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	<title>Posluchov - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;ScheWo: Bild und Bildunterschrift hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-12-17T17:27:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bild und Bildunterschrift hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Posluchov&lt;br /&gt;
| Wappen             = kein&lt;br /&gt;
| Kraj               = Olomoucký kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          =&lt;br /&gt;
| Okres              = Olomouc&lt;br /&gt;
| Gemeinde           = Hlubočky&lt;br /&gt;
| Fläche             = 165&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/katastralni-uzemi/726109/Posluchov&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe               = 385&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 49/37/54/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 17/23/36/E&lt;br /&gt;
| Ortsteilnummer     = 126101&lt;br /&gt;
| Einwohner          = 67&lt;br /&gt;
| EinwohnerDatum     = 1. März 2001&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 783 65&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = M&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Hlubočky]] – [[Svatý Kopeček]]&lt;br /&gt;
| Schienen           =&lt;br /&gt;
| Flughafen          =&lt;br /&gt;
| GemeindeArt        =&lt;br /&gt;
| Ortsteile          =&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      =&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum =&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    =&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       =&lt;br /&gt;
| Website            =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holy_Trinity_Chaple_in_Posluchov_01.jpg|mini|Blick auf die Dreifaltigkeitskapelle in Posluchov, 2013]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Posluchov&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Posluchau&amp;#039;&amp;#039;, bis 1846 auch &amp;#039;&amp;#039;Nonnendörfl&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Hlubočky]] in [[Tschechien]]. Er liegt zehn Kilometer nordöstlich des Stadtzentrums von [[Olomouc]] und gehört zum [[Okres Olomouc]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Posluchov befindet sich rechtsseitig über dem Tal der [[Bystřice (March)|Bystřice]] inmitten von Wäldern auf einer Hochebene in der Radíkovská vrchovina (&amp;#039;&amp;#039;Radikauer Bergland&amp;#039;&amp;#039;). Westlich des Dorfes entspringt der Bach Posluchovský potok. Gegen Norden erstreckt sich der Wald Wrabel, südlich der Panenský les und gegen Nordwesten der Wald Zdiměř. Südlich erhebt sich der V panenském (396 m) und im Nordwesten der Radíkovský kopec (444 m) mit dem Fernsehturm Radíkov und dem Fort No. 2 der [[Festung Olmütz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind Pohořany im Norden, [[Hrubá Voda]], Dukla und die Wüstung [[Nepřívaz]] im Nordosten, Suchý Žleb im Osten, [[Hlubočky]] im Südosten, Mariánské Údolí im Süden, [[Velká Bystřice]] und Lošov im Südwesten, [[Svatý Kopeček]] und Radíkov im Westen sowie Zdiměř, Nové Sady und Véska im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste schriftliche Erwähnung des Dorfes erfolgte 1305 als Besitz des Klosters der Dominikanerinnen an der Olmützer Katharinenkirche. Im Jahre 1364 wurde eine Hälfte von &amp;#039;&amp;#039;Posluchaba&amp;#039;&amp;#039; unter den Gütern der [[Burg Hluboký]] aufgeführt. Dieser Anteil von &amp;#039;&amp;#039;Posluchow&amp;#039;&amp;#039; war der Größere, es ging 1406 zusammen mit dem landesherrlichen Lehngut Hluboký eigentümlich an Lacek [[Krawarn (Adelsgeschlecht)|von Krawarn]] über. Im Jahre 1420 wurde der Ort als &amp;#039;&amp;#039;Poslucháň&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Nachdem die Burg Hluboký 1426 während der [[Hussitenkriege]] zerstört worden war, erwarb 1437 Bernhard von [[Zierotin]] das „wüste Schloss“ Hluboký mit den zugehörigen Dörfern, darunter auch der weltlichen Hälfte von &amp;#039;&amp;#039;Posluchov&amp;#039;&amp;#039;. Zehn Jahre später veräußerte er es an den Olmützer Bürger Lukas Salzer, der es noch im selben Jahre an Andreas [[Studnitz (Adelsgeschlecht)|von Studnitz]] auf [[Velká Bystřice]] weiterreichte, welcher es an seine Herrschaft anschloss. Der klösterliche Anteil umfasste 1513 lediglich drei Bauernwirtschaften und ein Waldstück. Im Laufe des 16. Jahrhunderts begann, wie in anderen Orten der Gegend, eine Germanisierung. Hynek [[Würben|von Würben und Freudenthal]] tauschte 1589 seine Herrschaft Velká Bystřice beim Olmützer Domkapitel gegen andere Güter ein. Im Jahre 1612 wurde der Ort als &amp;#039;&amp;#039;Posluhov&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Die Matriken wurden zunächst ab 1648 in [[Dolany u Olomouce|Dolany]] und ab 1651 in Velká Bystřice geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Mitte des 17. Jahrhunderts waren für die beiden Hälften des Dorfes unterschiedliche Namen gebräuchlich. Der klösterliche Anteil wurde ab 1649 als &amp;#039;&amp;#039;Nonnendörfl&amp;#039;&amp;#039; und 