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	<title>Pomorie - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;PerfektesChaos: tk k</title>
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		<updated>2026-04-02T14:48:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;tk k&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Bulgarien&lt;br /&gt;
|Name= Pomorie&lt;br /&gt;
|LokalerName= Поморие&lt;br /&gt;
|Wahlspruch= &lt;br /&gt;
|WahlspruchDeutsch= &lt;br /&gt;
|Wappen= Coat of Pomorie BG.svg&lt;br /&gt;
|Karte= Pomorie&lt;br /&gt;
|Beschriftung = left&lt;br /&gt;
|Oblast= Burgas&lt;br /&gt;
|Einwohner= {{Metadaten Einwohnerzahl BG|8200}}&lt;br /&gt;
|EinwohnerDatum= {{FormatDate|{{Metadaten Einwohnerzahl BG||STAND}}}}&lt;br /&gt;
|Fläche= &lt;br /&gt;
|KoordinateBreitengrad= 42&lt;br /&gt;
|KoordinateBreitenminute= 33&lt;br /&gt;
|KoordinateBreitensekunde= 36&lt;br /&gt;
|KoordinateLängengrad= 27&lt;br /&gt;
|KoordinateLängenminute= 38&lt;br /&gt;
|KoordinateLängensekunde= 12&lt;br /&gt;
|Höhe= 0&lt;br /&gt;
|Postleitzahl= 8200&lt;br /&gt;
|Telefonvorwahl= 0596&lt;br /&gt;
|Bürgermeister= Iwan Aleksiew&lt;br /&gt;
|BürgermeisterDatum= seit Nov. 2011&lt;br /&gt;
|Partei= GERB&lt;br /&gt;
|WWW= pomorie.bg/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Town of Pomorie aerial Boby Dimitrov.jpg|mini|Blick auf Pomorie]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pomorie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{bgS|Поморие}}) ist eine [[Bulgarien|bulgarische]] Küstenstadt am [[Schwarzes Meer|Schwarzen Meer]]. Die Stadt liegt in der [[Oblast Burgas]] und ist Zentrum einer gleichnamigen Gemeinde. Pomorie hat {{formatnum:{{Metadaten Einwohnerzahl BG|8200}}}} Einwohner (Stand: {{FormatDate|{{Metadaten Einwohnerzahl BG||STAND}}}}) und ist ein beliebtes Touristen- und [[Wellness]]zentrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt im östlichen Teil der [[Oberthrakische Tiefebene|oberthrakischen Tiefebene]] in der [[Bucht von Burgas]] auf einer etwa 5&amp;amp;nbsp;km langen Halbinsel. Vom Norden ist sie vom gleichnamigen [[Pomorie-See]] umschlossen. Pomorie befindet sich etwa 20&amp;amp;nbsp;km nördlich von Stadtzentrum [[Burgas]], ist etwa 8&amp;amp;nbsp;km vom [[Flughafen Burgas]] entfernt und etwa 18&amp;amp;nbsp;km südlich von [[Nessebar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pomorie wird durch einen Kanal, der den Pomorie-See mit dem Schwarzen Meer verbindet, geteilt. Der östliche Teil bildet die Altstadt ({{bgS|Стар град|Star grad}}) und der westlich des Kanals gelegene Teil die Neustadt ({{bgS|Нов град|Now grad}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Die Stadt grenzt im Nordosten, Osten, Südosten und Süden an das Schwarze Meer. Folgende &amp;#039;&amp;#039;Städte&amp;#039;&amp;#039; und Gemeinden, die alle in der Provinz Burgas liegen, grenzen an die Stadt Pomorie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORDOST = &amp;lt;!-- Schwarzes Meer --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | NORDWEST = &amp;#039;&amp;#039;[[Kableschkowo]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!--&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;10 km&amp;lt;/small&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | NORD = &amp;#039;&amp;#039;[[Acheloj]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 | WEST = [[Gemeinde Burgas|Burgas]]&amp;lt;!--&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;30 km&amp;lt;/small&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | OST = &amp;lt;!-- Schwarzes Meer --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | SUED = &amp;lt;!-- Schwarzes Meer --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST = &amp;#039;&amp;#039;[[Burgas]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Sarafowo]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!--&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;8 km&amp;lt;/small&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | SUEDOST = &amp;lt;!-- Schwarzes Meer --&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Natur ===&lt;br /&gt;
