<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Porta_Nigra</id>
	<title>Porta Nigra - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Porta_Nigra"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Porta_Nigra&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T17:26:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Porta_Nigra&amp;diff=23962&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nicowa: /* Neuzeit */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Porta_Nigra&amp;diff=23962&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-27T00:39:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Neuzeit&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Welterbe&lt;br /&gt;
|Name          = &lt;br /&gt;
|Bild          = Porta Nigra morgens (100MP).jpg&lt;br /&gt;
|Beschriftung  = Feldseite&lt;br /&gt;
|Staat         = Deutschland&lt;br /&gt;
|Typ           = römisches Stadttor&lt;br /&gt;
|Kriterien     = &lt;br /&gt;
|Fläche        = &lt;br /&gt;
|Puffer        = &lt;br /&gt;
|Referenz-Nr   = &lt;br /&gt;
|Link          = &lt;br /&gt;
|Region        = &lt;br /&gt;
|Jahr          = 1986&lt;br /&gt;
|Sitzung       = &lt;br /&gt;
|Erweiterung   = &lt;br /&gt;
|Gefährdung    = nein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Porta Nigra 2023 (Südseite).jpg|mini|Stadtseite]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Porta Nigra&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[latein]]isch für „Schwarzes Tor“), früher auch &amp;#039;&amp;#039;Porta Martis&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Römertor&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist ein ab 170 n. Chr. errichtetes früheres [[Römisches Reich|römisches]] [[Stadttor]] am [[Porta-Nigra-Platz]] und [[Wahrzeichen]] der Stadt [[Trier]]. Der Name &amp;#039;&amp;#039;Porta Nigra&amp;#039;&amp;#039; stammt aus dem Mittelalter. Die Einwohner Triers bezeichnen das Tor meist nur als „Porta“.&lt;br /&gt;
Das Tor war ursprünglich 36 Meter lang, 21,50 Meter breit und 29,30 Meter hoch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{KuLaDig|O-94135-20140612-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1986 ist die Porta Nigra Teil des [[Römische Denkmale, Dom St. Peter und Liebfrauenkirche in Trier|UNESCO-Welterbes in Trier]]. Des Weiteren ist sie ein geschütztes Kulturgut nach der [[Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten|Haager Konvention]]. Die Porta Nigra ist das besterhaltene römische Stadttor Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Errichtung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Trier Porta Nigra Modell.jpg|mini|Modell der Porta Nigra zur Römerzeit, ca. 4.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Der Bau des Stadttores als nördlicher Zugang zur Stadt [[Augusta Treverorum]] &amp;#039;&amp;#039;([[Augustus]]-Stadt im Land der [[Treverer]])&amp;#039;&amp;#039; begann 170 n.&amp;amp;nbsp;Chr. Die Datierung des Tores war lange umstritten und reichte vom 2. bis zum 4.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert n.&amp;amp;nbsp;Chr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bauwes1908-1&amp;quot; /&amp;gt; Im Januar 2018 konnte der Baubeginn aufgrund einer [[Dendrochronologie|dendrochronologischen]] Untersuchung von Holzresten der Stadtmauer auf das Jahr 170 n.&amp;amp;nbsp;Chr. festgeschrieben werden, da dieses Holz aus Bäumen stammte, die 169/170 gefällt worden waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Karen Allihn: [https://www.faz.net/aktuell/stil/drinnen-draussen/170-nach-christus-so-alt-ist-die-porta-nigra-in-trier-15393436.html &amp;#039;&amp;#039;So alt ist die Porta Nigra wirklich.