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	<title>Porto Cristo - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T01:19:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Porto_Cristo&amp;diff=470325&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ἀστερίσκος: Interpunktion</title>
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		<updated>2024-11-24T08:55:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Interpunktion&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Spanien&lt;br /&gt;
| localidad         = &lt;br /&gt;
| Bild              = Porto-cristo-strand-mallorca-2013.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung  = &lt;br /&gt;
| nombre            = Manacor: Porto Cristo&lt;br /&gt;
| escudo            = Escudo portocristo.png&lt;br /&gt;
| latitude          = 39/32/33/N&lt;br /&gt;
| longitude         = 3/20/04/E&lt;br /&gt;
| isoreg            = &lt;br /&gt;
| ccaa              = Balearische Inseln&lt;br /&gt;
| provincia         = &lt;br /&gt;
| isla              = Mallorca&lt;br /&gt;
| comarca           = Llevant&lt;br /&gt;
| fundación         = &lt;br /&gt;
| altitud           = &lt;br /&gt;
| superficie        = &lt;br /&gt;
| población         = 7355&lt;br /&gt;
| censo             = 2011&lt;br /&gt;
| cp                = 07680&lt;br /&gt;
| longcod_ine       = 07033000900&lt;br /&gt;
| aeropuerto        = &lt;br /&gt;
| predoling         = &lt;br /&gt;
| alcalde           = &lt;br /&gt;
| dirección         = &lt;br /&gt;
| web               = &lt;br /&gt;
| mapa              = &lt;br /&gt;
| Kommunalschlüssel = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Porto Cristo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (spanisch für „Christushafen“), auch &amp;#039;&amp;#039;Port de Manacor&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Es Port&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist ein vom [[Tourismus]] geprägter Ort auf der [[Spanien|spanischen]] [[Balearische Inseln|Baleareninsel]] [[Mallorca]]. Er liegt an der Ostküste der Insel in der Region ([[Landschaftszonen auf Mallorca|Comarca]]) [[Llevant]]. Porto Cristo gehört zum Gemeindegebiet der im Inselinneren gelegenen Stadt [[Manacor]]. Der Ort hat 7355&amp;amp;nbsp;Einwohner (Stand:&amp;amp;nbsp;2011),&amp;lt;ref&amp;gt;{{INE.es EWZ|070330009}} Abgerufen am 7. Dezember 2012 (englisch/spanisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; wovon 607 außerhalb des eigentlichen Siedlungskerns, aber in unmittelbarer Nähe wohnen. Damit leben in Porto Cristo etwa 18 % der Einwohner des Gemeindegebietes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:HafeneinfahrtPortoCristoAugust2006.jpg|mini|&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&amp;gt;Morro de Sa Carabassa&amp;lt;/div&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Porto Cristo liegt 63&amp;amp;nbsp;Kilometer östlich des Zentrums von Palma und 13&amp;amp;nbsp;Kilometer von Manacor entfernt an der &amp;#039;&amp;#039;[[Cala Manacor]]&amp;#039;&amp;#039;, einer natürlichen Hafenbucht zwischen dem &amp;#039;&amp;#039;Morro de Sa Carabassa&amp;#039;&amp;#039; und der kleinen Halbinsel &amp;#039;&amp;#039;Punta Pagell&amp;#039;&amp;#039; an der Ostküste Mallorcas. Man erreicht den Ort aus Westen kommend über die Landstraße MA-4020 von Manacor, von Süden her aus Richtung [[Cales de Mallorca]] über die MA-4010 und von Norden von [[Son Carrió]] über die MA-4024 und von [[Cala Millor]] über die MA-4023. Nachbarorte an der Küste sind die [[Doppelort]]e [[Cala Anguila]]-[[Cala Mendia]] im Südwesten und [[S’Illot (Llevant)|S’Illot-Cala Morlanda]] im Nordosten. In der Vergangenheit war Porto Cristo der Hafen von Manacor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hafeneinfahrt