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	<title>Porsche 645 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Porsche_645&amp;diff=1213741&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Buch-t: Kategorie:Porsche-Automobil</title>
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		<updated>2025-09-20T14:24:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie:Porsche-Automobil&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Konzeptfahrzeug&lt;br /&gt;
| Hintergrund oben  = silver&lt;br /&gt;
| Textfarbe oben    = #000000&lt;br /&gt;
| Marke             = [[Porsche]]&lt;br /&gt;
| Hintergrund unten = #C0C0C0&lt;br /&gt;
| Modell            = 645 Spyder&lt;br /&gt;
| Bild              = &lt;br /&gt;
| Bild zeigt        = &lt;br /&gt;
| Jahr              = 1956&lt;br /&gt;
| Messe             = &lt;br /&gt;
| Klasse            = [[Sportwagen]]&lt;br /&gt;
| Bauform           = [[Roadster]]&lt;br /&gt;
| Motor             = [[Ottomotor]]:&amp;lt;br /&amp;gt;1,5 Liter (85 kW)&lt;br /&gt;
| Länge             = 3775&lt;br /&gt;
| Breite            = 1420&lt;br /&gt;
| Höhe              = 900&lt;br /&gt;
| Radstand          = 2000&lt;br /&gt;
| Gewicht           = 550&lt;br /&gt;
| Serie             = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Porsche 645 Spyder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Rennsportwagen-Prototyp der [[Porsche|Dr.-Ing. h. c. F. Porsche KG]]. Er war als Nachfolger des [[Porsche 550]] geplant. Die Entwicklung des Wagens wurde jedoch vor der Vollendung zugunsten des [[Porsche 718]] eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Die Entwicklung des Porsche Typ 645 begann Ende 1954. Ziel war ein leichterer Rennwagen als der Porsche 550. Außerdem sollte er eine bessere Aerodynamik und mehr [[Haftreibung]] bieten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karl Ludvigsen (S55)&amp;quot;&amp;gt;Karl Ludvigsen: &amp;#039;&amp;#039;Classic Porsche Nr. 57: Mickey Mouse.&amp;#039;&amp;#039; S. 55.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestartet wurde das Projekt von Egon Forstner, dem Leiter der Porsche-Berechnungsabteilung. Dabei wurde er von [[Ernst Fuhrmann (Ingenieur)|Ernst Fuhrmann]], dem Konstrukteur des Motortyps 547 und von dem Auto- und Karosseriedesigner Heinrich Klie unterstützt. Ausgehend vom 550 fertigte Klie ein Modell im Maßstab 1&amp;amp;nbsp;:&amp;amp;nbsp;5, um mit mehreren neuen Karosseriemerkmalen zu experimentieren. Dazu gehörten eine aerodynamisch günstig in die Karosserie integrierte Kopfstütze und ein nach hinten offener Spalt, in dem die durch Turbulenzen verwirbelte Luft für die Motorkühlung besser in den Motorraum gelangte. Klie und Fuhrmann wurden für die beiden Neuentwicklungen Patente erteilt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karl Ludvigsen (S55)&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Februar 1955, mitten in der Entwicklung des 645, bat der Porsche-Chefingenieur [[Karl Rabe (Ingenieur)|Karl Rabe]] die Unternehmensleitung um Überprüfung des Projekts, da es mehr personelle Unterstützung und mehr Geldmittel benötigte. Daraufhin wurde das Projekt gestoppt, zumal sich die eingesetzten 550-Rennwagen als konkurrenzfähig erwiesen und kein neuer Wagen gebraucht wurde. Erst als Porsche mit dem angekündigten neu überarbeiteten [[Borgward RS]] eine Konkurrenz erwartete, wurde das Projekt am 16. Februar 1956 wieder aufgenommen. In der dafür ausgestellten Arbeitsanweisung Nr. 9159 wurde der Bau von zwei Prototypen beauftragt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karl Ludvigsen (S57)&amp;quot;&amp;gt;Karl Ludvigsen: &amp;#039;&amp;#039;Classic Porsche Nr. 57: Mickey Mouse.&amp;#039;&amp;#039; S. 57.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Prototyp wurde Mitte Juni 1956 für die Erprobung fertiggestellt. [[Herbert Linge]] testete das Fahrzeug bei [[Renningen|Malmsheim]]. Dabei stellte sich heraus, dass der Wagen schneller, aber in seinem Fahrverhalten kaum berechenbar und schwerer zu beherrschen war als der 550.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karl Ludvigsen (S58)&amp;quot;&amp;gt;Karl Ludvigsen: &amp;#039;&amp;#039;Classic Porsche Nr. 57: Mickey Mouse.&amp;#039;&amp;#039; S. 58.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Porsche setzte den 645, gefahren von [[Richard von Frankenberg]], in einigen Rennen ein. Am 16. September 1956 verunglückte von Frankenberg mit dem Wagen beim Rennen auf der [[AVUS]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jürgen Barth (S31)&amp;quot;&amp;gt;Jürgen Barth, Gustav Büsing: &amp;#039;&amp;#039;Das große Buch der Porsche-Typen. Rennwagen.&amp;#039;&amp;#039; S. 31.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karl Ludvigsen (S59)&amp;quot;&amp;gt;Karl Ludvigsen: &amp;#039;&amp;#039;Classic Porsche Nr. 57: Mickey Mouse.&amp;#039;&amp;#039; S. 59.