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	<title>Portois &amp; Fix - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T21:45:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2025-39401-75: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2026-01-14T21:15:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox_Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Möbelfabrik Portois &amp;amp; Fix Lohnfertigung GmbH&lt;br /&gt;
| Logo             = Portois-Fix logo.svg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Einzelunternehmen (Österreich)]]&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1881&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  = &lt;br /&gt;
| Sitz             = Wien&lt;br /&gt;
| Leitung          = Brigitte Engelhardt&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = 3&lt;br /&gt;
| Umsatz           = &lt;br /&gt;
| Branche          = Möbelindustrie&lt;br /&gt;
| Homepage         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Portois-Fix 25 Jahre Festschrift.jpg|mini|Firmenfestschrift von Portois &amp;amp; Fix zum 25-Jahre-Jubiläum]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Firmengebaeude Portois-Fix 1899.jpg|mini|[[Haus Portois &amp;amp; Fix|Firmensitz]] an der Ungargasse, von Max Fabiani 1901 errichtet]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schauraum Portois-Fix 1906.jpg|mini|Galerie und Verkaufsräume im Portois &amp;amp; Fix-Haus an der Ungargasse (1906)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hofpavillion Hietzing 1899.jpg|mini|Innenansicht des kaiserlichen Hofpavillon in Hietzing, von Portois &amp;amp; Fix eingerichtet (1899)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Portois &amp;amp; Fix&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein bedeutender Möbelbauer und Innenausstatter in [[Österreich-Ungarn]]. Gegründet wurde das Unternehmen 1881 vom Wiener [[Tapezierer]]meister [[Anton Fix]] und dem Franzosen&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nfp|20|06|1895|21|Kleine Chronik. (Todesfälle.)|ZUSATZ=Abendblatt|ALTSEITE=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (anderen Quellen zufolge Brüsseler) [[August Portois]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Johann Fix gründete 1842 eine Tapezierwerkstatt in der Heumühlgasse 20 im 4. Bezirk in [[Wien]]. Sein Sohn Anton übernahm 1872 den Betrieb. In der Blütezeit der Firma stattete Fix Wohnungen der [[Wiener Ringstraße|Ringstraßenbauten]] aus. Bei der [[Weltausstellung 1873]] erhielt Fix mehrere Auszeichnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1881 schlossen sich [[Anton Fix]] und der Möbelhersteller [[August Portois]] zu einem Unternehmen zusammen und waren somit in der Lage, komplette Wohnungseinrichtungen anzubieten. 1884 wurde die Möbelproduktion amtlich registriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1883 war das Unternehmen bei der [[Internationale Elektrische Ausstellung 1883|Internationalen Elektrischen Ausstellung]] in Wien vertreten. Es folgten Aufträge aus Deutschland, Russland, der Türkei, der Schweiz, Italien und Ägypten. Die beiden Unternehmer eröffneten [[Filiale|Dependancen]] in London, Mailand, Paris, Breslau, Budapest, Kairo, Karlsbad, Bombay, Bukarest, Konstantinopel und Turin. 1892 wurde in [[Stadlau]] eine „garde meuble“ errichtet, wo Kunden ihre Möbel lagern und reparieren lassen konnten. Kunden waren der kaiserliche Hof, kaiserliche und königliche Hoheiten, Adel, Großindustrielle, gehobenes Bürgertum sowie Unternehmen. Zu seinen Glanzzeiten beschäftigte das Unternehmen rund 700 Angestellte. August Portois zog sich 1892 aus dem Unternehmen zurück und kehrte nach Frankreich zurück, er verstarb 1895.