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;FAZ.net&amp;#039;&amp;#039;, 12. Januar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An verschiedenen Stellen finden sich in die Steine eingemeißelte Zeichen, von denen etliche auf dem Kopf stehen. Es handelt sich wohl um [[Steinmetzzeichen]], die den Bau des Tores rekonstruieren helfen. Die Zeichen im Westturm enthalten Tagesangaben, aber ohne Jahre, so dass eine absolute Datierung der Porta Nigra auf diese Weise nicht möglich ist. Über die Marken lässt sich aber die Zeit, die der Bau des Tores beanspruchte, abschätzen, da sie mehrere durchlaufende und übereinander liegende Quader kennzeichneten. Werden diese Zeitangaben auf das gesamte Bauwerk hochgerechnet und eine meist übliche Unterteilung in [[Baulos]]e berücksichtigt – und der Winter als Bauzeit ausgeschlossen –, so ist die Porta Nigra innerhalb von zwei bis vier Jahren als [[Rohbau (Bauwesen)|Rohbau]] fertiggestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endgültig fertiggestellt wurde der unter Kaiser [[Mark Aurel]] begonnene Bau nie. Beispielsweise sind die Bohrungen zur Aufnahme der [[Scharnier|Türangeln]] der Tore schon vorgefertigt worden. In die Drehachse der Tore ragen aber immer noch die [[Bossenwerk|Bossen]] der nicht fertig bearbeiteten Quader, so dass ein bewegliches Tor wohl niemals hätte eingebaut werden können. Auch für das ungeübte Auge macht die Porta Nigra einen unfertigen Eindruck, so sind etwa die auf der [[Fassade]] der Landseite vorgelagerten [[Lisene|Halbsäulen]] im rohen Zustand belassen worden. Die Löcher, die mittelalterliche Metallräuber hinterließen, als sie die beim Bau verwendeten [[Eisen]]klammern und [[Blei]]vergüsse zur Wiederverwendung herausbrachen, verstärken diesen Eindruck noch. Insgesamt wurden für den Bau ca. 7.200 Steinquader verwendet, deren größte bis zu sechs Tonnen wiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historiker gingen früher oft davon aus, dass die Porta Nigra gleichzeitig mit der römischen Stadtmauer errichtet worden sei, als das nördliche Gallien im 3. Jahrhundert zunehmend durch germanische Angriffe bedroht war. Inzwischen ist (auch aufgrund der nun feststehenden Datierung ins 2. Jahrhundert) die Mehrheit der Forscher der Ansicht, das Tor sei ein repräsentatives Bauwerk gewesen, das in Friedenszeiten errichtet wurde, nicht primär Verteidigungszwecken dienen sollte und aufgrund finanzieller Engpässe unvollendet blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Porta Nigra an der Nordseite der Stadt gab es noch die [[Porta Alba]] (Weißes Tor) an der Ostseite, [[Porta Media]] (Mitteltor) an der Südseite und die [[Porta Inclyta]] (Berühmtes Tor) an der [[Römerbrücke (Trier)|Römerbrücke]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{KuLaDig|O-94131-20140612-4 |Römische Stadttore in Trier |Abruf=2017-07-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bauwes1908-1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Simeon Trier Caspar Merian 1670 gross new.jpg|mini|Porta Nigra als Simeonskirche, Stich von [[Caspar Merian]], 1670]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ramboux Porta Nigra Trier.jpg|mini|Porta Nigra mit Simeonstor während des Abbruchs der Doppelkirche]]&lt;br /&gt;
Der aus Sizilien stammende byzantinische Mönch [[Simeon von Trier|Simeon]] ließ sich nach 1028 in dem Gebäude als Einsiedler nieder. Angeblich hatte er sich dort einmauern lassen. Nach seinem Tod 1035 wurde er im Erdgeschoss bestattet. Der Trierer Erzbischof [[Poppo von Babenberg|Poppo]] erwirkte noch im selben Jahr seine Heiligsprechung durch den Papst. Dem Heiligen zu Ehren errichtete er das [[Simeonstift]] und baute das Tor zur [[Doppelkapelle|Doppelkirche]] um, in deren Unterkapelle Simeon bestattet war. Die erhaltenen Stiftsgebäude gehen zum Teil auf