&amp;lt;/ref&amp;gt; Frankenberg wurde aus dem Wagen herausgeschleudert; er überlebte den Unfall leicht verletzt. Der einzige fertiggestellte Prototyp brannte völlig aus. Danach wurde das Projekt eingestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jürgen Barth (S13)&amp;quot;&amp;gt;Jürgen Barth, Gustav Büsing: &amp;#039;&amp;#039;Das große Buch der Porsche-Typen. Rennwagen.&amp;#039;&amp;#039; S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karl Ludvigsen (S60)&amp;quot;&amp;gt;Karl Ludvigsen: &amp;#039;&amp;#039;Classic Porsche Nr. 57: Mickey Mouse.&amp;#039;&amp;#039; S. 60.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele bei der Entwicklung gewonnenen Erkenntnisse wurden in dem später produzierten [[Porsche 718]] aufgenommen und dort erfolgreich umgesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karl Ludvigsen (S60)&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrzeugmerkmale ==&lt;br /&gt;
=== Karosserie ===&lt;br /&gt;
Der 1954 entwickelte Porsche 645 hatte bereits einen [[Gitterrahmen|Gitterrohrrahmen]], wie er später auch beim Porsche 550 A 1956 verwendet wurde. Um ein möglichst geringes Fahrzeuggewicht zu erreichen, wurde die Karosserie-Außenhaut aus dem leichteren [[Magnesium]] statt aus [[Aluminium]] gefertigt. Gleichzeitig wurde der Wagen gegenüber dem 550 kleiner, sodass der Radstand um 100&amp;amp;nbsp;mm auf 2000&amp;amp;nbsp;mm verkürzt war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karl Ludvigsen (S56)&amp;quot;&amp;gt;Karl Ludvigsen: &amp;#039;&amp;#039;Classic Porsche Nr. 57: Mickey Mouse.&amp;#039;&amp;#039; S. 56.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;type550.com&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://type550.com/history/special-spyders/mickey_maus/ |titel=Mickey Mouse |werk=Type550.com |zugriff=2019-07-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit die Stirnfläche und so der Luftwiderstand des Rennwagens kleiner wurde, um die Höchstgeschwindigkeit zu steigern, reduzierten die Entwickler die Spurweite vorne auf 1190&amp;amp;nbsp;mm und hinten auf 1150&amp;amp;nbsp;mm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karl Ludvigsen (S55)&amp;quot; /&amp;gt; Wegen seiner geringen Abmessungen und besonders auch wegen seines unberechenbaren Fahrverhaltens nannte Richard von Frankenberg den Wagen später &amp;#039;&amp;#039;Mickymaus.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karl Ludvigsen (S59)&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Front war tiefer heruntergezogen und ähnelte bereits der des späteren [[Porsche 718]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jürgen Barth (S31)&amp;quot; /&amp;gt; Das Heck war neu gestaltet und hatte links und rechts zwei nach hinten weisende Öffnungen für die Motorluftansaugung und einen ebenfalls nach hinten offenen Spalt für die Motorkühlung. Um den Lüfter für die Motorkühlung unterzubringen, hatte das Heck in der Mitte eine Ausbuchtung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karl Ludvigsen (S55)&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fassungsvermögen des in der Front platzierten Benzintanks wurde von 130 auf 80&amp;amp;nbsp;Liter verringert, damit er in der kleinen Karosserie Platz fand. Als Ausgleich baute Porsche einen etwa 40 bis 50&amp;amp;nbsp;Liter fassenden Tank rechts neben dem Fahrer in der Fahrerkabine ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karl Ludvigsen (S59)&amp;quot; /&amp;gt; Dadurch entfiel beim 645 die rechte Tür.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karl Ludvigsen (S56)&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fahrwerk ===&lt;br /&gt;
Der Wagen hatte vorne und hinten [[Einzelradaufhängung]], vorn als [[Kurbellenkerachse]]. Die Hinterradaufhängung war anders als beim 550 ausgeführt und ähnelte der des früheren Porsche-Rennwagenprojektes &amp;#039;&amp;#039;Cisitalia 360.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karl Ludvigsen (S56)&amp;quot; /&amp;gt; Sie hatte mit den Torsionsfedern verbundene Längslenker und obere und untere Querlenker. Die Querlenker waren leicht nach hinten gepfeilt. Der untere Lenker verlief dabei parallel zum Boden, während der obere Lenker leicht nach unten wies.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karl Ludvigsen (S57)&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Prototyp hatte wie der 550 rundum [[Trommelbremse]]n. Auf den 16-Zoll-Rädern waren vorne Reifen in der Größe 5.00-16-RS und hinten in der Größe 5.25-16-RS montiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karl Ludvigsen (S57)&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Motor und Getriebe ===&lt;br /&gt;
