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	<title>Porajów - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T10:17:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Poraj%C3%B3w&amp;diff=632102&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Poraj%C3%B3w&amp;diff=632102&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-12-23T12:52:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Zum Bearbeiten des Artikels nach unten scrollen.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort             = Porajów&lt;br /&gt;
| Wappen          = kein&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft    = Niederschlesien&lt;br /&gt;
| Powiat          = Zgorzelec&lt;br /&gt;
| PowiatLink      = Zgorzelecki&lt;br /&gt;
| Gemeinde        = Bogatynia&lt;br /&gt;
| GemeindeLink    = Gmina Bogatynia&lt;br /&gt;
| Breitengrad     = 50&lt;br /&gt;
| Breitenminute   = 53&lt;br /&gt;
| Breitensekunde  = 04&lt;br /&gt;
| Längengrad      = 14&lt;br /&gt;
| Längenminute    = 49&lt;br /&gt;
| Längensekunde   = 57&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner    = 1500&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum    = &lt;br /&gt;
| OrtFläche       = &lt;br /&gt;
| Höhe            = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl    = &lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl  = 75&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = DZG&lt;br /&gt;
| Straße1         = &lt;br /&gt;
| Schienen1       = &lt;br /&gt;
| Flughafen1      = [[Flughafen Dresden|Dresden]]&lt;br /&gt;
| Flughafen2      = [[Nikolaus-Kopernikus-Flughafen Breslau|Breslau]]&lt;br /&gt;
| TERYT           = &lt;br /&gt;
| Webpräsenz      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Porajów&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Großporitsch&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Ortschaft mit circa 1500&amp;amp;nbsp;Einwohnern in der [[Gmina Bogatynia|Gemeinde Bogatynia]] im [[Powiat Zgorzelecki]] der [[Woiwodschaft Niederschlesien]] in [[Polen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort befindet sich am Ostufer der [[Lausitzer Neiße]] gegenüber der sächsischen Stadt [[Zittau]] und der Einmündung der [[Mandau]]. Durch den Ort verläuft ohne einen Halt die vom [[Neißeviadukt Zittau|Neißeviadukt]] kommende [[Bahnstrecke Zittau–Liberec]]. Südwestlich liegt der Grenzübergang Zittau-Friedenstraße, der zwischen Zittau und [[Hrádek nad Nisou]] einen Kilometer über polnisches Territorium führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PorajowKirche1.JPG|mini|Katholische Herz-Jesu-Kirche in Porajów]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Poritsch wurde 1359 erstmals erwähnt. 1387 kaufte die Stadt Zittau von den [[Dohna (Adelsgeschlecht)|Burggrafen von Dohna]] auf [[Burg Grabštejn|Grafenstein]] die Dörfer [[Luptin]], [[Sieniawka|Kleinschönau]] und Poritsch. Das Dorf Poritsch und sein Rittergut sind wahrscheinlich bedeutend älter. Der Ortsname deutet auf eine slawische Herkunft von &amp;#039;&amp;#039;po reka&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;am Fluss&amp;#039;&amp;#039;) hin und wurde bei der [[Deutsche Ostsiedlung|deutschen Besiedelung]] nach dem 12. Jahrhundert beibehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum [[Oberlausitzer Pönfall]] im Jahre 1547 war Poritsch ein Ort. Die Unterscheidung entstand aus einer Aufteilung des Rittergutes auf zwei Besitzer.&lt;br /&gt;
Das Gut gelangte 1559 in den Besitz bedeutender Zittauer Patrizierfamilien, zu denen der Bürgermeister Nicolaus von Dornspach, sein Schwager Benjamin Schnitter und dessen Schwiegersohn, der Bürgermeister Johann Nesen gehörten. Als Nesen 1654 starb, wurden die Eichler von Auritz Besitzer des Rittergutes, denen die Schmeiß von Ehrenpreisberg und Christian Traugott [[Burgsdorff (Adelsgeschlecht)|von Burgsdorff]] folgten. 1769 kaufte Gottlob Krusche aus [[Oberseifersdorf]] Großporitsch, mit seinem Schwiegersohn Johann Friedrich Mönch wurden die Mönch Erb-, Lehn- und Gerichtsherren des Dorfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit Einführung der Reformation war Großporitsch nach Zittau gepfarrt. 1754 erfolgte die Einweihung einer Schule. 1838 wurde der alte Gerichtskretscham abgerissen und an seiner Stelle das „Gasthaus zum Lämmchen“ errichtet, das später noch um einen großen Tanzsaal erweitert wurde und zu einem von den Zittauern gern aufgesuchten Etablissement wurde. 