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	<title>Pompejanum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T16:55:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pompejanum&amp;diff=12138&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Maulaff: /* Ausstellungen */</title>
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		<updated>2026-04-10T11:22:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ausstellungen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Pompejanum Aschaffenburg.JPG|mini|Pompejanum von Süden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aschaffenburg - Pompejanum - 5396.jpg|mini|Pompejanum von Süden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pompejanum 01.jpg|mini|hochkant| Innenhof]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aschaffenburg dum printempo Pompejanum 08.jpg|mini|Pompejanum]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aschaffenburg - Pompejanum 04 Garten.JPG|mini|Garten im hinteren Teil des Hauses]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pompejanum Aschaffenburg Aerial fg168.jpg|mini|Luftbild ]]&lt;br /&gt;
{{PanoViewer|360°_-_Pompejanum.jpg|Innenansicht als 360°-Panorama}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pompejanum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Nachbau einer römischen Villa. Es steht am Hochufer des Mains in [[Aschaffenburg]] und ist einem Haus aus [[Pompeji]] nachempfunden, der &amp;#039;&amp;#039;[[Casa dei Dioscuri]]&amp;#039;&amp;#039;, so benannt nach einer Wandzeichnung, die sich im Eingangsbereich befand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In Auftrag gegeben wurde das Pompejanum durch König [[Ludwig I. (Bayern)|Ludwig I.]], erbaut in den Jahren 1840 bis 1848 nach Plänen des Hofarchitekten [[Friedrich von Gärtner]]. Die Bauleitung wurde Carl Louis übertragen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://stadtarchiv-aschaffenburg.de/wp-content/uploads/2019/04/Mitteilungen_4_2_06_1993.pdf |titel=Mitteilungen aus dem Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg |abruf=2022-11-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Pompejanum sollte nicht als königliche Villa, sondern als Anschauungsobjekt dienen, das den Kunstliebhabern auch in Deutschland das Studium der antiken Kultur ermöglichen sollte. Das Gebäude ist Zeugnis der [[Klassizismus|Antikenbegeisterung]] des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abweichend vom Original wurden – als Zugeständnis zur Lage am Main – als zweiter Stock ein Aussichtspavillon/Königszimmer und eine wirkungsvolle Außentreppe mit Säulenvorbau hinzugefügt. Weiterhin wurde das [[Atrium (Architektur)|Atrium]] aus klimatischen Gründen überglast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude hat im Erdgeschoss außen kaum Fenster, Licht erhalten die Räume durch die Innenhöfe. Um die zwei Innenhöfe, das Atrium mit seinem Wasserbecken und das begrünte Viridarium (Gartenhof) im hinteren Hausteil sind im Erdgeschoss die Empfangs- und Gästezimmer, die Küche und die Speisezimmer angeordnet. Im Obergeschoss befinden sich die privaten Räume: Kinderzimmer, Kinderschlafzimmer, Elternschlafzimmer und das Zimmer der Hausherrin. Zur Mainseite hin aufgesetzt ist ein tempelartiges [[Belvedere (Architektur)|Belvedere]] mit [[Satteldach]]. Die übrigen Gebäudeteile sind mit einem [[Flachdach]] versehen. Das Haupttor des Gebäudes befindet sich im Längstrakt und ist dem [[Schloss Johannisburg]] zugewandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die farbliche Außengestaltung des Gebäudes einschließlich der [[Ionische Ordnung|ionischen Säulen]] folgt toskanischen Traditionen mit einem „Pompeji-roten“ [[Sockel (Architektur)|Sockel]] und einer maisgelben [[Fassade]]. Die aufgemalte Gliederung der Fassade vermittelt den Eindruck von [[Quadermauerwerk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die prachtvolle Ausmalung der Innenräume und die [[Mosaik]]fußböden wurden antike Vorbilder von den Malern [[Christoph Friedrich Nilson]], [[Joseph Schlotthauer]] und [[Joseph Schwarzmann]] kopiert oder nachempfunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden das Pompejanum schwer