Portocristo.JPG|mini|links|&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&amp;gt;Blick in Richtung [[Hafen]]ausfahrt&amp;lt;/div&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Die Bebauung des Ortes zieht sich heute um die gesamte Bucht der &amp;#039;&amp;#039;Cala Manacor&amp;#039;&amp;#039;, in die der [[Torrente (Sturzbach)|Sturzbach]] &amp;#039;&amp;#039;Torrent de ses Talaioles&amp;#039;&amp;#039; mündet, im Hafenbereich &amp;#039;&amp;#039;es Riuet&amp;#039;&amp;#039; (‚der [[Strom (Gewässer)|Strom]]‘) genannt. Die Bucht ist zum großen Teil als [[Yacht]]hafen ausgebaut und es gibt einen Pier für Ausflugsschiffe. Die älteren Ortsteile des ehemaligen Fischerortes befinden sich nördlich des Hafens. Der Ort wurde nach und nach erweitert, so dass die Vororte nun im Süden bis an das Höhlensystem der &amp;#039;&amp;#039;[[Coves del Drac]]&amp;#039;&amp;#039; an der Bucht der &amp;#039;&amp;#039;[[Cala Murta (Manacor)|Cala Murta]]&amp;#039;&amp;#039; und im Nordosten fast bis an die &amp;#039;&amp;#039;Caló de sa Ferradura&amp;#039;&amp;#039; reichen. Die nördliche Ortsgrenze bildet die Straßenverzweigung nach Son Carrió und Cala Millor. Nach Westen wurde die Ausdehnung des Siedlungsgebietes bisher durch das [[Mäander (Flussschlinge)|mäandernde]] [[Flussbett|Bachbett]] des &amp;#039;&amp;#039;Riuet&amp;#039;&amp;#039; verhindert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Portocristo Hafen.JPG|mini|&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&amp;gt;Hafen von Porto Cristo&amp;lt;/div&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Club Nàutic de Porto Cristo 02.jpg|mini|&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&amp;gt;Club Nàutic de Porto Cristo&amp;lt;/div&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Porto Cristo profitiert von seiner Lage am Ende der schmalen geschützten Bucht an der Mündung des &amp;#039;&amp;#039;Riuet&amp;#039;&amp;#039;. Der kleine Hafen mit seinen Yachtstellplätzen des 1969 durch Joan Servera Amer gegründeten „Club Nàutic de Porto Cristo“ zieht sich tief ins Landesinnere bis zur Mündung des Baches hinein. In der Bucht unmittelbar unterhalb des Ortszentrums, östlich der Anlegestelle für Ausflugsschiffe, befindet sich ein kleiner Sandstrand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Porto Cristo verfügt über eine sehenswerte Altstadt mit engen Gassen und zahlreichen historischen Gebäuden. Im Mittelpunkt befindet sich die Ortskirche &amp;#039;&amp;#039;Església Mare de Déu del Carme&amp;#039;&amp;#039;. Nahebei in der &amp;#039;&amp;#039;Carrer d’En Gual&amp;amp;nbsp;31&amp;#039;&amp;#039; gibt es eine Zweigstelle der Gemeindeverwaltung von Manacor. Die die Altstadt umgebenden Neubaugebiete haben zum Teil [[Villa|Villencharakter]]. Die meisten Geschäfte und Restaurants konzentrieren sich hingegen am &amp;#039;&amp;#039;Passeig de la Sirena&amp;#039;&amp;#039; hinter der Hafenmole. An der Promenade befindet sich eine 1988 aufgestellte Skulptur des Bildhauers Pere Pujol, die eine im [[Spanischer Bürgerkrieg|spanischen Bürgerkrieg]] zerstörte [[Meerjungfrau]]-Skulptur ersetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gesamte Küstenbereich der [[Steilküste]] um Porto Cristo ist durchsetzt mit unzähligen Höhlen und Felsüberhängen, deren Eingänge meist auf Meeresniveau liegen, oft auch darunter. Die Besichtigung solcher Höhlen ist deshalb nicht ungefährlich, wie zum Beispiel der „Piratenhöhlen“ nahe der &amp;#039;&amp;#039;[[Cala Falcó]]&amp;#039;&amp;#039; südlich von [[S’Estany d’en Mas]], wie die &amp;#039;&amp;#039;[[Cova des Moro (Manacor)|Cova des Moro]]&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;[[Cova des Pirata]]&amp;#039;&amp;#039; oder die &amp;#039;&amp;#039;[[Cova des Pont]]&amp;#039;&amp;#039;. Die