich]] (1918)&lt;br /&gt;
Stamps of Germany, Hannover 22.jpg|[[Postgeschichte und Briefmarken Hannovers]]&lt;br /&gt;
Flugpost 2.jpg|[[Luftpost|Flugpostmarke]] 1919&lt;br /&gt;
Deutsches Reich - Farbe 2.jpg|Deutsches Reich ab 1921&lt;br /&gt;
Posthorn1sk1872.jpg|[[Norwegisches Posthorn (Briefmarkenserie)]]&lt;br /&gt;
DBP 1951 123 Posthorn.jpg|[[Posthornsatz]] Werte zwischen 2 und 90 Pfennig&lt;br /&gt;
DBPB 1957 176 Tag der Briefmarke.jpg|Berliner Briefmarke mit einem Postillon der [[Reichspost]]&lt;br /&gt;
DBP 1972 739 Postmuseum Frankfurt.jpg|100 Jahre [[Museum für Kommunikation|Postmuseum]]&lt;br /&gt;
Stamp Thurn und Taxis Post 1852.jpg|[[Postillon]] auf einem Karriol, um 1852 (Motiv [[Thurn-und-Taxis-Post]]) &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Automatenmarke.jpg|Erste [[Automatenmarke (Deutschland)|Automatenmarke der Deutschen Bundespost]] …&lt;br /&gt;
ATM 3 Posthörner.jpg|… und die dritte ATM, jetzt von der [[Deutsche Post AG|Deutschen Post AG]]&lt;br /&gt;
AUSTRIA STAMP FDC Ersttags-Zusatzstempel 1973-1976.jpg|Österreich: Neues Design 26. Januar 1973, Ersttag, darüber ein großes Posthorn mit Adler, trapezförmig abgerundet&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption des Posthorns in Literatur und Musik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In der Literatur ===&lt;br /&gt;
In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, im Zeitalter der [[Romantik]], fand das Reisen mit Postkutschen, symbolisiert durch das Posthorn, in verschiedenen Gedichten seinen Niederschlag. So schrieb [[Joseph von Eichendorff|Eichendorff]] 1834 das Gedicht &amp;#039;&amp;#039;[[Sehnsucht (Eichendorff)|Sehnsucht]]&amp;#039;&amp;#039;, in dem ihn beim Hören des Posthorns das Fernweh ergreift. In den Wandersprüchen Nr. 3 aus dem Jahr 1841 beschreibt er den Klang des Posthorns als Zeichen des Aufbruchs: &amp;#039;&amp;#039;Wie bald nicht bläst der Postillon, du musst doch alles lassen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Text bei [http://www.textlog.de/22494.html textlog.de Historische Texte &amp;amp; Wörterbücher]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Gedicht vertonte u.&amp;amp;nbsp;a. [[Hans Pfitzner]] in seiner Eichendorff-Kantate &amp;#039;&amp;#039;[[Von deutscher Seele]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1921.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nikolaus Lenau]] schrieb 1833 das Gedicht &amp;#039;&amp;#039;Der Postillon&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Lieblich war die Maiennacht&amp;#039;&amp;#039;), in dem der Postillon mit seinem Posthorn dem verstorbenen Kameraden die letzte Ehre erweist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=beingoo e. k. |url=http://www.lyrik123.de/nikolaus-lenau-der-postillon-10951/ |titel=Der Postillon |sprache=de-DE |archiv-url=http://web.archive.org/web/20231126082737/http://www.lyrik123.de/nikolaus-lenau-der-postillon-10951/ |archiv-datum=2023-11-26 |abruf=2025-11-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In der Musik ===&lt;br /&gt;
Spätestens seit Beginn der Reisen mit Postkutschen in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts fand das Posthorn Eingang in verschiedene musikalische Werke, in denen entweder Posthörner eingesetzt oder Posthornsignale imitiert werden. Beispiele hierfür sind:&lt;br /&gt;
* vor 1705: Das [[Capriccio B-Dur (Bach)|Capriccio über die Abreise des sehr beliebten Bruders]] BWV 992 von [[Johann Sebastian Bach]] für ein Tasteninstrument endet mit Nachahmungen von Posthornsignalen in einer &amp;#039;&amp;#039;Aria di Postiglione&amp;#039;&amp;#039; ([[Air (Musik)|Aria]] des Postillons) und einer &amp;#039;&amp;#039;Fuga all’imitazione della cornetta di Postiglione&amp;#039;&amp;#039; ([[Fuge (Musik)|Fuge]], die das Horn des Postillons imitiert).&lt;br /&gt;
