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	<title>Postexpositionsprophylaxe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T09:06:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Postexpositionsprophylaxe&amp;diff=351779&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schotterebene: Formatierung</title>
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		<updated>2026-04-10T04:59:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Formatierung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Postexpositionsprophylaxe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;PEP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet man Maßnahmen nach möglichem Kontakt mit [[Krankheitserreger|Erregern]] einer [[Infektionskrankheit|Infektionserkrankung]], um deren Ausbruch zu verhindern oder deren Verlauf zumindest abzumildern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Maßnahmen können in einer medikamentösen Behandlung oder einer oder mehreren [[Impfung]]en bestehen. Wenn mehrere Impfungen notwendig sind, kombiniert man zur aktiven Impfung eine passive Impfung ([[Tetanus]], [[Tollwut]]). Die passive Impfung bietet den Vorteil des Sofortschutzes. Ein Sofortschutz ist mit der aktiven Impfung, bei der das Immunsystem so stimuliert wird, dass es nach einiger Zeit einen eigenen Abwehrschutz hervorbringt, nicht zu erreichen. Bei der passiven Immunisierung werden Antikörper von anderen Menschen eingesetzt, die selbst gegen die betreffende Krankheit immun sind. Dazu wird das Blut einiger tausend Blutspender entsprechend aufbereitet. All diese Maßnahmen haben das Ziel, die Vermehrung der Erreger im Körper zu unterbinden und dadurch zu verhindern, dass nach einer möglichen [[Infektion]] die Erkrankung ausbricht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Quelle?&lt;br /&gt;
== Risikoabschätzung für einige Erreger ==&lt;br /&gt;
Zu einer Übertragung nach einer Nadelstichverletzung kommt es&lt;br /&gt;
 bei Hepatitis B Virus in 300 von 1.000 Fällen (30%)&lt;br /&gt;
 bei Hepatitis C Virus in 30 von 1.000 Fällen (3%)&lt;br /&gt;
 bei HIV in 3 von 1.000 Fällen (0,3%) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== HIV ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;width:50%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Indikation zur HIV-PEP bei sexueller Exposition&amp;lt;br /&amp;gt;laut Deutsch-Österreichischer Leitlinien der DAIG (Stand 2022)&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://register.awmf.org/assets/guidelines/055-004l_S2k_Medikamentoese-Postexpositionsprophylaxe-PEP-nach-HIV-Exposition_2022-06.pdf |titel=Deutsch-Österreichische Leitlinie zur medikamentösen Postexpositionsprophylaxe (PEP) nach HIV-Exposition |hrsg=Deutsche AIDS-Gesellschaft e.&amp;amp;nbsp;V. (DAIG) |datum=2022 |format=PDF |sprache=de |abruf=2023-08-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Expositionsereignis&lt;br /&gt;
! PEP-Indikation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan = 3 | Ungeschützter insertiver oder rezeptiver vaginaler oder analer Geschlechtsverkehr mit einer &amp;#039;&amp;#039;bekannt HIV-infizierten&amp;#039;&amp;#039; Person&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot; | PEP &amp;#039;&amp;#039;soll erfolgen&amp;#039;&amp;#039;, wenn Indexperson unbehandelt, [[Viruslast|VL]] &amp;gt; 1000 Kopien/ml oder Behandlungsstatus nicht eruierbar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot; | PEP &amp;#039;&amp;#039;kann erfolgen&amp;#039;&amp;#039;, wenn VL der Indexperson 50–1000 Kopien/ml&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe7&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;Keine PEP-Indikation&amp;#039;&amp;#039; wenn Indexperson wirksam behandelt (VL &amp;lt; 50 Kopien/ml) oder bei [[Oralverkehr]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Ungeschützter Geschlechtsverkehr bei &amp;#039;&amp;#039;unbekanntem HIV-Status&amp;#039;&amp;#039; des Partners&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ungeschützter Analverkehr zwischen Männern&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot; | PEP &amp;#039;&amp;#039;kann erfolgen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ungeschützter heterosexueller Vaginal- oder Analverkehr mit aktiv intravenös Drogen konsumierendem Partner ([[Chemsex]]), mit bisexuellem Partner oder Partner aus HIV-Hochprävalenzregion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ungeschützter heterosexueller