das Jahr 1040 zurück. Es wurden zwei übereinander liegende Kirchenräume angelegt, von denen heute noch eine [[Apsis]] zu sehen ist. Der Orgelraum der Oberkirche am Westturm ist noch deutlich erkennbar. Da man für die Kirchennutzung nur einen Turm benötigte, wurde der zweite Turmaufbau der Porta Nigra abgerissen. Dies stellt die einzige bis heute sichtbare gravierende Änderung an der Bausubstanz dar. Letztlich ist dem Umbau zu einer Kirche wohl die Erhaltung des Gebäudes zu verdanken, da es so nicht, wie andere römische Bauten (bzw. Ruinen der Stadt), zur Gewinnung von Baumaterial abgebrochen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bauwes1908-1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bauwes1908-2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentlichen Stadttore der Porta Nigra waren zugeschüttet worden, und die Nutzer gelangten über eine Freitreppe direkt in das heute erste Stockwerk des Gebäudes. Die Funktion des Stadttors übernahm das Simeonstor, das direkt im Osten an die Porta Nigra anschloss. Dieses im Vergleich zur Porta kleine Tor wurde durch den 1389 erbauten hohen Befestigungsturm, den &amp;#039;&amp;#039;Ramsdonkturm&amp;#039;&amp;#039;, geschützt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bauwes1908-1&amp;quot; /&amp;gt;{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Porta Nigra Innenansicht.jpg|mini|Innenansicht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Porta Nigra, Pfeilerhalle 20070410.jpg|mini|Pfeilerhalle]]&lt;br /&gt;
Mitte des 18. Jahrhunderts wurde das neben der Kirche gelegene mittelalterliche Simeonstor nach einem Entwurf von [[Balthasar Neumann]] umgestaltet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bauwes1908-1&amp;quot; /&amp;gt; In der zweiten Jahrhunderthälfte meißelten Steinmetze in der damaligen Oberkirche barocke Ornamente und Reliefs aus dem römischen Sandstein heraus, die noch heute erhalten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche und das Stift ließ [[Napoleon Bonaparte]] 1802 aufheben. Bei seinem Besuch in Trier im Oktober 1804 verfügte er den Rückbau der kirchlichen Anbauten. Von 1804 bis 1809 wurde das mittelalterliche Gebäude ausgekernt. Die Preußen vollendeten 1816/17 die Abbrucharbeiten, so dass seitdem wieder das römische Tor zu sehen ist. Lediglich den unteren Teil der mittelalterlichen Apsis ließ man aus denkmalpflegerischen Gründen stehen. Nach dem Abschluss der Arbeiten diente das Bauwerk als Triers erstes Antikenmuseum. Im Jahr 1822 wurden Torflügel eingesetzt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Marx62f&amp;quot;&amp;gt;Jacob Marx: &amp;#039;&amp;#039;Die Ringmauern und die Thore der Stadt Trier.&amp;#039;&amp;#039; Trier 1876, S. 62 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Porta als Stadttor am 22. Mai 1822 eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Gustav Kasel: &amp;#039;&amp;#039;Die Porta Nigra in Trier und die Gestaltung ihrer Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; (2. Teil). In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Bauzeitung&amp;#039;&amp;#039;, 1922, Jg. 56, Nr. 27, S. 162.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Mahl- und Schlachtsteuer]], für die die Stadttore vor allem noch nötig waren, wurde allerdings weiter im Simeonstor erhoben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Theodor von Haupt |Titel=Panorama von Trier und seinen Umgebungen |Auflage=4. |Verlag=Lintz |Ort=Trier |Datum=1861 |Seiten=32 |Online=[https://books.google.de/books?id=DdsAAAAAcAAJ Google Books]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenfalls 1822 beschloss der Trierer Stadtrat, das neugewonnene Stadttor &amp;#039;&amp;#039;Wilhelmstor&amp;#039;&amp;#039; zu nennen. König [[Friedrich Wilhelm III. (Preußen)|Friedrich Wilhelm&amp;amp;nbsp;III.]] selbst schlug aber in einer Antwort Anfang 1823 die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;römisches Tor&amp;#039;&amp;#039; vor. Es erhielt dann die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Römertor&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Marx62f&amp;quot; /&amp;gt; Ab 1875/76 ließ die Stadtverwaltung den größten Teil der [[Mittelalterliche und neuzeitliche Stadtbefestigung Trier|Stadtmauer]] und alle mittelalterlichen Stadttore abreißen, darunter auch das Simeonstor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bauwes1908-1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bauwes1908-2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] erlitt die Porta Nigra leichte Beschädigungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|bif|11|11|1949|18|Die Zerstörung des europäischen Kunsterbes}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1986 wurde das Tor zusammen mit anderen römischen Kulturdenkmälern in Trier und Umgebung von der UNESCO in die Liste des [[UNESCO-Welterbe|Welterbes]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Trier BW 2014-02-09 12-08-13.jpg|mini|Brandabplatzungen an der Porta Nigra (2014)]]&lt;br /&gt;
Am 27. Januar 2014 kam es zu einem Brand im Ostturm, nachdem zwei Dreizehnjährige einen [[Feuerwerkskörper]] von außen in ein Turmfenster geworfen hatten und sich ein Vorhang für eine Erlebnisführung entzündete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.wochenspiegellive.de/trier/artikel/update-brand-in-der-porta-nigra-aufgeklaert-18709/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Update: Brand in der Porta Nigra aufgeklärt.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20161018210311}} In: &amp;#039;&amp;#039;Wochenspiegel&amp;#039;&amp;#039;, 27. Januar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die Hitzeentwicklung kam es zu handtellergroßen Abplatzungen an einem Sandsteinquader.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bezeichnung ==&lt;br /&gt;
Der seit dem Mittelalter bezeugte Name &amp;#039;&amp;#039;Porta Nigra&amp;#039;&amp;#039; ist wohl von der dunklen Färbung abgeleitet, die durch die Verwitterung des [[Kordeler Sandstein]]s entstand. Erstmals erwähnt ist die Bezeichnung in den &amp;#039;&amp;#039;Gesta Treverorum&amp;#039;&amp;#039; aus dem 12. Jahrhundert. Der Abschnitt lautet in deutscher Übersetzung: „Sie (die Treverer) nannten es &amp;#039;&amp;#039;Marstor&amp;#039;&amp;#039; nach [[Mars (Mythologie)|Mars]], den sie als Gott des Krieges ansahen; wenn sie auszogen zum Krieg, marschierten sie zu diesem Tor hinaus. &amp;#039;&amp;#039;Schwarzes Tor&amp;#039;&amp;#039; aber wurde es genannt wegen der Trauer, in der sie, wenn sie aus dem Feld flohen, durch es zurückkehrten“. Dabei ging der mittelalterliche Autor davon aus, dass Trier im Jahr 203 v. Chr. von den Treverern erbaut worden sei, obwohl die Stadt tatsächlich erst um 16 v. Chr. von den Römern gegründet wurde. Die Begründung für den Namen des Tors, die der mittelalterliche Autor liefert, entspringt aller Wahrscheinlichkeit nur der Phantasie. Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Porta Martis&amp;#039;&amp;#039; (Marstor) findet sich ebenfalls erstmals in diesem Text und wurde im Mittelalter alternativ gebraucht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bauwes1908-1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=Bauwes1908-1/&amp;gt; Wäre gut!--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Porta Nigra Eingang 2022-10-16.JPG|mini|Eingang Museum und Ausblick, Stand 2022]]&lt;br /&gt;
