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	<title>Poppelsdorf - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T23:37:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Poppelsdorf&amp;diff=298955&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;BurghardRichter: Kleinere formale Änderungen, Adressenangaben einheitlich in aufrechter Schrift, Geodäsie verlinkt</title>
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		<updated>2025-09-15T21:31:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinere formale Änderungen, Adressenangaben einheitlich in aufrechter Schrift, &lt;a href=&quot;/index.php/Geod%C3%A4sie&quot; title=&quot;Geodäsie&quot;&gt;Geodäsie&lt;/a&gt; verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Ortsteil               = Poppelsdorf&lt;br /&gt;
|Gemeindeart            = Bundesstadt&lt;br /&gt;
|Gemeindename           = Bonn&lt;br /&gt;
|Breitengrad            = 50.722222&lt;br /&gt;
|Längengrad             =  7.090556&lt;br /&gt;
|Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
|Höhe                   = 65 &amp;lt;!--auf dem Poppelsdorfer Platz--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
|Fläche                 = &lt;br /&gt;
|Einwohner              = 6384&lt;br /&gt;
|Einwohner-Stand-Datum  = 2022-12-31&lt;br /&gt;
|Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Einwohnerstatistik Bonn}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Eingemeindungsdatum    = 1904-06-01&lt;br /&gt;
|Postleitzahl1          = 53115&lt;br /&gt;
|Postleitzahl2          = 53113, 53129&lt;br /&gt;
|Vorwahl1               = 0228&lt;br /&gt;
|Lagekarte              = Bonn Ortsteil Poppelsdorf.svg&lt;br /&gt;
|Lagekarte-Beschreibung = Lage des Ortsteils Poppelsdorf im Stadtbezirk [[Bonn (Stadtbezirk)|Bonn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Poppelsdorf.jpg|mini|Poppelsdorfer Schloss]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Universität Bonn.jpg|mini|Ehemaliges [[Kurfürstliches Schloss (Bonn)|Kurfürstliches Schloss]], heute Sitz der Universität Bonn]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2012-03-15 Bonn Poppelsdorfer Allee Fassaden (2).JPG|mini|Gründerzeitfassaden auf der Poppelsdorfer Allee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bonn (Poppelsdorf) – Sankt Sebastian.jpg|mini|Poppelsdorf mit Sankt Sebastian – Blick aus südlicher Richtung]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Poppelsdorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der Bundesstadt [[Bonn]] im [[Bonn (Stadtbezirk)|gleichnamigen Stadtbezirk]]. Er ist stark durch die [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]] geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Poppelsdorf liegt etwa in der Mitte des Bonner Stadtgebietes. Im Norden liegt die [[Weststadt (Bonn)|Weststadt]], im Nordosten die [[Südstadt (Bonn)|Südstadt]], im Südosten [[Kessenich (Bonn)|Kessenich]], im Süden [[Venusberg (Bonn)|Venusberg]] und [[Ippendorf]], im Südwesten [[Lengsdorf]] und im Westen [[Endenich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Norden des Ortsteils umfasst die Universitätsgebäude, im Westen bilden deren Versuchsfelder eine Freifläche. Das Poppelsdorfer Zentrum mit Geschäften und Lokalen befindet sich an der [[Clemens August von Bayern|Clemens-August]]-Straße im Südwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Poppelsdorf gehörte bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zum Oberamt Bonn im [[Kurfürstentum Köln]] und war Namensgeber der [[Herrschaft (Territorium)|Herrlichkeit]] Poppelsdorf (auch &amp;#039;&amp;#039;Endenich&amp;#039;&amp;#039; genannt), die im Besitz des Bonner [[Cassius-Stift]]es war. Die Herrschaft umfasste die Ortschaften Endenich, [[Ippendorf]] und Poppelsdorf.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilhelm Fabricius (Historiker, 1861)|Wilhelm Fabricius]]: &amp;#039;&amp;#039;Erläuterungen zum geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz, 2. Band: Die Karte von 1789.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 1898, S. 59/88.