beschädig und in der Nachkriegszeit aus dem Gebäude Kunstwerke gestohlen. Eine 2018 in Texas wieder aufgefundene römische [[Büste]], vermutlich [[Sextus Pompeius]], wurde 2023 an das Museum zurückgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=How a priceless Roman bust ended up in a Texas thrift store |Sammelwerk=BBC News |Datum=2022-05-07 |Online=https://www.bbc.com/news/world-us-canada-61357483 |Abruf=2022-11-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Marmorkopf zurück im Pompejanum |Sammelwerk=Main-Echo |Datum=2023-06-29 |Online=https://www.main-echo.de/region/stadt-kreis-aschaffenburg/marmorkopf-zurueck-im-pompejanum-art-7967606 |Abruf=2023-10-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst ab 1960 wurde das Pompejanum in mehreren Phasen wiederaufgebaut und restauriert. Seit 1994 sind hier originale römische Kunstwerke aus den Beständen der [[Staatliche Antikensammlungen|Staatlichen Antikensammlung]] und [[Glyptothek (München)|Glyptothek]] in München zu sehen. Neben römischen Marmorskulpturen, Kleinbronzen und Gläsern zählen zwei seltene Götterthrone aus Marmor zu den wertvollsten Ausstellungsstücken. Im Obergeschoss geben Gebrauchsgegenstände aus römischer Zeit, die in Vitrinen zu sehen sind, Einblick in das Leben einer römischen Familie. Seit Juli 2014 ist aus der Münchner Staatlichen Antikensammlung ein aus zwei Bronzeplatten bestehendes römisches [[Militärdiplom]] ausgestellt. Die Platten bezeugen die Verleihung des römischen Bürgerrechts im Jahre 78 nach Christus an den Soldaten Octavius aus der in [[Moesia|Moesien]] stationierten [[Cohors I Cantabrorum]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Römisches Schwermetall.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]].&amp;#039;&amp;#039; 23. Juli 2014, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;MD&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Pompejanum wird von den Staatlichen Antikensammlungen und der Glyptothek München als Zweigmuseum betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weinberg ==&lt;br /&gt;
Unterhalb des Pompejanums befindet sich der traditionsreichste Weinberg Aschaffenburgs, den sich seit 1951 die Stadt Aschaffenburg und die [[Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen]] teilen. Im Frühjahr 2007 wurden die gealterten [[Ortega (Rebsorte)|Ortega]]-Reben gerodet, um neue [[Riesling]]-Reben anzupflanzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der geringen Größe des Weinbergs ist der Ertrag stets sehr begrenzt und kommt praktisch nicht in den Handel. Traditionell wird der in [[Bocksbeutel|Bocksbeuteln]] angefüllte „Aschaffenburger Pompejaner“ nur bei Empfängen der Stadtverwaltung ausgeschenkt oder zu besonderen Anlässen überreicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.aschaffenburg.de/Kultur-und-Tourismus/Aschaffenburg-Stadtportrait/Typisch-Ascheberg/DE_index_3893_57461.html |titel=Ascheberger Besonderheiten |werk=aschaffenburg.de |abruf=2025-10-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
Aufstellung gemäß der Website der Staatlichen Antikensammlung und der Glyptothek München:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.antike-am-koenigsplatz.mwn.de/index.php/de/mediathek#pompejanum-aschaffenburg &amp;#039;&amp;#039;Archiv Sonderausstellungen&amp;#039;&amp;#039;]. Website der Staatlichen Antikensammlung und der Glyptothek München, abgerufen am 2. Februar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2010: &amp;#039;&amp;#039;Sport in der Antike&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2012: &amp;#039;&amp;#039;Starke Frauen – Die Amazonen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2013: &amp;#039;&amp;#039;Die Griechen in Italien&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2014: &amp;#039;&amp;#039;Die Unsterblichen – Götter Griechenlands&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2015: &amp;#039;&amp;#039;Mythos Troja&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2016: &amp;#039;&amp;#039;Antike Welt in Ton – Terrakotten aus den Staatlichen Antikensammlungen München&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2017: &amp;#039;&amp;#039;Die Etrusker – Von Villanova bis