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Architekt [[Max Fabiani]] errichtete von 1897 bis 1901 den Unternehmenssitz an der [[Ungargasse (Wien)|Ungargasse]] 59–61, im 3. Wiener Bezirk ([[Haus Portois &amp;amp; Fix]]). Dieses Gebäude hatte für damalige Zeit eine spektakuläre Fassade mit uniformen, ohne Ornamentalisierung verlegten Kacheln. Der junge Architekt löste mit dem kontroversen Baustil einen Skandal aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Portois &amp;amp; Fix&amp;#039;&amp;#039; arbeitete ab 1890 eng mit Künstlern zusammen, vor allem später mit der [[Wiener Werkstätte]]. Mit der Ausführung von Entwürfen [[Otto Wagner]]s, [[Max Fabiani]]s, [[Koloman Moser]]s und [[Josef Hoffmann (Architekt)|Josef Hoffmanns]] gehörten &amp;#039;&amp;#039;Portois &amp;amp; Fix&amp;#039;&amp;#039; um 1900 zu den Größen der „Wiener Moderne“. Um diese Zeit beschäftigt die Firma 700 Mitarbeiter. Viele Arbeiten aus dieser Zeit wurden in Kunstgewerbeausstellungen präsentiert und in Kunstgewerbezeitschriften veröffentlicht. Die Möbel der Wiener Werkstätte sind heute in verschiedenen Museen zu sehen und finden sich vielfach in Auktionshäusern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antons Sohn Robert Fix (1877–1945) hatte sich im Unternehmen ebenfalls als Möbeldesigner profiliert; bis zum Tode seines Vaters 1918 war er im Unternehmen tätig. Nach dem Ableben von Anton Fix hatte sich Robert der Malerei verschrieben, studierte an der Akademie der bildenden Künste in Wien und entwarf vieles. Mit dem Ende der Monarchie ging jedoch auch die Glanzzeit von &amp;#039;&amp;#039;Portois &amp;amp; Fix&amp;#039;&amp;#039; langsam zu Ende. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] produzierte das Unternehmen noch Möbel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Firma &amp;#039;&amp;#039;Portois &amp;amp; Fix&amp;#039;&amp;#039; wurde noch jahrelang unter der Leitung von anderen Gesellschaftern geführt. Ab 1959 war das Unternehmen als Einzelfirma unter Liselotte Simon (* 2. August 1919) und ab 1974 unter der Leitung von deren Tochter Brigitte Engelhardt registriert. Die Adresse war an der Barichgasse 30 im 3. Wiener Bezirk. Das Unternehmen spezialisierte sich auf Auftragsarbeiten wie zum Beispiel das Burgtheater, Staatsoper, Parlament, Spanische Hofreitschule, Zweigstellen der Creditanstalt und weitere Banken, Augarten Porzellan, WIFI, ÖMV, ORF sowie der königlichen Palast von Amman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. Juni 2004 wurde die Firma in eine Einzelfirma umgewandelt, heute werden allerdings nur noch Reparaturarbeiten an bestehenden Einrichtungen durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 2008 zeigte das Museum in der [[Wiener Postsparkasse|Österreichischen Postsparkasse]] in Zusammenarbeit mit dem [[Hofmobiliendepot]] eine Ausstellung zu &amp;#039;&amp;#039;Portois &amp;amp; Fix&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{internetquelle |url=http://www.ottowagner.com/sonderausstellung/archiv/2008/pariser-esprit-und-wiener-moderne/ |titel=Pariser Esprit und Wiener Moderne: Die Firma Portois &amp;amp; Fix |hrsg=Wagner:Werk – Museum Postsparkasse |archiv-url=https://web.archive.org/web/20110912164245/http://www.ottowagner.com/sonderausstellung/archiv/2008/pariser-esprit-und-wiener-moderne/ |archiv-datum=2011-09-12 |zugriff=2021-12-09 |kommentar=}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Innenausstattungen von &amp;#039;&amp;#039;Portois &amp;amp; Fix&amp;#039;&amp;#039; (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Café-Konditorei [[Demel]], 1., Kohlmarkt 14&lt;br /&gt;
* [[Wiener Stadtbahn|Stadtbahn]]-[[Hofpavillon Hietzing|Pavillon des k.u.k. Allerhöchsten Hofes]] (Architektur: [[Otto Wagner]]) bei der U-Bahn-Station Hietzing, 13., Schönbrunner Schlossstraße&lt;br /&gt;
* Ausstattung des Schiffs &amp;#039;&amp;#039;Circivich [[Triest]]e&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Restaurant und Feinkostgeschäft &amp;#039;&amp;#039;[[Zum Schwarzen Kameel]]&amp;#039;&amp;#039;, 1., [[Bognergasse]] 5, nach Entwürfen von [[Adolf Loos]]&lt;br /&gt;
* Hauptgeschäft des Kammerjuweliers [[Rozet &amp;amp; Fischmeister]], 1., Kohlmarkt 11&lt;br /&gt;
* [[Schloss Mayerling|Jagdschloss in Mayerling]], [[Niederösterreich]], für Kronprinz Rudolf, der 1889 dort starb&lt;br /&gt;
* Hauptgeschäft des Textilunternehmens [[E. Braun &amp;amp; Co.]], 1., Graben 8&lt;br /&gt;