1754 als &amp;#039;&amp;#039;Dorf Posluchau zu St. Katharina&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Der Kapitularanteil wurde als &amp;#039;&amp;#039;Alt Posluchau&amp;#039;&amp;#039; und ab 1676 &amp;#039;&amp;#039;Posluchow&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Moravy.pdf&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.archives.cz/matriky_info/Mistopisny_rejstrik_obci_ceskeho_Slezska_a_severni_Moravy.pdf |wayback=20160304214303 |text=Místopisný rejstřík obcí českého Slezska a severní Moravy (S. 480) |archiv-bot=2019-04-21 17:13:29 InternetArchiveBot }} (PDF; 2,2&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Hufenregister von 1657 ist der klösterliche Anteil mit fünf Gärtnern und einem Häusler ausgewiesen. Nachdem das Dominikanerinnenkloster 1782 aufgehoben worden war, fiel dessen Anteil dem Religionsfonds zu, der die Güter mit denen des ehemaligen [[Kloster Hradisko|Klosters Hradisko]] zur Kameralherrschaft Klášterní Hradisko zusammenschloss. Nach der Errichtung der Pfarre in der Klosterkirche Mariä Heimsuchung in [[Svatý Kopeček]] wurde ganz Posluchov im April 1785 dorthin umgepfarrt. 1789 wurde das gesamte Dorf als &amp;#039;&amp;#039;Nonnendörfl oder Posluchau&amp;#039;&amp;#039; und 1798 als &amp;#039;&amp;#039;Deutsch Posluchau&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Moravy.pdf&amp;quot; /&amp;gt; 1826 erwarb Philipp Ludwig Graf Saint-Genois ď Aneaucourt mit der Herrschaft Klášterní Hradisko auch den ehemals klösterlichen Anteil von &amp;#039;&amp;#039;Posluchau&amp;#039;&amp;#039;. Der Ortsname &amp;#039;&amp;#039;Nonnendörfl&amp;#039;&amp;#039; wurde letztmals 1846 verwendet. 1835 lebten in den 17 Häusern des Dorfes 100 Personen. Fünf Häuser waren nach Groß Wisternitz und zwölf nach Kloster Hradisch untertänig. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts blieb das Dorf immer zwischen der Olmützer Kapitular-Commun-Herrschaft [[Velká Bystřice|Groß Wisternitz]] und der Herrschaft Kloster Hradisch geteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung der [[Grundherrschaft|Patrimonialherrschaften]] wurden beide Anteile ab 1850 zu einer Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Posluchau&amp;#039;&amp;#039; / &amp;#039;&amp;#039;Posluchov&amp;#039;&amp;#039; in der Bezirkshauptmannschaft und dem Gerichtsbezirk [[Olmütz]] vereint. Zwischen 1872 und 1885 fand der tschechische Ortsname &amp;#039;&amp;#039;Pozluchov&amp;#039;&amp;#039; Verwendung. Ab 1921 gehörte &amp;#039;&amp;#039;Posluchau&amp;#039;&amp;#039; zum Bezirk Olomouc-venkov und hatte 111 durchweg deutschsprachige Einwohner. 1930 lebten in der Gemeinde wiederum 111 Menschen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=sud_baern.html|name=Landkreis Bärn}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, davon waren 94 Deutsche und 17 Tschechen. Nach dem [[Münchner Abkommen]] wurde &amp;#039;&amp;#039;Posluchau&amp;#039;&amp;#039; 1938 dem deutschen [[Landkreis Bärn]] sowie dem Gerichtsbezirk [[Město Libavá|Stadt Liebau]] zugeschlagen. Im Jahre 1939 hatte die Gemeinde 119 Einwohner. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges kam Posluchov wieder zur Tschechoslowakei zurück und kam zum Okres Olomouc zurück; die deutschen Bewohner wurden vertrieben. Seit 1949 gehörte das Dorf zum Okres Olomouc-okolí und nach dessen Aufhebung im Zuge der Gebietsreform von 1960 zum [[Okres Olomouc]]. Ab 1971 bildete Posluchov zusammen mit Hlubočky einen gemeinsamen Örtlichen Nationalausschuss; 1974 erfolgte schließlich die Eingemeindung nach Hlubočky. Beim Zensus von 1991 wurde in Posluchov 61 Einwohner gezählt. Im Jahre 2001 lebten in den 22 Wohnhäusern des Ortes 67 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsgliederung ==&lt;br /&gt;
Zu Posluchov gehört die Ortslage Zdiměř.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Kapelle der hl. Dreifaltigkeit, erbaut 1891–92&lt;br /&gt;
* Bildstock am Feldweg nach Mariánské Údolí, errichtet 1921&lt;br /&gt;
* zwei Steintafeln an Waldwegen von Zdiměř nach Lošov und Radíkov, aus dem 19. Jahrhundert&amp;lt;ref&amp;gt;http://jubilejnikameny.euweb.cz/hradisko/zdimer_de.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gregor Wolny]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Markgrafschaft Mähren topographisch, statistisch und historisch geschildert, V. Band: Olmützer Kreis&amp;#039;&amp;#039;, S. 864–865, Brünn 1839 ([https://books.google.de/books?id=O7kAAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=titlepage#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Online])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.turistika.cz/mista/hlubocky-posluchov-drobne-pamatky Ortsbeschreibung auf turistika.cz]&lt;br /&gt;
* [http://www.baerner-laendchen.de/Posluchau.htm Kurzbeschreibung des Dorfes per 1920 auf baerner-laendchen.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1305]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hlubočky]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ScheWo</name></author>
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