Nördlich der Stadt befindet sich der Naturpark „Pomorie-See“, der Teil des Projekts „[[Feuchtgebiete Burgas]]“ ist. Im See, der eigentlich eine [[Lagune]] ist, überwintern viele bedrohte Vogelarten, die den östlichen [[Vogelzug|Nord-Süd Migrationsweg der Zugvögel]], die &amp;#039;&amp;#039;Via Pontica&amp;#039;&amp;#039;, nutzen. Im Naturschutzgebiet befinden sich mehrere Vogelbeobachtungsstellen, die frei zugänglich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Stadtgeschichte ===&lt;br /&gt;
==== Antike ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Ancialis Pomorie TabulaPeutingeriana.jpg|mini|Anchialos auf der [[Tabula Peutingeriana]] (roter Pfeil)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Anchialos Stadttor Gordian III.JPG|mini|Ein Stadttor von Anchialos auf einer Bronzemünze z.&amp;amp;nbsp;Zt. des Gordian III.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Pomorie kann auf eine jahrtausendelange Geschichte zurückblicken. Wie die meisten Städte in der Region entstand auch Pomorie aus einer [[Thraker|thrakischen]] Siedlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 5.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v. Chr. wurde die Siedlung [[Apollonia Pontica|Apollonia]] eingegliedert, in welcher eine Festung errichtet wurde, die den Namen „Anchialos“ ({{grcS|Αγχίαλος}}, übersetzt „nahe dem Salz“) trug. Der Ort dieser Festung ist nicht bekannt, sie wird nordwestlich der Stadt vermutet. Da sich dieser Landstrich heute unterhalb des Meeresspiegels befindet, ist er bisher kaum erforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der nachfolgenden Zeit wurde die Stadt von [[Dorer|dorischen]] Kolonisten besiedelt und weiter ausgebaut. In der Nähe der Stadt wurden in der Antike Salzminen angelegt, die bis heute genutzt werden. Über die Kontrolle der Minen sowie über den Handel mit Salz brach im 2.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v. Chr. ein Krieg zwischen Apollonia und [[Mesembria]] aus. Aus dieser Zeit stammt das heute zugängliche thrakische Grab.&amp;lt;ref&amp;gt;Ralph F. Hoddinott: &amp;#039;&amp;#039;Bulgaria in Antiquity. An archeological introduction.&amp;#039;&amp;#039; Ernest Benn, London 1975, ISBN 0-510-03281-8, S. 222–223.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen dem 1.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v. Chr. und dem 1.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert n. Chr. wurde die Stadt Teil des [[Odrysen]]reichs und Zentrum einer Strategie (Provinz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre größte Bekanntheit erreichte die Stadt, als sie zum Ende des 1.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts n. Chr. unter Kaiser [[Trajan]] dem [[Römisches Reich|römischen Reich]] eingegliedert wurde. Die Römer ließen die Stadt etwas weiter entfernt auf dem Festland in der Gegend Paleocastro errichten. Die Stadt stieg nach [[Deultum]] zum zweitwichtigsten Hafen der [[Liste der römischen Provinzen ab Diokletian|Provinz]] [[Haemimontus]] auf. Die römische Festung trug den Namen &amp;#039;&amp;#039;Ulpianon Anchialeon&amp;#039;&amp;#039; und war eine der größten im heutigen Gebiet Bulgariens. Unter den Römern war die Stadt für ihren Reichtum berühmt. Sie wurde zum [[Bischof]]ssitz und durfte eigene Münzen prägen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 270 wurde die Stadt von den [[Goten]] erobert und zerstört. Zwischen dem 28. und dem 30.