größeren Höhlensysteme der &amp;#039;&amp;#039;Coves del Drac&amp;#039;&amp;#039; und die kleineren &amp;#039;&amp;#039;Coves dels Hams&amp;#039;&amp;#039; sind heute touristisch erschlossen. Kleinere Höhlen befinden sich aber auch innerhalb der &amp;#039;&amp;#039;Cala Manacor&amp;#039;&amp;#039; unweit des Strandes von Porto Cristo, so die &amp;#039;&amp;#039;Cova de Sa Patroneta&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;Coves Blanques&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Cova des Correu&amp;#039;&amp;#039;. Von den &amp;#039;&amp;#039;Coves Blanques&amp;#039;&amp;#039; ist bekannt, dass diese natürlichen Höhlen schon in [[Talayot-Kultur|talaiotischer]] Zeit durch Menschen ausgearbeitet wurden. Später dienten sie Seeleuten und Fischern als Zufluchtsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nach Kenntnis der Nutzung von Höhlen wie den &amp;#039;&amp;#039;Coves Blanques&amp;#039;&amp;#039; in der Zeit der Talaiot-Kultur belegen Funde im Hafenbecken auch eine [[Römisches Reich|römische]] Anwesenheit beim heutigen Porto Cristo. Spuren einer [[Alte Kirche|frühchristlichen]] Besiedelung wurden im Jahr 1909 entdeckt, als die Reste einer [[Basilika (Bautyp)|Basilika]] ausgegraben wurden, von der nur das [[Taufbecken]] aus dem 5.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert erhalten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Porto Cristo 12.jpg|mini|&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&amp;gt;Ortsansicht vom Meer&amp;lt;/div&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Der Name Porto Cristo geht der Legende zufolge auf einen im Jahr 1260 aus höchster Seenot geretteten Seemann zurück, der aus Dank für seine Errettung vor Ort ein [[Kruzifix]] aufstellte. Der Ort selbst wurde erst im Jahr 1888 gegründet. Bis dahin war die &amp;#039;&amp;#039;Cala Manacor&amp;#039;&amp;#039; Schutzhafen für die Fischer der Region Manacor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Hintergrund der ständigen Angriffe und Überfälle von Seeräubern und [[Mauren|maurischen]] Piraten an Mallorcas Küsten vom 15.&amp;amp;nbsp;bis zum 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde 1577 südlich der Einfahrt in die Bucht ein Signal- und Wachturm, der &amp;#039;&amp;#039;Torre del Serral dels Falcons&amp;#039;&amp;#039;, errichtet. Er war Teil eines Netzes von Wehrtürmen, die an der gesamten Küste Mallorcas angelegt wurden. Im [[Spanischer Bürgerkrieg|spanischen Bürgerkrieg]] durch einen Bombenangriff der [[Zweite Spanische Republik|republikanischen]] Truppen zerstört, wurde er durch die Eigentümer restauriert und kann heute besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Porto Cristo war einer der wenigen Orte Mallorcas, die in den spanischen Bürgerkrieg verwickelt wurden, als am 16.&amp;amp;nbsp;August 1936 bei der [[Schlacht um Mallorca]] republikanische Truppen auf der Insel landeten und Teile der Ostküste besetzten. Der Vorstoß wurde bis zum 12.&amp;amp;nbsp;September 1936 durch die [[Franquismus|nationalistischen]] Truppen und ihre [[italien]]ischen Verbündeten zurückgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des 21. Jahrhunderts entstand ein juristischer Streit um die 1999 bis 2003 erbaute Hochbrücke über den &amp;#039;&amp;#039;Torrent d’es Riuet&amp;#039;&amp;#039; am Hafen, über die die Hauptstraße nach Cales de Mallorca führt. Ein Gericht erklärte den von den damaligen Politikern genehmigten Bau für illegal. Ende 2011 musste eine nördliche Ausweichroute gebaut werden, um den Abriss der Hochbrücke zu ermöglichen, der knapp eine Million Euro kosten sollte,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Streit um Brücke: Alkalde resigniert |Sammelwerk=Mallorca Magazin |Nummer=35/2011 |Ort=Palma |Datum=2011-09-01 |Seiten=10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und der im Oktober/November 2011 erfolgte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.mallorcazeitung.es/lokales/2011/10/13/bruckenabriss-geht-ans-eingemachte/21419.html |titel=Brückenabriss: Es geht ans Eingemachte |werk=mallorcazeitung.es |datum=2011-10-13 |offline=1 |archiv-bot=2019-04-22 14:19:31 InternetArchiveBot |abruf=2012-06-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Um den Ortskern zu entlasten, entstand für 4,7 Millionen Euro eine Umgehungsstraße, die am 12.