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	<title>Ponor - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T13:02:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ponor&amp;diff=113979&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Grullab: /* Andere Formen */ Turlough näher erklärt</title>
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		<updated>2025-07-18T20:04:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Andere Formen: &lt;/span&gt; Turlough näher erklärt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Schluckloch Entenhöhlen 1.JPG|mini|Schluckloch eines Baches in verkarsteten [[Zechstein]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;kalken bei [[Essentho]] im Nordosten des [[Hochsauerlandkreis]]es.]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ponor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (männlich, aus dem Südslawischen) – auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bachschwinde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gully&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schluckloch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlundloch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwalgloch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (im Westfälischen) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwinde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bekannt – ist eine Öffnung in der Geländeoberfläche, an der ein fließendes oder stehendes Gewässer abfließt und unterirdisch weiterfließt. Der Ponor ist eine typische, in vielen Regionen der Erde auftretende [[Karst]]erscheinung und deswegen auf Untergründen aus [[Kalkstein]] häufiger anzutreffen. &lt;br /&gt;
Schlucklöcher, die in den für Karstgebiete typischen Karsttrichtern ([[Doline]]n) liegen, werden als &amp;#039;&amp;#039;Ponordolinen&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Verhältnis zwischen der Querschnittsfläche der Öffnung oder dem Volumen des sich anschließenden unterirdischen Höhlensystems (Durchflusskapazität) einerseits und der Zuflussmenge des entsprechenden Gewässers andererseits unterscheidet man im deutschen Sprachraum Schwinden und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlinger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwinde ==&lt;br /&gt;
Eine Schwinde (man sagt auch Flussschwinde, Bachschwinde oder Wasserschwinde) bezeichnet jenen Fall, in dem die Zuflussmenge klein genug ist, um die Öffnung und das sich anschließende Höhlensystem passieren zu können, ohne dass das Wasser an der Geländeoberfläche angestaut wird und dort zumindest teilweise normal abfließen kann. Dies äußert sich darin, dass ein Bach in einer solchen Öffnung, im wahrsten Sinne des Wortes, einfach ver&amp;#039;&amp;#039;schwinde&amp;#039;&amp;#039;t.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; widths=&amp;quot;170&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Risle ponor1.jpg|Flussschwinde der [[Risle]] bei [[La Ferrière-sur-Risle]] ([[Département Eure]])&lt;br /&gt;
Schwelge Bachschwinde.jpg|Bachschwinde der [[Schwelge]] im  [[Givetium|Givet-]][[Massenkalk]] der [[Briloner Hochfläche]]&lt;br /&gt;
Ponor Monte de Fóses.jpg|Ponor am Monte de Fóses, Italien&lt;br /&gt;
Đulin ponor.jpg|Đulin ponor, Kroatien&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlinger ==&lt;br /&gt;
Ein Schlinger bezeichnet jenen Fall, in dem die Zuflussmenge größer ist als die Durchflusskapazität der Öffnung oder des sich anschließenden Höhlensystems. Infolgedessen fließt der überschüssige Teil des Wassers normal oberflächlich ab und der Höhleneingang liegt unterhalb der Gewässeroberfläche. Allerdings kann die Zuflussmenge jahreszeitlich oder klimabedingt soweit absinken, dass aus dem Schlinger eine Schwinde wird. Steigt die Zuflussmenge über die Durchflusskapazität, wird aus der Schwinde wieder ein Schlinger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Formen ==&lt;br /&gt;
Andere Formen der Abnahme oberirdischer Entwässerung sind die flächige Versickerung von Niederschlägen in allen [[Liste der Karstlandschaften|Karstgebieten]] oder in diesen die [[Versickerungsstrecke]]n durch Schotterflächen in einer Höhle, einem Bach oder Fluss. Beispiele hierfür sind die [[Donauversinkung]], die Versickerungen der [[Lone]], der [[Steina (Wutach)|Wutach]], der [[Alme (Lippe)|Alme]], der [[Sauer (Altenau)|Sauer]], der [[Pegnitz (Fluss)|Pegnitz]], von drei Nebenflüssen der [[Wehra]] am [[Hochrhein]], der [[Ill (Elsass)|Ill]], der [[Schwarza (Leitha)|Schwarza]], die Versickerung des [[Eichener See]]s und die Versickerung der [[Lesse (Fluss)|Lesse]] in der [[Höhle von Han-sur-Lesse]] in Belgien. Eine Besonderheit in Irland sind [[Turlough]] genannte Senken in Karstgebiet, die sich bei hohem Grundwasserspiegel durch Ponore mit Wasser füllen und bei niedrigerem Wasserstand wieder trocken fallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Ponore kann Wasser auch jenseits einer [[Wasserscheide]] abgeführt werden, wie bei der Donauversinkung bei [[Immendingen]] (das Austrittswasser, die [[Radolfzeller Aach]] fließt in den [[Bodensee]], das Donauwasser erreicht auf diese Weise den [[Rhein]]). Um Fließwege und Fließgeschwindigkeiten zu ermitteln, können Markierungsversuche mit [[Tracer (Geowissenschaften)|Markierungsstoffen]] unternommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Geowissenschaften.&amp;#039;&amp;#039; Band 4 (Nord bis Sib). Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg &amp;amp; Berlin 2001, ISBN 3-8274-0423-1.&lt;br /&gt;
* Hans Murawski, Wilhelm Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Geologisches Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; 10. Auflage, Ferdinand Enke Verlag, Stuttgart 1998, S. 85, ISBN 3-432-84100-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ponors|Ponor|audio=0|video=1}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ponor| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speläologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grullab</name></author>
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