&amp;amp;nbsp;Oktober 294 besuchte Kaiser [[Diokletian]] die Stadt und ordnete ihren Wiederaufbau an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mittelalter ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Zar Simeon schlägt die Byzantiner bei Acheloj,.jpg|mini|[[Simeon I. (Bulgarien)|Zar Simeon I.]] schlägt die Byzantiner bei Anchialos]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Battle of Anchialos (917).svg|mini|Die [[Schlacht von Anchialos (917)|Schlacht von Anchialos]] &amp;lt;small&amp;gt;(917)&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
590 wurde die zwischenzeitlich von [[Awaren]] und [[Slawen]] zerstörte Stadt im Rahmen eines Wiederaufbauprogrammes vom [[Byzantinisches Reich|oströmischen]] Kaiser [[Maurikios]] besucht, was dem Auftakt seiner [[Balkanfeldzüge des Maurikios|Feldzüge auf dem Balkan]] gleichkam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
708 fand vor den Toren der Stadt die erste [[Schlacht von Anchialos (708)|Schlacht von Anchialos]] statt, in welcher der bulgarische Herrscher Khan [[Terwel von Bulgarien|Terwel]] das anrückende Heer des byzantinischen Kaisers [[Justinian II.]] schlug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
740 wurde die Stadt durch eine Naturkatastrophe zerstört, jedoch nach einem Erlass der byzantinischen Kaiserin [[Irene (Kaiserin)|Irene]] wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
753 schlug vor den Toren der Stadt in der zweiten [[Schlacht von Anchialos (763)|Schlacht von Anchialos]] der bulgarische Herrscher [[Telez]] die byzantinischen Truppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
812 wurde Anchialos unter Khan [[Krum (Bulgarien)|Krum]] dem [[Geschichte Bulgariens#Erstes Bulgarisches Reich|Ersten Bulgarischen Reich]] eingegliedert und in &amp;#039;&amp;#039;Tutchon&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nähe der Stadt fand am 20.&amp;amp;nbsp;August 917 die dritte [[Schlacht von Anchialos (917)|Schlacht von Anchialos]] statt, in welcher der bulgarische Zar [[Simeon I. (Bulgarien)|Simeon I.]] dem byzantinischen Heer eine der größten Niederlagen der Geschichte zufügte. Nach diesem Sieg erklärte sich Simeon – dem [[Kaiser]]titel entsprechend – zum „[[Zar]] (gr. &amp;#039;&amp;#039;Basileos&amp;#039;&amp;#039;, dt. Kaiser) der Bulgaren und [[Rhomäer]]“ (= Oströmer), wie sich die [[Byzantinisches Reich|Byzantiner]] selbst nannten. Nach dieser Niederlage hatte das Byzantinische Reich den Bulgaren lange Zeit wenig entgegenzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach dem Niedergang des Ersten Bulgarischen Reichs konnte die byzantinische Herrschaft wiederhergestellt werden. Hundert Jahre später trat das Zweite Bulgarische Reich auf die Bühne. In der nachfolgenden Zeit wechselte mehrfach die Herrschaft über die Stadt zwischen Bulgaren und Byzantinern. Im 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wütete die [[Katalanische Kompanie]] in der Gegend. Erst als im Oktober 1366 [[Amadeus VI. (Savoyen)|Amadeus VI. von Savoyen]] im Zuge eines Feldzuges gegen die Türken die Stadt von den Bulgaren eroberte und sie anschließend an Byzanz verkaufte, gelangte sie endgültig in byzantinischen Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Osmanische Herrschaft ====&lt;br /&gt;
