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	<title>Pontresina - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T19:41:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pontresina&amp;diff=109296&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leyo: Abrufdatum in Vorlage integriert, wie vorgesehen</title>
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		<updated>2026-01-10T21:03:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abrufdatum in Vorlage integriert, wie vorgesehen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Pontresina&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Pontresina 2020.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Pontresina COA.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-GR&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Maloja&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = &lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Maloja&lt;br /&gt;
| BFS = 3784&lt;br /&gt;
| BILD = Pontresina Dorf.jpg&lt;br /&gt;
| PLZ = 7504&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = CH PTR&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.49&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 9.90&lt;br /&gt;
| HÖHE = 1805&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 118.19&lt;br /&gt;
| QUELLE = &lt;br /&gt;
| AUSLÄNDER = &lt;br /&gt;
| ARBEITSLOSE = &lt;br /&gt;
| STADTPRÄSIDENT = &lt;br /&gt;
| KREIS = &lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STADTPRÄSIDENTIN = &lt;br /&gt;
| STADTAMMANN = &lt;br /&gt;
| GEMEINDEPRÄSIDENT = &lt;br /&gt;
| GEMEINDEPRÄSIDENTIN = Nora Saratz Cazin&lt;br /&gt;
| WEBSITE = [http://www.gemeinde-pontresina.ch/ Pontresina]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pontresina&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch/italienisch; [[Oberengadinische Sprache|Rumauntsch Puter]] {{Audio|Roh-putèr-Puntraschigna.ogg|Puntraschigna}}) ist eine [[politische Gemeinde]] im [[Schweiz]]er Kanton [[Kanton Graubünden|Graubünden]]. Sie gehört zur [[Region Maloja]] und liegt als nördlicher Talort des [[Berninapass]]es im [[Val Bernina]], einem Seitental des [[Engadin]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Pontresina v. N. W. aus 300 m-Inlandflüge-LBS MH01-001567.tif|300px|mini|Historisches Luftbild aus 300&amp;amp;nbsp;m Höhe von [[Walter Mittelholzer]] von 1919]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pontresina ist die einzige Ortschaft im höchstgelegenen Seitental des Engadin. Die Gemeinde umfasst die älteren Dorfteile Laret, San Spiert sowie Giarsun und neue Quartiere am Berghang, vor allem Muragls. Sie ist umgeben von Berggipfeln, die bis über {{Höhe|4000|CH-m}} hoch sind. Diese Lage ist seit dem 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert Anziehungspunkt für Bergsteiger. Besonders beeindruckend ist das Massiv des [[Piz Bernina]]. Weitere bekannte Berge sind [[Las Sours]] (Zwei Schwestern), [[Piz Alv (Livigno-Alpen)|Piz Alv]] und [[Piz Languard]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;pontresina.ch&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.pontresina.ch/sommer/pontresina/natur-im-engadin/berggipfel.html |text=Archivierte Kopie |wayback=20151007084235}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Berninapass liegen die beiden Pontresiner Skigebiete [[Diavolezza]] ({{Höhe|2978|CH-m}}) und Lagalb ({{Höhe|2893|CH-m}}). Vom Dorfkern führt eine Sesselbahn zur Alp Languard ({{Höhe|2330|CH-m}}). Etwas ausserhalb von Pontresina, auf halbem Weg nach Samedan, liegt in Punt Muragl die Talstation der [[Muottas-Muragl-Bahn]], einer [[Standseilbahn]] auf den [[Muottas Muragl]] ({{Höhe|2456|CH-m}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Johann Heinrich Müller, 1825-1894 J09 Pontresina.JPG|mini|Pontresina um 1870. Rechts das [[Val Roseg]] mit dem [[Roseggletscher]]. Radierung von [[commons:Category:Johann Heinrich Müller (1825-1894)|Heinrich Müller]].]]&lt;br /&gt;