* 1765: In [[Joseph Haydn]]s [[31. Sinfonie (Haydn)|31. Sinfonie]] ist im ersten Satz ein Posthornsignal zu hören.&lt;br /&gt;
* 1779: In [[Wolfgang Amadeus Mozart]]s [[Serenade D-Dur, „Posthorn“]] (KV 320) erklingt im Menuett ein Posthornsolo.&lt;br /&gt;
* 1827: [[Franz Schubert]] vertonte in seinem Liederzyklus [[Winterreise#Die Post|Winterreise]] D 911 als Nr. 13 [[Wilhelm Müller (Dichter)|Wilhelm Müllers]] Gedicht &amp;#039;&amp;#039;Von der Straße her ein Posthorn klingt&amp;#039;&amp;#039;, wobei in der Klavierbegleitung ein Posthornsignal imitiert wird.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Internetquelle |titel=Die Winterreise (Müller/Schubert) 2. Teil, Analyse |url=http://www.franz-deutschschule.net/winterreise-13-18 |zugriff=2018-06-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1836: In [[Louis Spohr]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Sonate]] für Violine und Klavier F-Dur op.96&amp;#039;&amp;#039;, die er unter dem Titel „Nachklänge einer Reise nach Dresden und in die Sächsische Schweiz“ (Reisesonate) veröffentlichte, stimmt die Violine im 2. Satz, einem [[Scherzo]], auf der G-Saite jene Posthornsignale an, die Spohr unterwegs gehört hat.&lt;br /&gt;
* Noch um 1889 komponierte [[Hugo Kaun]], [[Hugo-Kaun-Werkverzeichnis|Werkverzeichnis]] op. 25, sechs Lieder für Gesangsstimme und Klavier, darunter &amp;#039;&amp;#039;Das Posthorn&amp;#039;&amp;#039; auf einen Text von [[Heinrich Seidel]].&amp;lt;ref&amp;gt;Text bei [http://www.lieder.net/lieder/get_text.html?TextId=29184 LiederNet], abgerufen am 7. Juni 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1896: [[Gustav Mahler]] komponierte in seiner [[3. Sinfonie (Mahler)|3. Sinfonie d-Moll]] ein Solo im Trio des [[3. Sinfonie (Mahler)#3. Satz: Comodo. Scherzando|3. Satzes]], das „wie die Weise eines Posthorns“ zu spielen sei (als Besetzung ist laut Partitur ein [[Flügelhorn]] gefordert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musikinstrumente ===&lt;br /&gt;
Nahe Verwandte des Posthorns sind die [[Jagdhorn|Jagdhörner]] wie das [[Fürst-Pless-Horn]] und das [[Parforcehorn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Erfindung der [[Ventil (Blasinstrument)|Ventile]] entwickelte sich aus dem Posthorn als rund geformtem Naturhorn um 1830 das [[Kornett (Instrument)|Kornett]] als [[Musikinstrument]] in [[Trompete]]nform.&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Dahlhaus, Hans Heinrich Eggebrecht (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Brockhaus Riemann Musiklexikon, Band 3  L–Q&amp;#039;&amp;#039;. Atlantis Musikbuch-Verlag 3. Auflage 2001, ISBN 3-254-08398-9, S. 319&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgeber ==&lt;br /&gt;
In der Biologie ist das Posthorn Namensgeber für mehrere Tierarten:&lt;br /&gt;
* [[Posthornschnecke]]&lt;br /&gt;
* Die Tintenfischart [[Posthörnchen]] ist aufgrund der sehr ähnlichen Form ihres inneren Gehäuses nach dem Posthorn benannt.&lt;br /&gt;
* Für weitere Arten siehe [[Posthörnchen (Begriffsklärung)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Posthorn bezeichnen viele Schüler auch die Note Ungenügend, aufgrund&lt;br /&gt;
der ähnlichen Form von Posthorn und der Ziffer 6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Verwendungen ==&lt;br /&gt;
* Wien: Im Handelsministerium wurde am 20. Mai 1917 das &amp;#039;&amp;#039;Posthorn in Eisen&amp;#039;&amp;#039; zur Benagelung aufgestellt ([[Kriegsnagelungen#Österreich|Kriegsnagelungen]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anselm Franz von Thurn und Taxis.jpg|Gemälde: [[Anselm Franz von Thurn und Taxis]] mit Posthorn in der Hand&lt;br /&gt;