Anchialos fiel 1453 gemeinsam mit Nessebar und die gesamte südliche Schwarzmeerküste als eine der letzten Städte im heutigen Bulgarien unter die Herrschaft der osmanischen Türken. Während der Jahrhunderte andauernden Herrschaft war die Stadt mit ihrem Umland neben [[Thessaloniki]] das zweitwichtigste Salzabbaugebiet innerhalb des Imperiums. Die Stadt war außerdem Zentrum eines Gerichts- und Verwaltungskreises ([[Sandschak (Osmanisches Reich)|Kaza]]). In dieser Zeit war Anchialos Zentrum einer [[Eparchie]] des [[Ökumenisches Patriarchat von Konstantinopel|ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel]] und kulturelles, religiöses, wirtschaftliches und administratives Zentrum der Region bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts. Nach dem [[Eroberung von Konstantinopel (1453)|Fall Konstantinopels]] im Jahre 1453 ließen sich mehrere bedeutende byzantinische Familien hier nieder, wie etwa die [[Palaiologen]]. Aus einer anderen Familie stammt der spätere ökumenische Patriarch von Konstantinopel [[Jeremias II.]] Tranos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Russisch-Türkischer Krieg (1828–1829)|Russisch-Osmanischen Krieg (1828–1829)]] wurde die Stadt am 11.&amp;amp;nbsp;Juli 1829 von russischen Truppen eingenommen. Die meisten Einwohner der Stadt waren Griechen und Bulgaren und unterstützten die Russen. Als nach dem [[Friede von Adrianopel (1829)|Frieden von Adrianopel]] bekannt wurde, dass die Stadt weiter im osmanisch-türkischen Reich verbleibt, flohen viele Bewohner vor den anrückenden Türken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1856 wurde das Kloster „Sweti Georgi“ eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nach der türkischen Herrschaft ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Anchialo 1907.jpg|mini|Pomorie im Jahre 1907 (Postkarte)]]&lt;br /&gt;
In Anchialos endete am 27.&amp;amp;nbsp;Januar 1878 die türkische Herrschaft. Nach dem [[Frieden von San Stefano]] und seiner Revision durch den [[Berliner Kongress]] wurde die Stadt Teil der autonomen Provinz [[Ostrumelien]] bis zu derer Vereinigung mit dem [[Fürstentum Bulgarien]] im Jahr 1885. In der darauffolgenden Zeit wurde sie dem Distrikt Burgas administrativ eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Ilinden-Preobraschenie-Aufstand|Ilinden-Probraschenie Aufstand]] von 1903 nahm die Stadt eine große Anzahl an bulgarischen Flüchtlingen auf, die aus [[Makedonien]] (→ [[Makedonische Bulgaren]]) und [[Thrakien (Landschaft)|Thrakien]] (→ [[Thrakische Bulgaren]]) im heutigen Norden Griechenlands und der [[Türkei]] vertrieben wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30.&amp;amp;nbsp;Juli 1906 wurde das griechische Viertel der Stadt, als Antwort auf einen Angriff [[Andartis|griechischer Freischärler]] auf das Dorf [[Sagortschani]] (heute Vasiliada im Norden [[Griechenland]]s) und dem darauffolgenden Blutbad gegen die bulgarische Bevölkerung dort ([[Massaker von Sagoritschani]]), von bulgarischen Flüchtlingen aus diesen Gebieten angezündet. Der Brand vernichtete jedoch fast die gesamte Stadt, so dass nur in dem östlichen Teil alte Wiedergeburtshäuser erhalten geblieben sind. Die überlebende griechische Bevölkerung wanderte fast vollständig nach Griechenland aus, wo sie Orte wie [[Nea Anchialos]] (Neues Anchialos) oder Anchialos gründeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den nächsten Jahren siedelten sich weiter ethnischen Bulgaren (Thrakische Bulgaren und Makedonische Bulgaren) an, die nach den Verträgen von [[Vertrag von Sèvres (Griechenland – Westthrakien)|Sèvres]], [[Vertrag von Neuilly-sur-Seine|Neuilly-sur-Seine]] und [[Vertrag von Lausanne|Lausanne]] sowie nach den [[Balkankriege|Balkan-]] und Weltkriegen ihre Gebiete im Norden Griechenlands ([[Thrakien (geographische Region Griechenlands)|Westthrakien]]) und der Türkei ([[Ostthrakien]]) verloren hatten. Jedoch konnte sich die Stadt wirtschaftlich nicht erholen, was am Anschluss von Burgas an die Eisenbahnlinie nach Plowdiw und dem 1903 in Burgas eröffneten Hochseehafen lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den nächsten Jahrzehnten erholte sich die Stadt nur langsam. 