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	<title>Post Arosa - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T16:41:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Post_Arosa&amp;diff=2267189&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Plutowiki: Link auf Langwies GR</title>
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		<updated>2025-10-22T20:10:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Langwies GR&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:PostArosaWinter.jpg|mini|Die Post Arosa am Oberseeplatz]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Post- und Telefongebäude&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im [[Kanton Graubünden|Bündner]] Sport- und Ferienort [[Arosa]] ist der dortige Sitz der [[Die Schweizerische Post|Schweizerischen Post]]. Es wurde 1947/48 als neues Hauptpostgebäude vom einheimischen Architekten &amp;#039;&amp;#039;Georg Brunold&amp;#039;&amp;#039; errichtet und ist gemeinhin unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Post Arosa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichtliches zum Postwesen in Arosa ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PostInnerarosaLeinegga.jpg|mini|Haus Leinegga (links) und Alte Post Innerarosa von 1931]]&lt;br /&gt;
Mit der Schaffung des modernen [[Schweiz#Gründung und Konsolidierung des neuen Schweizer Bundesstaates|Schweizerischen Bundesstaates]] 1848 wurde im [[Schanfigg]] eine dauernde Postbotenverbindung eingerichtet. Dies bedeutete für das damals noch kleine Arosa, dass zunächst der Langwieser Pfarrer jeweils sonntags die Zustellung der Post zwischen Arosa und [[Langwies GR|Langwies]] bewerkstelligte. Später stellte die [[Schweizerische Post|Eidgenössische Post]] regelmässig Fussboten – meist einheimische Schulknaben – ein, um die Postversorgung Arosas sicherzustellen. Die erste Postablagestelle befand sich im &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haus Leinegga&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in Innerarosa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Eröffnung der [[Schanfiggerstrasse]] bis Langwies 1875 übernahm eine Aroser Familie den täglichen Postdienst zwischen den beiden Ortschaften und richtete die Poststelle in der &amp;#039;&amp;#039;Seegrube&amp;#039;&amp;#039; beim [[Untersee (Arosa)|Untersee]] ein. Ab 1880 finanzierte die Post den Einsatz eines Saumtieres. Mit dem Bau des &amp;#039;&amp;#039;Hotels Rothorn&amp;#039;&amp;#039; 1883 (heute: &amp;#039;&amp;#039;Casino Arosa&amp;#039;&amp;#039;) verlegte man die Postablage dorthin. 1884 und 1895 wurde Arosa an das Telegrafen- beziehungsweise das Telefonnetz angeschlossen. 1889 errichtete man im Haus Leinegga ein kleines Postbüro, und um 1896 wurde neben der Leinegga ein kleines Gebäude erstellt, das fortan bis 1931 als Postbüro Innerarosa diente.&lt;br /&gt;
[[Datei:Alte Post Arosa.jpg|mini|Die Alte Post von 1895 am Dorfplatz, bis 2012 Sitz von Arosa Tourismus]]&lt;br /&gt;
Nach der Verlängerung der Schanfiggerstrasse bis Arosa 1890 wurden permanente Postkurse von [[Chur]] nach Arosa eingerichtet. 1894/95 erfolgte der Bau der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alten Post&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; am heutigen Dorfplatz, wo am 1. Juni 1896 die erste Aroser Hauptpost eingerichtet wurde. Seit jenem Tag befand sich auch die Endstation der Pferdepost Chur-Arosa dort und nicht mehr beim Haus Leinegga. Die gleichzeitig geplante Schliessung der Post Innerarosa wurde verhindert. 1914 übernahm die neueröffnete [[Arosabahn]] den Posttransport, und wiederum scheiterte die Schliessung der Post Innerarosa am Widerstand der Aroser. Zur selben Zeit ertönte der Wunsch nach einem Postbüro am Bahnhof. 1926 schlug die Kreispostdirektion eine neue Hauptpost am [[Obersee (Arosa)|Obersee]] und eine Nebenstelle in der Nähe des Rathauses vor, letztere als Ersatz für die beiden schon bestehenden Büros. 