Zwischen [[Stadtmuseum Simeonstift Trier]] und Porta Nigra befindet sich der Eingang zum Museum inklusive Ausblick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1921 wurde die Porta Nigra auf einem [[Notgeld]]schein der Stadt Trier abgebildet. 1940 erschien sie erstmals auf einer [[Briefmarke]] des Deutschen Reiches. In den Jahren 1947 und 1948 gab es je eine Briefmarke mit der Porta Nigra als Motiv in [[Rheinland-Pfalz]]. Eine [[Briefmarken-Jahrgang 1984 der Deutschen Bundespost|Sonderbriefmarke]] der Deutschen Bundespost mit einem Wert von 80 Pfennig erschien anlässlich der 2000-Jahr-Feier von Trier im Jahre 1984. Im Jahre 2002 kam dann eine neue 1-Euro-[[Dauermarke|Dauerbriefmarke]] der [[Sehenswürdigkeiten (Briefmarkenserie)|Briefmarkenserie Sehenswürdigkeiten]] mit Triers Wahrzeichen heraus. Am 3. Februar 2017 erhielt eine [[2-Euro-Gedenkmünzen|2-Euro-Gedenkmünze]] im Rahmen der &amp;#039;&amp;#039;[[Gedenkmünzen der Bundesrepublik Deutschland#Bundesländer-Serie|Bundesländer-Serie]]&amp;#039;&amp;#039; aus Anlass der Bundesratspräsidentschaft des Landes Rheinland-Pfalz die Porta Nigra als Motiv (Auflagenhöhe 30 Mio. Stück).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundesbank.de/de/aufgaben/bargeld/euro-muenzen/2-euro-gedenkmuenzen/2017-rheinland-pfalz-599128 &amp;#039;&amp;#039;2017 – Rheinland-Pfalz: Porta Nigra (Bundesländerserie).&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;bundesbank.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trierer Architekt [[Peter Marx (Architekt)|Peter Marx]] kopierte in leicht abgewandelter Form die romanische Apsis der Porta Nigra an den Querhausapsiden des neoromanischen [[Hl. Sakrament (Dillingen)|Saardomes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   50pfg-porta nigra trier.jpg|1921&lt;br /&gt;
   Fr. Zone Rheinland-Pfalz 1947 4 Porta Nigra, Trier.jpg|1947&lt;br /&gt;
   Trier Porta Nigra von Osten BW 2014-05-19 08-25-38.jpg|Trier, Porta Nigra, Apsis, Vorbild für das Querschiff des Saardomes&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;padding-right:1em&amp;quot;| Das Logo des Fußballvereins [[Eintracht Trier]] zeigt ebenfalls ein Bild der Porta Nigra als Wappenkrone.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;padding-bottom:2em&amp;quot;| [[Datei:Eintracht Trier.svg|75px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;padding-right:1em&amp;quot;| Im ehemaligen Wappen des [[Landeskommando Rheinland-Pfalz|Landeskommandos Rheinland-Pfalz]] der [[Bundeswehr]] (bis&amp;amp;nbsp;2021) ist eine Abbildung der Porta Nigra zu sehen.&lt;br /&gt;
| [[Datei:LKdo Rheinland-Pfalz.gif|75px|Landeskommando Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=In Trier verdienen das schöne Grabmahl der Sekundinen, die römische &amp;#039;&amp;#039;porta nigra&amp;#039;&amp;#039;, welche der Aberglaube leider! verstümmelt hat, und mehrere Ueberbleibsel von römischen Gebäuden, die [[Johann Wolfgang von Goethe|Göthe]], nachdem er schon Italien gesehen hatte, sehr merkwürdig fand, die Aufmerksamkeit jedes gebildeten Reisenden.&lt;br /&gt;
 |Quelle=&amp;#039;&amp;#039;Notizen für Reisende nach Paris&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitung für die elegante Welt]]&amp;#039;&amp;#039;, 14. März 1801&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|elw|14|03|1801|1|Notizen für Reisende nach Paris|ALTSEITE=250 f.}} Mit dem „Grabmahl der Sekundinen“ dürfte die [[Igeler Säule]] gemeint sein.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- sortiert nach Nachname des Autors--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Heinz Cüppers]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Römer in Rheinland-Pfalz.&amp;#039;&amp;#039; Lizenzausgabe. Nikol, Hamburg 2002, ISBN 3-933203-60-0, Abschnitt „Porta Nigra“, S.&amp;amp;nbsp;604–608.&lt;br /&gt;
