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	<title>Poschwitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Poschwitz&amp;diff=1790135&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einw. nachvollziehbarer Beleg</title>
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		<updated>2025-12-18T14:12:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einw. nachvollziehbarer Beleg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                =&lt;br /&gt;
| Alternativname          =&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Altenburg&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename =&lt;br /&gt;
| Ortswappen              =&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung =&lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 51/0/9/N&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 12/27/53/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox                =&lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix             =&lt;br /&gt;
| Höhe                    =&lt;br /&gt;
| Höhe-von                = 175&lt;br /&gt;
| Höhe-bis                = 210&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug              =&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 0.98&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle           = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/Poschwitz |titel=Gemarkung Poschwitz, Stadt Altenburg |werk=GEOindex |abruf=2025-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 100&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2011&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca           = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1938-10-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach       =&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 04600&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           =&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 03447&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                =&lt;br /&gt;
| Lagekarte               = Altenburg - Poschwitz.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  =&lt;br /&gt;
| Poskarte                =&lt;br /&gt;
| Bild                    =&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung       =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Poschwitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der östlichste Stadtteil der [[Thüringen|thüringischen]] Residenzstadt [[Altenburg]]. Bekanntheit erlangte der Ort durch den Rittergutssitz [[Gabelentz|derer von der Gabelentz]]. Das [[Schloss Poschwitz|Schloss]] und einige Wirtschaftsgebäude des Rittergutes existieren heute noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Ort grenzt im Nordosten an [[Windischleuba]], im Osten und Südosten an dessen Ortsteile [[Remsa (Windischleuba)|Remsa]] und [[Schelchwitz]] und im Nordwesten an den Altenburger Stadtteil [[Rasephas]], im Westen befindet sich die Gemarkung der Stadt Altenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erstmals urkundlich im Zehntregister des [[Kloster Posa|Klosters Bosau]] in der Nähe von [[Zeitz]] wurde der Ort 1181 als Bossuwiz erwähnt. Im Jahre 1264 wurden erstmals die Rittergutsbesitzer der &amp;#039;&amp;#039;Familie Otto von Poschwitz&amp;#039;&amp;#039; genannt. Der Ort gehörte zum [[Wettiner|wettinischen]] [[Kreisamt Altenburg|Amt Altenburg]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://books.google.de/books?id=T_JCAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA201&amp;amp;lpg=PA201=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false | titel=Das Amt Altenburg im Buch „Geographie für alle Stände“, ab S. 201 | zugriff=2021-03-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://books.google.de/books?id=e38AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA83&amp;amp;lpg=PA83#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false | titel=Die Orte des Amts Altenburg in „Geographische Übersicht der sachsen-ernestinischen, schwarzburgischen, reußischen und der anliegenden Lande“, Gotha 1826, ab S. 83 | autor=[[Adolf Stieler]] | zugriff=2021-03-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; welches ab dem 16. Jahrhundert aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit folgender [[Ernestinische Herzogtümer|Ernestinischer Herzogtümer]] stand: [[Herzogtum Sachsen (1547–1572)|Herzogtum Sachsen]] (1554 bis 1572), Herzogtum [[Sachsen-Weimar]] (1572 bis 1603), Herzogtum [[Sachsen-Altenburg]] (1603 bis 1672), [[Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg]] (1672 bis 1826). Bei der Neuordnung der Ernestinischen Herzogtümer im Jahr 1826 kam der Ort wiederum zum Herzogtum Sachsen-Altenburg. Nach der Verwaltungsreform im Herzogtum gehörte er bezüglich der Verwaltung zum Ostkreis (bis 1900)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?altenburg/ostkreis.htm  |titel=Der Ostkreis des Herzogtums Sachsen-Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900 | offline=2025-07-29 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20230409221439/http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?altenburg/ostkreis.htm | archiv-datum=2023-04-09 | abruf=2025-07-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bzw. zum [[Landratsamt Altenburg]] (ab 1900).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?altenburg/altenburg.htm  |titel=Das Landratsamt Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900 | offline=2025-07-18 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20220701170527if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?altenburg/altenburg.htm | archiv-datum=2022-07-01 | abruf=2025-07-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Dorf gehörte ab 1918 zum [[Freistaat Sachsen-Altenburg]], der 1920 im [[Land Thüringen (1920–1952)|Land Thüringen]] aufging. 