1934 wurde Anchialos in &amp;#039;&amp;#039;Pomorie&amp;#039;&amp;#039; umbenannt, was auf Bulgarisch &amp;#039;&amp;#039;Nah am Meer&amp;#039;&amp;#039; bedeutet. Während des Zweiten Weltkriegs betrieb die deutsche [[Wehrmacht]] den Bau einer Eisenbahnlinie von Burgas über Pomorie nach [[Warna]]. Mit dem Ende des Krieges endete der Bau. Danach war Pomorie zwar an das bulgarische Eisenbahnnetz angeschlossen, jedoch verkehrten nur Güterzüge (die hauptsächlich mit Salz beladen waren) in Richtung Burgas. Heute ist der alte Schienenstrang fast vollständig abgebaut und viele der Bahnanlagen verfallen. Auf dem ehemaligen Bahngelände sind mehrere lokale Firmen ansässig, zum Beispiel für Kanalbau oder für Güterumschlag des Großhandels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gegenwart ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Pomorie Hotel.JPG|mini|Modernes Hotel am Stadtrand]]&lt;br /&gt;
Pomorie ist heute umgeben von Weinbergen und Obstgärten und zählt zu den bekanntesten Moor- und Seebädern Bulgariens. Das Stadtzentrum befindet sich auf der Halbinsel. Die Neustadt dehnt sich darüber hinaus aus, vor allem Richtung Burgas. In der Altstadt existieren immer noch die typischen Gassen mit Kopfsteinpflaster und die charakteristischen Schwarzmeerhäuser aus dem 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert im Stil der [[Bulgarische Wiedergeburt|Bulgarischen Wiedergeburt]] – meist ungefähr quadratische, zweistöckige Häuser mit Walmdächern, deren untere Etage aus hellem Stein, die obere aber aus dunkel gestrichenem Holz errichtet ist. Zwischen den Stadtvierteln Alte- und Neustadt befindet sich das Kloster »Sweti Georgi« (Heiliger [[Georg (Heiliger)|Georg]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Ende der kommunistischen Herrschaft nimmt der Tourismus in Pomorie und Umland stark zu. Die Stadt wird heute vor allem von Familien besucht, welche die in unmittelbarer Nähe gelegenen flachen Strände schätzen. Im Gegensatz zum nahe gelegenen [[Sonnenstrand]] und der Halbinsel [[Nessebar]] ist die Stadt kein Ziel des Massentourismus geworden. In den letzten Jahren nimmt auch der [[Wellness]]-Tourismus stark zu. Der aus dem [[Pomorie-See]] gewonnene Heilschlamm wird in vielen neu entstandenen Sanatorien und Kurhotels zur Behandlung von Nerven-, Venen- oder Gelenkbeschwerden genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine umfangreiche Bautätigkeit ließ nördlich der Altstadt viele mehrstöckige Häuser mit Appartements entstehen, die an ausländische Investoren verkauft wurden. Die Infrastruktur zwischen diesen Wohnblöcken konnte noch nicht vollständig errichtet werden, die Straßen werden meist in Eigenregie der Bauherren provisorisch aufgeschüttet, was oft zu unnatürlichen Höhenunterschieden zwischen einem Bürgersteig und der Straße führt. Der ehemalige Kleine Pomoriesee&amp;lt;ref&amp;gt;Der Kleine Pomoriesee auf [https://www.google.de/maps/place/42%C2%B033%2743.0%22N+27%C2%B038%2728.2%22E/@42.561944,27.641165,15z/data=!3m1!4b1!4m2!3m1!1s0x0:0x0 Googlemaps]&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde bereits völlig zugeschüttet. Viele der ausländischen Käufer dieser Immobilien sind russischer Nationalität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter ist Pomorie für seine hervorragende [[Wein]]e bekannt. Die Stadt liegt mitten in der [[Weinbau in Bulgarien|Schwarzmeer-Weinanbauregion]], die sich durch einen langen und milden Herbst auszeichnet. Hier werden insbesondere die [[Rebsorte]]n [[Dimyat]], [[Riesling]], [[Muskat Ottonel]], [[Trebbiano|Ugni blanc]], [[Sauvignon Blanc]], [[Cabernet Sauvignon]], [[Chardonnay]] und [[Gewürztraminer]] angebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt ist seit 2004 Namensgeber für den [[Pomorie Point]], eine Landspitze der [[Livingston-Insel]] in der Antarktis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Die wechselnden Einwohnerzahlen resultieren teilweise auch aus dem jeweiligen Gebietsstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1934 ¹&lt;br /&gt;