* Heinz Cüppers: &amp;#039;&amp;#039;Trier, Porta Nigra&amp;#039;&amp;#039;. Landesamt für Denkmalpflege, Verwaltung der Staatlichen Burgen, Schlösser und Altertümer Rheinland-Pfalz, Mainz 1993 (= &amp;#039;&amp;#039;Führer der Verwaltung der Staatlichen Burgen, Schlösser und Altertümer Rheinland-Pfalz&amp;#039;&amp;#039;, Heft 10).&lt;br /&gt;
* Sabine Faust: &amp;#039;&amp;#039;Führer zu archäologischen Denkmälern des Trierer Landes&amp;#039;&amp;#039;. [[Rheinisches Landesmuseum Trier]], Trier 2008, ISBN 978-3-923319-73-2, Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Porta Nigra&amp;#039;&amp;#039;, S. 56 f. (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Rheinischen Landesmuseums Trier&amp;#039;&amp;#039;, Band 35).&lt;br /&gt;
* Klaus-Peter Goethert: &amp;#039;&amp;#039;Römerbauten in Trier&amp;#039;&amp;#039;. Schnell &amp;amp; Steiner, Regensburg 2003, ISBN 3-7954-1445-8, Abschnitt „Porta Nigra“, S. 23–57 (= &amp;#039;&amp;#039;Edition Burgen, Schlösser, Altertümer Rheinland-Pfalz&amp;#039;&amp;#039;, Führungsheft 20).&lt;br /&gt;
* Peter Adolph Linde: &amp;#039;&amp;#039;Die Porta Nigra und das Capitolium der Treviris.&amp;#039;&amp;#039; Trier 1852; {{URN|nbn:de:0128-2-17}}.&lt;br /&gt;
* Lothar Schwinden: &amp;#039;&amp;#039;Die Porta Nigra.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hans-Peter Kuhnen]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das römische Trier&amp;#039;&amp;#039;. Theiss, Stuttgart 2001, ISBN 3-8062-1517-0, S. 143–157 (= &amp;#039;&amp;#039;Führer zu archäologischen Denkmälern in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Band 40).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.zentrum-der-antike.de/monumente/porta-nigra#c34910 zentrum-der-antike.de] – Offizielle Website (Öffnungszeiten Museum).&lt;br /&gt;
* [http://www.trier-info.de/portanigra-info Informationen zur Porta Nigra.] trier-info.de&lt;br /&gt;
* [http://www.markaurel.de/portanigra.htm Bild der Porta Nigra zur Römerzeit und nach der Entkernung] und [http://www.markaurel.de/mittelalter/portanigra.htm Bilder der Doppelkirche im Mittelalter.] markaurel.de&lt;br /&gt;
* {{KulturDB-Trier |3178}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bauwes1908-1&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{ZeitschrBauwesen |Autor=H. v. Behr |Titel=Die Porta Nigra in Trier |Jahr=1908 |Heft=7 |Spalten=361–386 |zlb=184}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bauwes1908-2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{ZeitschrBauwesen |Autor=H. v. Behr |Titel=Die Porta Nigra in Trier |Jahr=1908 |Heft=10 |Spalten=573–604 |Kommentar=Umfangreiche Darstellung der Simeonsstiftkirche, zahlreiche Architekturdetails gezeichnet |zlb=290}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=49/45/34.85/N|EW=6/38/38.47/E|type=landmark|dim=100|region=DE-RP}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Römisches Trier}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4474732-9|LCCN=sh95002726|VIAF=247820924}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Trier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römische Baudenkmäler, Dom und Liebfrauenkirche in Trier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisches Stadttor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tor in Trier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadttor in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ruine in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Augusta Treverorum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 2. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nach der Haager Konvention geschütztes Kulturgut in Trier]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nicowa</name></author>
	</entry>
</feed>