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	<title>Postfuhramt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Postfuhramt&amp;diff=548569&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas-2801: HC: Entferne Kategorie:Erbaut in den 1880er Jahren; Ergänze Kategorie:Erbaut 1881</title>
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		<updated>2025-10-26T10:14:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Erbaut_in_den_1880er_Jahren&quot; title=&quot;Kategorie:Erbaut in den 1880er Jahren&quot;&gt;Kategorie:Erbaut in den 1880er Jahren&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Erbaut_1881&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Erbaut 1881 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Erbaut 1881&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bauwerk&lt;br /&gt;
| NAME             = Postfuhramt&lt;br /&gt;
| BILD             = Postfuhramt (Berlin) -msu-2021-4274-.jpg&lt;br /&gt;
| BILD-BREITE      = 300px&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG = Postfuhramt, 2021&lt;br /&gt;
| ORT              = [[Berlin]], [[Oranienburger Straße]] 35/36&lt;br /&gt;
| BAUMEISTER       = &lt;br /&gt;
| ARCHITEKT        = Carl Schwatlo,&amp;lt;br /&amp;gt;Wilhelm Tuckermann &amp;lt;small&amp;gt;(Bauausführung)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| BAUHERR          = [[Reichspost]]&lt;br /&gt;
| BAUJAHR          = 1875–1881&lt;br /&gt;
| BAUSTIL          = [[Backstein]]&amp;amp;shy;gebäude&lt;br /&gt;
| HÖHE             = &lt;br /&gt;
| GRUNDFLÄCHE      = &lt;br /&gt;
| BREITENGRAD      = 52.52525&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD       = 13.39275&lt;br /&gt;
| REGION-ISO       = DE-BE&lt;br /&gt;
| BESONDERHEITEN   = [[Datei:Denkmalplakette Deutschland.svg|15px]] {{LDLBerlin|09080253|Postfuhramt - Berliner Landesdenkmalliste}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Postfuhramt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (früher: &amp;#039;&amp;#039;Kaiserliches Postfuhramt&amp;#039;&amp;#039;) ist ein repräsentatives [[Backstein]]gebäude an der [[Oranienburger Straße]] im [[Berlin]]er Ortsteil [[Berlin-Mitte|Mitte]] des [[Bezirk Mitte|gleichnamigen Bezirks]]. Es wurde 1881 fertiggestellt und war seinerzeit eines der größten Behördenbauwerke in Berlin. Seit 1975 steht es unter [[Denkmalschutz]]. [[Ottomar Anschütz]] führte hier am 25. November 1894 zum ersten Mal bewegte Bilder für ein Publikum vor, ein Vorgänger des Kinos.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url=https://www.ottomar-anschuetz.de/kino_1__vorfuehrung.htm | title=Ottomar Anschütz, Kinogeschichte, lebender Bilder, Kino, erste-Kinovorführung, Kinovorführung, Projektion, Kinoe, Bewegungsbilder }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
Seit 1713 stand auf diesem Grundstück ein Wohnhaus für [[Postillon]]e&amp;amp;nbsp;– das waren private Fuhrleute, die im Auftrag der Post die Beförderung von Personen und Postsendungen erledigten. Nach 1766 befand sich hier die Posthalterei mit Wohnräumen des königlichen [[Posthalter]]s, eines Generalunternehmers, der alle Fuhraufgaben des Postwesens übernahm und ausführen ließ. In der zweiten Hälfte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts war diese traditionelle Struktur dem lebhaften Postfuhrverkehr in Berlin nicht mehr gewachsen. 1874 wurde der Postfuhrbetrieb der [[Reichspost]] eingegliedert und einem neu gegründeten Postfuhramt übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin-Mitte - Postfuhramt (Berlin) - 20190806103911.jpeg|mini|hochkant=0.85|Historisches Schild mit unnötigem &amp;#039;&amp;#039;[[Leerzeichen in Komposita|Deppenleerzeichen]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Postfuhramt Loveletters 2001 2.jpg|mini|Postfuhramt 2001, verhüllt mit 5000 Liebesbriefen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbarer Anlass für den Bau des Postfuhramtes war einerseits der mit dem zunehmenden Fuhrbetrieb anwachsende Bedarf von Pferden, andererseits die katastrophale Hygiene und die Baufälligkeit der alten Stallungen; im März 1874 verendeten dort zahlreiche Tiere. Zunächst baute man im Hof der geplanten neuen Anlage zwei zweigeschossige