BadLausick Viertelmeilenstein.jpg|[[Kursächsische Postmeilensäule]], siehe hierzu auch: [[Postmeilensäule]], [[Dresden-Teplitzer Poststraße]] und [[Liste der kursächsischen Postmeilensäulen]]&lt;br /&gt;
Nasenschild, Adler, Schwetzingen.JPG|[[Nasenschild]] des Hotels Adler mit Posthorn (früher Poststation) in [[Schwetzingen]]&lt;br /&gt;
Neckartailfinger Postillon 3.JPG|Bronzedenkmal in [[Neckartailfingen]]: Der posthornspielende Postillon&lt;br /&gt;
Sweden road sign G1.svg|Hinweisschild auf ein Postamt in Schweden&lt;br /&gt;
CH-Hinweissignal-Bergpoststrasse.svg|[[Bergpoststrasse]]nschild in der Schweiz (Beginn)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anleitung zum Trompeteblasen für die Königl. Preußischen Postillione.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1828.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Trompeten-Schule für die Königl. Sächsischen Postillione nebst einer Musikbeilage, Beispiele, die Signale und 12 zwei- und dreistimmige leichte Tonstücke enthaltend.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1828.&lt;br /&gt;
* [[Bundesministerium für Post und Telekommunikation|Bundesministerium für das Post- und Fernmeldewesen]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handwörterbuch des Postwesens]].&amp;#039;&amp;#039; 2. völlig umgearbeitete Auflage. Frankfurt am Main 1953, S.&amp;amp;nbsp;527f.&lt;br /&gt;
* Albert Hiller: &amp;#039;&amp;#039;Das große Buch vom Posthorn.&amp;#039;&amp;#039; Heinrichshofen’s Verlag, Wilhelmshaven 1985, ISBN 3-7959-0448-X.&lt;br /&gt;
* Peter Kaupp:&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Das Posthorn – Historischer Ursprung, hoheitliche und vermittelnde Funktion eines internationalen Unternehmenssymbols&amp;#039;&amp;#039;; in: [[Unterrichtsblätter der Deutschen Bundespost]] / Ausgabe B – Fernmeldewesen / im Auftrage des Bundesministers für das Post- und Fernmeldewesen; Herausgegeben von der Oberpostdirektion Hamburg; 40. Jahrgang; 10. Oktober 1987; Heft-Nr. 10; S. 358 und 359–370&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;500 Jahre Posthorn / Historischer Ursprung / Hoheitliche Funktion / Postalische Symbole.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Deutsche Bundespost Postdienst, Bonn 1990 (Erstveröffentlichung im Archiv für das Post- und Fernmeldewesen, 40. Auflage. Heft 3, August 1988)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Post ist da! – Vom Signalhorn zum Logo der Deutschen Post.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;postfrisch – Das Philatelie-Journal.&amp;#039;&amp;#039; (Juli/August 2007), S.&amp;amp;nbsp;10f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Post horns|Posthorn}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Post and hunting horns in heraldry|Post- und Jagdhorn in der Heraldik}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Posthorn}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4354077-6}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mfk.ch/vermittlung/lehrpersonen/zyklus-2/lehrmittel/reisepost/ Reiseposttöne u.&amp;amp;nbsp;a. mit Posthorn aus der Schweiz]&lt;br /&gt;
* [http://www.posthornblaeser.de/ Posthornbläser in Deutschland]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4354077-6|LCCN=sh86000533}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturtrompete]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Akustisches Signalgerät]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldhorn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Postgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schotterebene</name></author>
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