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	<title>Posteburg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Posteburg&amp;diff=2662783&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Altsprachenfreund: HC: Ergänze Kategorie:Bodendenkmal in Niedersachsen</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Bodendenkmal_in_Niedersachsen&quot; title=&quot;Kategorie:Bodendenkmal in Niedersachsen&quot;&gt;Kategorie:Bodendenkmal in Niedersachsen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name =&lt;br /&gt;
|Bild = Posteburg auf Feld.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Standort der Posteburg auf einem Feld, links eine zur Burgstelle aufgestellte Informationstafel&lt;br /&gt;
|Alternativname =&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = vermutlich um 1384&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Niederungsburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Burgstall&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Niederadel&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = Fachwerk&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Hülsede]]-Schmarrie&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 52.2425744666187&lt;br /&gt;
|Längengrad = 9.39149428023984&lt;br /&gt;
|Unauffindbar =&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-NI&lt;br /&gt;
|Poskarte =&lt;br /&gt;
|Höhenordinate =&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Posteburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der [[Burgstall]] einer früheren [[Burg]]anlage beim [[Hülsede]]r Ortsteil Schmarrie in [[Niedersachsen]]. Die Reste der Burg liegen in einem Niederungsgebiet innerhalb des [[Deister-Süntel-Tal]]s etwa 1,2&amp;amp;nbsp;km östlich von Schmarrie, unmittelbar am Bach der [[Rodenberger Aue]]. Archäologische Untersuchungen deuten auf eine von einem [[Burggraben]] umgebene, kleine [[Wasserburg]], als Sitz eines niederadligen [[Adel|Geschlechts]]. Das an einer Ecke der Burganlage gelegene, und vermutlich einzige, Gebäude hatte einen wehrhaften Charakter. Zur Burg gehörte eine ebenfalls durch einen Wassergraben geschützte [[Vorburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Ein Landwirt bemerkte 1972 beim Umbrechen von [[Grünland]] zu [[Acker]] oberflächige Spuren, wie Mauerwerksreste und Brandschutt im Boden. Er zeichnete die Spuren in einer Skizze auf und teilte dies später Einrichtungen der [[Denkmalpflege]] mit. Wegen der andauernden Gefährdung der Fundstelle durch den [[Ackerbau]] gab es zwischen 1988 und 1993 durch die staatliche Denkmalpflege intensive [[Prospektion (Archäologie)|Prospektionsmaßnahmen]], wie Phosphatkartierung, [[Geomagnetik]], [[Geoelektrik]], Geländebegehungen und [[Luftbildarchäologie|Luftbildinterpretation]]. Dies führte 1992 zu einer gezielten [[Ausgrabung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grundriss der Burg konnte durch geolektrische Prospektionen erfasst werden. Diese ergaben eine quadratische Hauptburg von 30&amp;amp;nbsp;m Seitenlänge, in deren Nordostecke ein großes Steingebäude saß. Der 10–12&amp;amp;nbsp;m breite, umlaufende Wassergraben war von zwei Wällen umgeben. Ein weiteres Steingebäude von 8 × 12&amp;amp;nbsp;m Größe konnte in der Südostecke der Vorburg nachgewiesen werden. Ein Außengraben mündet im Süden in den Graben der Vorburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der folgenden archäologischen Untersuchung wurden die 1,6 Meter breiten Steinfundamente eines etwa 9 × 19 Meter großen Gebäudes ausgegraben, das als Hauptgebäude angesehen wurde. Während die Außenmauern mit 1,5&amp;amp;nbsp;Meter tiefen Fundamenten einen wehrhaften Charakter aufwiesen, waren die Mauern der Gebäudeinnenseiten schmaler, was auf eine leichtere Bauweise in [[Fachwerkhaus|Fachwerk]] schließen lässt. Dachziegelreste wiesen auf eine feste Dacheindeckung hin. [[Ofenkachel]]n deuteten auf eine Beheizung der Anlage. Aussparungen an der Steinmauer und [[Pfostengrube]]n ließen auf eine befestigte Umzäunung aus Holzbohlen schließen. Aufgrund der Scherben von Keramikteilen, wie Kannen und Krüge, wird die Nutzungszeit der Anlage zeitlich am Ende des 14. und am Anfang des 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts