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	<title>Poserna - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-22T22:50:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Poserna&amp;diff=217641&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Abkürzung korrigiert, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-04-28T20:02:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abkürzung korrigiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Lützen&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/12/47/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 12/04/59/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 115&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                = 5.06&lt;br /&gt;
| Einwohner             = 400&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca          = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadt-luetzen.de/de/ortschaften__ortsteile/poserna.html |titel=Ortsteil Poserna |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Lützen |abruf=2025-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 2010-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 06686&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 03443&lt;br /&gt;
| Lagekarte             = Poserna in Lützen.svg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Lützen Poserna Aerial Pan.jpg|mini|hochkant=1.2|Luftbildpanorama (2019)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Poserna&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (bis ins 18. Jh. auch &amp;#039;&amp;#039;Posern&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;siehe z.&amp;amp;nbsp;B. Silke Künzel u. Jochen Steinecke: &amp;#039;&amp;#039;Bürger und Neubürger von Weißenfels bis 1913&amp;#039;&amp;#039;. Marburg an der Lahn, 2012. (Schriftenreihe der [[Stiftung Stoye]]; Bd. 54. ISBN 978-3-937230-18-4)&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein Ortsteil der Stadt [[Lützen]] im [[Burgenlandkreis]] in [[Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt östlich der Stadt [[Weißenfels]] nahe an deren Ortsausgang unweit der [[Bundesstraße 87|B&amp;amp;nbsp;87]]. Durch den Ort fließt der Bach [[Rippach (Saale)|Rippach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PosernaKircheT.JPG|mini|hochkant|Kirche St. Rupertus (2009)]]&lt;br /&gt;
1161 wurde der Ort als &amp;#039;&amp;#039;Posidrin&amp;#039;&amp;#039; erstmals urkundlich erwähnt. Ein &amp;#039;&amp;#039;Conradus de Poserne&amp;#039;&amp;#039; tritt urkundlich im Jahre 1283 auf&amp;lt;ref&amp;gt;Sächsisches Staatsarchiv, Hauptstaatsarchiv Dresden, Loc. 8920 Urkunden der Grafen von Osterfeld&amp;lt;/ref&amp;gt;, er ist der Stammvater des bis heute bestehenden Uradelsgeschlechts [[Posern (Adelsgeschlecht)|von Posern]], dessen durchgehende Stammreihe 1269 mit &amp;#039;&amp;#039;Ludolfus de Buzernen, miles&amp;#039;&amp;#039; beginnt. Auch die Familie &amp;#039;&amp;#039;von [[Mangoldt (Adelsgeschlecht)|Mangoldt]]&amp;#039;&amp;#039; hat hier ihren Ursprung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1485 wurde der bis heute erhaltene Turm der [[St. Rupertus (Poserna)|Dorfkirche]] errichtet, die dem Heiligen [[Rupert von Salzburg]] geweiht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Poserna gehörte bis 1815 zum [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischen]] [[Amt Weißenfels]], das zwischen 1656/57 und 1746 zum Sekundogenitur-Fürstentum [[Sachsen-Weißenfels]] gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0, S.&amp;amp;nbsp;36&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Juristisch war der Ort teilweise dem [[Burgwerben]]er und dem [[Hohenmölsen|Mölsener]] Gerichtsstuhl unterstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=JvJCAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA366&amp;amp;lpg=PA366&amp;amp;dq=neuflemmingen+amt+freyburg&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=E4Hj8XJgzD&amp;amp;sig=uNG3mfr5vFXS6U2SnL67idacRvw&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=15nvVPu3G-P8ywPWiYDwBw&amp;amp;ved=0CDIQ6AEwAw#v=onepage&amp;amp;q=neuflemmingen%20amt%20freyburg&amp;amp;f=false Der Ort im Buch &amp;quot;Geographie für alle Stände, S.375 und 377]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschlüsse des [[Wiener Kongress]]es kam Poserna im Jahr 1815 zu Preußen. Der Ort wurde 1816 dem [[Landkreis Weißenfels|Kreis Weißenfels]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/weissenfels.htm |titel=Der Landkreis Weißenfels im Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert | offline=2025-10-10 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20241130111023if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/weissenfels.htm | archiv-datum=2024-11-30 | abruf=2025-10-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[Regierungsbezirk Merseburg]] der [[Provinz Sachsen]] zugeteilt.