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	<title>Porto Palermo - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T01:56:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Porto_Palermo&amp;diff=2453433&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Habadagus: + Aufnahmejahre</title>
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		<updated>2023-02-11T08:55:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Aufnahmejahre&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Albania, Palermo castle 1.jpg|mini|Blick von der Festung auf die Bucht (2010)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Porto Palermo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{sqS|Gjiri i Panormës}} oder &amp;#039;&amp;#039;Gjiri i Palermos&amp;#039;&amp;#039;, auf Deutsch: „Bucht von Panorma/Palermo“) ist eine geschützte tektonische Bucht etwa sechs Kilometer südlich von [[Himara]] an der Küste des [[Ionisches Meer|Ionischen Meeres]] in Süd[[albanien]] im [[Qark Vlora]]. Sie liegt an der kurvenreichen [[Rruga shtetërore SH8|Küstenstraße SH 8]] zwischen Himara und [[Borsh]], etwa 40 Kilometer nördlich der Insel [[Korfu]]. Die Bucht befindet sich an der sogenannten [[Albanische Riviera|Albanischen Riviera]], dem Küstenabschnitt nördlich von [[Saranda]] bis zur [[Adriatisches Meer|Adria]], der durch das steil aufragende [[Ceraunisches Gebirge|Ceraunische Gebirge]] vom Hinterland getrennt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Orts reicht zurück bis in die Antike. Archäologische Funde beweisen seine Bedeutung im maritimen Handel,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;L’Archeologo Subacqueo.&amp;#039;&amp;#039; Jg. XIV, Nr. 2–3, März-Dezember 2008, S. 2–8.&amp;lt;/ref&amp;gt; und er mag mit dem antiken Hafen [[Panormos (Epirus)|Panormos]] identisch sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Festung Porto Palermo ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Albania, Palermo castle 2.jpg|mini|Auf dem Dach der Festung (2010)]]&lt;br /&gt;
In der Mitte der Bucht liegt eine kleine [[Halbinsel]], deren Verbindung zum Festland als Stellplatz für Campingwagen und als Badestrand dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Halbinsel liegt eine gut erhaltene alte [[Festung]], die &amp;#039;&amp;#039;Kalaja e Porto Palermos&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Burg von Porto Palermo&amp;#039;&amp;#039;}}). Die Anlage mit dreieckigem [[Grundriss]] und drei runden [[Bastion|Eckbastionen]] ist der dreieckigen Festung in [[Butrint]] ähnlich. Sie lag einst in militärischem Sperrgebiet und wurde während der [[Sozialistische Volksrepublik Albanien|kommunistischen Zeit]] noch vom [[Albanische Streitkräfte|albanischen Militär]] genutzt. Heute ist die Festung gegen eine kleine Gebühr zugänglich und kann erkundet werden. Durch die dunklen Gewölbe gelangt man auf das Dach, von wo man einen guten Ausblick auf die Bucht hat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://albanischeriviera-derreisefuehrer.de/hauptbericht.php?id=23&amp;amp;ok=1&amp;amp;uk=41&amp;amp;uuk=0&amp;amp;uuuk=0&amp;amp;typ= |titel=Festung Porto Palermo |werk=AlbanischeRiviera-derReisefuehrer.de |zugriff=2011-10-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entstehungs- und Baugeschichte ist nicht ganz klar. Meist wird ausgeführt, die Festung sei zu Beginn des 19. Jahrhunderts von [[Tepedelenli Ali Pascha|Ali Pascha Tepelena]] erbaut worden, als er die Unabhängigkeit seines [[Paschalik]]s von [[Ioannina|Janina]] vom [[Osmanisches Reich|Osmanischen Reich]] anstrebte und im gesamten Süden des heutigen Albanien Festungen bauen und renovieren ließ.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe z.&amp;amp;nbsp;B. Renate Ndarurinze: &amp;#039;&amp;#039;Albanien entdecken: Auf den Spuren Skanderbegs.&amp;#039;&amp;#039; Trescher, Berlin, 2008, ISBN 978-3-89794-125-0, S. 243.