Ställe für insgesamt etwa 250 Pferde. Die unteren Etagen waren teilweise in den Boden eingelassen, die oberen über Rampen erreichbar. Als der Postbetrieb 1925 grundlegend modernisiert wurde, verschwanden diese Stallgebäude. Im Hof entstanden eine Ladestelle und eine Wagenhalle; beide wurden im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer dem Postfuhramt beherbergte das Gebäude im Lauf der Zeit das Annahme-Postamt N&amp;amp;nbsp;24, dessen Schalterhalle unter der hohen Kuppel hinter dem Hauptportal lag, die Paketausgabe des gegenüberliegenden Paketpostamtes, technische Anlagen der Berliner [[Rohrpost in Berlin|Stadtrohrpost]], Teile des Fernsprechamtes 3, Unterrichtsräume der Post- und Telegrafenschule, die hier zwischen 1885 und 1905 untergebracht war, sowie mehrere Dienstwohnungen für Mitarbeiter der Post.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Postbetrieb wurde 1995 endgültig eingestellt. Zwischen 1997 und 2001 fanden in den Räumen des Postfuhramtes wechselnde Ausstellungen statt. Am 13.&amp;amp;nbsp;Juli 2005 meldete die [[Deutsche Post AG]] den Verkauf des Grundstücks an einen [[Anleger (Finanzmarkt)|Investor]] von „internationalem Rang“,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.postfuhramt.de/aktuell/2006_02_27.php | wayback=20130519100449 | text=Hintergründe zum Verkauf des Postfuhramtes}}&amp;lt;/ref&amp;gt; dessen Identität man lange geheim hielt. Mitte 2006 wurde bekannt, dass es sich um den [[israel]]ischen Investor Adi Keizman, Ehemann von [[Ofra Strauss]], handelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Kolja Reichert: [https://www.tagesspiegel.de/kultur/des-kaisers-neue-kuppel/719294.html &amp;#039;&amp;#039;Des Kaisers neue Kuppel – Ein Investor übernimmt das Postfuhramt. Der erste Nutzer ist schon eingezogen: die Fotogalerie C/O&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039; [[Der Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 11. Juni 2006&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer L. Hein: [https://www.welt.de/print-welt/article227133/Moderne-Wohnungen-in-den-Staellen-des-alten-Postfuhramts.html &amp;#039;&amp;#039;Moderne Wohnungen in den Ställen des alten Postfuhramts.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039;, 4. Juli 2006&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer L. Hein: [https://www.morgenpost.de/printarchiv/bezirke/article104595361/Wohnen-und-Shoppen-im-Postfuhramt.html &amp;#039;&amp;#039;Wohnen und Shoppen im Postfuhramt.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Morgenpost]]&amp;#039;&amp;#039;, 4. Juli 2006&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Jan Kedves: [https://taz.de/Fuer-einen-Schluck-Caipirinha/!391063/ &amp;#039;&amp;#039;Für einen Schluck Caipirinha&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[taz]]&amp;#039;&amp;#039;, 15. August 2006&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://taz.de/!321956/ &amp;#039;&amp;#039;Wo die Post abgeht.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[taz]]&amp;#039;&amp;#039;, 10. November 2006&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Podjavorsek, Adama Ulrich: [https://www.zdf.de/politik/frontal-21/goldgrube-wohnungsnot-100.html &amp;#039;&amp;#039;Goldgrube Wohnungsnot Profite mit rabiaten Methoden.&amp;#039;&amp;#039;] Bei: &amp;#039;&amp;#039;[[Frontal21]]&amp;#039;&amp;#039;, 3. Dezember 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach längerem [[Leerstand]] begann im Juni 2006 eine [[Zwischennutzung]] als Ausstellungsort für Architektur, [[Design]] und vor allem für Fotografie durch &amp;#039;&amp;#039;[[C/O Berlin]], International Forum for Visual Dialogues&amp;#039;&amp;#039;. Der neue Eigentümer der Immobilie, die israelische Investorengruppe &amp;#039;&amp;#039;Elad&amp;#039;&amp;#039;, plante dort unter anderem ein Hotel und Wohnungen zu errichten. Mitte 2010 gab es dann Medienbeiträge über die Kündigung des Mietvertrag der Fotografiegalerie &amp;#039;&amp;#039;C/O Berlin&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Nana Heymann: [https://www.tagesspiegel.de/berlin/kuendigung-galerie-c-o-berlin-muss-postfuhramt-verlassen/1871666.html &amp;#039;&amp;#039;Kündigung Galerie C/O Berlin muss Postfuhramt verlassen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 30. Juni 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Nana Heymann: [https://www.tagesspiegel.de/berlin/schweren-herzens/1874084.html &amp;#039;&amp;#039;Schweren Herzens – Galerie C/O Berlin sucht Ersatz für Postfuhramt.