Angetrieben wurde das Fahrzeug durch eine frühe Version des sogenannten Fuhrmann-Motors Typ 547, da die neuere Variante mehr Platz benötigte, der beim kleinen Motorraum des 645 nicht zur Verfügung stand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karl Ludvigsen (S57)&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser luftgekühlte 1,5-Liter-Vierzylinder-Boxermotor leistete etwa 15&amp;amp;nbsp;kW (20&amp;amp;nbsp;PS) weniger als die modernere Version des Typ 547, die 99&amp;amp;nbsp;kW (135&amp;amp;nbsp;PS) bei 7200/min lieferte,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karl Ludvigsen (S58)&amp;quot; /&amp;gt; und hatte ebenfalls je Seite zwei [[Nockenwelle]]n, die von [[Königswelle]]n angetrieben wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Motor hatte eine [[Doppelzündung]] mit zwei getrennten Zündverteilern und zwei Zündspulen. Für die Gemischaufbereitung wurden zwei [[Weber-Vergaser|Weber]]-Doppelfallstromvergaser des Typs 40 DCM verwendet. Das maximale Drehmoment lag bei 145&amp;amp;nbsp;Nm bei 5900/min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Synchronring|vollsynchronisierte]] Viergang-Schaltgetriebe wurde vom Porsche 550 entnommen und war ebenfalls hinter der Hinterachse platziert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karl Ludvigsen (S56)&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rennhistorie ==&lt;br /&gt;
Die ersten Testläufe auf einer Rennstrecke bestritt der Prototyp am 15. und 16. Mai 1956 auf dem [[Nürburgring]]. Gefahren wurde der Wagen von [[Wolfgang von Trips]], der damit eine Rundenzeit von unter elf Minuten erreichte. Parallel fuhr [[Hans Herrmann]] einen 550&amp;amp;nbsp;A und unterbot mit 10:35,2 Minuten die Zeit des 645. Nachdem auch Herrmann den 645 getestet hatte, kam er zum Schluss, dass der Wagen zwar schneller, jedoch „absolut unfahrbar“ sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karl Ludvigsen (S58)&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. Mai desselben Jahres testete Richard von Frankenberg den Prototyp beim Training zum [[1000-km-Rennen auf dem Nürburgring 1956|1000-km-Rennen auf dem Nürburgring]]. Beim eigentlichen Rennen verzichteten er und Hans Hermann auf dessen Einsatz zugunsten des Porsche 550&amp;amp;nbsp;A,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karl Ludvigsen (S58)&amp;quot; /&amp;gt; mit dem beide den sechsten Platz in der Gesamtwertung erzielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen ersten Renneinsatz hatte der 645 am 22. Juli 1956 beim Solitude-Rennen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jürgen Barth (S12)&amp;quot;&amp;gt;Jürgen Barth, Gustav Büsing: &amp;#039;&amp;#039;Das große Buch der Porsche-Typen. Rennwagen.&amp;#039;&amp;#039; S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von Frankenberg, vom zweiten Platz startend, hatte während des Rennens mit technischen Problemen zu kämpfen. Trotz des Verlustes des ersten Ganges, Bremsenproblemen, Leistungsverlustes und zu hoher Öltemperaturen beendete er das Rennen als Vierter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karl Ludvigsen (S59)&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite und letzte Rennen des Prototyps fand am 16. September 1956 beim Großen Preis von Berlin, dem sechsten Rennen der Deutschen Sportwagen-Meisterschaft, auf der AVUS statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jürgen Barth (S31)&amp;quot; /&amp;gt; Von Frankenberg entschied sich, das Rennen mit der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Mickymaus&amp;#039;&amp;#039; zu fahren, da der Wagen eine höhere Spitzengeschwindigkeit als der 550 erreichte und die Rennstrecke mit seinen langen Geraden und wenigen Kurven für hohe Geschwindigkeiten ausgelegt war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karl Ludvigsen (S59)&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;loveforporsche&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.loveforporsche.com/richard-von-frankenberg-survives-horrible-crash-at-avus-miracle-of-avus/ |autor=Tim Havermans |titel=Richard von Frankenberg survives horrible crash at the Avus Ring in Berlin |werk=LoveForPorsche.com |datum=2016-09-16 |zugriff=2019-07-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Startnummer 9 vom dritten Platz aus startend, setzte von Frankenberg sich an die Spitze des Feldes, gefolgt von Wolfgang von Trips mit einem 550&amp;amp;nbsp;A.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karl Ludvigsen (S60)&amp;quot; /&amp;gt; In der dritten Runde bog der 645 plötzlich nach rechts ab und flog über die Kante der 43°-Nordsteilkurve. Der Wagen stürzte in das rund 15 Meter tiefer gelegene Fahrerlager, wo er sofort Feuer fing und einschließlich der Magnesiumkarosserie völlig ausbrannte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jürgen Barth (S13)&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;type550.com&amp;quot; /&amp;gt; Etwa fünf Minuten nach dem Unfall fand ein Porsche-Techniker den bewusstlosen Richard von Frankenberg, der beim Abflug über der [[Steilkurve]] aus dem Wagen geschleudert wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;loveforporsche&amp;quot; /&amp;gt; Von Frankenberg war fast unverletzt. Fünf Wochen blieb er im Krankenhaus, bevor er wieder entlassen wurde und weiter Rennen fuhr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karl Ludvigsen (S60)&amp;quot; /&amp;gt; Der Unfall wurde wegen des glücklichen Ausgangs für von Frankenberg später auch als das Wunder der AVUS bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;loveforporsche&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesem Ereignis wurde kein weiterer 645 mehr aufgebaut und das Projekt beendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jürgen Barth (S13)&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aus dem Prototyp gewonnenen Informationen über die Vorteile einer aerodynamisch gestalteten Karosserie und einer fortschrittlichen Radaufhängung bei einem Rennwagen hatten maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung des später erscheinenden Porsche 718.