1928 wurde das &amp;#039;&amp;#039;Posthotel&amp;#039;&amp;#039; neben dem Bahnhof errichtet; und die [[Die Schweizerische Post#Geschichte|PTT]] installierte dort eine neue Poststelle, in der Hoffnung, sie könne die Gemeinde Arosa nun zu einem Verzicht auf das Büro in Innerarosa bewegen. Diese Aussenstelle blieb jedoch weiterhin erhalten und bezog 1931 das [[Parterre (Architektur)|Parterre]] der neuerstellten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alten Post Innerarosa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Marcel Just, Christof Kübler, Matthias Noell (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Arosa – Die Moderne in den Bergen&amp;#039;&amp;#039;. gta, Zürich 2007, ISBN 978-3-85676-214-8, S. 242–245.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Bau der neuen Hauptpost 1947/48 musste die Post am Dorfplatz definitiv aufgegeben werden. Gleichzeitig wurde auch der öffentliche Telefon- und Telegrafendienst, der seit Dezember 1905 in eigenen Räumlichkeiten untergebracht gewesen war, im neuen Gebäude integriert. In der Folge wurde das nunmehr „Alte Post“ genannte Gebäude vom Kurverein Arosa (später Arosa Tourismus) genutzt. Seit dessen Umzug ins [[Sport- und Kongresszentrum Arosa|Sport- und Kongresszentrum (SKZA)]] im Jahr 2012 wird für das Gebäude eine neue Nutzung gesucht. Ab dem Frühjahr 1997 wurde die Post Innerarosa, zu deren Erhalt Gemeinde und Kurverein Arosa seit Jahrzehnten Beiträge gezahlt hatten, im Sommer nur noch mit stark reduzierten Öffnungszeiten bedient. Nach 73 Jahren Kontroversen um ihre Beibehaltung wurde sie schliesslich am 27. April 2002 definitiv geschlossen. Seither verfügt Arosa mit seinem langgezogenen Gemeindegebiet lediglich noch über eine einzige Poststelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Post- und Telefongebäude von 1948 ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
[[Datei:PostArosaBild.jpg|mini|Foyer mit Bild von Ponziano Togni]]&lt;br /&gt;
Der dreigeschossige Hauptbau liegt an einer städtebaulich bedeutenden Stelle am mondän gestalteten &amp;#039;&amp;#039;Oberseeplatz&amp;#039;&amp;#039; in unmittelbarer Nachbarschaft zum [[Bahnhof Arosa]], dem Obersee und einigen grossen Hotels und Geschäftshäusern. Die auffällige, leicht geschwungene Hauptfassade bestimmt massgebend die recht komplexe verkehrstechnische Situation vor Ort. Sie bildet den Abschluss der vom Bahnhof einmündenden &amp;#039;&amp;#039;Oberseepromenade&amp;#039;&amp;#039; und ist zugleich Verteiler der von [[Litzirüti (Schanfigg)|Litzirüti]] herkommenden Schanfiggerstrasse (Poststrasse) Richtung Untersee beziehungsweise Innerarosa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beschreibung ===&lt;br /&gt;
Über den vorgezogenen, um drei Stufen überhöhten [[Portikus]] gelangt der Besucher ins [[Foyer]], wo sich ein 1950 von &amp;#039;&amp;#039;Ponziano Togni&amp;#039;&amp;#039; geschaffenes Wandbild befindet. Hier ist der Zugang zu den Schliessfächern auf der linken Seite, in die rechts gelegene Schalterhalle oder über eine geschwungene Treppe ins Obergeschoss, wo früher nebst einer Wohnung auch die öffentlichen Telefonkabinen sowie der [[Telegrafie|Telegraf]] standen. Im zweiten Stock befanden sich die Telefonzentrale und eine weitere Wohnung. Die Fassade ist reich an von &amp;#039;&amp;#039;Ernst Thommen&amp;#039;&amp;#039; geschaffenen [[Sgraffiti]]. Sie wurde zudem mit einem billboard-ähnlichen, geschlossenen Feld mit zentraler Uhr und der Beschriftung &amp;quot;Post, Telephon, Telegraph&amp;quot; geschmückt. Unmittelbar hinter diesem markanten Fassadenabschnitt befanden sich die erwähnten Telefonkabinen. Auf der Rückseite des Baus wird durch einen eingeschossigen Verbindungstrakt und ein angrenzendes, zweigeschossiges Magazingebäude ein eigentlicher Posthof ausgeschieden. In den Jahren 1986 (u.&amp;amp;nbsp;a. Anbringen einer Plexiglasscheibe über der Fassadenuhr) und 1993 (neue Schalterhalle) erfolgten kleinere Umbauten, die jedoch den Gesamtcharakter des Gebäudes nicht veränderten.&lt;br /&gt;
[[Datei:PostArosaSwissminiatur.jpg|mini|Die Post Arosa bei Swissminiatur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Architektonische Bedeutung ===&lt;br /&gt;