| 5.196&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 ¹&lt;br /&gt;
| 6.061&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1956 ¹&lt;br /&gt;
| 7.737&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1965 ¹&lt;br /&gt;
| 9.561&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1975 ¹&lt;br /&gt;
| 11.938&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1985 ¹&lt;br /&gt;
| 13.511&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1992 ¹&lt;br /&gt;
| 13.946&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1996 ³&lt;br /&gt;
| 13.802&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2001 ¹&lt;br /&gt;
| 13.649&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2004 ³&lt;br /&gt;
| 13.544&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2007 ³&lt;br /&gt;
| 13.540&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009 ³&lt;br /&gt;
| 13.569&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011 ¹&lt;br /&gt;
| 13.579&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahlen stammen von:&lt;br /&gt;
* Volkszählungen (¹),&lt;br /&gt;
* Schätzungen (²) oder&lt;br /&gt;
* amtlichen Fortschreibungen der Statistischen Ämter (³).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nsi.bg/nrnm/show9.php?sid=3728&amp;amp;ezik=bul Einwohnerzahlen von Pomorie nach Jahr.] Nationales Statistikamt; abgerufen am 22. Mai 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bei der Kommunalwahl von 2011 wurde der Kandidat der Partei [[GERB]] Iwan Aleksiew im zweiten Wahlgang von 62,60 Prozent der Wähler (8256 Stimmen) zum Bürgermeister gewählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KW2011&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Zentrale Wahlkommission |url=http://results.cik.bg/tur1/mestni/0217.html |titel=Endergebnisse der Kommunalwahl 2011 in Pomorie |sprache=bg |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20120201215558/http://results.cik.bg/tur1/mestni/0217.html |archiv-datum=2012-02-01 |archiv-bot=2019-05-07 22:20:37 InternetArchiveBot |abruf=2012-05-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtrat ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Stadtrat]] von Pomorie besteht aus dem Oberbürgermeister und der von der Gemeindeordnung vorgeschriebenen Anzahl von 21&amp;amp;nbsp;Stadtratsmitgliedern. Alle vier Jahre wird der Stadtrat neu gewählt, die nächste Wahl ist 2019. Die Sitzverteilung&amp;lt;ref name=&amp;quot;KW2011&amp;quot; /&amp;gt; des Stadtrats stellt sich seit der vorletzten [[Wahlen in Bulgarien#Kommunalwahl 2011|Kommunalwahlen]] am 23. Oktober 2011, mit einer Wahlbeteiligung von 64,57 Prozent, wie folgt dar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Zusammensetzung des Stadtrats (2011–)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei !! Wahlergebnis 2011!! Wählerstimmen !! Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[GERB]] ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 26,87 % ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 3629 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bewegung für Rechte und Freiheiten]] ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 13,60 % ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1837 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Politische Bewegung Sozialdemokraten]]|| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 7,11 % ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 961 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bulgarische Sozialistische Partei]] ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 6,76 % ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 913 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Nationale Bewegung für Stabilität und Fortschritt]]|| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 6,00 % ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 811 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ordnung, Sicherheit und Gerechtigkeit]]|| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 4,80 % ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 649 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Der Stadtrat fungiert gleichzeitig als Gemeinderat und ist für die Kontrolle aller Bürgermeister der Gemeindeortschaften zuständig. Zur Gemeinde Pomorie ({{bgS|Община Поморие|Obschtina Pomorie}}) gehören außerdem noch die Städte [[Acheloj]] und [[Kableschkowo]] sowie folgenden Dörfer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=7.5em |liste=&lt;br /&gt;
* [[Aleksandrowo (Burgas)|Aleksandrowo]]&lt;br /&gt;
* [[Bata (Burgas)|Bata]]&lt;br /&gt;
* [[Gaberowo]]&lt;br /&gt;
* [[Goriza]]&lt;br /&gt;
* [[Galabez]]&lt;br /&gt;
* [[Dabnik]]&lt;br /&gt;
* [[Belodol]]&lt;br /&gt;
* [[Kamenar (Oblast Burgas)|Kamenar]]&lt;br /&gt;
* [[Kositschino]]&lt;br /&gt;
* [[Kosowez]]&lt;br /&gt;
* [[Laka (Burgas)|Laka]]&lt;br /&gt;
* [[Medowo]]&lt;br /&gt;
* [[Poroj]]&lt;br /&gt;
* [[Strazin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaft ===&lt;br /&gt;
* [[Tekirdağ]] ([[Türkei]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.burgasinfo.com/news/view/5/35094/ |text=Pomorie und Tekirdağ erneuern die Städtepartnerschaft (bulgarisch) |wayback=20160225045802 |archiv-bot=2019-05-07 22:20:37 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Pomorie verfügt über einen Hafen, zwei Busbahnhöfe (je einer in der Alt- und in der Neustadt) und einen Güterbahnhof. Der Personenbahnhof, der die Eisenbahnlinie Burgas-Pomorie bediente, wurde in den 1990er Jahren stillgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung und Kulturhäuser ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Pomorie-library-Svetlina.jpg|mini|Das Tschitalischte „Swetlina“]]&lt;br /&gt;
In Pomorie gibt es zwei Kindertagesstätten, die Grundschule „Christo Botew“, das Allgemeingymnasium „Iwan Wassow“ und eine Berufsschule für Tourismus „Aleko Konstantinow“. Für weiteren fachbezogenen und weiterbildende Einrichtungen besuchen die Kinder Schulen in Burgas (→ [[Burgas#Bildung und Forschung|Bildung und Forschung in Burgas]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;UGB&amp;quot;&amp;gt;[http://uchilishta.guide-bulgaria.com/SE/Bourgas/Pomorie/Pomorie Bildung und Kinderbetreuung in Pomorie.] Schulenportal uchilishta.guide-bulgaria.com; abgerufen am 31. Mai 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin gibt es in Pomorie zwei Kulturhäuser: das [[Tschitalischte]] „Prosweta“ und das Tschitalischte „Swetlina“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;UGB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Freizeit ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Chor zum Festival 2014.JPG|mini|Ein Kirchenchor aus der Ukraine beim Internationalen Festival der Orthodoxen Musik in Pomorie (Bulgarien), Juni 2014]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kulturveranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* 6. Mai – Stadtfest&lt;br /&gt;
