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	<title>Post-Hardcore - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Post-Hardcore&amp;diff=410284&amp;oldid=prev</id>
		<title>2003:E7:971F:BE74:3508:5AFB:9E0C:FBCB: Die Ineinssetzung von Postcore und Metalcore ist teils zu undifferenziert und muss als solches erklärt werden.</title>
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		<updated>2024-09-07T18:09:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Ineinssetzung von Postcore und Metalcore ist teils zu undifferenziert und muss als solches erklärt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Genre&lt;br /&gt;
| Name = Post-Hardcore&lt;br /&gt;
| Entstehungsphase = Mitte der 1980er Jahre&lt;br /&gt;
| Herkunftsort = [[Vereinigte Staaten|USA]]&lt;br /&gt;
| Vorläufer = [[Hardcore Punk]]&lt;br /&gt;
| Nachfolger = [[Trancecore (Post-Hardcore-Subgenre)|Trancecore]], [[Emocore]], [[Screamo]], [[Post-Metal]], [[Mathcore]], [[Math-Rock]]&lt;br /&gt;
| Instrumente = [[E-Gitarre]], [[E-Bass]], [[Schlagzeug]]&lt;br /&gt;
| Bands = [[No Means No]], [[Hüsker Dü]], [[Butthole Surfers]], [[Wipers]], [[Embrace (US-amerikanische Band)|Embrace]], [[Rites of Spring]], [[Fugazi (Band)|Fugazi]], [[Black Flag]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Post-Hardcore&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Postcore&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet eine Entwicklung aus der amerikanischen [[Hardcore Punk|Hardcore-Punk]]-Szene, die die Werte des Hardcores zwar weiter vertritt, sich musikalisch jedoch in andere Richtungen entwickelt hat. Der Begriff ist mit dem des [[Post-Punk]] verwandt, mit dem sogenannten [[Post-Rock]] und dem [[Metalcore]] bestehen teilweise Überschneidungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Mitte der 1980er Jahre befand sich die „klassische“ Hardcore-Szene im Niedergang. Während sich viele der Begründer des US-Hardcore auflösten und sich viele neuere Bands Einflüssen aus dem Metal-Bereich öffneten, verlagerten andere Protagonisten der ursprünglichen Hardcoreszene ihr Interesse auf das Feld der experimentellen Musik. Aufbauend auf simplen Hardcore-Punk-Strukturen und dem DIY-Ethos der Bewegung ließen einige Bands Elemente aus dem [[Art Rock]], [[Psychedelic Rock]], [[Funk (Musik)|Funk]] oder [[Jazz]] sowie später auch des [[Noise-Rock]] in ihre Musik einfließen. Hierdurch entstand ein neuer, „verkopfter“ Musikstil, der die Härte des Hardcores mit ungewöhnlichen Songstrukturen verband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vorläufer können Gruppen wie [[No Means No]] oder Bands wie [[Hüsker Dü]], [[Butthole Surfers]]; [[Naked Raygun]] oder [[Wipers]] genannt werden, die in ihrer Musik Hardcore, Post-Punk und Psychedelic verbanden. Als eigentliche Begründer gelten allerdings Bands aus [[D.C. Hardcore|Washington DC]] wie [[Embrace (US-amerikanische Band)|Embrace]], [[Rites of Spring]] oder später [[Fugazi (Band)|Fugazi]] sowie das Label [[Dischord Records]]. Auch die [[Rollins Band]], als Projekt des Black-Flag-Sängers [[Henry Rollins]], setzte sich ab Mitte der 1980er Jahre mit der Vermischung von Hardcore mit Jazz und Funk-Einflüssen auseinander; so wie auch das ehemalige Black-Flag-Label [[SST Records]] frühe Postcore-Projekte unterstützte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutende Postcore-Vertreter der frühen 1990er waren Gruppen wie [[Lungfish]], [[Rapeman]], [[Shellac]] und [[Quicksand]], denen Bands wie [[At the Drive-In]], [[boysetsfire]] oder [[Glassjaw]] nachfolgten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moderne Postcore-Gruppen wie etwa [[Sparta (US-amerikanische Band)|Sparta]] arbeiten verstärkt mit Elementen des [[Progressive Rock]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahrtausendwechsel fand eine Erweiterung des Begriffs statt, die teilweise als Umwidmung verstanden werden