&amp;amp;nbsp;Juni 2012 eingeweiht wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.mallorcazeitung.es/lokales/2012/06/07/porto-cristo-weiht-umgehungsstrase/24102.html |titel=Porto Cristo weiht Umgehungsstraße ein |werk=mallorcazeitung.es |datum=2012-06-07 |abruf=2012-06-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Kirchen ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Església Mare de Déu del Carme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am &amp;#039;&amp;#039;Plaça del Carme&amp;#039;&amp;#039; gelegene Ortskirche [[Mare de Déu del Carme (Porto Cristo)|Mare de Déu del Carme]] ist der Schutzherrin der Fischer und Seefahrer &amp;#039;&amp;#039;Mare de Déu del Carme&amp;#039;&amp;#039; geweiht und ist im [[Neuromanik|neuromanischem]] Stil erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aquarium ===&lt;br /&gt;
Das 1974 eröffnete, inzwischen (Februar 2010) geschlossene &amp;#039;&amp;#039;Aquàrium&amp;#039;&amp;#039; des Ortes in der &amp;#039;&amp;#039;Carrer Gambí&amp;amp;nbsp;7&amp;#039;&amp;#039; zeigte auf zwei Etagen in 115&amp;amp;nbsp;Vitrinen die [[Flora]] und [[Fauna]] des [[Mittelmeer]]es sowie andere Plätze der Unterwasserwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Torre de Cala Manacor|Torre del Serral dels Falcons]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Torre del Serral dels Falcons 11.jpg|mini|&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&amp;gt;Torre del Serral dels Falcons&amp;lt;/div&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Der 1577 erbaute Signal- und Wachturm steht südlich der Einfahrt zur &amp;#039;&amp;#039;[[Cala Manacor]]&amp;#039;&amp;#039; auf dem &amp;#039;&amp;#039;[[Serral dels Falcons]]&amp;#039;&amp;#039;, am Ende der Straße &amp;#039;&amp;#039;Avinguda d’en Joan Servera Camps&amp;#039;&amp;#039;. Er wird auch als &amp;#039;&amp;#039;Torre de Porto Cristo&amp;#039;&amp;#039; oder historisch unter den Namen &amp;#039;&amp;#039;Torre de Manacor&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Torre de Cala Manacor&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Torre del Port de Manacor&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bartomeu Amengual Gomila |Titel=Mallorcas Küsten aus der Luft |TitelErg=Ausführlicher und praktischer Reiseführer mit Luftaufnahmen von Mallorcas Küsten |Auflage=6. |Verlag=Editorial GeoPlaneta |Ort=[[Barcelona]] |Datum=2000 |ISBN=84-08-01821-3 |Kapitel=Portocristo |Seiten=70 |Originaltitel=Aeroguía del litoral de Mallorca |Originalsprache=es |Übersetzer=Gabriele Grauwinkel und Susanne Pospiech}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Turm wurde 1936 im spanischen Bürgerkrieg durch einen Bombenangriff der republikanischen Truppen bei der zeitweiligen Besetzung der Ostküste stark zerstört. Nach der Restaurierung durch die Eigentümer kann er heute ohne Gebühr besichtigt werden. Mit seiner prädestinierten Lage an der Hafeneinfahrt ist er ein Wahrzeichen von Porto Cristo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Baptisteri Basílica Sa Carrotja&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die spärlichen Überreste der ersten mallorquinischen [[Christen]] im Bereich von Porto Cristo wurden im Jahr 1909 an der &amp;#039;&amp;#039;Avinguda d’en Joan Amer&amp;#039;&amp;#039; auf der Halbinsel &amp;#039;&amp;#039;Punta Pagell&amp;#039;&amp;#039; entdeckt. Von der frühchristlichen Basilika &amp;#039;&amp;#039;Sa Carrotja&amp;#039;&amp;#039; aus dem 5.