&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 19. Jh. erwarb [[Carl Adolf Riebeck]] das Rittergut Poserna von einem Zweig der Familie [[Raschau (Adelsgeschlecht)|von Raschau]], die es wohl zwischen 1750 und 1776 der Familie &amp;#039;&amp;#039;von Posern&amp;#039;&amp;#039; abgekauft hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;H 427: &amp;#039;&amp;#039;Gutsarchiv Poserna, 1580-1813&amp;#039;&amp;#039; im Landesarchiv Sachsen-Anhalt, Benutzungsort: Wernigerode&amp;lt;/ref&amp;gt; Er stiftete 1882 auch die neue Dorfschule.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1897 wurde das neogotische Kirchenschiff errichtet, dabei wurde auch die Ladegast-Orgel vom Sohn des Erbauers erweitert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei der zweiten Kreisreform in der DDR kam Poserna im Jahr 1952 zum [[Kreis Hohenmölsen]] im [[Bezirk Halle]]. 1956 erfolgte die Umgliederung in den [[Kreis Weißenfels]], der 1990 wieder zum Landkreis Weißenfels wurde und im Jahr 2007 im Burgenlandkreis aufging.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Poserna |val=object_1054325 |abruf=2025-10-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2010 schlossen sich die bis dahin selbstständigen Gemeinden Poserna, [[Muschwitz]], [[Großgörschen]], [[Rippach]] und [[Starsiedel]] mit der Stadt Lützen zur neuen Stadt Lützen zusammen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis&amp;quot;&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2010.html StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Saline Poserna ==&lt;br /&gt;
Östlich von Poserna befinden sich in der Talaue der [[Rippach (Saale)|Rippach]] einige [[Sole]]quellen, die bereits seit dem Mittelalter bekannt waren (siehe das [[Patrozinium]]). Allerdings verhinderten starke Süßwasserzuflüsse die geregelte Nutzung der Sole. So wurde ein ab 1517 unter Herzog [[Georg der Bärtige|Georg dem Bärtigen]] unternommener Versuch zur Anlage eines Solebrunnens 1521 erfolglos eingestellt, da es nicht gelang, die Sole rein zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Salzbedarf Kursachsens belief sich im 16. Jahrhundert auf etwa 4.000 Tonnen pro Jahr&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-05 |url=http://www.dgamn.de/uploads/mbl21/Mitteilungen21-web-schulz.pdf |text=Caroline Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Der Elsterfloßgraben. Ein lineares Denkmal im Dschungel der Zuständigkeiten&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, die mangels eigener Solequellen in Sachsen hauptsächlich aus der [[Halloren- und Salinemuseum|Saline Halle]] bezogen wurden. Kurfürst [[August (Sachsen)|August]] strebte ab der Mitte des 16. Jahrhunderts die Anlage einer sächsischen [[Saline]] an, um sein Land autark mit Salz zu versorgen. Derartige Versuche hatte es in den vergangenen Jahrhunderten u.&amp;amp;nbsp;a. mit der [[Saline Altensalz]] bereits mehrfach gegeben. [[Johannes Rhenanus]], der u.&amp;amp;nbsp;a. über die Posernaer Saline schreibt, war nach 1567 auch in Sachsen unterwegs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1569 wurde eine Nürnberger Gesellschaft wieder in Poserna aktiv, an deren Brunnen sich Kurfürst August 1573 beteiligte. Ab 1577 trieb der Landesherr dann mit großen Aufwand den Ausbau des Salzwerkes Poserna voran. Die Leitung der bergmännischen Arbeiten übernahm der Oberbergmeister [[Martin Planer]]. Mit der Anlage der Schächte und dem Bau der Saline waren 20 ständige Tagelöhner und zeitweise 350 Hilfskräfte aus den umliegenden Dörfern beschäftigt. Gleichzeitig begann u.&amp;amp;nbsp;a. die Gießhütte von Georg Schwarz in [[Hütten (Königstein)|Hütten]] mit der Herstellung der Salinenausstattung (Siedepfannen etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Sicherung der Holzzufuhr wurde ab 1578 der [[Elsterfloßgraben]] angelegt, der mit Wasser der Weißen Elster gespeist zur Rippach führen und so das Holzflößen bis nach Poserna ermöglichen sollte.&lt;br /&gt;
[[Datei:Biotop-Poserna.jpg|mini|Biotop bei Poserna (2015)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach von Kurfürst August selbst angestellten Berechnungen erwartete der Landesherr durch den Salinenbetrieb künftig einen jährlichen Gewinn von reichlich 91.000 [[Gulden]]. Bis 1585 wurden in die Saline Poserna über 160.000 Gulden investiert, ohne dass es jedoch zu einer Salzherstellung kam. Dafür erwies sich die Konzentration der Solequelle mit ca. 1,3 % letztlich als zu gering. Die Arbeiten am Salzwerk wurden Anfang 1585 eingestellt und die bereits installierte Ausstattung abtransportiert.&amp;lt;ref&amp;gt;zur Geschichte der Saline Poserna siehe Otto Fürsen: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des kursächsischen [[Salzwesen]]s bis 1586&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1897&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Solequelle selbst trat noch bis etwa 1975/1980 an der Oberfläche zu Tage und versiegte dann vermutlich infolge der Grundwasserabsenkungen durch den Braunkohlenbergbau in der Umgebung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mz.de/lokal/weissenfels/burgenlandkreis-dornroschenschlaf-in-bad-poserna-2210264 &amp;#039;&amp;#039;Dornröschenschlaf in Bad Poserna&amp;#039;&amp;#039;, Mitteldeutsche Zeitung Weißenfels vom 23. August 2011]&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund des Soleaustritts siedelten sich auf der Wiese im Umfeld seltene salzliebende Pflanzen an, deshalb ist das Areal als [[Flächennaturdenkmal]] geschützt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.burgenlandkreis.de/de/naturdenkmale/naturdenkmale-in-der-region-weissenfels-20002529.html Naturdenkmale Burgenlandkreis]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mühle-Poserna.jpg|mini|Zeisigmühle (2015)]]&lt;br /&gt;