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 2. Juli 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Alice Lanzke: [https://www.juedische-allgemeine.de/kultur/wenn-der-investor-kommt/ &amp;#039;&amp;#039;Wenn der Investor kommt Die Fotogalerie C/O muss raus. Eine israelische Firma will Hotels und Wohnungen entstehen lassen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Jüdische Allgemeine]]&amp;#039;&amp;#039;, 16. August 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Jan Kedves: [https://taz.de/Fuer-einen-Schluck-Caipirinha/!391063/ &amp;#039;&amp;#039;Für einen Schluck Caipirinha.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039; [[taz]]&amp;#039;&amp;#039;, 15. August 2006&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Zwischennutzung durch die Fotogalerie sollte zum Ende des Jahres 2012 beendet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.morgenpost.de/berlin/article105854387/C-O-Berlin-bleibt-bis-Ende-2012-im-Postfuhramt.html &amp;#039;&amp;#039;C/O Berlin bleibt bis Ende 2012 im Postfuhramt&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Morgenpost]]&amp;#039;&amp;#039;, 16. Juni 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Im August 2012 wurde bekannt, dass das Gebäude an &amp;#039;&amp;#039;[[Biotronik]]&amp;#039;&amp;#039; weiterverkauft wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Christiane Meixner: [https://www.tagesspiegel.de/kultur/c-o-berlin-neuer-investor-alte-probleme-fuer-c-o-berlin/v_print/7047666.html?p= &amp;#039;&amp;#039;Neuer Investor – alte Probleme für C/O Berlin.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 24. August 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Postfuhramt Grundriss BusB.jpg|mini|Grundriss des Gebäudes, 1896]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die alte Bebauung abgetragen war, entstand zwischen 1875 und 1881 ein aufwendig gestaltetes Bauwerk für das neu geschaffene Amt. Der Generalpostmeister [[Heinrich von Stephan]] beteiligte sich an der Konzeption, der Architekt [[Carl Schwatlo]], als Regierungs- und Baurat im Generalpostamt verantwortlich für zahlreiche Bauten der kaiserlichen Post, entwarf den Bau, die Bauleitung lag bei dem Postbaurat [[Wilhelm Tuckermann]]. Auf dem weitläufigen Eckgrundstück wurde ein dreigeschossiges Hauptgebäude errichtet, dessen zwei Flügel in der Oranienburger Straße und zum größeren Teil in der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Mitte#Tucholskystraße*|Tucholskystraße]] (bis 1951: &amp;#039;&amp;#039;Artilleriestraße&amp;#039;&amp;#039;) liegen. Die gelben [[Klinker]]fassaden mit roten und blauen Schmuckelementen, mit [[Formstein]]en, [[Gesims]]en und [[Terrakotta]]-Ornamenten erinnern an Beispiele der oberitalienischen [[Frührenaissance]]. Das Hauptportal liegt in einer monumentalen Rundbogennische, die sich an der abgeschrägten Straßenecke über die ganze Höhe der Fassade erstreckt. Darüber erhebt sich ein achteckiger Turmaufsatz zwischen zwei kleinen Kuppeln&amp;amp;nbsp;– ein architektonischer Bezug zu den Kuppeln der nahe gelegenen [[Neue Synagoge (Berlin)|Neuen Synagoge]], die 1866 fertiggestellt worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwölf Kinderfiguren mit unterschiedlichen Attributen des Postwesens auf Ornamentbändern zu beiden Seiten des Hauptportals symbolisieren die verschiedenen Bereiche der Post, die hier erstmals in einem Gebäude zusammengefasst waren. Auf dem Dach über dem Bogen des Hauptportals war ursprünglich eine [[Allegorie |allegorische]] Figurengruppe aus [[Sandstein]] angebracht; sie wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und 1953 abgebaut. Zwischen den Fensterbögen des Erdgeschosses zeigen 25 (von einst 26) Porträt[[Medaillon (Ornament)|medaillons]] Persönlichkeiten, die sich seit der [[Antike]] bis ins 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert um das Post- und Nachrichtenwesen verdient gemacht hatten&amp;amp;nbsp;– vom persischen König [[Dareios II.