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	<title>Poppenwald - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T11:41:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Poppenwald&amp;diff=869008&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Knergy: sollte mittlerweile erledigt sein</title>
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		<updated>2026-02-17T20:17:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;sollte mittlerweile erledigt sein&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Poppenholz Wildbach Gebiet.JPG|miniatur|Gebiet des Poppenwaldes bei Wildbach]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poppenholz Wildbach Blick Duerre Henne.JPG|miniatur|Blick von der &amp;#039;&amp;#039;Dürren Henne&amp;#039;&amp;#039; Alberoda auf das Poppenholz und Wildbach]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poppenholz Kirchturmblick Wildbach.JPG|miniatur|Blick vom Kirchturm der Wildbacher Straße auf die Häuserzeile am Poppenholz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poppenholz Wildbach Bismarckstein.JPG|miniatur|Bismarck-Gedenkstein im Poppenholz]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Poppenwald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (früher: &amp;#039;&amp;#039;Poppenholz&amp;#039;&amp;#039;) bildet ein Waldgebiet im [[Westerzgebirge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
Der Poppenwald bedeckt den nordwestlichen Teil des [[Landkreis Aue-Schwarzenberg|Altlandkreises Aue-Schwarzenberg]]. Begrenzt wird das Waldgebiet im Norden durch die Stadt [[Hartenstein (Sachsen)|Hartenstein]] und im Süden durch den Kurort [[Bad Schlema]]. Die Verbindungsstraße von Hartenstein nach [[Aue (Sachsen)|Aue]] sowie die [[Bahnstrecke Schwarzenberg–Zwickau]] durchqueren den Poppenwald im Tal der [[Zwickauer Mulde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heute als Poppenwald bekannte Landschaft wird begrenzt vom Bachlauf des Wildbachs, der aus dem gleichnamigen [[Wildbach (Aue-Bad Schlema)|Dorf]] in die Zwickauer Mulde fließt, vom &amp;#039;&amp;#039;Burgbach&amp;#039;&amp;#039; (heute: Bohrbach) an der Grenze zu [[Bad Schlema|Niederschlema]], und der Zwickauer Mulde. An diesen grenzen der Hartensteiner Forst sowie das am linken Ufer gelegene Forstrevier Stein (&amp;#039;&amp;#039;Steinwald&amp;#039;&amp;#039;). Der Hartensteiner Forst bedeckt den gesamten linken Talhang der Zwickauer Mulde zwischen Niederschlema und dem Dorf [[Wildbach (Aue-Bad Schlema)|Wildbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Zentrales Gewässer ist die tief eingeschnittene Zwickauer Mulde. Der Fluss wird oberhalb der [[Burg Stein (Sachsen)|Burg Stein]] aufgestaut. Ein weiteres Wehr befand sich unterhalb der [[Isenburg (Sachsen)|Isenburg]], wurde aber durch ein Hochwasser zerstört und ist kaum noch erkennbar. Große Teile des Poppenwaldes bilden ein [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Natur-]] oder [[Landschaftsschutzgebiet]]. Hier dominieren naturnahe [[Rotbuche|Buchenmischwälder]] mit altem Baumbestand und hohem Totholzanteil. Neben Rot- und Schwarzwild sind zahlreiche Vogel- und Kleintierarten heimisch. Offene Felsbildungen, Steilhänge sowie trockenwarme und schattig-feuchte Standorte prägen das abwechslungsreiche Geländeprofil und führen zur Herausbildung einer artenreichen Flora. Hervorzuheben sind tief eingeschnittene [[Kerbtal|Kerbtäler]], wie das Tieftal, das Ottertal oder der Bärengrund. Hier wurde im Jahre 1749 der letzte [[Braunbär]] erlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Es kursiert die Annahme, dass der Name sich aus dem niederdeutschen Wort &amp;#039;&amp;#039;Pfaffe&amp;#039;&amp;#039; ableitet, da sich der Wald in Kirchenbesitz befindet. Dies scheint aber nicht zuzutreffen, da bereits im Jahre 1478 der Ritter Martin [[Römer (Adelsgeschlecht)|von Römer]] der [[Amtshauptmann]] zu [[Zwickau]], welcher dieses Waldgebiet von den Herren [[Schönburg (Adelsgeschlecht)|von Schönburg]] erkauft hatte, der Wald schon als &amp;#039;&amp;#039;Poppenholz&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wurde. Den oberen Teil des Waldes schenkte [[Römer (Adelsgeschlecht)|von Römer]] gleich dem Hospital in Zwickau und 30 Jahre später erwarb die Zwickauer Kirche den Rest des Poppenholzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gesamten Gebiet sind Zeichen Jahrhunderte währender Bergbautätigkeit zu finden. Reste verfallener Mundlöcher und Schieferhalden belegen, dass der Untergrund lange Zeit nach Bodenschätzen durchsucht wurde. Als mineralogische Seltenheit für das Erzgebirge gilt der Abbau von [[Cinnabarit|Zinnober]], das der [[Quecksilber]]gewinnung diente. Die wenig ergiebigen Lagerstätten waren aber schon frühzeitig erschöpft. Als letzter Bodenschatz wurde bis Anfang der 1990er Jahre [[Uran]]erz abgebaut. Der bis 1990 aktive [[Schacht 371]] war mit einer [[Teufe]] von über 1800 Metern zeitweise der tiefste Europas. In den 1990er Jahren war er auch Besuchern zugänglich. Der ausschließlich dem Berufsverkehr des Bergwerkes dienende und heute aufgegebene [[Haltepunkt]] an der Bahnstrecke Schwarzenberg–Zwickau hatte den Namen &amp;#039;&amp;#039;Poppenwald&amp;#039;&amp;#039;. Die Gruben sind heute geflutet, die Abraumhalden begrünt und kaum mehr als solche zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab den 1990er Jahren wurde im Poppenwald nach Kunstschätzen gesucht, die dort am Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] in verlassenen [[Stollen (Bergbau)|Stollen]] versteckt worden sein sollen. Der Schatzsucher [[Dietmar B. Reimann]] mutmaßte in mehreren Büchern, dass der Poppenwald ein mögliches Versteck des [[Bernsteinzimmer]]s sein könnte, blieb bei verschiedenen Suchaktionen jedoch erfolglos. Die Zwickauer Kirchgemeinde als Besitzer des Waldes untersagte 2010 weitere Grabungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
Der Poppenwald ist ein beliebtes Naherholungsgebiet. Zahlreiche Wanderwege verbinden historische Bauten und Ausflugsgaststätten. Bekannte Sehenswürdigkeiten sind die Burg Stein und die [[Prinzenhöhle (Hartenstein)|Prinzenhöhle]], beide spielten eine wichtige Rolle während des [[Sächsischer Prinzenraub|Sächsischen Prinzenraubes]]. Außerdem befinden sich die Ruinen des [[Schloss Hartenstein|Hartensteiner Schlosses]] und der Isenburg in der näheren Umgebung. Den &amp;#039;&amp;#039;Bismarck-Gedenkstein&amp;#039;&amp;#039;, den &amp;#039;&amp;#039;Lorenz-Gedenkstein&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Radium-Quelle&amp;#039;&amp;#039; findet man direkt im Waldgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Poppenholz Lorenzstein.JPG|Lorenz-Gedenkstein im Poppenholz&lt;br /&gt;
Datei:Poppenholz Stollweg Hohlweg.JPG|Ältester Hohlweg zur Zwickauer Mulde im Poppenholz der &amp;#039;&amp;#039;Stoll&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Datei:Poppenholz Wildbach Waldweg.JPG|Waldweg im Poppenholz&lt;br /&gt;
Datei:Poppenholz Niederschlema.JPG|Blick auf den Poppenwald von Niederschlema&lt;br /&gt;
Datei:Poppenholz Wildbach Grenzbach.JPG|Bachlauf des Wildbach nahe der Zwickauer Mulde&lt;br /&gt;
Datei:Poppenholz Burgbach Grenzbach.JPG|Bachlauf des Burgbach – auch Bohrbach – Grenzbach des Poppenholzes&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WdH|31}}&lt;br /&gt;
* Mario Ulbrich: &amp;#039;&amp;#039;Rätselhafter Poppenwald – Eine Expedition auf den Spuren des verschollenen Bernsteinzimmers&amp;#039;&amp;#039;. Chemnitzer Verlag, Chemnitz 2011, ISBN 978-3-937025-78-0&lt;br /&gt;
* Stefan S. Espig: &amp;#039;&amp;#039;Historia Aedificiorum Wildbachensium – Historisches Verzeichnis der Höfe &amp;amp; Häuser des Dorfes Wildbach im Erzgebirge&amp;#039;&amp;#039; mit Informationen zu Wildbach, mit seinem ehem. OT Stein, dem &amp;#039;&amp;#039;Poppenwald&amp;#039;&amp;#039; und seinen Fluren, Wildbach 2014, ISBN 978-3-00-043954-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Poppenwald, Wildbach|Poppenwald}}&lt;br /&gt;
* {{HOV|Wildbach|Wildbach}}&lt;br /&gt;
* [http://www.wildbach-erz.de Private Website zu Wildbachs Geschichte und Sehenswürdigkeiten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=50.633893|EW=12.676635|type=forest|region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Zwickau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Erzgebirgskreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zwickauer Mulde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Erzgebirge)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Knergy</name></author>
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