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	<title>Ponarth - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T22:08:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ponarth&amp;diff=1636444&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2025-07-22T21:22:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Russland&lt;br /&gt;
|Status                 = Stadtteil&lt;br /&gt;
|deutscher Name         = Ponarth&lt;br /&gt;
|Name in Landessprache  = Димитрово&lt;br /&gt;
|Art des Gebietes       = Stadtkreis&lt;br /&gt;
|Gebiet                 = Kaliningrad&lt;br /&gt;
|erste Erwähnung        = 1328&lt;br /&gt;
|frühere Namen          = Ponarthen (um 1410)&lt;br /&gt;
|lat_deg                = 54&lt;br /&gt;
|lat_min                = 40&lt;br /&gt;
|lat_sec                = 55&lt;br /&gt;
|lon_deg                = 20&lt;br /&gt;
|lon_min                = 28&lt;br /&gt;
|lon_sec                = 43&lt;br /&gt;
|Regionalkarte          = Location of Kaliningrad (Kaliningrad Oblast).svg&lt;br /&gt;
|OKATO                  = 27&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ponarth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war seit 1905 ein Stadtteil von [[Königsberg (Preußen)]] und wird im heutigen [[Kaliningrad]] {{ruS|Димитрово|[[Dimitrowo (Kaliningrad, Moskauer Rajon)|Dimitrowo]]}} genannt. Dimitrowo gehörte von 1947 bis 2009 zum [[Baltischer Rajon|Baltischen Rajon]], dem südwestlichen Stadtbezirk Kaliningrads, und seit 2009 zum [[Moskauer Rajon (Kaliningrad)|Moskauer Rajon]], in den der Baltische Rajon aufgegangen ist und der nun das ganze Areal südlich des [[Pregel]]s umschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Ponarth liegt in der historischen Region [[Ostpreußen]], etwa vier Kilometer südsüdwestlich des Stadtzentrums von [[Kaliningrad]] (&amp;#039;&amp;#039;Königsberg&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ponarth war vor 1945 an Sonntagen ein Ausflugsziel der Königsberger, die die hohen wilden Bäume des Dörfchens sowie den Ausblick auf die Stadt genossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name Ponarth[en] stammt von den [[Prußen]]. Das Präfix „pa“ oder „po“ bedeutet „unter“ und „nártas“ (Winkel) und kann somit als der Ort „unter dem Winkel“ angesehen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Gerullis]]: &amp;#039;&amp;#039;Die altpreußischen Ortsnamen.&amp;#039;&amp;#039; Berlin / Leipzig 1922, S. 130 ([https://portal.dnb.de/bookviewer/view/1014950759#page/130/mode/1up portal.dnb.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hartmann&amp;quot;&amp;gt;Ernst Hartmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des Dorfes Ponarth bei Künigsberg i. Pr.&amp;#039;&amp;#039; Johann Gottfried Herder-Institut, 1963, S. 1–2 (Digitalisat: {{URN|nbn:de:bvb:12-bsb00097173-1}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Etymologie der Namensteile von „Ponarthen“ ist in dem Wörterbuch {{ltS|Prūsu kalbos etimologijos žodynas|de=Preußisches Etymologie-Wörterbuch}} näher aufgeschlüsselt als *Pànartʹan und *Nartā (fließen, pumpen) und *narstantis (untertauchen, im Fluss wirbeln).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Vytautas Mažiulis |Titel=Prūsu kalbos etimologijos žodynas |Band=Band 3: &amp;#039;&amp;#039;L–P&amp;#039;&amp;#039; |Verlag=Mokslas |Ort=Vilnius |Datum=1996 |ISBN=5-420-00109-8 |Seiten=325–326 |Online=http://www.prusistika.flf.vu.lt/zodynas/paieska/1?id=1815&amp;amp;zymeti=422}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Da der Ort im Urstromtal der [[Pregel]] liegt deutet der Name vermutlich auf ein Überschwemmungsgebiet hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Elbing-Königsberg1910.jpg|mini|Ponarth, südsüdwestlich von [[Königsberg i. Pr.