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem das [[Linkes Rheinufer|linksrheinische Gebiet]] zu [[Erste Französische Republik|Frankreich]] gekommen war, wurde Poppelsdorf Sitz einer [[Mairie]], die zum [[Kanton (Frankreich)|Kanton]] &amp;#039;&amp;#039;Bonn externe&amp;#039;&amp;#039; im [[Arrondissement de Bonn]] des [[Département de Rhin-et-Moselle|Rhein-Mosel-Départements]] gehörte. Aufgrund der Beschlüsse auf dem [[Wiener Kongress]] wurde 1815 das [[Rheinland]] dem Königreich [[Preußen]] zugeordnet. Unter der preußischen Verwaltung wurde Poppelsdorf 1816 Sitz der [[Bürgermeisterei Poppelsdorf]] im [[Kreis Bonn]] im [[Regierungsbezirk Köln]]. Diese Bürgermeisterei bestand bis 1904, als die Gemeinde Poppelsdorf zusammen mit den Gemeinden Dottendorf, Endenich und Kessenich in die Stadt Bonn eingemeindet wurde. Die [[Gemarkung]] &amp;#039;&amp;#039;Poppelsdorf&amp;#039;&amp;#039; in den Grenzen der ehemaligen Gemeinde besteht bis heute.&amp;lt;ref&amp;gt;Landesvermessungsamt Nordrhein-Westfalen: {{Webarchiv|url=http://www.sead.de/fileadmin/content/Formulare_Vorschriften/gemarkungsverznrw.pdf |wayback=20120417042424 |text=Verzeichnis der Gemarkungen |archiv-bot=2019-05-07 23:19:19 InternetArchiveBot }} (Stand 2005; PDF; 243&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1755 wurde eine kurfürstliche Porzellanmanufaktur gegründet, aus der die Unternehmen [[Porzellan- und Steingutfabrik Ludwig Wessel]] (verblieb bis 1969 im Ort) und [[Villeroy &amp;amp; Boch|Steingutfabrik Franz Anton Mehlem]] (zog bald an den Rhein) hervorgingen. Es hatte außerdem schöne Landhäuser und seit 1885 eine Garnison (ein Infanteriebat. Nr.&amp;amp;nbsp;28).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neunzig Jahre lang (1883–1973) prägte der Büroartikel-Hersteller [[Soennecken]] das Viertel; während der 1920er Jahre beschäftigte das Unternehmen ca. 1000 Mitarbeiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Das ehemalige [[Poppelsdorfer Schloss|Lustschloss Clemensruhe]] des Kurfürsten [[Clemens August I. von Bayern]] am Ende der [[Poppelsdorfer Allee]] wurde vom preußischen König [[Friedrich Wilhelm III. (Preußen)|Friedrich Wilhelm III.]] der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität|Universität]] überlassen. Es beherbergt jetzt Institute der Fachrichtung Biologie und das Mineralogisch-Petrologische Institut und Museum. Im benachbarten [[Botanischer Garten Bonn|Botanischen Garten]], einer der ältesten Gartenanlagen Deutschlands, deren Anfänge bis ins 16. Jahrhundert zurückreichen, wuchsen in den letzten Jahren immer wieder Aufsehen erregende Exemplare der [[Titanenwurz]] (lat. &amp;#039;&amp;#039;Amorphophallus titanum&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.botgart.uni-bonn.de/o_samm/titan/titanevents.php | titel=botgart.uni-bonn.de | abruf=2014-07-24 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20180627111809/http://www.botgart.uni-bonn.de/o_samm/titan/titanevents.php | archiv-datum=2018-06-27 | offline=ja | archiv-bot=2022-12-28 23:59:57 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Meckenheimer Allee und Nussallee befinden sich zahlreiche Institutsbauten der Universität, einige noch aus dem 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Das größte davon ist das [[Altes Chemisches Institut (Bonn)|Alte Chemische Institut]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Poppelsdorf sowie besonders in den angrenzenden Stadtteilen [[Südstadt (Bonn)|Südstadt]] und [[Weststadt (Bonn)|Weststadt]] stehen noch viele Wohnbauten aus der [[Gründerzeit]] (ca. 1840 bis 1873) und dem [[Historismus]] (ca. 1870er bis 1910er Jahre) – je näher am Schloss, desto älter die Häuser – mit zum Teil hervorragend erhaltenen und sanierten Fassaden. Das Haus Poppelsdorfer Allee 108 beherbergt die Stiftung Pfennigsdorf; hier finden häufig Veranstaltungen wie z.