Vaginal- oder Analverkehr bei [[Vergewaltigung]] / sexualisierte Gewalt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ungeschützter heterosexueller Vaginal- oder Analverkehr (auch mit [[Sexarbeit]]erin)&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe7&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;Keine PEP-Indikation&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Oralverkehr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Küssen / Kontakt von HIV mit Haut&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Humanes Immundefizienz-Virus|HIV]]-Risikokontakt (zum Beispiel ungeschützter [[Geschlechtsverkehr]], [[Nadelstichverletzung]], Schleimhautexposition) wird empfohlen, nach Durchführung von Sofortmaßnahmen, vor Ablauf von 24 Stunden mit einer postexpositionellen Prophylaxe zu beginnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Zu den Sofortmaßnahmen zählen beispielsweise die Blutflussförderung (potentiell infektiöses Material soll dadurch ausgespült werden), anschließende Wundspreizung und Spülung mit [[Antiseptikum]], Waschen und Reinigen der Haut, bzw. das Ausspülen des Auges, sofortiges Ausspucken infektiösen Materials aus der Mundhöhle und anschließende, mehrfache Spülung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die besten Ergebnisse einer HIV-PEP sind innerhalb eines Zeitfensters von zwei Stunden zu erwarten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Bei Schleimhautexposition soll spätestens nach 72 Stunden begonnen werden. Mehr als 72 Stunden nach dem Ereignis wird im Allgemeinen keine PEP mehr empfohlen. In jedem Falle muss eine entsprechend kundige Einrichtung aufgesucht werden, um im Einzelfall zu klären, ob eine solche Vorbeugung notwendig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Standardtherapie in Deutschland und Österreich besteht derzeit aus einer Kombination von [[Raltegravir]] zusammen mit [[Tenofovir|Tenofovir-Disoproxil-Fumarat]](TDF)/[[Emtricitabin]](FTC), [[Dolutegravir]] (DTG) mit TDF/FTC oder [[Bictegravir]]/TAF/FTC (außer bei bestehender [[Schwangerschaft]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Falls diese nicht verfügbar sind, soll auf Darunavir/Ritonavir mit TDF/FTC oder [[Elvitegravir]]/Cobicistat/TAF/FTC (außer bei bestehender Schwangerschaft) ausgewichen werden. Die PEP soll über 28 bis 30 Tage erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den USA empfiehlt das [[Centers for Disease Control and Prevention|CDC]] eine sogenannte nPEP, wenn es zu einer Exposition außerhalb des Gesundheitswesens (&amp;#039;&amp;#039;nonoccupational exposure,&amp;#039;&amp;#039; z. B. durch Sexualkontakt, Nadeln oder andere Wege) gegenüber nichtintakter Haut oder Schleimhäuten gekommen ist und dabei ein erhebliches Risiko für eine HIV-Übertragung besteht. Hierbei soll ein HIV-Schnelltest vor Start der nPEP erfolgen. Diese soll möglichst innerhalb von 24 Stunden und nicht später als 72 Stunden nach der Exposition eingeleitet werden, mit einer Dauer von 28 Tagen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mary R. Tanner, Jesse G. O’Shea et al. |Titel=Antiretroviral Postexposure Prophylaxis After Sexual, Injection Drug Use, or Other Nonoccupational Exposure to HIV — CDC Recommendations, United States, 2025 |Sammelwerk=MMWR. Recommendations and Reports |Band=74 |Datum=2025 |Sprache=en |DOI=10.15585/mmwr.rr7401a1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Behandlungsregime präferiert das CDC entweder BIC/TAF/FTC, oder DTG/FTC bzw. 3TC/[TDF oder TAF]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die HIV-PEP ist vergleichsweise nebenwirkungs- und wechselwirkungsarm. Als Nebenwirkungen werden hauptsächlich [[Übelkeit]], Antriebslosigkeit und [[Durchfall]] beschrieben. Je mehr Zeit vor Therapiebeginn vergeht, umso geringer sind die Erfolgschancen, eine möglicherweise erfolgte Infektion noch abzuwehren. In keinem Fall besteht ein 100%iger Schutz vor einer HIV-Infektion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hepatitis B ==&lt;br /&gt;