|Königsberg]], auf einer Landkarte von 1910]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahr 1328 wurden einem Bruder Conradt auf dem Gebiet „Ponartten“ zwei Hufen Land zur freien Verfügung und ohne Abgabeverpflichtung ({{&amp;quot; |Text=zum schultzenn ampt zun ewigen zeitten gantz frey und one alle beschwerung zu besitzenn}}) durch den [[Komtur (Amt)|Hauskomtur]] im Brandenburgischen Bruder Ruggertus von N. überschrieben. Dieser Conradt bekleidete das Schulzenamt und ihm stand ein weiterer Anteil des erwähnten Ortes zu. Besiegelt durch Bruder Hermannus von Kodorff, Bruder Leo, Bruder Otho von Bere Solbe, Bruder Theodorius von Brabandia, Bruder Otho von Wollmenstein und weiteren, am Tag ([[Thomastag|21. Dezember]]) des [[Thomas (Apostel)|Apostels Thomae]] im Jahre des Herrn 1328.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hartmann&amp;quot; /&amp;gt; Als deutsches Dorf wurde Ponarthen 1385  urkundlich erwähnt, 1410 hieß es Ponarthen. 1520 brannten Polen den Ort nieder. 1609 verschrieb [[Johann Sigismund (Brandenburg)]] Ponarth dem [[Löbenicht]]. Zur Sicherung Königsbergs vor den Schweden wurden die Ponarther Häuser 1679 abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Gefecht bei Telschi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1790 machten die Königsberger gern einen Kaffeeausflug nach Ponarth, zu Fuß oder mit der „Düttchenpost“. 1812 lag das Korps von [[Louis-Nicolas Davout]] in Ponarth. Als [[Johann Philipp Schifferdecker]] seine Brauerei aus der Tuchmacherstraße nach Ponarth verlegt hatte, wurde Ponarth zur Vorstadt mit den meisten Einwohnern. Im Park mit den alten Bäumen war der Ausschank „Müllers Garten“, nach 1900 „Südpark“. 1896 wurde die [[Ponarther Kirche]] eingeweiht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mühlpfordt1976&amp;quot;&amp;gt;[[Herbert Meinhard Mühlpfordt]]: &amp;#039;&amp;#039;Königsberg von A bis Z. Ein Stadtlexikon.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. München 1976.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ponarth war früher ein selbständiges Dorf mit einer hohen Anzahl von Arbeitern. 1874 wurde ein [[Amtsbezirk (Preußen)]] Ponarth gebildet, der aus den Gemeinden Ponarth, Groß Karschau, [[Nowo-Doroschny|Hoch Karschau]] (heute russisch: Nowo-Doroschny), Klein Karschau und [[Dimitrowo (Kaliningrad, Moskau)|Schönbusch]] (heute ebenfalls „Dimitrowo“ genannt) bestand und von Groß Karschau aus verwaltet wurde. Er gehörte zum [[Landkreis Königsberg i. Pr.]] im [[Regierungsbezirk Königsberg]] in [[Ostpreußen]]. Am 14. Oktober 1893 wurde die Ortschaft Schönbusch in die Landgemeinde Ponarth eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 lebten in Ponarth 4425 Einwohner. Zur [[Jahrhundertwende]] waren es 8074.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mühlpfordt1976&amp;quot; /&amp;gt; Es gab eine Postagentur, ein Telegrafenamt, die königliche Eisenbahn-Hauptwerkstätte und zwei bedeutende Brauereien. Ponarth wurde am 1. April 1905 in die Stadt Königsberg i. Pr. eingemeindet, 1906 wurde der Amtsbezirk aufgelöst und der Amtssitz nach Groß Karschau verlegt. Die Anlage des Hubertusteichs, des Schwanenteichs und des Parks Friedrichsruh (1907) verschönerten Ponarth.