Erste urkundliche Erwähnungen des Ortsnamens sind &amp;#039;&amp;#039;ad Pontem Sarasinam&amp;#039;&amp;#039; (1137) und &amp;#039;&amp;#039;de Ponte Sarraceno&amp;#039;&amp;#039; (1237). &amp;#039;&amp;#039;Pontresina&amp;#039;&amp;#039; ist damit eine Zusammensetzung von [[latein]]isch &amp;#039;&amp;#039;pons&amp;#039;&amp;#039; (Akkusativ &amp;#039;&amp;#039;pontem&amp;#039;&amp;#039;) «Brücke» und dem seit 1203 im ganzen Engadin bezeugten männlichen Personennamen Saracenus. Die früher vertretene Meinung, &amp;#039;&amp;#039;saracenus&amp;#039;&amp;#039; beziehe sich auf die [[Sarazenen]], wird heute nicht mehr weiterverfolgt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Rätisches Namenbuch]],&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Etymologien,&amp;#039;&amp;#039; bearb. und hrsg. von Andrea Schorta, Bern 1964, S.&amp;amp;nbsp;261 und 798; hiernach &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen]],&amp;#039;&amp;#039; hrsg. vom Centre de Dialectologie an der Universität Neuenburg unter der Leitung von Andres Kristol, Frauenfeld/Lausanne 2005, S.&amp;amp;nbsp;711.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pontresina verdankt seine Bedeutung der Lage am [[Berninapass]] und dem Fremdenverkehr. Im [[Mittelalter]] war der Ort bedeutsamer als das benachbarte [[St. Moritz]]. Oberhalb Giarsun steht die Ruine eines Wohnturms aus dem 13. Jahrhundert, der später Spaniola genannt wurde. Pontresina teilte die politische Geschichte des [[Kreis Oberengadin|Kreises Oberengadin]]. Bereits 1587 verfügte es über eigene [[Bündnerromanisch|rätoromanische]] Statuten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchlich gehörte Pontresina im Mittelalter zu Samedan. Ab 1527 bildete es eine selbstständige Pfarrei. Die Einführung der [[Reformation und Gegenreformation in der Schweiz|Reformation]] erfolgte 1549. Die alte Pfarr- und heutige Begräbniskirche St. Maria, die bedeutende Wandmalereien aufweist, ist ein [[Neoromanik|neuromanischer]] Bau; ihre im Turm sowie in der West- und Nordwand noch zu fassende Vorgängerin stammte vermutlich aus dem 12. Jahrhundert. Die heutige reformierte Kirche St. Nikolaus wurde 1640 errichtet und nach dem Dorfbrand von 1718, der in Laret 44 Häuser zerstörte, erneuert sowie vergrössert. Der Turm stammt aus dem Jahr 1887. Die [[San Spiert|katholische Kirche]] wurde 1923 erstellt. Abgegangen sind die Kapelle St. Peter bei Punt Muragl, die Kapelle und das 1519 errichtete [[Hospitium|Hospiz]] auf dem Berninapass, die 1485 erwähnte Heiliggeistkapelle in [[San Spiert]] (im Keller eines Hauses 1941 wiederentdeckt) und die [[Neogotik|neugotische]], 1876 errichtete englische Kirche (1968 abgebrochen).&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Val Minor]] wurden vom 13. bis ins 17. Jahrhundert [[Bleiglanz]] und [[Zinkblende]] gewonnen. Der von Engländern geprägte Alpinismus setzte um 1850 zunächst am [[Piz Bernina]] ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt; 1850 wurde ein erster Gasthof eröffnet und 1871 der Bergführerverein gegründet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pontresina.ch&amp;quot; /&amp;gt; Im Sommer 1885 zählte man schon 2000 Gäste. Im [[Museum Alpin]] wird die Entwicklung Pontresinas zum Kurort von Weltruf dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1842 bis 1865 wurde die Kunststrasse über den Berninapass angelegt, 1908 bis 1910 die [[Berninabahn]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt; Bis 2011 fand in der [[Systemtrennstelle]] von Pontresina der Lokwechsel für den [[Bernina-Express]] statt; heute kommen Zweistromtriebzüge zum Einsatz. Während der beiden Weltkriege wurde der Berninapass gegen Angreifer aus dem [[Puschlav]] bei der [[Sperrstelle Berninahäuser]] befestigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[Piz Albris]] entwickelte sich von 1921 an eine der grössten Steinbockkolonien der Schweiz. Die Sessel- und Seilbahnen auf die Alp Languard bzw. die [[Diavolezza]] (1956) und den [[Piz Lagalb]] (1963) sowie Kutschenfahrten ins [[Val Roseg]], das 1977 zur Landschaftsschutzzone erklärt wurde, stellen touristische Attraktionen dar. 1997 wurde das Kongress-, Informations-, und Kulturzentrum Rondo eröffnet, 1998 der erste Klimaweg in Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
| Wappenbild = CHE Pontresina COA.svg&lt;br /&gt;
| Größe = 70&lt;br /&gt;
| Blasonierung = [[Gespaltener Schild|Gespalten]] von Schwarz und Gold (Gelb), überdeckt von einer silbernen (weissen) Bogenbrücke&lt;br /&gt;
| Zusatz = Bereinigtes Wappen aus dem Jahre 1934 mit Bezug auf den Gemeindenamen ([[redendes Wappen]]). Die Brücke stellt die [[Punt Ota (Pontresina)|Punt Ota]] dar.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: [https://dam-api.bfs.admin.ch/hub/api/dam/assets/11027921/master &amp;#039;&amp;#039;Daten der Eidgenössischen Volkszählungen ab 1850 nach Gemeinden.&amp;#039;&amp;#039;] Bundesamt für Statistik. 29. November 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Jahr || 1850 || 1900 || 1950 || 1980 || 1990 || 2000 || 2005 || 2010 || 2012 || 2014 || 2020&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 270 || 488 || 774 || 1726 || 1604 || 2191 || 1911 || 1994 || 2080 || 2161 || 2178&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
Ursprünglich benutzten die Bewohner [[Oberengadinische Sprache|Puter]], ein [[Bündnerromanisch|rätoromanisches]] Idiom, zur Verständigung. Doch mit dem Aufkommen des Fremdenverkehrs wurde die Sprache rasch zurückgedrängt. Schon 1880 gaben nur noch 45,7 % der Einwohner Romanisch als Muttersprache an. Der kontinuierliche Rückgang des Romanischen hält bis heute an (letzter Wert von 2000: 7,94 %). Einzige Amtssprache ist heute Deutsch. Trotzdem war die offizielle Unterrichtssprache an der Primarschule bis vor wenigen Jahren nur Romanisch; heute wird vom Kindergarten (scouletta) an bis zur 9.&amp;amp;nbsp;Klasse durchgehend bilingual auf Romanisch und Deutsch unterrichtet. Die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte zeigt folgende Tabelle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|+ Sprachen in Pontresina (GR)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Sprachen !! 1880 !! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 1900 !! 1941 !! 1970 !! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Volkszählung 1980 !! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Volkszählung 1990 !! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Volkszählung 2000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Anteil !! Anzahl !! Anteil !! Anteil !! Anteil !! Anzahl !! Anteil !! Anzahl !! Anteil !! Anzahl !! Anteil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Deutsche Sprache|Deutsch]] || 48,04 % || 252 || 51,64 % || 59,45 % || 52,25 % || 990 || 57,36 % || 993 || 61,91 % || 1264 || 57,69 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Rätoromanische Sprachen|Rätoromanisch]] || 45,69 % || 164 || 33,61 % || 26,68 % || 16,22 % || 250 || 14,48 % || 194 || 12,09 % || 174 || 7,94 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Italienische Sprache|Italienisch]] || 5,48 % || 70 || 14,34 % || 12,55 % || 22,30 % || 362 || 20,97 % || 290 || 18,08 % || 353 || 16,11 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Portugiesische Sprache|Portugiesisch]] || – || – || – || – || – || – || – || 42 || 2,62 % || 198 || 9,04 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Andere Sprachen || 0,78 % || 1 || 0,20 % || 1,32 % || 9,23 % || 124 || 7,18 % || 85 || 5,30 % || 202 || 9,22 