Rom&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2018: &amp;#039;&amp;#039;Divine X Design – Das Kleid der Antike&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2019: &amp;#039;&amp;#039;Hund, Katze, Maus – Tiere in Alltag und Mythos&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2020: &amp;#039;&amp;#039;Schimmernde Krüge von Erz&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2021: &amp;#039;&amp;#039;Black is Beautiful. Griechische Glanztonkeramik&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2022: &amp;#039;&amp;#039;Passing the Garden&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2022: &amp;#039;&amp;#039;Von Zirkus bis Apostel. Tafelgeschirr aus der Sammlung K. Wilhelm&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2023: &amp;#039;&amp;#039;Das Symposion – nur Wein, Weib und Gesang?&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2024: &amp;#039;&amp;#039;Was vom Ende bleibt – Tod und Erinnern in Griechenland&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2025: &amp;#039;&amp;#039;Inspiration Pompeji. 175 Jahre Innenausstattung des Pompejanums&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.antike-am-koenigsplatz.mwn.de/index.php/de/pompejanum-aschaffenburg/518-inspiration-pompeji-175-jahre-innenausstattung-des-pompejanums |titel=Antike am Königsplatz – Inspiration Pompeji – 175 Jahre Innenausstattung des Pompejanums |werk=antike-am-koenigsplatz.mwn.de |hrsg=Staatliche Antikensammlungen und Glyptothek |abruf=2025-10-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2026: &amp;#039;&amp;#039;Antike Troublemaker – Sind die Mischwesen noch zu bändigen?&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.schloesser-aschaffenburg.de/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Werner Helmberger, [[Raimund Wünsche]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Pompejanum in Aschaffenburg&amp;#039;&amp;#039;. Amtlicher Führer. Hrsg. [[Bayerische Schlösserverwaltung]].  2., überarbeitete und neu gestaltete Auflage. München 2006, ISBN 978-3-932982-69-9.&lt;br /&gt;
* [[Erika Simon]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Pompejanum in Aschaffenburg und seine Vorbilder in Pompeji.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Aschaffenburger Jahrbuch.&amp;#039;&amp;#039; 6, 1979, S. 423–428.&lt;br /&gt;
* Susanne Hoppe, Amanda Bischoff, [[Roswitha Juffinger]], [[Oliver Hülden]]: &amp;#039;&amp;#039;Inspiration Pompeji. Die Innenausstattung des Pompejanums.&amp;#039;&amp;#039; München 2025, ISBN 978-3-941637-92-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pompejanum|Pompejanum}}&lt;br /&gt;
* [https://www.antike-am-koenigsplatz.mwn.de/de/pompejanum-aschaffenburg.html Pompejanum] auf der Seite der [[Staatliche Antikensammlungen|Staatlichen Antikensammlung und der Glyptothek München]]&lt;br /&gt;
* [http://www.schloesser.bayern.de/deutsch/schloss/objekte/as_pom.htm Das Pompejanum] bei der [[Bayerische Schlösserverwaltung|Bayerischen Schlösserverwaltung]]&lt;br /&gt;
* {{structurae |Typ=bauwerke |ID=20037927 |Name=Das Pompejanum}}&lt;br /&gt;
* [https://www.museum.de/de/audioguide/152/lang/DE Audioguide] zur Kinderführung bei museum.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;MD&amp;quot;&amp;gt;Auszug aus dem Text auf dem Militärdiplom ({{AE|2010|1853}}): &amp;#039;&amp;#039;[…] cohort(is) I Cantabrorum cui prae(e)st / C(aius) Cammicus G(ai) f(ilius) Fab(ia) Sabinus / pediti / Octavio Daphni f(ilio) Lingon(i) […]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=49/58/39/N |EW=9/8/11/E |type=landmark |region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Aschaffenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Hauses Wittelsbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassizistisches Bauwerk in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Aschaffenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weingut (Franken)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachgebautes Bauwerk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pompeji in der Kultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Maulaff</name></author>
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