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jano Koçi |Titel=Himara (Arkeologji – Histori – Kulturë – Himara sot) |Verlag=Gent-Grafik |Ort=Tirana |Datum=2006 |ISBN=99927-810-5-X}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die um 1500 erbaute dreieckige [[Republik Venedig|venezianische]] Festung am [[Vivar-Kanal]] in Butrint soll als Vorbild für Porto Palermo gedient haben. Es existierten aber bereits zuvor Festungsanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht gab es bereits eine venezianische Befestigung,&amp;lt;ref&amp;gt;Bezeichnung der Anlage als &amp;#039;&amp;#039;venezianisch&amp;#039;&amp;#039; in {{Literatur |Autor=George P. Scriven |Hrsg=American Geographical Society |Titel=Some Highways of Albania and a forgotten Riviera |Sammelwerk=Geographical Review |Band=11 |Nummer=2 |Datum=1921 |Seiten=198–206 (hier S. 205) |JSTOR=207325}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die um die gleiche Zeit wie diejenige in Butrint vor dem Aufkommen des [[Bastion]]ärsystems im Festungsbau errichtet worden war. Überliefert ist, dass im Jahr 1662 die Türken eine bestehende Festung in Porto Palermo modernisierten&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Richard Hodges |Titel=Eternal Butrint: A UNESCO world heritage site in Albania |Verlag=General Penne UK Ltd. |Ort=London |Datum=2006 |ISBN=1-905680-01-5 |Seiten=191}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder eine neue Festung in Porto Palermo errichteten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bartl&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Bartl |Hrsg=[[Martin Camaj]] |Titel=Zur Topographie und Geschichte der Landschaft Himara in Südalbanien |Sammelwerk=Münchner Zeitschrift für Balkankunde |Band=Band 7–8 |Ort=München |Datum=1991 |Seiten=311–354}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Anlage diente in erster Linie der Kontrolle der lokalen Bevölkerung im Großraum Himara, die sich immer wieder gegen die Türken erhoben hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bartl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die [[Sulioten]] kämpften die Bewohner von Himara um das Jahr 1800 auch gegen Ali Pasha Tepelena, der sie teilweise sehr blutig unterdrückte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bartl&amp;quot; /&amp;gt; In diesen Zeitraum fallen auch die Bauaktivitäten an der Festung von Porto Palermo. In der Folge wurde es ruhig in der Region.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bartl&amp;quot; /&amp;gt; 1803 bot Ali Pascha den Hafen und die Festung, die zu diesem Zeitpunkt lediglich vier oder fünf Geschütze besaß, der britischen [[Royal Navy]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=J. W. Baggally |Titel=Ali Pasha and Great Britain |Verlag=Basil Blackwell |Ort=Oxford |Datum=1938 |Seiten=86}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== U-Boot-Basis und -Bunker ==&lt;br /&gt;
[[Datei:U-Boot-Bunker an der Adria in Albanien.jpg|mini|Einfahrt zum U-Boot-Bunker (2000)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zaliv Porto Palermo- byv. cinska ponorkova zakladna, na v.jpg|mini|Militärbasis und Bucht von Norden (2006)]]&lt;br /&gt;
Am Nordende der Bucht von Porto Palermo befindet sich eine ehemalige [[U-Boot]]-[[Marinestützpunkt|Basis]] der [[Albanische Marine|albanischen Marine]] mit einem in den Berg gesprengten, von der Burg und der Küstenstraße gut sichtbaren [[U-Boot-Bunker]]. Vom Meer ist die Anlage nicht zu sehen. Die Basis ist heute zwar praktisch ungenutzt, aber immer noch im Besitz der Marine, die dort zwei kleine [[Patrouillenboot]]e stationiert hat, und daher militärisches Sperrgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Porto Palermo war während der Herrschaft von [[Enver Hoxha]] eine wichtige Basis der albanischen Marine. Nach der Gründung des [[Warschauer Pakt]]s im Jahre 1955, dem Albanien als Gründungsmitglied