* Kirche [[St. Rupertus (Poserna)|St. Rupertus]] mit einer [[Friedrich Ladegast|Ladegastorgel]]&lt;br /&gt;
* Zwei Mühlenhöfe mit ehemaligen Wassermühlen&lt;br /&gt;
** Dorfstraße 7&lt;br /&gt;
** Dorfstraße 20, Zeisigmühle&lt;br /&gt;
Die gesamte Liste der Kulturdenkmale in Poserna findet sich [[Liste der Kulturdenkmale in Lützen#Poserna|hier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Poserna liegt im Gebiet des [[Mitteldeutscher Verkehrsverbund|Mitteldeutschen Verkehrsverbundes]]. Einige Buslinien der Regionalverkehrsgesellschaft Weißenfels verbinden den Ort vor allem mit der etwa sechs Kilometer entfernten Kreisstadt [[Weißenfels]], wo sich auch der nächste Bahnhof (mit Intercityanschluss und Nahverkehrslinien in mehrere Richtungen) befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nordöstlich des Ortes verläuft die [[Bundesstraße 87]] Weißenfels–[[Leipzig]]. Die nächste Autobahnanschlussstelle ist &amp;#039;&amp;#039;Weißenfels&amp;#039;&amp;#039; an der [[Bundesautobahn 9]], etwa sechs Kilometer westlich gelegen. Über die L188 oder L189 besteht eine Zufahrt zur Anschlussstelle &amp;#039;&amp;#039;Lützen&amp;#039;&amp;#039; der nördlich gelegenen [[Bundesautobahn 38|A 38]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bahnstrecke Großkorbetha–Deuben]] mit der Haltestelle in Poserna wird seit 1999 nur noch mit Kohlezügen von Großkorbetha bis Wählitz (kurz vor Hohenmölsen) befahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Südharzreise 10 – Seume-Haus in Poserna.jpg|mini|links|Seume-Gedenktafel am Nachfolgebau des Geburtshauses]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Seumeschild.jpg|mini|Ortsschild mit Seumeporträt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Seume-Poserna.jpg|mini|hochkant|Informationstafel am Nachfolgebau des Geburtshauses]]&lt;br /&gt;
Der wohl berühmteste Einwohner dieses Ortes war der spätere Schriftsteller und Dichter [[Johann Gottfried Seume]] (* 29. Januar 1763 in Poserna; † 13. Juni 1810 in [[Teplice|Teplitz]]), der dort auch geboren wurde und seine Kindheit bis zu seinem achten Lebensjahr hier verbrachte. Das Geburtshaus Seumes wurde in den 1840er Jahren abgebrochen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Oskar Planer und Camillo Reißmann |Titel=Johann Gottfried Seume: Geschichte seines Lebens und seiner Schriften |Verlag=G. J. Göschen’sche Verlagsbuchhandlung |Ort=Leipzig |Datum=1898 |Seiten=2}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am Nachfolgebau des Geburtshauses von Seume befindet sich eine steinerne Gedenktafel mit Reliefbild ([[Tondo]]) des Dichters. Nähere Informationen zu Leben und Wirken von Seume erhält man in einer ständigen Ausstellung im Schlossmuseum in [[Lützen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Poserna war zudem [[Johann Georg Tinius]] (1764–1846) als Pfarrer tätig, der als „Buchtrinker“ in einer modernen literarischen Verarbeitung von [[Klaas Huizing]] (1996) Eingang gefunden hat. Interessanter noch und vor allem authentischer ist der Roman „Der Büchermörder“ von [[Detlef Opitz]] (2005). Opitz schildert mit Kennerschaft und außerordentlichem Sprachreichtum u.&amp;amp;nbsp;a. die Hausdurchsuchung im Pfarrhaus von Poserna und die Verhaftung des Magisters im Jahre 1813. Nicht nur haben Opitz’ Forschungen über Tinius ihn bis in die USA geführt, auch die kleinsten Einträge in den Kirchenbüchern von Poserna zieht der Autor in seine manischen Recherchen ein. [[Klaus Seehafer]] verfasste 2013 die eher apologetische Biographie &amp;#039;&amp;#039;Magister Tinius: Lebensbild eines Verbrechers aus Büchergier&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* Die [https://www.stadt-luetzen.de/de/ortschaften__ortsteile/poserna.html Ortschaft Poserna] auf der Internetpräsenz der Stadt Lützen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Lützen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1057990957}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Burgenlandkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Lützen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Burgenlandkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1161]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2010]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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