<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Posterholungsheim</id>
	<title>Posterholungsheim - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Posterholungsheim"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Posterholungsheim&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-31T23:25:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Posterholungsheim&amp;diff=2350524&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Legov20: /* Reichspost */ Link eingefügt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Posterholungsheim&amp;diff=2350524&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-01-24T13:25:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Reichspost: &lt;/span&gt; Link eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Posterholungsheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein von den Selbsthilfegruppen und Organisationen – hauptsächlich der Postgewerkschaften – eingerichtetes [[Erholungsheim]] für Postbedienstete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Reichspost ===&lt;br /&gt;
Die [[Berlin]]er Postbeamten beschlossen 1907 im 70&amp;amp;nbsp;km nördlich von Berlin liegenden [[Templin]] ein Erholungsheim einzurichten. Auf Grund finanzieller Unterstützung durch die [[Reichspost|Deutsche Reichspost]] konnte dieses im Jahr darauf eingeweiht werden (Architekt [[Wilhelm Walter (Architekt)|Wilhelm Walter]]). Die [[Breslau]]er Postbeamten errichteten 1909 mit Hilfe der Reichspost in [[Sobótka|Zobten]] ebenfalls ein Erholungsheim. Im gleichen Jahr schufen die [[Dresden|Dresdner]] Postbeamten in [[Hohenstein]] ein weiteres Heim. Diese Heime waren in erster Linie für die Beamten des [[Einfacher Dienst|einfachen Dienstes]] bestimmt. Die verschiedenen Vereinigungen der Postbeamten schufen weitere Erholungsheime in [[Niendorf (Timmendorfer Strand)|Niendorf]], [[Grumbach]] ([[Vogtland]]), [[Krasnolessje|Rominten]] ([[Ostpreußen]]), [[Bad Liebenstein]] (Thüringen), [[Neuglobsow]] (Provinz Brandenburg), [[Oberschreiberhau]] ([[Riesengebirge]]), [[Trutzigen]], [[Brannenburg]] (heute ver.di -Bildungszentrum „Haus Brannenburg“, siehe [[Karl Kergl]]), [[Königs Wusterhausen]] u.&amp;amp;nbsp;a. Die Reichspost unterstützte die [[Postbeamtenverband|Postbeamtenverbände]] bei der Errichtung der Erholungsheime durch Gewährung von [[Beihilfe (Dienstrecht)|Beihilfen]]. Auch der Betrieb der Heime wurde von der Deutschen Reichspost durch Zuschüsse unterstützt, wenn die wirtschaftliche Lage es erforderte, um tragbare Pensionspreise zu ermöglichen. Daneben hat die Deutsche Reichspost selbst einige eigene Erholungsheime (z.&amp;amp;nbsp;B. 1907 in [[Blankenburg (Harz)|Blankenburg im Harz]], 1927 [[Wyk auf Föhr]]) erworben und dem Personal diese Heime unter Gewährung von mäßigen Beihilfen bei Bedürftigen zur Verfügung zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 wurden die Beamtenverbände zwangsweise aufgelöst und die Erholungsheime gingen teilweise in die Hände des [[DBB Beamtenbund und Tarifunion|Reichsbundes Deutscher Beamten]] über. Teilweise erwarb die Reichspost die Erholungsheime um vornehmlich der &amp;#039;&amp;#039;„erweiterten Erholungsfürsorge für die weiblichen [[Gefolgschaft]]smitglieder“&amp;#039;&amp;#039; zu dienen. 1938 erwarb die Reichspost noch die [[Villa Gans (Königstein)]] als ein Erholungsheim für weibliche Postbedienstete. Während des Zweiten Weltkrieges dienten sie als [[Genesungsheim]]e der [[Wehrmacht]] beziehungsweise später als vorübergehende Unterkunft für Bombengeschädigte und Vertriebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bundespost ===&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurden die Heime nach und nach ihrem ursprünglichen Zwecke wieder zugeführt. 1953 besaß die Deutsche Bundespost acht posteigene Heime ([[Braunlage]] (Harz), [[Berensch]] bei Cuxhaven, [[Haarstorf]] (Kreis Ebstorf), Wyk auf Föhr, [[Timmendorfer Strand]], [[Inning am Ammersee|Buch am Ammersee]], [[Schloss Waltershausen]] und [[Abwind bei Lindau]]). Die [[Deutsche Postgewerkschaft]] hatte zu diesem Zeitpunkt die drei Erholungsheime in [[Glashütten]] &amp;lt;!--(heute Naturparkhotel Weilquelle), siehe [[Oberreifenberg]]--&amp;gt;im Schwarzwald, Brannenburg und [[Bad Niendorf]] an der Ostsee, der Erholungsfürsorge der Bundespost zur Verfügung gestellt. Ebenfalls Anfang der 1950er Jahre erwies sich der Betrieb posteigener Heime als nicht wirtschaftlich, daher erwarb die Bundespost keine weiteren Heime mehr, hat sich aber gleichzeitig vertraglich in anerkannten fremden Erholungsheimen, Pensionen oder in ähnlichen Einrichtungen Plätze gesichert um diese den Bediensteten kostengünstig zur Verfügung zu stellen. Die Erholungsheime wurden halbjährlich im Amtsblatt des Bundespostministeriums bekanntgegeben. Sie standen allen Beamten, Angestellten und Arbeitern der DBP und deren Ehefrauen &amp;lt;!-- sic --&amp;gt; und den Ruhestandsbeamten zur Verfügung, jedoch haben die aktiven Bediensteten Vorrang vor anderen Personen.&lt;br /&gt;
=== Privatisierung ===&lt;br /&gt;
Mit der Privatisierung der Deutschen Bundespost in die drei Aktiengesellschaften Deutsche Post, Deutsche Telekom und Deutsche Postbank, wurden die sozialen Angelegenheiten an die [[Bundesanstalt für Post und Telekommunikation Deutsche Bundespost]], sowie an das &amp;#039;&amp;#039;[[ErholungsWerk]] Post Postbank Telekom e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.erholungswerk.de/&amp;lt;/ref&amp;gt; übergeben.&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bundesministerium für das Post- und Fernmeldewesen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handwörterbuch des Postwesens]]&amp;#039;&amp;#039;. 2., völlig überarbeitete Auflage, Frankfurt am Main 1953, „Erholungsheime“, S. 242&lt;br /&gt;
* Kleemann: &amp;#039;&amp;#039;Die Sozialpolitik der Reichs-Post- und Telegraphenverwaltung gegenüber ihren Beamten, Unterbeamten und Arbeitern.&amp;#039;&amp;#039; [[Gustav Fischer (Verleger)|Gustav Fischer]], Jena 1914&lt;br /&gt;
* Archiv 1922, S. 290 ff.; 1925, S. 185; 1928 S. 165&lt;br /&gt;
* Bauerhorst: &amp;#039;&amp;#039;Die Gesundheits- und Wohlfahrtspflege bei der Deutschen Reichspost.&amp;#039;&amp;#039; S. 67 ff.&lt;br /&gt;
* Hopp: &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Union postale.&amp;#039;&amp;#039; 1928, S. 133 ff&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Verkehrs-Zeitung (1877–1945)|Deutsche Verkehrs-Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 1936, S. 435 ff.&lt;br /&gt;
* Postjahrbuch 1939, S. 186 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichspost]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Bundespost]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Legov20</name></author>
	</entry>
</feed>