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	<title>Postfix (Mail Transfer Agent) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-24T07:13:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Postfix_(Mail_Transfer_Agent)&amp;diff=111330&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Einsenkungsmarke: /* Eigenschaften */ Tippfehler</title>
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		<updated>2025-11-08T23:28:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Eigenschaften: &lt;/span&gt; Tippfehler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox_Software&lt;br /&gt;
|Kategorie= [[Mail Transfer Agent]]&lt;br /&gt;
|Deutsch= nein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Postfix&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Mail Transfer Agent]] (MTA) für [[Unix]] und [[Unix-Derivat]]e. Die Software sollte zum Entwicklungszeitpunkt eine kompatible Alternative zu [[Sendmail]] sein. Dabei achteten die Programmierer insbesondere auf Sicherheitsaspekte. Der Quellcode von Postfix steht unter der [[IBM Public License]] zur Verfügung und ist damit [[freie Software]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Postfix wurde 1998 von [[Wietse Zweitze Venema]] entwickelt und zunächst unter dem Namen VMailer veröffentlicht. Im Rahmen einer markenrechtlichen Prüfung fand man heraus, dass dieser Name einer anderen Marke sehr ähnlich ist und vergab den Namen „[[IBM]] Secure Mailer + Postfix“. Wietse Venema äußerte sich zur Namenssuche wie folgt:&lt;br /&gt;
{{Zitat |Text=We spent several months giving names to the program.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;The IBM name policy killed every name we thought up, and so we decided to change tactics. The program now has TWO names:&amp;lt;br /&amp;gt;IBM Secure Mailer + Postfix. |Sprache=en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Designziel war ein schnelles, sicheres und leicht zu administrierendes System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Postfix ist ein schnelles und im Verhältnis zu [[Sendmail]] oder [[qmail]] einfach zu konfigurierendes System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderer Wert wurde bei Postfix auf eine einfache Administration (da es im Wesentlichen nur zwei Konfigurationsdateien gibt) und einen sicheren Mailserver gelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor=Gregor Longariva|werk=Linux Magazin 05/2006|titel=Postfix - der Sendmail-Ersatz? Modular und sicher|url=https://www.postfix.org/linuxmag.200006/postfix.html|abruf=26. Januar 2010|sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor=Mick Brauer, Brenno de Winter|titel=Using Postfix for Secure SMTP Gateways|abruf=26. Januar 2010|url=https://www.linuxjournal.com/article/4241 |werk=linuxjournal.com |zitat=It&amp;#039;s obvious that Mr. Venema has taken the lessons of history (as chronicled by CERT, bugtraq et al.) very much to heart.|sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es ist kompatibel mit Sendmail, arbeitet also mit Programmen zusammen, die Sendmail statt Postfix als Mailserver erwarten würden. Weiterhin ist es modular aufgebaut und führt seinen Code, soweit möglich, ohne [[Root Account|root]]-Rechte aus. Konfigurationsänderungen sind zur Laufzeit möglich und werden ohne kompletten Neustart übernommen, also ohne Dienstunterbrechung, mittels &amp;lt;code&amp;gt;postfix reload&amp;lt;/code&amp;gt; und [[SIGHUP]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.postfix.org/master.8.html |titel=Handbuch: master (8) |sprache=en |abruf=2025-02-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser modulare Aufbau zeigt sich in der unten dargestellten Grafik. In dieser finden sich vier Elementtypen:&lt;br /&gt;
; Gelbe Ellipsen: Sie stehen für je einen [[Daemon]], welchem genau eine Aufgabe zugeordnet wurde. Aus dieser Modularität heraus erklärt sich die große Sicherheit und Stabilität, die Postfix auszeichnet.&lt;br /&gt;
; Blaue Kästen: Die blauen Kästen stehen für sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Lookup tables (postfix maps)&amp;#039;&amp;#039;. Sie enthalten in zwei Spalten Informationen, die zur Weiterverarbeitung von E-Mails herangezogen werden können. Dies kann eine Zugriffsliste (englisch {{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;access&amp;#039;&amp;#039;}}) sein, die darüber bestimmt, ob die E-Mail angenommen wird oder nicht, zum Umschreiben des Adressaten bzw. Senders oder auch der weitere Weg (englisch {{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;transport&amp;#039;&amp;#039;}}), den eine E-Mail nehmen soll.&lt;br /&gt;
; Orange Kästen: Die orangen Kästen stehen zum einen für sogenannte Warteschlangen (englisch {{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;queues&amp;#039;&amp;#039;}}), bei der E-Mails physisch auf dem Datenträger (zumeist Festplatte oder einem [[Network File System|NFS]] Laufwerk) abgelegt werden, oder aber für Endzustellung, zum Beispiel eine Mailbox eines Benutzers (Beispiel: /var/mail/&amp;#039;&amp;#039;benutzername&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