vermutet. Aufgrund der Vielzahl der gefundenen Trinkgefäße wird angenommen, dass beim Verlassen der Burg Abschied gefeiert wurde. Im Boden fanden sich zahlreiche Tierknochen, wobei festgestellt wurde, dass [[Hausrind|Rind]] und [[Schwein]] als Hauptlieferanten für die Fleischversorgung der Burgbewohner sorgten. Gefundene Eisenteile waren ein [[Sporn (Reiten)|Radsporn]] und ein Türschloss sowie kleinere Bauteile, wie Nägel und Stifte. Außerdem wurden eine eiserne Spitze eines [[Armbrust]]pfeils und Teile eines bronzenen [[Kumpf]]es gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2021 äußerte [[Daniel Lau]] als [[Kommunalarchäologie|Kommunalarchäologe]] der [[Schaumburger Landschaft]], die Posteburg erneut untersuchen zu wollen. Obwohl sie früher ein eher untergeordnete Rolle gespielt habe, komme ihr heute möglicherweise eine Schlüsselrolle in der Forschung zu.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sn-online.de/Schaumburg/Rodenberg/Huelsede/Posteburg-bei-Schmarrie-soll-erneut-untersucht-werden &amp;#039;&amp;#039;Mögliche Schlüsselrolle in der Forschung: Posteburg bei Schmarrie soll erneut untersucht werden&amp;#039;&amp;#039;] in [[Schaumburger Nachrichten]] vom 28. Juni 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Anlage hat vermutlich nur wenige Jahrzehnte als Grenzburg einer kleinen adligen Herrschaft am Ostrand des Schaumburger Territoriums bestanden. Sie könnte mit einer 1384 urkundlich erwähnten &amp;#039;&amp;#039;Nyghenborch&amp;#039;&amp;#039; der Herren von Post identisch sein. Einer Theorie zufolge hat die Posteburg Anfang des 15. Jahrhunderts ihre Bedeutung verloren und wurde daher um 1411 niedergerissen. In dieser Zeit hatten sich die Gebietsstreitigkeiten zwischen den [[Grafschaft Schaumburg|Grafen von Schaumburg]] und den [[Herzogtum Braunschweig-Lüneburg|Herzögen von Braunschweig]] beruhigt. Der Flurname Posteburg an der Burgstelle ist seit 1659 belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans-Wilhelm Heine]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Posteburg. Eine spätmittelalterliche Wasserburg zwischen Deister und Süntel&amp;#039;&amp;#039; In: [[Mamoun Fansa]], Frank Both, [[Henning Haßmann]] (Herausgeber): &amp;#039;&amp;#039;Archäologie|Land|Niedersachsen. 400.000 Jahre Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Landesmuseum für Natur und Mensch, Oldenburg 2004. Seite 568–571.&lt;br /&gt;
* Hans-Wilhelm Heine: &amp;#039;&amp;#039;Schaumburger Land – Burgenland&amp;#039;&amp;#039;, in der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Wegweiser zur Vor- und Frühgeschichte Niedersachsens&amp;#039;&amp;#039; (29), Oldenburg, 2010, herausgegeben vom [[Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege|Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege]] und der [[Archäologische Kommission für Niedersachsen|Archäologischen Kommission für Niedersachsen]], ISBN 978-3-89995-673-3&lt;br /&gt;
* Hans-Wilhelm Heine: &amp;#039;&amp;#039;Ausgrabungen auf der Slottwiese bei Hülsede-Schmarrie, Ldkr. Schaumburg.&amp;#039;&amp;#039; In: Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen 4 (1992), S. 216 f.&lt;br /&gt;
* Wener Baatz u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Die „Slottwiese“ bei Schmarrie (Hülsede), Lkr. Schaumburg. Zur Entdeckung und Prospektion einer frühmittelalterlichen Wasserburg.&amp;#039;&amp;#039; In: Burgen und Schlösser 33, (1992), Heft 1, S. 34–37.&lt;br /&gt;
* [[Sonja König]]: &amp;#039;&amp;#039;Die mittelalterliche Keramik der Posteburg bei Schmarrie , Ldkr. Schaumburg.&amp;#039;&amp;#039; In: Nachrichten aus Niedersachsens Urgeschichte 71, 2002, S. 77–138.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Ebidat|5969||Stefan Eismann}}&lt;br /&gt;
* [https://denkmalatlas.niedersachsen.de/viewer/metadata/28969128/1/-/ &amp;#039;&amp;#039;Posteburg&amp;#039;&amp;#039;] im [[Denkmalatlas Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hülsede]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederungsburg im Landkreis Schaumburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Niedersachsen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Altsprachenfreund</name></author>
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