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 383 || 488 || 100,00 % || 757 || 1646 || 1726 || 100,00 % || 1604 || 100,00 % || 2191 || 100,00 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert ist der Anteil der Italienischsprachigen, der seit Jahrzehnten über dem Romanischen liegt. Dritthäufigste Sprache im Jahr 2000 war Portugiesisch mit 9,04 % Anteil an der Gesamtbevölkerung, was auf die Hotelangestellten zurückzuführen ist. 1990 konnten sich immerhin noch 32,4 % auf Romanisch verständigen; im Jahr 2000 waren es 25,3 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen und Konfessionen ===&lt;br /&gt;
1549 wurde die [[Reformation]] eingeführt. Infolge des Fremdenverkehrs ist die Bevölkerung heute gemischt [[Reformierte Kirche|evangelisch-reformiert]] und [[römisch-katholisch]]. Die reformierte Kirchgemeinde&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.refurmo.ch/ueber-uns/liegenschaften/pontresina Reformierte Kirchgemeinde Pontresina] auf refurmo.ch&amp;lt;/ref&amp;gt; ist Teil der [[Evangelisch-reformierte Landeskirche Graubünden|Evangelisch-reformierten Landeskirche Graubünden]], die römisch-katholische Teil des [[Bistum Chur|Bistums Chur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Nationalität ===&lt;br /&gt;
Von den Ende 2005 1911 Bewohnern waren 1377 (= 72 %) Schweizer Staatsangehörige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:RhB Bernina 2017-07-19 3501-1271-2466-2310-2311-1543-2475.JPG|mini|Zug der Berninabahn mit einem zwei&amp;amp;shy;systemfähigen Triebwagen in Pontresina]]&lt;br /&gt;
Pontresina liegt an der [[Berninapass]]strasse von [[Samedan]] nach [[Poschiavo]]. Eine Umfahrungsstrasse entlastet das Dorf vom Durchgangsverkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort hat einen Bahnhof an der [[Berninabahn]] von St. Moritz nach Tirano und ist Endbahnhof der [[Bahnstrecke Samedan–Pontresina|Bahnstrecke von Samedan]]. Pontresina ist ein [[Bahnhof#Systemwechselbahnhof|Zweisystembahnhof]]. Die Berninabahn verkehrt mit [[Bahnstrom#Gleichspannung|1000 Volt Gleichstrom]], die Strecke nach Samedan ist mit [[Bahnstrom#Wechselstrom mit verminderter Frequenz|11&amp;amp;nbsp;kV 16,7&amp;amp;nbsp;Hz Wechselstrom]] elektrifiziert. Auf dem Gleis 3 wurden früher die von Samedan auf die Berninabahn durchlaufenden [[Bernina Express|Bernina-Express-Züge]] umgespannt. Heute kommen für solche Züge [[Mehrsystemfahrzeug|zweisystemfähige Triebwagen]] zum Einsatz.&lt;br /&gt;
* {{SBB-Linie|BEX|x|x|x}}&lt;br /&gt;
* {{RhB-Linie|RE9|x|x|x}}&lt;br /&gt;
* {{RhB-Linie|R15|x|x|x}}&lt;br /&gt;
* {{RhB-Linie|R19|x|x|x}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Pontresina}}&lt;br /&gt;
[[Datei:StaMaria Pontresina.jpg|mini|Kirche Sta. Maria]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Spaniola Nordwestecke.jpg|mini|Spaniolaturm]]&lt;br /&gt;
* Der Ort ist von Häusern im [[Engadinerhaus|Engadiner Stil]] geprägt. Viele sind mit [[Sgraffito]]-Wandmalereien und geschmückten Erkern verziert.&lt;br /&gt;
* [[Sta. Maria (Pontresina)|Kirche Sta. Maria]] aus dem 12. und 13. Jahrhundert, im Innern mit zahlreichen [[Fresko|Fresken]] versehen&lt;br /&gt;
* [[barock]]e Dorfkirche [[San Niculò (Pontresina)|San Niculò]], 1640 nach dem Dorfbrand errichtet&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://baukultur.gr.ch/de_DE/address/reformierte_kirche.31509 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Reformierte Kirche (Foto) |wayback=20160304185930}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Chesa Campell&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/chesa_campell.31507 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Chesa Campell (Foto) |wayback=20160611082722}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Aus dem 12. Jahrhundert stammt der [[Burgturm Spaniola]].&lt;br /&gt;