kann. Die Musikpresse und teils die Musiker selbst begannen damit, Bands, die eher am Metal orientiert sind, mit dem Begriff Postcore zu beschreiben. Diese neueren Bands hatten mit dem Ursprung des Genres und seinen musikalischen Einflüssen jedoch kaum noch etwas zu tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezeichnend für viele Postcore-Gruppen sind improvisatorische Komponenten und dem Noise entlehnte [[Dynamik (Musik)|dynamische]] Kontraste (etwa durch den Wechsel von melodischen und geschrienen Vocals oder von sanften, [[Bridge (Musik)|Bridge]]-artigen Passagen und explosiven, verwunderlichen, chaotischen Klanggebilden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eher am Metal orientierten Post-Hardcore-Bands verwenden häufig [[Gutturaler Gesang|gutturalen Gesang]] meist in Form von [[Screaming]]s und [[Shouting]]s, der sich mit normalem Gesang abwechselt. Meistens findet der Wechsel zwischen den beiden Gesangstypen zwischen den einzelnen Strophen und den Refrains bzw. der Bridges statt. Allerdings existieren auch wenige Gruppen, die teilweise ganz auf gutturalen Gesang verzichten, wie etwa [[Emarosa]], [[Hands Like Houses]] oder auch [[Slaves (US-amerikanische Band)|Slaves]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine musikalisch genaue Einordnung vieler Bands, die man aufgrund der Liedstrukturen dem Musikstil zuordnen könnte, ist schwierig, da man viele Gruppen auch als [[Metalcore]]-Band beschreiben kann. Als Beispiele können Bands wie [[Memphis May Fire]], [[Blessthefall]] und [[Of Mice &amp;amp; Men (Band)|Of Mice &amp;amp; Men]] genannt werden, die inzwischen auf internationaler Ebene größere kommerzielle Erfolge verzeichnen können. Aber auch Gruppen wie [[The Amity Affliction]] oder [[Being as an Ocean]], die ihren Sound sehr melodisch gestalten und deshalb auch als [[Melodic Hardcore|Melodic-Hardcore]]-Bands bezeichnet werden können, erfuhren in den letzten Jahren große Aufmerksamkeit. So erreichten die letzten beiden Alben von The Amity Affliction in den [[Australische Musikcharts|australischen Musikcharts]] jeweils Platz 1 und wurden jeweils mit der [[Goldene Schallplatte|Goldenen Schallplatte]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Chartverfolgung (The Amity Affliction): [https://australian-charts.com/showinterpret.asp?interpret=The+Amity+Affliction AU]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkte Entwicklungen aus dem Postcore-Umfeld stellen der [[Emocore]], [[Screamo]], [[Post-Metal]], [[Sludge Metal|Sludge]], [[Jazzcore]] sowie der [[Mathcore]] und [[Math-Rock]] dar. Die neueste Entwicklung fand in den 2000er-Jahren statt. Viele Bands vermischen den heute typischen Post-Hardcore-Sound mit Einflüssen aus der [[Elektronische Musik|elektronischen Musik]], wie etwa dem [[Trance (Musik)|Trance]], [[Euro-Dance]] oder auch [[Dubstep]], wodurch der sogenannte [[Trancecore (Post-Hardcore-Subgenre)|Trancecore]] entstand. Als Pionier-Band ist die britische Gruppe [[Enter Shikari]] zu bezeichnen, obwohl viele Medien die US-amerikanische Band [[I See Stars]] als Wegbereiter des Genres betrachten. Viele heute bekannte Bands wie [[Asking Alexandria]], [[We Came as Romans]], [[Annisokay]] oder auch [[Capture the Crown]] vermischen oder vermischten diese beiden Musikstile miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Martin Büsser: &amp;#039;&amp;#039;If the kids are united. Von Punk zu Hardcore und zurück.&amp;#039;&amp;#039; (5., überarb. u. erw. Aufl.), 1995, ISBN 3-930559-19-6&lt;br /&gt;
* Mark Anderson, Mark Jenkins: &amp;#039;&amp;#039;Dance of Days: Two Decades of Punk in the Nation’s Capital&amp;#039;&amp;#039;. 2003, ISBN 1-888451-44-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hardcore Punk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stilrichtung des Punk]]&lt;/div&gt;</summary>
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