<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Posidonienschiefer-Formation</id>
	<title>Posidonienschiefer-Formation - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Posidonienschiefer-Formation"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Posidonienschiefer-Formation&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T20:19:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Posidonienschiefer-Formation&amp;diff=1245226&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;BaiJo: Ammonit aus dem Posidonienschiefer eingefügt, der ein Leitfossil für die Posidonienschiefer-Formation darstellt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Posidonienschiefer-Formation&amp;diff=1245226&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-12-14T13:27:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ammonit aus dem Posidonienschiefer eingefügt, der ein Leitfossil für die Posidonienschiefer-Formation darstellt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Lithostratigraphie Süddeutscher Jura}}&lt;br /&gt;
[[File:Peronoceras fibulatum.jpg|thumb|&amp;#039;&amp;#039;Peronoceras fibulatum&amp;#039;&amp;#039; (Oberster Wilder Schiefer; Bad Boll). Die Ammonitenart ist fast nur aus der Umgebung von Bad Boll bekannt und wurde von Quenstedt &amp;#039;&amp;#039;Ammonites bollensis&amp;#039;&amp;#039; genannt.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Posidonienschiefer Holzmaden - d.jpg|mini|hochkant=1|Fossiler Abdruck des Ammoniten &amp;#039;&amp;#039;[[Harpoceras|Harpoceras falciferum]]&amp;#039;&amp;#039; im Posidonienschiefer von Holzmaden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Posidonienschiefer.jpg|mini|hochkant=1|Posidonienschiefer am Beginn des geologischen Lehrpfads auf den [[Hesselberg]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Belemnit Posidonienschiefer 130910.jpg|mini|hochkant=1|[[Belemniten]]rostrum in Mergel an der Basis des Posidonienschiefers]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Posidonienschiefer-Formation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Lithostratigraphie|lithostratigraphische]] [[Formation (Geologie)|Formation]] des Süddeutschen [[Jura (Geologie)|Jura]]. Sie wird von der [[Amaltheenton-Formation]] unterlagert, und von der [[Jurensismergel-Formation]] überlagert. Zwischen Posidonienschiefer-Formation und Jurensismergel-Formation ist eine kleinere [[Schichtlücke]] ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition ==&lt;br /&gt;
Die Posidonienschiefer-Formation wird mit der Oberkante der höchsten sog. „Costaten-Bank“ definiert. Die Obergrenze ist durch einen [[Aufarbeitungshorizont]] definiert, der über einer unterschiedlich großen Schichtlücke liegt. Die Posidonienschiefer-Formation besteht an der Basis aus [[Mergel]]n und Mergelkalksteinen mit eingeschalteten [[Bitumen|bituminösen]] Lagen. Im mittleren Teil dominieren die bituminösen [[Schichtung|feingeschichteten]] Mergel (die sog. „[[Posidonienschiefer (Jura)|Posidonienschiefer]]“) bei einigen eingeschalteten bituminösen Kalken. Im oberen Teil nimmt der Gehalt an bituminösen Bestandteilen wieder ab. Die [[Mächtigkeit (Geologie)|Mächtigkeit]] erreicht in der Gegend um die berühmten [[Fossil]]fundstelle [[Holzmaden]] etwa 12 bis 14 m. Im mittleren Oberrheingebiet können bis zu 34 m erreicht werden. Dagegen sind es im südlichen Oberrheingebiet nur etwa 6 m. Die Posidonienschiefer-Formation ist lokal durch sich einschneidende Rinnen unterschiedlich tief [[Erosion (Geologie)|erodiert]]. Daher resultiert in [[Franken (Region)|Franken]] z.&amp;amp;nbsp;B. eine stark unterschiedliche Mächtigkeit von 2 bis 15 m. Die Sedimente der Posidonienschiefer-Formation wurden während des [[Toarcium|Untertoarcium]] abgelagert und umfassen die [[Ammoniten]]-Zonen des &amp;#039;&amp;#039;[[Dactylioceras|Dactylioceras tenuicostatum]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Tenuicostatum-Zone]]), des &amp;#039;&amp;#039;[[Harpoceras|Harpoceras falciferum]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Falciferum-Zone]]) und des &amp;#039;&amp;#039;[[Hildoceras|Hildoceras bifrons]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Bifrons-Zone]]). Durch die lokale Erosion des oberen Teils der Posidonienschiefer-Formation kann die Bifrons- und sogar Teile der Falciferum-Zone fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Untergliederung ==&lt;br /&gt;
Die Posidonienschiefer-Formation wird formal nicht weiter unterteilt. Allerdings werden die einzelnen Abschnitte und festeren Bänke in der Gegend von Holzmaden bedingt durch den langandauernden Abbau des Posidonienschiefers mit einer Vielzahl von Namen belegt (z. B. Tafelfleins, Seegrasschiefer, Koblenzer, Steinplatte, Wilder Stein, Falchen u. v. a. mehr), die aus der steinverarbeitenden Industrie stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fossilführung ==&lt;br /&gt;
Die Posidonienschiefer-Formation ist weltberühmt durch die vorzüglich erhaltenen Fossilien, die vor allem in der Gegend von Holzmaden gefunden wurden. Zahlreiche Fossilfunde aus der Posidonienschiefer-Formation sind im [[Museum am Löwentor]] (Teil des [[Staatliches Museum für Naturkunde Stuttgart|Staatlichen Museums für Naturkunde Stuttgart]]), der Petrefaktensammlung im [[Museum Kloster Banz]], in der [[Paläontologische Sammlung der Universität Tübingen|Paläontologischen Sammlung der Universität Tübingen]] und im [[Urwelt-Museum Hauff]] ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gert Bloos, Gerd Dietl &amp;amp; Günter Schweigert: &amp;#039;&amp;#039;Der Jura Süddeutschlands in der Stratigraphischen Tabelle von Deutschland 2002.&amp;#039;&amp;#039; Newsletter on Stratigraphy, 41 (1–3): 263–277, Stuttgart 2005, {{ISSN|0078-0421}}.&lt;br /&gt;
* [[Friedrich August Quenstedt]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Jura.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Laupp, Tübingen 1856–1857, [http://books.google.de/books?id=dLgQAAAAIAAJ&amp;amp;printsec=titlepage Online-Ausgabe], sowie &amp;#039;&amp;#039;Atlas zum Jura&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Laupp, Tübingen 1858 ([http://books.google.de/books?id=G0AAAAAAQAAJ&amp;amp;printsec=titlepage  Online-Ausgabe], Ergänzung zum vorgenannten Band).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.stratigraphie.de/std2002/download/STD2002_large.pdf Deutsche Stratigraphische Kommission (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Stratigraphische Tabelle von Deutschland 2002&amp;#039;&amp;#039;. Potsdam 2002,] ISBN 3-00-010197-7. (PDF; 6,57&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* [http://www.lgrb-bw.de/download_pool/schichtenfolge_BW.pdf Geologische Übersicht der Schichtenfolge in Baden-Württemberg] (PDF; 831&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.lgrb.uni-freiburg.de/lgrb/download_pool/lith_t_uj_m.pdf | wayback=20110915025537 | text=Unterjura in Baden-Württemberg}} (PDF; 12&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Süddeutscher Jura]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BaiJo</name></author>
	</entry>
</feed>