angehörte, stationierte die [[Sowjetunion]] zwölf U-Boote der [[Projekt 613|Whiskey-Klasse]] in der [[Marinebasis Pashaliman]] am Südwestende der Bucht von [[Vlora]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://in.reuters.com/article/2010/03/04/idINIndia-46663220100304 |wayback=20111113212225 |text=in.reuters.com |archiv-bot=2022-12-29 01:58:35 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als die Sowjetunion 1960/61 ihre militärische Präsenz in Albanien auf Verlangen Hoxhas beendete, eignete sich Hoxha vier der Boote (&amp;#039;&amp;#039;S-241&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;S-242&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;S-358&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;S-360&amp;#039;&amp;#039;) an,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://inbsite.com/submarines.html |wayback=20110906111316 |text=inbsite.com |archiv-bot=2019-05-08 00:18:40 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; die mit albanischen Besatzungen gefahren waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Lorenz M. Lüthi: &amp;#039;&amp;#039;The Sino-Soviet split: Cold War in the communist world.&amp;#039;&amp;#039; Princeton University Press, 2008, ISBN 978-0-691-13590-8, S. 203.&amp;lt;/ref&amp;gt; Albanien lehnte sich dann an [[Volksrepublik China|China]] an, und mit chinesischer Hilfe begann man in den späten 1960er Jahren mit dem Bau des U-Boot-Tunnels in Porto Palermo. China zog sich jedoch schon bald aus dem gemeinsamen Unternehmen zurück, so dass Albanien den Bau unter enormen Kosten allein fertigstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.militaryphotos.net/forums/showthread.php?185411-Cold-War-era-Albanian-Bunkers-(Read-the-First-Post) |wayback=20150206003936 |text=Cold War era Albanian bunkers }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Tunnel ist mehr als 650&amp;amp;nbsp;Meter lang&amp;lt;ref&amp;gt;Ein 2007 für die albanische Regierung und die Weltbank angefertigter Bericht spricht von 800&amp;amp;nbsp;Meter Länge: Ministry of Public Works, Transport and Telecommunication, Albania: [http://www-wds.worldbank.org/external/default/WDSContentServer/WDSP/IB/2009/08/20/000333037_20090820020541/Rendered/PDF/E11410v60P08681EA0Final0Reportrev01.pdf &amp;#039;&amp;#039;Southern Coastal Development Plan - Strategic Environmental Assessment; Final Report.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 530&amp;amp;nbsp;kB) COWI, Kopenhagen, Dezember 2007, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 12&amp;amp;nbsp;Meter hoch und bot Platz für vier 75&amp;amp;nbsp;Meter lange U-Boote der [[Projekt 613|Whiskey-Klasse]]. Im Inneren befanden sich sämtliche notwendigen Versorgungsanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zugehörigen Kasernenanlagen stehen heute weitgehend leer und sind in ziemlich verwahrlostem Zustand. Selbst die Umzäunung ist kaum noch vorhanden. Über den Zustand im Inneren des U-Boot-Bunkers ist nichts bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.guerrillaexploring.com/gesite/public_html/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=134:ges102-porto-palermo-submarine-base-albania&amp;amp;catid=2:government&amp;amp;Itemid=2 Fotostrecke der U-Boot-Basis]&lt;br /&gt;
* [http://www.verderealta.it/IPTM/products/simple%20guide/molluschi%20comuni%20portopalermo%202%200.pdf Führer für die häufigsten Mollusken in der Bucht] (PDF; 3,8&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=40.06|EW=19.785|type=waterbody|dim=5000|region=AL}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Himara]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marine (Albanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Albanien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot-Bunker]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Habadagus</name></author>
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