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karl Ludvigsen (S60)&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;160&amp;quot; | Porsche 645 Spyder:&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;500&amp;quot; |Daten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Motor: || align=&amp;quot;center&amp;quot; | [[Boxermotor|4-Zylinder-Boxermotor]] (Viertakt) (Typ 547)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hubraum: || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1498 cm³&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bohrung × Hub: || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 85 × 66 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Leistung || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 85 kW (115 PS) bei 7200/min&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Max. [[Drehmoment]]: || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 145 Nm bei 5900/min&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Verdichtung: || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 9,8 : 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ventilsteuerung: || align=&amp;quot;center&amp;quot; | zweimal zwei obenliegende Nockenwellen, angetrieben durch Königswellen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kühlung: || align=&amp;quot;center&amp;quot; | Luftkühlung (vertikales Gebläse)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Getriebe: || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4-Gang-Getriebe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bremsen: || align=&amp;quot;center&amp;quot; | Trommelbremsen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Radaufhängung vorn: || align=&amp;quot;center&amp;quot; | Kurbellängslenker&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Radaufhängung hinten: || align=&amp;quot;center&amp;quot; | asymmetrische Dreieckslenker&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Federung vorn: || align=&amp;quot;center&amp;quot; | [[Drehstabfeder]]n&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Federung hinten: || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1 runder Drehstab auf jeder Seite&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Karosserie: || align=&amp;quot;center&amp;quot; | [[Gitterrahmen|Gitterrohrrahmen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Spurweite (Kraftfahrzeugtechnik)|Spurweite]] vorn/hinten: || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1190/1150 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Radstand]]: || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2000 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Reifen: || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5.00–16 RS / 5.25–16 RS; 5.50–16&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Maße L × B × H: || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3775 × 1420 × 900 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Leergewicht]]: || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 550 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Höchstgeschwindigkeit: || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 260 km/h&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl Ludvigsen: &amp;#039;&amp;#039;Classic Porsche Nr. 57: Mickey Mouse.&amp;#039;&amp;#039; CHPublications Ltd, Bletchingley (UK) 27. September bis 14. November 2018, {{ISSN|2042-1079}}. ([https://usermanual.wiki/Porsche/20180911.1458621405.pdf#page=54 PDF; 29&amp;amp;nbsp;MB),] hier S.&amp;amp;nbsp;54–60.&lt;br /&gt;
* Jürgen Barth, Gustav Büsing: &amp;#039;&amp;#039;Das große Buch der Porsche-Typen. Rennwagen.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuch Verlag, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-613-03241-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Porsche-Modelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Porsche-Automobil|#:::645]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportwagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roadster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Rennwagen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Buch-t</name></author>
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