Bei nicht oder (entsprechend dem durch [[anti-HBs]]-[[Testung]] ermittelbaren Impfstatus) nicht ausreichend&amp;lt;ref&amp;gt;Marianne Abele-Horn (2009), S. 322 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Geimpften, die sich beispielsweise eine Nadelstichverletzung mit Blut eines Infizierten zuziehen, wird die [[Simultanimpfung]] durch Gabe von [[Hepatitis B|Hepatitis-B]]-Immunglobulin ([[passive Immunisierung]]) zusammen mit einer [[aktive Immunisierung|aktiven]] HBV-Impfung empfohlen. Auch Neugeborene von infizierten Müttern (feststellbar durch den Nachweis von HBs-Antigen im Blut), erhalten innerhalb der ersten 24 Lebensstunden eine gleichzeitige (simultane) aktive und passive Impfung gegen das Virus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rki&amp;quot;&amp;gt;[https://www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/STIKO/Empfehlungen/Impfempfehlungen_node.html Impfempfehlungen] des [[Robert Koch-Institut]]s, Stand 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hepatitis C ==&lt;br /&gt;
Gegen [[Hepatitis C]] gibt es noch keine Impfung. Es wird gegenwärtig keine sofortige Postexpositionsprophylaxe bei [[Hepatitis-C-Virus|HCV]] empfohlen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.cdc.gov/mmwr/Preview/mmwrhtml/rr5011a1.htm |titel=Updated U.S. Public Health Service Guidelines for the Management of Occupational Exposures to HBV, HCV, and HIV and Recommendations for Postexposure Prophylaxis |abruf=2026-04-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Empfänger sollte jeweils 2–4, 12 und 24 Wochen nach der Exposition untersucht werden (Serostatus bzw. HCV-RNA-Test). Bei Nachweis einer akuten Infektion sollte mit Anstieg der [[Transaminasen]] und bei Nachweis von Anti-HCV-Antikörpern eine Interferon-Monotherapie zur Verhinderung einer Chronifizierung eingeleitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tetanus ==&lt;br /&gt;
Zur [[Tetanus#Vorbeugung|Tetanus-Prophylaxe]] wird, nach unverzüglicher Reinigung aller Wunden und kontaminierten Körperstellen mit Seife oder Detergentien sowie gründlichem Spülen mit Wasser und 70%igem Alkohol oder einem Jodpräparat,&amp;lt;ref&amp;gt;Marianne Abele-Horn (2009), S. 319 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; bei entsprechend gefährdenden Verletzungen bei ungeimpften Personen die umgehende gleichzeitige Gabe von Tetanusimmunglobulin (passive [[Impfung]]) und einer aktiven Impfung empfohlen. Bei Personen, die in der Vergangenheit bereits einmal eine komplette Immunisierung für [[Tetanus]] durchgemacht haben, jedoch mehr als fünf bis zehn Jahre keine [[Auffrischungsimpfung]] erhalten haben, sollte eine einmalige Auffrischimpfung durchgeführt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rki&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tollwut ==&lt;br /&gt;
Die postexpositionelle [[Tollwut]]prophylaxe nach Biss (aber auch Kratzwunden, Kontamination von Schleimhäuten mit Speichel sowie mit Impfflüssigkeit eines Impfköders) besteht nach der Reinigung aller Wunden und kontaminierten Körperstellen mit Seife oder Detergentien sowie gründlicher Spülung mit Wasser und 70%igem Alkohol oder einem Jodpräparat in der [[Tollwut#Postexpositionelle Impfung|postexpositionellen Impfung]]. Hierzu erfolgt eine aktive Impfung und (bei deutlicher Exposition) die zusätzliche bzw. [[Impfung#Simultanimpfung|simultane Gabe]] eines Tollwutimmunglobulins (Postexpositionelle Immunprophylaxe) zur passiven Immunisierung. Bei Berühren, Füttern oder Belecken der intakten Haut ist keine Impfung erforderlich. Die [[Indikation]] für eine Tollwut-Impfprophylaxe besteht bei tollwutverdächtigen Tieren wie Fuchs, Dachs und anderen Fleischfressern. Bei Hunden und Katzen, die gesund und geimpft sind, kann bei Beobachtung des Tiers über zehn Tage abgewartet werden. Bei kleinen Nagetieren, Hasen und Kaninchen ist bei unverdächtigen Tieren keine Impfung erforderlich, es sollte jedoch bei Tierarzt oder Gesundheitsamt nachgefragt werden. Bei unklarer Situation oder nicht beobachtbaren Tieren sollte eine Impfung erfolgen bzw. beim Tierarzt und Gesundheitsamt nachgefragt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Marianne Abele-Horn (2009), S. 318.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Indikation wird auch von speziell als Tollwutberatungsstellen benannten Stellen, meist größeren Krankenhäusern, gestellt, die dann auch die entsprechenden Präparate vorrätig haben. Die rechtzeitige [[Intervention (Medizin)|Intervention]] kann einen Krankheitsausbruch zu 100 Prozent verhindern. Unterbleibt die Prophylaxe und kommt es zum Ausbruch einer Tollwuterkrankung, so verläuft diese immer tödlich&amp;lt;ref&amp;gt;{{ cite book | author = Kayser, F. H. &amp;#039;&amp;#039;et al.&amp;#039;&amp;#039; | title = Taschenlehrbuch Medizinische Mikrobiologie | publisher = Thieme Verlag | year = 2005 | edition = 11 | isbn = 3-13-444811-4 |language=de }}&amp;lt;/ref&amp;gt; – jedoch ist das Zeitfenster bei der Tollwut relativ groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bissverletzungen ==&lt;br /&gt;
