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	<title>Posener Bamberger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Sicherlich am 18. Januar 2026 um 09:31 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bamberki Boze Cialo2.jpg|mini|links|130px|Mädchentracht mit Kornett]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bamberka blisko.jpg|mini|Die Brunnenfigur „Bamberka“ trägt eine Volkstracht aus Czarnków]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bamberki Boze Cialo1.jpg|mini|„Bamberki“ während der Fronleichnamsprozession in Jeżyce]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Muzeum Bambrów Poznańskich RB1.JPG|miniatur|Das Posener Bamber-Museum]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Posener Bamberger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (im Posener Dialekt „Poznańskie bambry“, auch „Bambrzy“) sind die in der Umgebung von [[Posen]] lebenden Nachkommen der Siedler aus dem Gebiet des [[Franken (Region)|fränkischen]] [[Bamberg]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde die ländliche Bevölkerung in der Umgebung von Posen wegen des [[Großer Nordischer Krieg|Großen Nordischen Krieges]] und der nachfolgenden Seuchen dezimiert. Die Felder lagen brach. Die Posener Ratsherren beschlossen, Siedler aus der Umgebung von Bamberg in [[Oberfranken]] zu holen und ihnen den Ackerbau anzuvertrauen. Sie wurden in [[Luboń]] (1719), in Dębiec, Bonin, Jeżyce und Winiary (1730), in Rataje und Wilda (1746–1747) sowie abermals in Jeżyce und Górczyn (1750–1753) angesiedelt. Es wurden nur Siedler römisch-katholischen Glaubens angenommen. Insgesamt waren es etwa 500 Einwanderer in 100 Familien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Siedler gewannen immer mehr Anerkennung bei den [[Polen (Ethnie)|Polen]]. Anfangs gab es Sprachschwierigkeiten, besonders in der Kirche. Zwar wurden die Messen in [[Latein]] gehalten, aber bei der Beichte und den Predigten gab es Probleme. Nur in der [[Franziskanische Orden|Franziskaner]]kirche gab es deutschsprachige Messen. In der nächsten Generation wurden die Kinder zweisprachig erzogen, und es gab immer mehr Mischehen. Die Polen nannten ihre deutschstämmigen Nachbarn kurz „&amp;#039;&amp;#039;Bamber&amp;#039;&amp;#039;“ (Mehrzahl „&amp;#039;&amp;#039;Bambrzy&amp;#039;&amp;#039;“). Die Siedler verdankten ihren Wohlstand ihrem Fleiß und harter Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit [[Assimilation (Soziologie)|assimilierten]] sich die Bamberger immer mehr, behielten aber ihre deutschen Familiennamen und deutschen Volkstrachten. Während des [[Kulturkampf]]es protestierten sie als Katholiken gegen die zwangsweise [[Germanisierung]] ihrer polnischen Nachbarn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1918 blieben sie im wiedergeborenen Polen und wurden loyale [[Staatsbürger]]. Unter der Naziherrschaft weigerten sie sich, die [[Deutsche Volksliste]] zu unterzeichnen. Viele von ihnen wurden in [[Konzentrationslager]] verschleppt.&lt;br /&gt;
Nach 1945 wurden sie von den Behörden mit Misstrauen wegen ihrer Kontakte mit den Verwandten in der Bundesrepublik betrachtet. Erst nach der 1989er Wende fielen alle Vorurteile. Die „Bambry“ sind geschätzte Mitbürger, der „Bamber“ Tomasz Kayser wurde zum stellvertretenden Bürgermeister von Posen gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[Alter Markt (Posen)|Alten Marktplatz]] steht ein Brunnen mit der Figur einer „Bamberka“, gefertigt 1915 von [[Joseph Wackerle]]. Das Werk hat der Weinhändler Leopold Goldenring finanziert. An Festtagen sind die Frauen in bunten Volkstrachten zu sehen. Besonders auffallend sind die Kornetts, prachtvolle hohe Kopfbedeckungen der jungen Frauen. Auch mehrschichtige Röcke sind typisch für die „Bamber-Mode“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Posener Bamber haben ihren „Posener Bamberger-Verein“ (Towarzystwo Bambrów Poznańskich) gegründet.&lt;br /&gt;
Im Jahr 2003 wurde in Posen das „Museum des Posener Bamber“ (&amp;#039;&amp;#039;Muzeum Bambrów Poznańskich&amp;#039;&amp;#039;) errichtet. Seine Leitung übernahm [[Maria Paradowska]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.city.poznan.pl/bambrzy/index.html „Posener Bamber“]&lt;br /&gt;
* [http://www.bambrzy.poznan.pl/ Verein Posener Bamber]&lt;br /&gt;
* [http://www.polen-news.de/puw/puw75-01.html Über Posener Bamber auf Deutsch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Maria Paradowska]]: &amp;#039;&amp;#039;O historii Bambrów inaczej&amp;#039;&amp;#039;, (Geschichte der Bamberger anders erzählt), Wydawnictwo Miejskie, Poznań, 2003, ISBN 83-89525-00-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bambrzy|Posener Bamber}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte von Posen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Woiwodschaft Großpolen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Minderheit in Polen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bamberger Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sicherlich</name></author>
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