|Darius]] bis zum Physiker [[Gustav Robert Kirchhoff]]. Auf der Hofseite des Gebäudeflügels an der Tucholskystraße ist das Terrakottarelief einer vierspännigen Postkutsche erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Postfuhramt erlitt im Zweiten Weltkrieg erhebliche Schäden. 1943 wurde der Gebäudeteil an der Tucholskystraße bei [[Luftangriffe der Alliierten auf Berlin|alliierten Luftangriffen]] durch Brand- und Sprengbomben beschädigt, 1944 brannte der Abschnitt an der Oranienburger Straße bis zum ersten Obergeschoss nieder. 1973 begannen erste, kleinere Wiederherstellungsarbeiten. Nach weiteren Arbeiten an verschiedenen Teilbereichen&amp;amp;nbsp;– die Hoffassade des Flügels an der Oranienburger Straße wurde stark vereinfacht wiederhergestellt&amp;amp;nbsp;– erfolgte schließlich zwischen 1986 und 1989 die [[Restaurierung]] des Bestelldetails einschließlich Turm und Kuppeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Postfuhramt Fassade Teilansicht 1.jpg|Fensterachse in der [[Oranienburger Straße]]&lt;br /&gt;
  Postfuhramt (Berlin) -msu-2021-4283-.jpg|Portal an der Oranienburger / Ecke [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Mitte#Tucholskystraße*|Tucholskystraße]]&lt;br /&gt;
  Postfuhramt Relief Postkutsche.jpg|[[Terrakotta]]-Relief im Hof des Gebäudes&lt;br /&gt;
  Postfuhramt Portraet Columbus.jpg|Porträt von [[Christoph Columbus]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste der Porträts ==&lt;br /&gt;
Zwischen den Rundbögen der Fenster im Erdgeschoss des Gebäudes sind folgende Porträts angebracht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |liste=&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;(Nr. 1)&amp;#039;&amp;#039; – [[Darius I.]], Sohn des [[Hystaspes]] (549–485 v.&amp;amp;#8239;Chr.)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;(Nr. 2)&amp;#039;&amp;#039; – [[Herodot]] (484–425 v.&amp;amp;#8239;Chr.)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;(Nr. 3)&amp;#039;&amp;#039; – [[Marcus Vipsanius Agrippa]] (ca. 63–12 v.&amp;amp;#8239;Chr.)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;(Nr. 4)&amp;#039;&amp;#039; – [[Marco Polo]] (ca. 1254–1324)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;(Nr. 5)&amp;#039;&amp;#039; – [[Johann Gutenberg]] (um 1400–1468)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;(Nr. 6)&amp;#039;&amp;#039; – [[Christoph Kolumbus]] (1451–1506)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;(Nr. 7)&amp;#039;&amp;#039; – [[Franz von Taxis]] (um 1459–1517)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;(Nr. 8)&amp;#039;&amp;#039; – [[Nikolaus Kopernikus]] (1473–1543)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;(Nr. 9)&amp;#039;&amp;#039; – [[Luigi Galvani]] (1737–1798)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;(Nr. 10)&amp;#039;&amp;#039; – [[James Watt]] (1736–1819)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;(Nr. 11)&amp;#039;&amp;#039; – [[Alessandro Volta]] (1745–1827)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;(Nr. 12)&amp;#039;&amp;#039; – [[Johann Friedrich von Seegebarth]] (1747–1823)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;(Nr. 13)&amp;#039;&amp;#039; – [[Karl August von Hardenberg]] (1750–1822)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;(Nr. 14)&amp;#039;&amp;#039; – [[Alexander von Humboldt]] (1769–1859)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;(Nr. 15)&amp;#039;&amp;#039; – [[Karl Ferdinand Friedrich von Nagler]] (1770–1846)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;(Nr. 16)&amp;#039;&amp;#039; – [[Carl Friedrich Gauß]] (1777–1855)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;(Nr. 17)&amp;#039;&amp;#039; – [[Gottlieb Heinrich Schmückert|Gottlob Heinrich Schmückert]] (1790–1862)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;(Nr. 18)&amp;#039;&amp;#039; – [[Benjamin Franklin]] (1706–1790)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;(Nr. 19)&amp;#039;&amp;#039; – [[George Stephenson]] (1781–1848)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;(Nr. 20)&amp;#039;&amp;#039; – [[Hans