* Ortsgeschichte vermittelt das «[[Museum Alpin]]».&lt;br /&gt;
* Zwischen dem alten Dorfteil und dem Bahnhof liegt die [[Punt Ota (Pontresina)|Punt Ota]], die den [[Berninabach]] überquert.&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturgüter von nationaler Bedeutung im Kanton Graubünden|Kulturgut von nationaler Bedeutung]] ist das [[Grand Hotel Kronenhof]].&lt;br /&gt;
* Chamanna da Tschierva, umgebaut und erweitert 2002, in Val Roseg, Architekt: Hans-Jörg Ruch&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/umbau_und_erweiterung_chamanna_da_tschierva_2002.24111|text=Kantonsbibliothek Graubünden. Umbau und Erweiterung Chamanna da Tschierva, 2002 (Foto) |wayback=20221129201021}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Hotel Saratz, 1996, Architekten: Pia Maria Schmid, Hans-Jörg Ruch&amp;lt;ref&amp;gt;[http://baukultur.gr.ch/de_DE/address/hotel_saratz_1996.22957 Hotel Saratz, 1996 (Foto)] auf baukultur.gr.ch&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1975 stand im Dorfzentrum auch ein [[anglikanisch]]es Gotteshaus, die [[Holy Trinity Church (Pontresina)|Holy Trinity Church]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
=== Skilanglauf ===&lt;br /&gt;
Pontresina pflegt seit Jahren eine grosse Tradition zum nordischen Skisport. [[Skilanglauf-Weltcup|Langlauf-]] und [[Biathlon-Weltcup]]s, [[Skilanglauf-Continental-Cup|Continental Cups]], [[FIS-Rennen]], Schweizer Meisterschaften, Junioren-WM und viele regionale und Nachwuchsrennen wurden dort ausgetragen. Zu den spektakulärsten Anlässen zählten die auf der mit Kunstschnee belegten Dorfstrasse durchgeführten Nachtsprints mit hochkarätiger Beteiligung von Weltcupathleten durch den Ortskern. Seit 2008 ist Pontresina im Rahmen des [[Engadin Skimarathon]]s ausserdem Zielort des neueingeführten Halbmarathons. Seit der [[Ski Classics 2016/17|Saison 2016/17]] wird in Pontresina zudem der Prolog der Langlauf-Rennserie [[Ski Classics]] ausgetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ski Alpin ===&lt;br /&gt;
Mit einer Abfahrt der Herren fand am 5. Dezember 1982, zum Auftakt der [[Alpiner Skiweltcup 1982/83|Weltcupsaison 1982/83]], letztmals ein Alpines Skiweltcuprennen in Pontresina statt. Damals gewann der Österreicher [[Harti Weirather]] vor seinem Landsmann [[Franz Klammer]] und dem Schweizer [[Peter Müller (Skirennfahrer)|Peter Müller]]. Als zweitbester Schweizer klassierte sich der Bündner [[Conradin Cathomen]] auf dem vierten Rang. Die Plätze fünf und sechs belegten [[Helmut Höflehner]] und [[Ken Read]]. Zuletzt war Pontresina im Jahre 2003 Austragungsort bei der [[Alpine Skiweltmeisterschaften 2003|Alpinen Ski-WM]] St. Moritz-Pontresina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Skispringen ===&lt;br /&gt;
1907 begann man im Engadin mit dem Bau der [[Berninaschanze]], die offiziell im Winter 1912 als 40-m-Schanze eingeweiht wurde. In den zwanziger Jahren beschloss man, auf der linken Seite des [[Val Roseg|Rosegtals]] eine neue grössere Schanze zu bauen, die Weiten bis zu 80&amp;amp;nbsp;m ermöglichen sollte. 1925 eröffnete der Skiclub Bernina Pontresina diese Anlage mit einem internationalen Wettkampf. In den Jahren danach erfolgten viele grosse Sprungläufe, wobei in manchen Wintern bis zu vier Wettbewerbe durchgeführt wurden. In dieser Zeit gehörten Pontresinas internationale Skispringen zu den sportlich führenden Veranstaltungen in Europa. So sprang hier 1928 der Schweizer [[Bruno Trojani]] als erster Springer der Welt über 70&amp;amp;nbsp;m. Ein weiterer Weltrekord gelang [[Adolf Badrutt]] 1930 mit 75&amp;amp;nbsp;m. 1948 fand das letzte Springen auf der Berninaschanze statt. Nach dem Zweiten Weltkrieg verfielen beide Schanzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Sportarten ===&lt;br /&gt;