Neben der chirurgischen Versorgung von [[Biss]]wunden ist zu prüfen, ob eine postexpositionelle Tollwutimpfung (s.&amp;amp;nbsp;o.) nötig ist. Nach Bissverletzungen durch Katzen oder Hunde ist eine prophylaktische antibiotische Behandlung mit [[Amoxicillin-Clavulansäure]] in Kombination mit [[Sultamicillin]] oder [[Doxycyclin]] erforderlich, nach Bissverletzungen durch Menschen Amoxicillin-Clavulansäure oder Sultamicillin in Kombination mit [[Cefuroxim-Axetil]]. Bei Penicillinallergie steht [[Moxifloxacin]] zur Verfügung.&amp;lt;ref&amp;gt;Marianne Abele-Horn (2009), S. 319.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Meningokokkenmeningitis ==&lt;br /&gt;
[[Meningokokken]]erkrankungen und hier insbesondere die [[Meningitis]] sind hochansteckend und lebensbedrohlich. Daher wird auch für die Kontaktpersonen eines Erkrankten eine schnellstmögliche [[Chemoprophylaxe]] mit einem [[Antibiotikum]] durchgeführt, wobei sich der Personenkreis nach der Art des Kontakts richtet, jedoch sollten im selben Haushalt Lebende immer behandelt werden. Eine Therapie ist bis zu zehn Tage nach dem Kontakt mit dem Erkrankten sinnvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Risikoreduktion mittels Chemoprophylaxe soll vor allem durch die [[Eradikation|Keimeliminierung]] von Erregern aus dem [[Nasopharynx|Nasenrachenraum]] erfolgen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;Marianne Abele-Horn: &amp;#039;&amp;#039;Antimikrobielle Therapie. Entscheidungshilfen zur Behandlung und Prophylaxe von Infektionskrankheiten.&amp;#039;&amp;#039; Unter Mitarbeit von Werner Heinz, Hartwig Klinker, Johann Schurz und August Stich, 2., überarbeitete und erweiterte Auflage. Peter Wiehl, Marburg 2009, ISBN 978-3-927219-14-4, S. 320 und 322.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Meningitis durch &amp;#039;&amp;#039;Haemophilus influenzae&amp;#039;&amp;#039; ==&lt;br /&gt;
Wie bei der Meningokokkenmeningitis liegt bei einer Meningitis durch [[Haemophilus influenzae b-Infektion|&amp;#039;&amp;#039;Haemophilus influenzae&amp;#039;&amp;#039; Typ B]] das Erkrankungsrisiko für enge Kontaktpersonen etwa 200 bis 1000 Mal über dem Risiko der Allgemeinbevölkerung. Eine Chemoprophylaxe erfolgt mit [[Rifampicin]], in der Schwangerschaft mit [[Ceftriaxon]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pneumokokken ==&lt;br /&gt;
Wie bei den Meningitiden erfolgt vor allem bei Patienten [[Asplenie|ohne Milz]] nach Exposition mit [[Pneumokokken]] eine Chemoprophylaxe. Hier wird insbesondere [[Penicillin V]] über sieben Tage gegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prophylaxe nach Nadelstichverletzungen ==&lt;br /&gt;
* Blutung anregen&lt;br /&gt;
* Desinfektion&lt;br /&gt;
* Abschätzen der Infektionsgefahr&lt;br /&gt;
* Dokumentation&lt;br /&gt;
* serologische Untersuchung&lt;br /&gt;
* Nachbetreuung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Hygiene]]&lt;br /&gt;
* [[Krankheitsprävention]]&lt;br /&gt;
* [[Präexpositionsprophylaxe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{AWMF|https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/055-004|Medikamentöse Postexpositionsprophylaxe (PEP) nach HIV-Exposition|S2k|Deutschen AIDS-Gesellschaft e.&amp;amp;nbsp;V. (DAIG)|2022}}&lt;br /&gt;
* [[Marianne Abele-Horn]]: &amp;#039;&amp;#039;Antimikrobielle Therapie. Entscheidungshilfen zur Behandlung und Prophylaxe von Infektionskrankheiten.&amp;#039;&amp;#039; Unter Mitarbeit von Werner Heinz, Hartwig Klinker, Johann Schurz und August Stich, 2., überarbeitete und erweiterte Auflage. Peter Wiehl, Marburg 2009, ISBN 978-3-927219-14-4, S. 318–325.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.hivandmore.de/hiv-pep/ HIV-PEP]&amp;#039;&amp;#039;, HIV&amp;amp;more&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://web.med.tum.de/virologie/diagnostik/notfalldiagnostik/postexpositionsprophylaxe-pep/#c225 Postexpositionsprophylaxe (PEP)]&amp;#039;&amp;#039;, [[Technische Universität München]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AIDS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medizinische Vorsorge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tollwut]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schotterebene</name></author>
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