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert ist nur das Taufbecken erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Höhlen ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Coves del Drac&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Cuevas del Drach.jpg|mini|&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&amp;gt;[[Coves del Drac]]&amp;lt;/div&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;[[Coves del Drac]]&amp;#039;&amp;#039; („Drachenhöhlen“) befinden sich an der Landstraße &amp;#039;&amp;#039;Carretera de les Coves&amp;#039;&amp;#039; Richtung Cales de Mallorca und grenzen unmittelbar südlich an die Bebauung des Ortes Porto Cristo an. Der Eingang zu den Höhlen liegt nahe der &amp;#039;&amp;#039;Avinguda d’en Joan Servera Camps&amp;#039;&amp;#039;, einer Straße die weiter in Richtung Küste zum &amp;#039;&amp;#039;Torre dels Falcons&amp;#039;&amp;#039; führt. Das [[Tropfsteinhöhle]]nsystem der &amp;#039;&amp;#039;Coves del Drac&amp;#039;&amp;#039; erstreckt sich über 1700&amp;amp;nbsp;Meter, von denen etwa ein Kilometer begehbar ist. In ihm befindet sich der größte unterirdische See Europas und einer der größten der Welt, der &amp;#039;&amp;#039;Llac Martel&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Martelsee&amp;#039;&amp;#039;. Benannt ist der See nach dem [[Frankreich|französischen]] [[Speläologie|Höhlenforscher]] [[Édouard Alfred Martel]], dem es 1896 gelang, etwa 1300&amp;amp;nbsp;Meter des Höhlensystems zu erforschen und zu kartografieren. Der &amp;#039;&amp;#039;Llac Martel&amp;#039;&amp;#039; ist 177&amp;amp;nbsp;Meter lang und durchschnittlich 40&amp;amp;nbsp;Meter breit, bei einer Tiefe bis zu 9&amp;amp;nbsp;Metern. Heute werden auf ihm täglich klassische Konzerte aufgeführt, bei denen sich die Musiker auf einzelnen Booten befinden, die sich durch die Grotte bewegen. Die Lichtspiele in den ab 1935 für Besucher geöffneten Höhlen stammen noch aus dem Jahr 1934 von dem Ingenieur Dr.&amp;amp;nbsp;Carles Buïgas i Sans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Coves dels Hams&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Cueva de Hams.JPG|mini|&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&amp;gt;Coves dels Hams&amp;lt;/div&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;[[Coves dels Hams]]&amp;#039;&amp;#039; („Angelhakenhöhlen“) wurden am 2.&amp;amp;nbsp;März 1905 von [[Pedro Caldentey]] entdeckt. Sie liegen etwa einen Kilometer westlich von Porto Cristo an der Straße nach Manacor. Auch in diesem verästelten Höhlensystem gibt es einen unterirdischen See, der aber weniger ausgedehnt ist, als der in den &amp;#039;&amp;#039;Coves del Drac&amp;#039;&amp;#039;. Der Sohn des Entdeckers, Lorenzo Caldentey, stattete die Höhlen mit der heute zu sehenden Beleuchtung aus. Es werden geführte Besichtigungen in kleinen Gruppen einschließlich kurzen Konzerten für die Besucher veranstaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Coves Blanques&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleinen natürlichen Höhlen der &amp;#039;&amp;#039;Coves Blanques&amp;#039;&amp;#039; („Weiße Höhlen“) befinden sich an der Ostseite der &amp;#039;&amp;#039;Cala Manacor&amp;#039;&amp;#039; unweit des Strandes von Porto Cristo. Das Interessante an ihnen ist, dass man Spuren von Ausarbeitungen aus der Zeit des [[Talayot-Kultur|Talaiotikum]] in ihnen entdeckte. In späterer Zeit wurden sie von Seeleuten und Fischern als Zufluchtsort genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Platja del Port de Portocristo.jpg|mini|Strand]]&lt;br /&gt;