; Weiße Wolken: Sie stehen für den möglichen Eintritt oder auch das Verlassen des Postfix Systems. Als Beispiel auf der linken Seiten den SMTP&amp;#039;&amp;#039;D&amp;#039;&amp;#039; Daemon, welcher für die &amp;#039;&amp;#039;Annahme&amp;#039;&amp;#039; von E-Mails über den [[Transmission Control Protocol|TCP]]-Port 25 zuständig ist (soweit nicht anders konfiguriert). Auf der rechten Seite dagegen gibt es den &amp;#039;&amp;#039;SMTP&amp;#039;&amp;#039;-Daemon, der für das Weitergeben von E-Mails an andere [[SMTP]] zuständig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Architecture of the software Postfix (Mail Transfer Agent).png|mini|800px|zentriert|Postfix Architektur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Daemonen (gelbe Ellipsen) werden vom Postfix Master Prozess bei Bedarf gestartet und auch überwacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Version 3.0 wurde [[SMTPUTF8]], also die Unterstützung von [[Internationalisierter Domainname|internationalisierten Domain-Namen]] und von [[UTF-8]]-Namen in [[E-Mail-Konto|Mailboxen]] und -[[Header (E-Mail)|Headern]] und dynamisch gelinkte [[Programmbibliothek|Bibliotheken]] und [[Datenbank]]-Plug-ins, hinzugefügt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Moritz Förster |url=https://www.heise.de/ix/meldung/Freier-Mail-Transfer-Agent-Postfix-3-0-erschienen-2545334.html |titel=Freier Mail Transfer Agent Postfix 3.0 erschienen |werk=[[heise online]]|hrsg=Heise Medien GmbH &amp;amp; Co. KG |datum=2015-02-10 |abruf=2019-07-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Praxis ist die Kombination von Postfix und [[Dovecot]] eine bewährte Lösung für Mailserver. Postfix speichert eingehende E-Mails standardmäßig im Verzeichnis /var/mail/benutzername, wobei die Zustellung ausschließlich an existierende Benutzerkonten erfolgt. Dovecot ergänzt Postfix wesentlich, indem es nicht nur die E-Mail-Zustellung an individuelle Konten sicherstellt, sondern auch eine essenzielle Benutzerauthentifizierung über [[SASL]] anbietet. Zudem ermöglicht Dovecot den E-Mail-Zugriff via [[Internet Message Access Protocol|IMAP]] oder [[POP3]]. Diese Funktionen machen Dovecot für den Betrieb moderner Mailserver praktisch unverzichtbar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.grund-wissen.de/linux/server/postfix-und-dovecot.html |titel=Mailserver mit postfix und dovecot — Linux und Open Source |abruf=2024-04-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die Anbindung von [[Spamfilter]] wie [[Rspamd]] unterstützt Postfix die [[Milter]]-API.&amp;lt;ref name=&amp;quot;postfix&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.postfix.org/MILTER_README.html#limitations|titel=Postfix before-queue Milter support: Limitations|werk=postfix.org|sprache=en|abruf=2025-09-26}}&amp;lt;br&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://ftp.porcupine.org/mirrors/postfix-release/official/postfix-2.3.19.HISTORY|titel=Postfix 2.3 Change log: 20060301-20060515|autor=Wietse Venema|sprache=en|abruf=2025-09-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alternativen ==&lt;br /&gt;
* [[Exim]]&lt;br /&gt;
* [[qmail]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Peer Heinlein]] |Titel=Das Postfix-Buch |Auflage=3. |Verlag=Open Source Press |Datum=August 2008 |ISBN=978-3-937514-50-5}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Kyle D. Dent |Titel=Postfix |Datum=2004 |ISBN=978-3-89721-372-2}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Ralf Hildebrandt, Patrick Koetter |Titel=The Book of Postfix. State-of-the-Art Message Transport |Datum=2005 |ISBN=978-1-59327-001-8 |Sprache=en}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Ralf Hildebrandt, Patrick Koetter |Titel=Postfix. Einrichtung, Betrieb und Wartung |Auflage=2. aktualisierte und erweiterte |Datum=August 2008 |ISBN=978-3-89864-518-8}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Tobias Wassermann |Titel=Postfix Ge-Packt |Auflage=1. |Verlag=mitp |Datum=Februar 2006 |ISBN=978-3-8266-1557-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.postfix.org Website von Postfix] (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://workaround.org/ispmail-bookworm/ ISPmail Tutorial for Debian Bookworm], Anleitung zur Einrichtung von Postfix für Debian Linux (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4712839-2|LCCN=n/2001/14177|VIAF=182794383}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mail Transfer Agent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freie Server-Software]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freie E-Mail-Software]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Daemon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Einsenkungsmarke</name></author>
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