1922 kam es zum [[Landkreis Altenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Schloss Poschwitz gab es kurz nach dem Erfinden des [[Skat]]spiels 1814 bereits einen Spielerkreis der einen nicht unerheblichen Teil zur Regelfindung des Spiels beisteuerte, einer der Erfinder, der das Rittergut 1806 übernahm, war &amp;#039;&amp;#039;Hans Carl Leopold von der [[Gabelentz]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Poschwitz wurde am 1. Oktober 1938 in die Stadt Altenburg eingegliedert. Aufgrund des Bevölkerungswachstums der Stadt Altenburg entstand ein nahezu fließender Übergang nach Poschwitz. Damals wohnten 80 Menschen im Ort. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde von der [[Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland|GSSD]] eine Raketenstellung vom &amp;#039;&amp;#039;Typ SA-3&amp;#039;&amp;#039; zum Schutz des [[Leipzig-Altenburg Airport|Flugplatzes Altenburg-Nobitz]] aufgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://forum.hidden-places.de/archive/index.php/t-149.html?s=c60c2c4474df7a879375a1fe370a17d7 | wayback=20170912012344 | text=hidden-places.de:  Luftabwehrstellung für GSSD FP Altenburg}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem Gelände war die &amp;#039;&amp;#039;53. Fla Raketenbrigade SA 11&amp;#039;&amp;#039; stationiert, der Deckname der Anlage war &amp;#039;&amp;#039;Udwoitel&amp;#039;&amp;#039;. Die sowjetischen Streitkräfte sind 1992 abgezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://peters-ada.de/russ-_standorte.htm | wayback=20180829222119 | text=Russische Militärstandorte}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kaserne befand sich im angrenzenden Stadtteil [[Rasephas]], das Gelände ist heute als &amp;#039;&amp;#039;Gewerbegebiet Nord-Ost&amp;#039;&amp;#039; erschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der ersten Kreisreform der [[DDR]] im Jahr 1950 kam Poschwitz als Stadtteil von Altenburg zum [[Landkreis Altenburg]]. Bei der zweiten Kreisreform in der DDR wurden 1952 die bestehenden Länder aufgelöst und die Landkreise neu zugeschnitten. Somit kam Poschwitz mit dem [[Kreis Altenburg]] an den [[Bezirk Leipzig]], der seit 1990 als Landkreis Altenburg zu Thüringen gehörte und 1994 im Landkreis Altenburger Land aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schloss ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Schloss Poschwitz}}&lt;br /&gt;
Poschwitz besitzt genau wie Windischleuba und [[Ehrenberg (Altenburg)|Ehrenberg]] ein Schloss, welches jahrhundertelang Sitz der [[Gabelentz|Herren von der Gabelentz]] war. Vor dem Schloss stand schon im 14. Jahrhundert ein befestigter Herrensitz. Seit 1376 sind die Herren von Gabelentz nachweisbar. Im Jahre 1507 brannte die Wasserburg nieder und wurde um 1580 zum Schloss umgebaut, so sind auch noch Restbauten der Burg vorhanden. Von 1842 bis 1847 nahm man Umbauten und eine Erweiterung vor, indem ein [[Neugotik|neugotischer]] Südflügel erbaut wurde. Der neugotische Turmaufsatz wurde wegen Baufälligkeit 1961 abgetragen. Das Rittergut umfasste 1945 eine Fläche von 126 Hektar und wurde so durch die Bodenreform enteignet. Dabei ging die wertvolle sprachwissenschaftliche [[Bibliothek]] als „Beutekunst“ an die [[Sowjetunion]] verloren, trotzdem vom Direktor des [[Lindenau-Museum]]s ein Heimatmuseum errichtet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Köhler (Chemiker)|Michael Köhler]]: &amp;#039;&amp;#039;Thüringer Burgen und befestigte vor- und frühgeschichtliche Wohnplätze&amp;#039;&amp;#039;. Jenzig-Verlag, 2001, ISBN 3-910141-43-9, S. 202.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Hofmann, Sabine Hofmann, Andrea Paul: &amp;#039;&amp;#039;… und nachmittags fuhren wir nach Nöbdenitz segeln!&amp;#039;&amp;#039;. Museum Burg Posterstein, 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wallteich Schloss Poschwitz.jpg|Wallteich mit Schloss&lt;br /&gt;
Poschwitz - Schloss 1.jpg|Das Poschwitzer Schloss&lt;br /&gt;
Schloss - Poschwitz 2.jpg|Schloss und Seitengebäude&lt;br /&gt;
Park Poschwitz Frühling.jpg|Der Poschwitzer Park&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Senffabrik-Altenburg.jpg|miniatur|Die Senffabrik in der Remsaer Straße.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Die Altenburger Ortsumgehung mit den drei Bundesstraßen [[Bundesstraße 7|7]], [[Bundesstraße 93|93]] und [[Bundesstraße 180|180]] verläuft durch den östlichen Teil der Gemarkung. Die nächstgelegene &amp;#039;&amp;#039;Anschlussstelle Altenburg-Nord/Windischleuba&amp;#039;&amp;#039; ist ungefähr 1&amp;amp;nbsp;km entfernt. Ein großer Teil des &amp;#039;&amp;#039;Gewerbegebietes Weißer Berg&amp;#039;&amp;#039; liegt in der Gemarkung des Ortes, westlich des Ortskerns, von diesem durch den Schlosspark getrennt. Unter anderem befindet sich hier der Sitz des Armaturenwerkes Altenburg, des Altenburger Schlachthofes und der Altenburg Senffabrik. Weiterhin sind hier die [[Feuerwehr Altenburg|Berufsfeuerwehr der Stadt Altenburg]], der [[Technisches Hilfswerk|THW]]-Ortsverband Altenburg und das Altenburger Tierheim ansässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Georg von der Gabelentz]] (1840–1893), Sprachwissenschaftler und Sinologe&lt;br /&gt;
* [[Clementine von Münchhausen]] (1849–1913), Stickkünstlerin&lt;br /&gt;
* [[Hanns-Conon von der Gabelentz]] (1892–1977), Kunsthistoriker, Leiter des Lindenau-Museums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Altenburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7620634-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Altenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Altenburger Land]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1181]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Altenburger Land)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Ortsname slawischer Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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