Vom [[Muottas Muragl]]&amp;amp;nbsp;führt im Winter eine [[Schlittelbahn]] ins Tal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund um Pontresina gibt es zahlreiche Möglichkeiten, wandernd auf einfachen und anspruchsvollen Touren die Bergwelt zu erkunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pontresina war 2012/13 Startort und danach kurzzeitig Durchgangsort des Gebirgslaufs [[Swiss Irontrail]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Gian Marchet Colani]] (1772–1837), legendärer Jäger und Büchsenmacher&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Conrad Röntgen]] (1845–1923), Nobelpreisträger für Physik; er verbrachte oft hier seine Sommerurlaube&lt;br /&gt;
* [[Konstantin I. (Griechenland)]] (1868–1923), König von Griechenland; er erkrankte hier 1917&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ferdinand Sauerbruch]], [[Hans Rudolf Berndorff]]: &amp;#039;&amp;#039;Das war mein Leben.&amp;#039;&amp;#039; Kindler &amp;amp; Schiermeyer, Bad Wörishofen 1951; zitiert: Lizenzausgabe für Bertelsmann Lesering, Gütersloh 1956, S. 203–207.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Otto Kober (* 1. März 1935 in Pontresina, Bürgerort [[La Punt Chamues-ch]]), Maler, Architekt, Zeichner, Lithograf&amp;lt;ref&amp;gt;{{SIKART |4005447 |Otto Kober |Abruf=2. Februar 2016}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Beat Anton Rüttimann]] (* 1967),  Schweizer Brückenbauer, der in Lateinamerika und Südostasien tätig ist; dort bekannt als Toni el Suizo.&lt;br /&gt;
* [[Jessica Pünchera]] (* 1982), Skirennfahrerin&lt;br /&gt;
* [[Curdin Perl]] (* 1984), Skilangläufer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Pontresina Bernina.jpg|Berninagruppe&lt;br /&gt;
 Bernina Express.JPG|[[Morteratschgletscher]]&lt;br /&gt;
 Pontresina RhB Bahnhof.JPG|Bahnhof von Pontresina&lt;br /&gt;
 Pontresina Grand Hotel Kronenhof.jpg|Grand Hotel Kronenhof&lt;br /&gt;
 Pontresina Schlosshotel.jpg|Schlosshotel in Pontresina&lt;br /&gt;
 Schweiz Engadin Weg Segantinihütte 033.jpg|Sessellift von der &amp;#039;&amp;#039;Alp Languard&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|2330|CH-m}})&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1540|Autor=Ottavio Clavuot|Datum=2010-09-28}}&lt;br /&gt;
* [[Erwin Poeschel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Graubünden.&amp;#039;&amp;#039; Band III: &amp;#039;&amp;#039;Die Talschaften Räzünser Boden, Domleschg, Heinzenberg, Oberhalbstein, Ober- und Unterengadin&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler der Schweiz]].&amp;#039;&amp;#039; Band 11). Hrsg. von der [[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] (GSK). Bern 1940, {{DNB|760079625}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinde-pontresina.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Pontresina]&lt;br /&gt;
* {{ethorama|YLmHKy9BzHiTNCJ1C0To}} (interaktive Karte und digitalisierte Dokumente, die einen direkten Bezug zur Schweiz haben und geografisch mit einem bestimmten Ort verbunden sind; deutsch)&lt;br /&gt;
* [https://www.engadin.ch/de/pontresina/? Pontresina Tourismus] auf &amp;#039;&amp;#039;engadin.ch&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{ISOS|2153|Pontresina|Abruf=|Sprache=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|1540|Autor=Ottavio Clavuot}}{{HLS-Hinweis|Abschnitte}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Region Maloja}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4046768-5|LCCN=n83052716|VIAF=168591287}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Engadin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wintersportgebiet in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Graubünden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pontresina| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leyo</name></author>
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