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	<title>Post-war consensus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T11:55:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Quellen */ https</title>
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		<updated>2021-06-20T11:18:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Quellen: &lt;/span&gt; https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|Post-war consensus}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (englisch für „Nachkriegskonsens“) in [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] war eine sich auf die Anerkennung eines Kräftegleichgewichts zwischen [[Conservative Party|Konservativen]] und Unternehmern einerseits sowie [[Labour Party]] und [[Gewerkschaften#Großbritannien|Gewerkschaften]] andererseits stützende Politik, in der von 1945 bis 1979 der Unmöglichkeit eines einseitigen Durchsetzens gesellschafts- oder wirtschaftspolitischer Ziele Rechnung getragen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kollektivistische Grundstimmung hatte sich bereits während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] eingestellt, begünstigt auch durch Aktivitäten wie jener des [[Left Book Club]], der die britischen Krisenzonen ins öffentliche Bewusstsein brachte. Eine Art „Kriegskonsens“ schlug sich 1942 im [[William Henry Beveridge#Der Beveridge-Report|Beveridge-Report]] nieder, der einen neuen Rahmen gemeinsamer Bürgerrechte vorgab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Morgan_6_u_8&amp;quot;&amp;gt;Kenneth O. Morgan: &amp;#039;&amp;#039;Britain Since 1945. The People’s Peace.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, 3. Aufl. Oxford u. a. 2001, ISBN 0-19-280225-9, S. 4 u. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kriegswirtschaft lieferte Erfahrungen, nützlich für die Festlegung von vier Eckpunkten einer neuen Ordnung, die stark an [[Keynesianismus|keynesschem Gedankengut]] ausgerichtet war:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Morgan_6_u_8&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung sollte nicht dem Zufall überlassen bleiben, sondern politisch verantwortet sein.&lt;br /&gt;
#Vollbeschäftigung sollte als Grundlage für den Aufbau eines [[Wohlfahrtsstaat]]s dienen.&lt;br /&gt;
#Private und staatliche Unternehmen sollten nebeneinander in einer &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|mixed economy}}&amp;#039;&amp;#039; bestehen, mit Regierungseinfluss auf die Schlüsselsektoren.&lt;br /&gt;
#Die Gewerkschaften sollten voll anerkannt werden – es erwuchs daraus das „{{lang|en|free collective bargaining}}“, das System der „Freien [[Tarifverhandlung]]en“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regierung [[Clement Attlee|Attlee]] setzte die Ideen rasch in die Tat um, am bemerkenswertesten mit [[Aneurin Bevan]]s [[National Health Service]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Morgan_6_u_8&amp;quot; /&amp;gt; Man kam zwar nicht umhin, eine Reliberalisierung der Wirtschaftspolitik zuzulassen, doch standen die Konservativen auch zum Wohlfahrtsstaat. Das 1950 bis 1979 in den Wahlen ausgeglichene Stimmenverhältnis wurde zwischen den beiden großen Parteien erst durch den „[[Winter of Discontent]]“ aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Nachkriegszeit in Großbritannien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Hans Kastendiek: &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsbeziehungen und gewerkschaftliche Interessenvertretung&amp;#039;&amp;#039;, in: ders. u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Großbritannien. Geschichte·Politik·Wirtschaft·Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;, Campus Verlag, 2. Aufl. Frankfurt / New York 1999, ISBN 3-593-36193-0, S. 333 f.&lt;br /&gt;
* [[Roland Sturm]]: &amp;#039;&amp;#039;Entwicklung Großbritanniens seit 1945.&amp;#039;&amp;#039; bpb – Informationen zur politischen Bildung (Heft 262, [https://www.bpb.de/izpb/10533/entwicklung-grossbritanniens-seit-1945 bpb.de]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Britische Geschichte (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politikgeschichte (Vereinigtes Königreich)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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