1856 wurde Großporitsch nach der Abschaffung der Grundherrschaften im [[Königreich Sachsen|Sachsen]] eine selbständige Gemeinde in der [[Amtshauptmannschaft Zittau]]. Das Rittergut blieb im Besitz der Familie Mönch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Errichtung der [[Bahnstrecke Liberec–Zittau|Eisenbahnstrecke von Zittau nach Reichenberg]] im Jahre 1856, die das Oberdorf quert, erhielt Großporitsch 1859 einen Haltepunkt. Über die sumpfigen Neißewiesen nördlich des Ortes wurde ein steinerner Viadukt von 748 Metern Länge errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. April 1891 wurde in Großporitsch der neue [[Standortübungsplatz|Exerzierplatz]] der Zittauer Kaserne eingeweiht. An der Neiße entstand der Flugplatz der Stadt Zittau auf dem alljährlich die Zittauer Flugtage stattfanden. 1913 landete der [[Zeppelin]] [[LZ 17|LZ 17 „Sachsen“]] während der Flugtage auf seiner Fahrt von [[Leipzig]] nach Zittau und zurück auf dem Platz. Bis zur Einstellung am 15. November 1919 betrieb die Sächsische Luftreederei GmbH vom [[Flugplatz Dresden-Kaditz]] aus die Fluglinie Dresden–Bautzen–Zittau. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Flugplatz ausschließlich militärisch genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Ersten Weltkrieges wurde nördlich des Dorfes das [[Kriegsgefangenenlager Großporitsch]] angelegt, dessen Baracken nach 1920 abgetragen wurden. Zum 1. Oktober 1920 wurde Großporitsch nach [[Zittau]] eingemeindet und der Ort wurde in den Folgejahren um eine Vielzahl von Siedlungshäusern vergrößert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937 wurde Zittau wieder Kasernenstandort und auf dem Platz des Kriegsgefangenenlagers wurde mit einem Kasernenneubau begonnen, der wegen des Kriegsbeginns unvollendet blieb. 1944 übernahm die Junkerstochtergesellschaft [[Zittwerke|Zittwerke AG]] das Gelände und errichtete einen Produktionsstandort für Flugzeugtriebwerke. Das Kasernengelände diente als Wohnlager, außerdem war daran ein [[Liste der Außenlager des KZ Groß-Rosen|Außenlager]] des [[KZ Groß-Rosen]] untergebracht. Nach der Besetzung durch die [[Rote Armee]] erfolgte im Mai 1945 die Errichtung des [[Kriegs- und Zivilgefangenenlager Zittau|Kriegs- und Zivilgefangenenlagers Zittau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. Juni 1945 übernahm die polnische Armee den Ort und vertrieb die deutschen Bewohner. Die Neißebrücke nach Zittau wurde gesperrt, der Ort erhielt den Namen Porajów und bildete eine Gemeinde in Polen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1984 wurde in Porajów eine im modernen Stil erbaute katholische Kirche eingeweiht und 1988 erhielt der Ort einen eigenen Friedhof. Porajów besitzt heute ein Gymnasium mit angeschlossener Grundschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Tilo Böhmer/Marita Wolff: &amp;#039;&amp;#039;Im Zittauer Zipfel. Historischer Streifzug durch Reichenau und seine Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Lusatia-Verlag, Bautzen, 2001, ISBN 3-929091-85-2&lt;br /&gt;
* Herbert Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Rund um die Historie eines Anschlussgleises&amp;#039;&amp;#039;, Interessenverband der Zittauer Schmalspurbahnen e.&amp;amp;nbsp;V., Heft 1/2003&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Die Ziegelei und Drainröhrenfabrik von Gottlieb August Mönch in Groß-Poritsch}}&lt;br /&gt;
* {{HOV|Poritzsch,_Groß-|Großporitzsch}}&lt;br /&gt;
* http://www.bibliotekazspig.neostrada.pl/porajow/porajow_glowna.htm&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |archive-is=20130416075647 |url=http://www.e-bogatynia.pl/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=171&amp;amp;Itemid=254 |text=Angaben für den Ort}} (polnisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1187844667|VIAF=9597156012396349700005}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Porajow}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Bogatynia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Niederschlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Lausitzer Neiße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zittauer Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1359]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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