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mühlpfordt1976&amp;quot; /&amp;gt; Auf dem &amp;#039;&amp;#039;Palve-Platz&amp;#039;&amp;#039; trug der [[MTV Ponarth]] seine Heimspiele in den Sportarten [[Fußball]], [[Handball]], [[Schlagball]] und [[Faustball]] aus. Berühmt wurde Ponarth durch sein gutes Bier (größte norddeutsche Brauerei). Das heutige russische unter dem Namen „[[Ponarther Brauerei|Ponarther Bier]]“ ausgeschenkte Getränk kommt dagegen aus [[Devau]]. Neben der Schifferdecker AG Brauerei Ponarth und der Brauerei Schönbusch gab es Straßen- und Eisenbahnwerkstätten, eine Kaserne, Munitionsfabriken und die Schichau-Werft am südlichen Pregelufer. Auch der Güterbahnhof und der 1929 angelegte Hauptbahnhof gehörten in diesen Stadtteil. Die Ponarther Gloria-Lichtspiele hat man nach dem Krieg in eine Markthalle umgewandelt. Die Ponarther Kirche von 1897 ist schön restauriert. Auch die katholische St. Josefs-Kapelle von 1931 hat den 2. Weltkrieg überlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ponarther Kirche.jpg|mini|Straßenzug in Ponarth mit Blick auf die [[Ponarther Kirche|Ponarther Evangelische Pfarrkirche]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Johann Philipp Schifferdecker]] (1811–1887), Brauereibesitzer&lt;br /&gt;
* [[Eduard Schifferdecker]] (1833–1915), Brauereibesitzer und Patronatsherr der Kirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Durch den Stadtteil führt eine unbedeutende Nebenstraße, die bei [[Nowo-Doroschny]] &amp;#039;&amp;#039;(Hoch Karschau)&amp;#039;&amp;#039; auf eine städtische Umfahrungsstraße trifft, die die russische [[A194 (Russland)|Fernstraße A 194]] (ehemalige deutsche [[Reichsstraße 1]]) mit der [[27A-002|Fernstraße R 516]] (ehemalige deutsche [[Reichsautobahn Berlin–Königsberg]] [[Berlinka (Autobahn)|Berlinka]]) verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War ehedem Ponarth namentlich eine Bahnstation, so ist hier heute lediglich ein Haltepunkt mit der Bezeichnung Kijewskaja an der Bahnstrecke von Kaliningrad nach [[Mamonowo]] (Heiligenbeil) zur Weiterfahrt nach [[Polen]] (ehemalige [[Preußische Ostbahn]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Königsberger Bierreich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ponarth, Dorf, Stadtkreis Königsberg, Regierungsbezirk Königsberg, Provinz Ostpreußen&amp;#039;&amp;#039;, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Ponarth ([https://www.meyersgaz.org/place/20501029 meyersgaz.org])&lt;br /&gt;
* Ernst Hartmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des Dorfes Ponarth bei Künigsberg i. Pr.&amp;#039;&amp;#039; Johann Gottfried Herder-Institut, 1963 (Digitalisat: {{URN|nbn:de:bvb:12-bsb00097173-1}}).&lt;br /&gt;
* [[Ludwig von Baczko]]: &amp;#039;&amp;#039;Versuch einer Geschichte und Beschreibung von Königsberg.&amp;#039;&amp;#039; 2., völlig umgearbeitete Auflage, Goebbels und Unzer, Königsberg 1804&amp;lt;!-- Seiten???--&amp;gt; (Digitalisat: {{URN|nbn:de:bvb:12-bsb10012522-1}}).&lt;br /&gt;
* [[Georg Gerullis]]: &amp;#039;&amp;#039;Die altpreußischen Ortsnamen.&amp;#039;&amp;#039; Berlin / Leipzig 1922, S. 130 ([https://portal.dnb.de/bookviewer/view/1014950759#page/130/mode/1up portal.dnb.de]).&lt;br /&gt;
* {{Meyers-1905 |Lemma=Ponarth |Band=16 |Seite=144 |zenoID=20007273266}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.bildarchiv-ostpreussen.de/cgi-bin/bildarchiv/detailsuche/detailsuche.cgi?res=4&amp;amp;clon=20.480104989082726&amp;amp;clat=54.67869350469048 Lagekarte Bildarchiv Ostpreußen]&lt;br /&gt;
* [http://www.schifferdecker.net/start1.php?seite=/chronik/brauerei.htm Bild der Brauerei Ponarth]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=10202527-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Ostpreußen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Königsberg (Preußen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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