Die Baute gehört architektonisch zu den bedeutenden Vertretern der 1940er-Jahre in Graubünden. Sie steht in der Tradition einer speziellen [[Baukultur]], die sich im Zeichen der sogenannten [[Geistige Landesverteidigung|Geistigen Landesverteidigung]] im Umfeld der [[Schweizerische Landesausstellung 1939|Landesausstellung von 1939]] in [[Zürich]] etabliert hatte. Der funktionalistische und rationalistische Anspruch vermengte sich hier mit Interessen an der Region, dem Kurort Arosa und dem Dekorativen, so etwa in der Gegenüberstellung von Sgraffiti in den Obergeschossen mit dem [[Tuffstein]] des [[Basis (Architektur)|Gebäudesockels]]. Eine in ihrer formalen Qualität vergleichbare Fassade ist 1997 mit dem Umbau des [[Kursaal#Schweiz|Aroser Kursaals]] (Casino) durch die [[Alessandro Mendini|Gebrüder Mendini]] aus Mailand entstanden, die die Fassade grossflächig mit kleinsten [[Mosaik|Glasmosaiksteinchen]] dekorativ verkleidet haben. Bemerkenswert ist schliesslich, dass das Postgebäude Arosa als Modell im Massstab 1:25 bei [[Swissminiatur]] in [[Melide]] auszumachen ist (Ausstellungsnummer 13).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Image:PostArosaEingangsbereich.jpg|Foyer mit Treppenaufgang und Eingang Schalterhalle&lt;br /&gt;
Image:PostArosaSchalterhalle.jpg|Schalterhalle&lt;br /&gt;
Image:PostArosaSchliessfächer.jpg|Schliessfächer-Raum&lt;br /&gt;
Image:Casino Arosa2.jpg|Casino Arosa mit Fassade von Alessandro Mendini&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Olivier Berger: &amp;#039;&amp;#039;Weltarchitektur unter Ausschluss der Welt&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Terra Grischuna]] 1/2011, S. 28 ff.&lt;br /&gt;
* Marcel Just, Christof Kübler, Matthias Noell (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Arosa – Die Moderne in den Bergen&amp;#039;&amp;#039;. gta, Zürich 2007, ISBN 978-3-85676-214-8, S. 72–75.&lt;br /&gt;
* [[Hans Danuser (Autor)|Hans Danuser]]: &amp;#039;&amp;#039;Arosa – wie es damals war (1996–2003)&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 7, Eigenverlag Danuser, Arosa 2004, S. 16, 87 f.&lt;br /&gt;
* Hans Danuser: &amp;#039;&amp;#039;Arosa – wie es damals war (1979–1995)&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 6, Eigenverlag Danuser, Arosa 2002, S. 112, 219.&lt;br /&gt;
* Hans Danuser: &amp;#039;&amp;#039;Arosa – wie es damals war (1947–1961)&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 4, Eigenverlag Danuser, Arosa 2000, S. 11 ff., 34, 186, 211.&lt;br /&gt;
* Hans Danuser: &amp;#039;&amp;#039;Arosa – wie es damals war (1928–1946)&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 3, Eigenverlag Danuser, Arosa 1999, S. 60, 78, 80, 112, 127, 139, 180, 191, 209, 232, 242, 251.&lt;br /&gt;
* Hans Danuser: &amp;#039;&amp;#039;Arosa – wie es damals war (1907–1928)&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 2, Eigenverlag Danuser, Arosa 1998, S. 26 ff., 53, 82 f., 97, 132, 176, 217, 220.&lt;br /&gt;
* Hans Danuser: &amp;#039;&amp;#039;Arosa – wie es damals war (1850–1907)&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1, Eigenverlag Danuser, Arosa 1997, S. 17, 22, 45, 58 ff., 70, 129, 144, 164, 195 ff., 202.&lt;br /&gt;
* Hans Danuser, Ruedi Homberger: &amp;#039;&amp;#039;Arosa und das Schanfigg&amp;#039;&amp;#039;, Eigenverlag Danuser/Homberger, Arosa 1988, S. 123–126.&lt;br /&gt;
* Fritz Maron: &amp;#039;&amp;#039;Vom Bergbauerndorf zum Weltkurort Arosa&amp;#039;&amp;#039;, Verlag F. Schuler, Chur 1934, S. 102–106.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/post_und_telefongebaeude.31226 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Post- und Telefongebäude (Foto) |wayback=20131209011833}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [  (Foto)] auf baukultur.gr.ch.&lt;br /&gt;
* [http://www.leinegga-arosa.ch/ Website Haus Leinegga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=46.78230881|EW=9.68016207|type=landmark|region=CH-GR}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Arosa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Moderne in der Schweiz|Arosa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1948|Arosa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Postgebäude in der Schweiz|Arosa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Postamt in der Schweiz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Plutowiki</name></author>
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