=== Strand ===&lt;br /&gt;
Der etwa 200&amp;amp;nbsp;Meter lange Strand des Ortes liegt innerhalb der &amp;#039;&amp;#039;Cala Manacor&amp;#039;&amp;#039; gegenüber dem Yachthafen. Er erstreckt sich unterhalb des &amp;#039;&amp;#039;Passeig de la Sirena&amp;#039;&amp;#039; zwischen der südwestlichen Schiffsanlegestelle bis zur &amp;#039;&amp;#039;Plaça Costa d’en Bau&amp;#039;&amp;#039; im Nordosten. Der Strand ist von der hinter ihm verlaufenden Straße &amp;#039;&amp;#039;Carrer Bordils&amp;#039;&amp;#039; und den dortigen Parkplätzen nur durch eine Mauer getrennt. Der Zugang erfolgt über Treppen von der höher gelegenen Straße. Die durchschnittliche Breite des Strandes beträgt 14&amp;amp;nbsp;Meter bei einer maximalen Breite von 20&amp;amp;nbsp;Metern. Im Jahr 2006 hat sowohl der Sandstrand im Bereich des Hafens von Porto Cristo, wie auch der Sporthafen selbst die „[[Blaue Flagge (Gütezeichen)|Blaue Flagge]]“ für ausgezeichnete Wasserqualität erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Feste ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Festa popular de Sant Antoni&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fest &amp;#039;&amp;#039;[[Festa popular de Sant Antoni|Sant Antoni]]&amp;#039;&amp;#039; zu Ehren des [[Antonius der Große|Heiligen Antonius]] wird in Porto Cristo am 16.&amp;amp;nbsp;und 17.&amp;amp;nbsp;Januar jeden Jahres begangen. Es beginnt am Abend des 16.&amp;amp;nbsp;Januar mit einer „Feuer-Nacht“ und dem „Tanz der Teufel“. Am Nachmittag des 17.&amp;amp;nbsp;Januar erfolgt nach einem Umzug die Tiersegnung „Beneïdes“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Festa de Mare de Déu del Carme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Jahr am 16.&amp;amp;nbsp;Juli wird das Fest der Schutzpatronin der Fischer &amp;#039;&amp;#039;Mare de Déu del Carme&amp;#039;&amp;#039; begangen. Zu diesem Anlass finden ein Feuerwerk sowie eine Prozession der Fischerboote auf See und ein nächtlicher Markt an der Promenade statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Märkte ===&lt;br /&gt;
Der Wochenmarkt von Porto Cristo findet jeden Sonntag vormittags am &amp;#039;&amp;#039;Passeig de la Sirena&amp;#039;&amp;#039; statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* Ab den 1920er Jahren lebte [[Juan Servera Camps]] (1878–1957) in Porto Cristo. Er erschloss die Drachenhöhlen für die Öffentlichkeit.&lt;br /&gt;
* Im Ort wohnt der spanische Tennistrainer [[Toni Nadal]] (* 1961).&lt;br /&gt;
* Tennisprofi [[Rafael Nadal]] (* 1986) lebt ebenfalls in Porto Cristo.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mallorcamagazin.com/nachrichten/gesellschaft/2020/01/17/76811/nadal-zeigt-sein-mallorca-anwesen-fernsehen.html |titel=Nadal zeigt sein Mallorca-Anwesen im US-Fernsehen |datum=2020-01-17 |abruf=2021-12-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* „Information, Kultur und Freizeit“, Broschüre des &amp;#039;&amp;#039;Ajuntament de Manacor&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Delegació de Turisme&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* „Küstenreiseführer aus der Luft – Mallorca“, Autor: Bartomeu Amengual Gomila, Verlag geo planeta.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Porto Cristo|Porto Cristo}}&lt;br /&gt;
* [http://portocristo.org/index.php?lang=de Website von Porto Cristo]&lt;br /&gt;
* [http://www.portocristo.org/llocs-interes.html Stadtplan von Porto Cristo]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Manacor)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort auf Mallorca]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ἀστερίσκος</name></author>
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