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	<title>Poseidon Reederei - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T04:51:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Poseidon_Reederei&amp;diff=1178219&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Leerzeichen vor bzw. nach Anführungszeichen entfernt, Leerzeichen in Überschrift</title>
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		<updated>2025-03-23T19:15:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor bzw. nach Anführungszeichen entfernt, Leerzeichen in Überschrift&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Poseidon Reederei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein ehemaliges deutsches [[Reederei]]unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Am 17. April 1899 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Kohlenimport- und Steinkohle-Brikettfabrik AG&amp;#039;&amp;#039; von den Kaufleuten August Schwanfelder und Hans Rosenkranz gegründet. Zweck der Firma war: „… der Handel mit Kohlen, Koks und Holz … ferner der Betrieb aller in den Rahmen dieses Zweckes fallenden Geschäfte, sowie von Handelsgeschäften jeglicher Art.“ (Auszug aus dem Handelsregister). Das Stammkapital lag bei 1,25&amp;amp;nbsp;Millionen&amp;amp;nbsp;[[Reichsmark]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919 mit dem Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] und der damit verbundenen Kapitulation musste Deutschland zum Zwecke der Versorgung mit [[Lebensmittel]]n seine gesamte Flotte zur Verfügung stellen. Dazu gehörte auch die Auswechslung der Besatzungen. Im [[Versailler Vertrag|Versailler Friedensvertrag]] wurde geregelt, das als Entschädigung für versenkte Schiffe Deutschland alle Schiffe mit über 1600&amp;amp;nbsp;RT und die Hälfte der Schiffe mit mehr als 1000&amp;amp;nbsp;RT abliefern musste. Dazu kamen Neubauten von jährlich 200.000&amp;amp;nbsp;RT. Nur die [[Küstenschifffahrt]] blieb von dieser Regelung ausgenommen und konnte wieder betrieben werden. Im Mai 1919 beteiligte sich [[Hugo Stinnes]] an der Kohlenimport. August Schwanfelder war bereits 1909 aus dem Vorstand ausgeschieden. Nach der Übernahme von Hugo Stinnes ist 1920 auch Hans Rosenkranz ausgeschieden. Nach Übernahme der Aktienmehrheit wurde [[Fritz Schiewen]] als Vorsitzender bestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Versailler Vertrag waren die [[Oberschlesien|oberschlesischen]] Steinkohlevorkommen für Deutschland verloren. Aus diesem Grund versuchte Hugo Stinnes, die [[Ruhrkohle]] in Ostdeutschland einzuführen. Stinnes hatte zudem zwei [[Zellstoff]]fabriken in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] übernommen. Um die Kohlen für seine Fabriken zu transportieren, ging er wie in seinem Stammgebiet vor: Er gründete eine eigene Flotte, die er der Filiale in [[Klaipėda|Memel]] unterstellte, die 1920 gegründet wurde und bereits fünf Jahre später wieder aus unbekannten Gründen geschlossen wurde. Die &amp;#039;&amp;#039;Kohlen-Import AG&amp;#039;&amp;#039; wie sie nun genannt wurde, kurz K.I.A.G., übernahm vom Partner Hugo Stinnes, Joseph Abelmann den Seeschlepper &amp;#039;&amp;#039;Treue&amp;#039;&amp;#039; und brachte ihn als &amp;#039;&amp;#039;Panther&amp;#039;&amp;#039; (#2) in Fahrt. Ab 1921 konnten die deutschen Reeder ihre abgelieferten Schiffe zurückkaufen. Somit konnte auch die Flotte der K.I.A.G. zügig ausgeweitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reederei verließ kriegsbedingt Königsberg, musste ihren wertvollen Grundbesitz und zahlreiche Binnenschiffe zurücklassen und siedelte sich Ende 1944 erst in [[Nordenham]] und später in Hamburg am Sitz der [[Hugo Stinnes Schiffahrt]] am [[Jungfernstieg]] an. Der Verwaltungssitz war zeitweise in [[Mülheim an der Ruhr]]. Neben der &amp;#039;&amp;#039;Utgard&amp;#039;&amp;#039; wurden zwei weitere Schiffe zurückgekauft: die &amp;#039;&amp;#039;Ernst Hugo Stinnes 11&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Else Hugo Stinnes 15&amp;#039;&amp;#039;. Beide Schiffe wurden im Verlauf der Bereederung umbenannt und fuhren als &amp;#039;&amp;#039;Rhein&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ruhr&amp;#039;&amp;#039; unter Poseidon-Flagge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] nahmen die Reedereien KIA/Poseidon und der Rest der Stinnes-Reedereien einen vollkommen anderen Weg. 1948&amp;amp;nbsp;stieg die Familie Stinnes aus der AG aus und behielt u.