* [[Café Gerstner|Café-Konditorei Gerstner]], 1., Kärntner Straße 13–15&lt;br /&gt;
* [[Hotel Sacher]], 1., Philharmonikerstraße 4&lt;br /&gt;
* [[Hotel Imperial (Wien)|Hotel Imperial]], 1., Kärntner Ring 16&lt;br /&gt;
* Geschäft des Juweliers [[A. E. Köchert]], 1., Neuer Markt 15&lt;br /&gt;
* Herrenausstatter [[Kniže &amp;amp; Comp.|Knize]], 1., Graben 13, zusammen mit Adolf Loos&lt;br /&gt;
* Inneneinrichtung des Hotels Astoria, 1., Kärntner Straße 32&lt;br /&gt;
* [[American Bar|Loosbar (&amp;#039;&amp;#039;American Bar&amp;#039;&amp;#039;)]], 1., Kärntner Durchgang 10,  zusammen mit Adolf Loos, 1909&lt;br /&gt;
* Hotel Metternich, [[Baden bei Wien]], 1910&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|bzt|27|04|1910|00000004|AUTOR=|ZUSATZ=|Zur Eröffnung des Herzoghofes|ALTSEITE=4, Mitte.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Café Bristol, Baden bei Wien, 1912&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|bzt|06|04|1912|7|Lokal-Nachrichten. — Eröffnung des Café Bristol.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Schloss Altkettenhof]] in [[Schwechat]], Niederösterreich&lt;br /&gt;
* Schloss [[Schwadorf]], Niederösterreich (1926)&lt;br /&gt;
* [[Palais Salm-Vetsera]], 3., Salesianergasse 11 (um 1916 abgetragen)&lt;br /&gt;
* [[Oesterreich (Schiff)|Motorschiff „Oesterreich“]] auf dem Bodensee, 1928&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stefan Üner: &amp;#039;&amp;#039;Portois &amp;amp; Fix&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Wagner, Hoffmann, Loos und das Möbeldesign der Wiener Moderne. Künstler, Auftraggeber, Produzenten&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. v. Eva B. Ottillinger, Ausst. Kat. Hofmobiliendepot, Wien 20.3.–7.10.2018, S. 145–147, ISBN 978-3-205-20786-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pariser Esprit und Wiener Moderne – Die Firma Portois &amp;amp; Fix.&amp;#039;&amp;#039; Mit Beiträgen von Eva B. Ottillinger, Peter Haiko, Ulrike Scholda und Bernadette Decristoforo. Ausstellungskatalog, 2008.&lt;br /&gt;
* Bernadette Decristoforo: &amp;#039;&amp;#039;Portois &amp;amp; Fix – Ein Wiener Ausstattungsunternehmen der Moderne&amp;#039;&amp;#039; Diplomarbeit Wien 2009&lt;br /&gt;
* Vera J. Behal: &amp;#039;&amp;#039;Möbel des Jugendstils. Sammlung des Österreichischen Museums für angewandte Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Prestel Verlag, Wien 1988, ISBN 3-7913-0547-6.&lt;br /&gt;
* Ingrid Haslinger: &amp;#039;&amp;#039;Kunde – Kaiser. Die Geschichte der ehemaligen k. u. k. Hoflieferanten.&amp;#039;&amp;#039; Schroll, Wien 1996, ISBN 3-85202-129-4.&lt;br /&gt;
* Dorothee Müller: &amp;#039;&amp;#039;Klassiker des modernen Möbeldesigns. Otto Wagner, Adolf Loos, Josef Hoffmann, Koloman Moser.&amp;#039;&amp;#039; Keysersche Verlagsbuchhandlung, Wien 1984, ISBN 3-87405-166-8.&lt;br /&gt;
* Maria Rennhofer: &amp;#039;&amp;#039;Koloman Moser – Leben und Werk 1868-1918.&amp;#039;&amp;#039; Brandstätter, Wien 2002, ISBN 3-85498-123-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle|url=http://www.dasmuseen.net/Wien/BezMus03/page.asp/1527.htm |archiv-url=http://web.archive.org/web/20131012012948/http://www.dasmuseen.net/Wien/BezMus03/page.asp/1527.htm |archiv-datum=2013-10-12 |hrsg=Bezirksmuseum Landstraße |titel=Das Portois &amp;amp; Fix-Haus in der Ungargasse |zugriff=2018-01-03}}&lt;br /&gt;
* Voglhofer Antiquitaeten: {{Webarchiv |url=http://www.voglhofer.at/rtc-voglhofer/393 |text=Biographie – Portois &amp;amp; Fix |wayback=20111210232043}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=co/072941|TEXT=Frühe Dokumente und Zeitungsartikel zur|NAME=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=1048407810|LCCN=|NDL=|VIAF=307291271|REMARK=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landstraße (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:K.u.k. Hoflieferant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1881]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-39401-75</name></author>
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