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	<title>Positive Philosophie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T13:26:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: Halbgeviertstrich</title>
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		<updated>2019-07-17T21:15:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Halbgeviertstrich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Positive Philosophie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine von [[Friedrich Wilhelm Joseph Schelling]] (1775–1854) geprägte Bezeichnung für das naturhaft positiv Gegebene. Dieses Positive steht als philosophisches Konstrukt jedoch insofern im Gegensatz zum [[Positivismus]] von [[Auguste Comte]] (1798–1857), als der Positivismus Schellings – bzw. seine positive Philosophie – [[Theosophie|theosophisch]] geartet ist. Die positive Philosophie Schellings führt zur Erkenntnis Gottes aufgrund der Erfahrung seines Wirkens, wie sie in [[Mythologie]] und [[Religion]] (Offenbarung) zugänglich ist. Im Sinne eines [[Gnostizismus]] fasst Schelling Mythologie und [[Offenbarung]] als [[Welt]]prozesse auf, die sich im Menschen unabhängig vom individuellen Bewusstsein abspielen. Die positive Philosophie bezieht das [[Irrational]]e der Offenbarung in ihre Lehre ein. Das bisherige von der ›negativen Philosophie‹ bestimmte rein begriffliche Denken wird nach Schelling von der positiven Philosophie überwunden, indem die [[Subjekt-Objekt-Spaltung|Spaltung zwischen Subjekt und Objekt]] aufgehoben wird. Dies geschieht ähnlich dem Verfahren der [[Identitätsphilosophie]], indem der ›Indifferenzpunkt‹ zu bestimmen ist, von dem aus gesehen Subjektives und Objektives zur Deckung gebracht werden kann. Das von der natürlichen Weltsicht als das [[Konkretisierung|Konkrete]] betrachtete Einzelding ist nur die Verneinung dessen, was „eigentlich“ und ungespalten existiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Große Brockhaus: &amp;#039;&amp;#039;Kompaktausgabe in 26 Bänden&amp;#039;&amp;#039;. Wiesbaden, Brockhaus &amp;lt;sup&amp;gt;18&amp;lt;/sup&amp;gt;1983, ISBN 3-7653-0353-4; Band 17, Seite 193&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HWP&amp;quot;&amp;gt;[[Rudolf Eisler (Philosoph)| Eisler, Rudolf]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Wörterbuch der Philosophie&amp;#039;&amp;#039; ([[HWPh]]). Völlig neu bearbeitete Ausgabe des ›Wörterbuchs der philosophischen Begriffe‹ von Rudolf Eisler. [1904], hrsg. von [[Joachim Ritter]] (†) und [[Karlfried Gründer]], by Schwabe &amp;amp; Co, Basel, Stuttgart; © 1976; ISBN 3-7965-0115-X (für das Gesamtwerk); Band 4 (I-K); Stw. „Identitätsphilosophie“ Spalte 151–152&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1841 berief [[Friedrich Wilhelm IV.]] Schelling als Professor nach Berlin. Dort sollte er den [[Hegel]]ianismus durch eine christliche Philosophie beseitigen. Aber der Erfolg, den Schelling früher gehabt hatte, blieb nun aus; die »positive« Philosophie Schellings fand keine rechte Beachtung, da sie als unzeitgemäße [[politische Philosophie]] im Sinne der [[Restauration (Geschichte)|Restauration]] missverstanden wurde. Dies und ein zu seinen Ungunsten ausgefallener Prozess mit dem Theologen [[Heinrich Eberhard Gottlob Paulus]] (1761–1851) bewogen Schelling zum Rücktritt von seiner Lehrtätigkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.textlog.de/schelling.html Schellings Lebenslauf (Textlog)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;WDP&amp;quot;&amp;gt;[[Hans Joachim Störig]]: &amp;#039;&amp;#039;Weltgeschichte der Philosophie&amp;#039;&amp;#039;. W. Kohlhammer Stuttgart 1984; Seite 463 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
[[C. G. Jung]] betrachtet die instinktiv-archaische Grundlage unseres Geistes als eine objektive, vorgefundene Gegebenheit, die weder von individueller Erfahrung, noch von subjektiv-persönlicher Willkür abhängt. Er vergleicht diese Tatsache mit der anererbten Struktur und der funktionellen Disposition des Gehirns oder irgendeines anderen Organs. Wie der Körper seine [[Ontogenese]] habe, deren verschiedene Stufen noch deutliche Spuren hinterlassen habe, so auch die Psyche.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Carl Gustav Jung|Jung, Carl Gustav]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Geist der Psychologie&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; So beurteilt Jung auch den auf unbewussten [[Phantasie]]vorgängen beruhenden [[Mythus]]. Er schaffe ein Weltbild, das unseren rationalen und objektiven Anschauungen kaum entspreche. Das Phantasiedenken enthalte jedoch auch alle Schattierungen bewusster und unbewusster Inhalte. Schelling halte das Vorbewusste für die schöpferische Quelle, ebenso [[Johann Gottlieb Fichte]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Wilhelm Joseph Schelling|Schelling, Friedrich Wilhelm Joseph von]]: &amp;#039;&amp;#039;Philosophie der Mythologie II&amp;#039;&amp;#039; [http://www.zeno.org/Philosophie/M/Schelling,+Friedrich+Wilhelm+Joseph/%5BAus%3A%5D+Philosophie+der+Mythologie (online)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Gottlieb Fichte|Fichte, Johann Gottlieb]]: &amp;#039;&amp;#039;Psychologie I&amp;#039;&amp;#039; Seite 508 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Siegbert Peetz|Peetz, Siegbert]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Philosophie der Mythologie&amp;#039;&amp;#039;. In: F.W.J. Schelling. Hrsg. v. [[Hans Jörg Sandkühler]]. J.B. Metzler, Stuttgart, Weimar 1998, Seite 156.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Carl Gustav Jung|Jung, Carl Gustav]]: &amp;#039;&amp;#039;Symbole der Wandlung&amp;#039;&amp;#039;. Analyse des Vorspiels zu einer Schizophrenie. Gesammelte Werke Band 5, Erster Teil. Über zwei Arten des Denkens. §§ 38 f., ISBN 3-530-40080-7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
[[Constantin Frantz]]: &amp;#039;&amp;#039;Schellings positive Philosophie.&amp;#039;&amp;#039; 1880&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Positive Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
*[[Participation mystique]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.textlog.de/schelling-positive.html Positive Philosophie (Textlog)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosophie des Geistes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedrich Wilhelm Schelling]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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