&amp;amp;nbsp;a. die KIA/Poseidon-Reederei. Dazu gehörte auch die in [[Nordenham]] ansässige [[Midgard Reederei]] mit ihren Schleppern. Sie weitete sich später auch zum Hafenwirtschaftsbetrieb aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die KIA/Poseidon konzentrierte sich nach dem Zweiten Weltkrieg auf zwei Standbeine. 1. [[Nordsee|Nord-]] und [[Ostsee]] und 2. [[Kanada]]. Von Kanada wurde Holz und andere Rohstoffe geholt und auf der Ausreise [[Stückgut]]ladungen bis nach [[Montreal]] mitgenommen. Aus den gelegentlichen Fahrten wurde nach und nach ein regelmäßiger Liniendienst. Später weitete die Reederei ihren Sommer Liniendienst bis nach [[Chicago]] aus. Die Schiffe wie &amp;#039;&amp;#039;Poseidon&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Transcanada&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Transmichigan&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Transeuropa&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Transatlantic&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Transamerica&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Transpacific]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Transontario&amp;#039;&amp;#039; wurden im Sommer auf den Großen Seen eingesetzt und im Winter auf die Routen [[New Orleans]], [[Houston]], [[Baton Rouge]] verlegt. Auf den großen Seen liefen diese Schiffe in den 1960er Jahren die folgenden Häfen im Liniendienst an: [[Hamburg]], [[Bremerhaven]], [[Rotterdam]] und/oder [[Antwerpen]], [[Trois Rivieres]], Montreal, [[Toronto]], [[Cleveland]], [[Toledo]], [[Detroit]], [[Milwaukee]] und Chicago. Diese Schiffe waren durchweg Stückgutfrachter und hatten auch Kabinen für 12&amp;amp;nbsp;Passagiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 modernisierte Poseidon die Flotte, um der Containerisierung Rechnung zu tragen. &amp;#039;&amp;#039;Transamerica&amp;#039;&amp;#039; (2) (# 57) und die &amp;#039;&amp;#039;Transcanada&amp;#039;&amp;#039; (2) (# 58) waren die letzten Neubauten für das Fahrtgebiet Große Seen. 1973 endete das Kapitel Poseidon-Große Seen. Bis 1999 war Poseidon noch mit dem RoPax-Neubau [[Euroferry Olympia|&amp;#039;&amp;#039;Transeuropa&amp;#039;&amp;#039;]] in der Ostsee-Fahrt tätig. Dann wurde die Reederei an die [[Finnlines]] in Helsinki verkauft, damit waren die Poseidon-Linien Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist die &amp;#039;&amp;#039;Poseidon-Schifffahrt GmbH&amp;#039;&amp;#039; als [[Tochterunternehmen]] vom &amp;#039;&amp;#039;Frachtcontor Junge &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039; in Hamburg als Dienstleister im Bereederungsgeschäft tätig. Seit 2002 ist Poseidon hauptsächlich als Manager der Tanker der [[SCOT-8000-Klasse]] engagiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.frachtcontor.com/ship-management-de/ |titel=Ship Management |hrsg=Frachtcontor Junge &amp;amp; Co. |datum= |abruf=2021-12-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* https://www.frachtcontor.com/?id=96&lt;br /&gt;
* https://www.frachtcontor.com/?id=8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=co/064793|TEXT=Frühe Dokumente und Zeitungsartikel zur|NAME=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Reederei (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1999]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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