&amp;amp;nbsp;B. Konzerte statt und es kann nach Anmeldung besichtigt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.stiftung-pfennigsdorf.de/haus.html | titel=Stiftung Pfennigsdorf | abruf=2014-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Haus Clemens-August-Straße 13 ist das letzte Wohnhaus Poppelsdorfs aus der Barockzeit, das [[Kurfürstliches „Wasserträgerhaus“|Kurfürstliche „Wasserträgerhaus“]]. Interessant ist die Nachnutzung des [[Hochbunker Poppelsdorf|Hochbunkers Trierer Straße 24]], der heute als Sockelbau eines Doppelhauses dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 1800 gegründete [[Poppelsdorfer Friedhof]] am Hang des [[Kreuzberg (Bonn)|Kreuzbergs]] ist einer der ältesten Friedhöfe Bonns und beherbergt eine Vielzahl bekannter und sehenswerter Grabstätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Poppelsdorf befand sich auch die 1847 gegründete Landwirtschaftliche Lehranstalt, die 1861 zur Landwirtschaftlichen Akademie, an der auch die [[Geodäsie]] zum Lehrfach gehörte, und 1919 zur Landwirtschaftlichen Hochschule wurde. 1934 wurde sie in die Universität Bonn eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rheinische-geschichte.lvr.de/themen/Epochen%C3%BCbergreifend/Seiten/DieLandwirtschaftlicheHochschulePoppelsdorf.aspx Die Landwirtschaftliche Hochschule Poppelsdorf], Universität Bonn&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier unterrichteten unter anderem [[Christian Gottfried Daniel Nees von Esenbeck]] und [[Theodor von der Goltz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Martin Leydel]] (1747–1817), Baumeister des Klassizismus und Aachener Stadtbaurat&lt;br /&gt;
* [[Michael Leydel]] (1749–1782), Architekt des Rokoko und Klassizismus&lt;br /&gt;
* [[Gottfried Raaff]] (1750–1851), Landschaftsarchitekt&lt;br /&gt;
* [[Georg Peter Leydel]] (1768–1826), Architekt&lt;br /&gt;
* [[Emil Pfennigsdorf]] (1868–1952), Theologieprofessor&lt;br /&gt;
* [[Hans Delfosse]] (* 1950), Träger der August-Macke-Medaille der Stadt Bonn&lt;br /&gt;
* [[Brüder Horten]], Pioniere bei der Entwicklung der Nurflügler-Flugzeuge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Die fiktive Radio-Figur „Peter Gedöns aus Bonn“, die auf SWR3 regelmäßig Moderator [[Sascha Zeus]] anruft und mit seiner anstrengenden Art auf die Nerven geht, ist in Bonn-Poppelsdorf wohnhaft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.swr3.de/podcasts/SWR3-Peter-Gedoens/-/id=279178/did=446806/pio0bv/index.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Peter Gedöns&amp;#039;&amp;#039;, Podcast auf SWR3 |wayback=20191130153819}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Kölner Volkssänger [[Willi Ostermann]] schrieb 1910 den auch noch heute populären Kölner Karnevalsschlager &amp;#039;&amp;#039;[[Villa Billa]]&amp;#039;&amp;#039; über eine Bonner Marktfrau, die unerwartet zu einer größeren Geldsumme kommt und sich davon in Poppelsdorf ein repräsentatives Wohnhaus kauft, aber an ihren sonstigen Lebensgewohnheiten nichts ändert und auch bereit ist, wenn ihr Reichtum der Verschwendung verfallen sollte, wieder als Marktfrau zu arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Baudenkmäler im Bonner Ortsteil Poppelsdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.poppelsdorfer-geschichte.de/ Aktuelle Internetseite des Fördervereins Poppelsdorfer Geschichte e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
* [http://www.poppelsdorf.de/museen-schulen-einrichtungen/poppelsdorfer-friedhof/ Weitere Persönlichkeiten auf dem Poppelsdorfer Friedhof]&lt;br /&gt;
* Historische Stadtansicht von 1583 von [[Frans Hogenberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Popelsdorf. Vor Popelsdorff ein starck hauß, Ward auch manch Buchs geschossen auß, weil es deß Truchses volck darinn, …&amp;#039;&amp;#039; Köln : Hogenberg, ca. 1583 ({{ULBDD|urn:nbn:de:hbz:061:1-88102}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtbezirke in Bonn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4378036-2|VIAF=233860233}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Bonn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Poppelsdorf| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1904]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BurghardRichter</name></author>
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