Christian Ørsted]] (1777–1851)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;(Nr. 21)&amp;#039;&amp;#039; – [[Samuel F. B. Morse]] (1791–1872)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;(Nr. 22)&amp;#039;&amp;#039; – [[August von der Heydt (Bankier, 1801)|August von der Heydt]] (1801–1874)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;(Nr. 23)&amp;#039;&amp;#039; – [[Werner von Siemens]] (1816–1892)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;(Nr. 24)&amp;#039;&amp;#039; – [[Carl August von Steinheil]] (1801–1870)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;(Nr. 25)&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;unbekannt&amp;#039;&amp;#039;, im [[Zweiter Weltkrieg|Krieg]] zerstört&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;(Nr. 26)&amp;#039;&amp;#039; – [[Gustav Robert Kirchhoff]] (1824–1887)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl-Heinz Laubner: &amp;#039;&amp;#039;Das ehemalige Postfuhramt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Berliner Baugeschichte und Denkmalpflege.&amp;#039;&amp;#039; Verlag für Bauwesen, Berlin 1987, ISBN 3-345-00016-4.&lt;br /&gt;
* Ralf Nitschke: &amp;#039;&amp;#039;dauerhaft und würdig – Carl Schwatlos Berliner Post- und Telegrafenbauten.&amp;#039;&amp;#039; Braus, Heidelberg 2003, ISBN 3-89904-052-X.&lt;br /&gt;
* [[Laurenz Demps]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Oranienburger Straße.&amp;#039;&amp;#039; Parthas, Berlin 1998, ISBN 3-932529-20-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Handwörterbuch des Postwesens]]&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
** 1. Auflage; Aufsatz von Hermann Boedke, S. 441–443&lt;br /&gt;
** 2. Auflage; Bundesministerium für das Post- und Fernmeldewesen, Frankfurt am Main 1953, S.&amp;amp;nbsp;510.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fünfzig Jahre Postfuhramt in Berlin.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Verkehrs-Zeitung (1877–1945)|Deutsche Verkehrs-Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; Heft 6, S.&amp;amp;nbsp;31 ff., Berlin 1924.&lt;br /&gt;
* [[Archiv für Post und Telegraphie]], Berlin, Decker:&lt;br /&gt;
** 1880: &amp;#039;&amp;#039;Die Unterhaltung des Pferdestandes bei der reichseigenen Posthalterei in Berlin&amp;#039;&amp;#039;; Heft 15, S.&amp;amp;nbsp;449.&lt;br /&gt;
** 1884: &amp;#039;&amp;#039;Das Postfuhramt und die reichseigene Posthalterei in Berlin&amp;#039;&amp;#039;; Heft 3, S.&amp;amp;nbsp;65.&lt;br /&gt;
** 1894: &amp;#039;&amp;#039;Die reichseigene Posthalterei in Berlin&amp;#039;&amp;#039;; Heft 7, S.&amp;amp;nbsp;193.&lt;br /&gt;
** 1905: &amp;#039;&amp;#039;Die reichseigenen Posthaltereien in Berlin, Cöln und Düsseldorf&amp;#039;&amp;#039;; Heft 4, S.&amp;amp;nbsp;110.&lt;br /&gt;
* Alfred Zierd: &amp;#039;&amp;#039;Das Postfuhramt Berlin&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Die Deutsche Post&amp;#039;&amp;#039;; Berlin, 1967 Umfang: Heft 12, S.&amp;amp;nbsp;362.&lt;br /&gt;
* Recke: &amp;#039;&amp;#039;Plan eines Stützpunktes für Kraftwagen des Postfuhramtes Berlin&amp;#039;&amp;#039;; Berlin, 1928.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Postfuhramt (Berlin)|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{LDLBerlin|09080253|ja}}&lt;br /&gt;
* [[Liste denkmalgeschützter Gebäude des Post- und Fernmeldewesens#Deutschland (Auswahl)|Liste denkmalgeschützter Gebäude des Post- und Fernmeldewesens]]&lt;br /&gt;
* [http://www.denkmalbild.de/postfuhramt.htm Karl Bankmann: Das Postfuhramt in Berlin]&lt;br /&gt;
* [http://www.co-berlin.com/ Ausstellungshaus C/O Berlin im Postfuhramt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürogebäude in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Postamt in Deutschland|Berlin-Mitte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Mitte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oranienburger Straße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berliner Postgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Postgebäude in Berlin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas-2801</name></author>
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