* Jährlich ist Pomorie der Austragungsort des Internationalen Festivals der Orthodoxen Musik. Zu diesem Veranstaltungstermin reisen verschiedene Kirchenchöre aus Bulgarien, Russland, der Ukraine und Serbien an. Der Wettbewerb findet in der Muttergotteskirche im Zentrum der Altstadt von Pomorie statt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.orthodoxvoices.org/index.php?language=2&amp;amp;page=&amp;amp;objid=34 Offizielle Webseite] des Festivals für orthodoxe Kirchenmusik&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* August – Joworow-Tage, Poesiefestival zum Gedenken an [[Pejo Jaworow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
* [[Aquae Calidae (Thrakien)|Aquae Calidae]] – Die Bäder von &amp;#039;&amp;#039;Aquae Calidae&amp;#039;&amp;#039; wurden im Laufe der Geschichte nachweislich von mehreren bedeutenden Herrschern besucht, neben [[Philipp II. (Makedonien)|Philipp&amp;amp;nbsp;II. von Makedonien]] unter anderem auch von den [[Byzantinisches Reich|oströmischen]] Kaisern [[Justinian I.]] und [[Konstantin IV. (Byzanz)|Konstantin&amp;amp;nbsp;IV.]], dem bulgarischen Herrscher [[Terwel von Bulgarien|Terwel]] sowie dem osmanischen Sultan [[Süleyman I.]]&lt;br /&gt;
* Thrakische Grabstätte – in der Ebene vor Pomorie befinden sich zahlreiche Siedlungshügel (sogenannte [[Tell (Archäologie)|Mogila]]) und Grabstätten. Südwestlich der Neustadt in der Gegend &amp;#039;&amp;#039;Paleocatro&amp;#039;&amp;#039;, nahe der Straße von Pomorie nach Burgas befindet sich ein antikes Kuppelgrab. Man nimmt an, dass es einer reichen Familie aus dem römischen Anchialos als Mausoleum diente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Historisches Museum&lt;br /&gt;
* Salzmuseum und Beobachtungszentrum&lt;br /&gt;
* Partisanen-Museum&lt;br /&gt;
* [[Kloster Pomorie|Kloster „Sweti Georgi“]]&lt;br /&gt;
* Muttergotteskirche&lt;br /&gt;
* Kirche Christi Himmelfahrt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Pomorie Tracian Tomb 03-lazarov-ifb.JPG|Thrakisches Grab, südlich von Pomorie&lt;br /&gt;
   Pomorie-monastery-belfry.jpg|Glockenturm des Klosters Sweti Georgi&lt;br /&gt;
   Lake Pomorie 2010.jpg|Wanderung durch den Pomorie-See&lt;br /&gt;
   Muttergotteskirche Pomorie 2009.jpg|Muttergotteskirche&lt;br /&gt;
   Hof des Klosters.JPG|Hof des Klosters Sveti Georgi in Pomorie&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport und Sportstätten ===&lt;br /&gt;
Der Fußballverein [[OFK Pomorie|Tschernomorez Pomorie]] spielt in der Saison 2012/2013 in der bulgarischen [[W Grupa]]. Der größte Erfolg des 1944 gegründeten Verein war die Teilnahme am [[Bulgarischer Fußballpokal|Pokalfinale]] in der Saison 2009/2010. Der Tschernomorez Pomorie trägt seine Heimspiele im [[Pomorie-Stadion]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mit der Stadt verbundene Personen ==&lt;br /&gt;
* [[Michael III. (Patriarch)|Michael III. von Anchialos]], [[Ökumenischer Patriarch von Konstantinopel|Patriarch von Konstantinopel]] (1170–1177)&lt;br /&gt;
* [[Michail Kantakouzinos Şeytanoğlu]], osmanisch-griechischer Magnat (1510–1578)&lt;br /&gt;
* [[Jeremias II.]] Tranos, Patriarch von Konstantinopel (1572–1579, 1580–1584, 1587–1595)&lt;br /&gt;
* [[Pejo Jaworow]], Dichter (1878–1914)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Werner Eck]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Diplom aus dem Jahr 238 für einen Prätorianer aus Anchialus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Papyrologie und Epigraphik]].&amp;#039;&amp;#039; Band 223, 2022, S. 227–230.&lt;br /&gt;
* [[Peter Soustal]]: &amp;#039;&amp;#039;Thrakien (Thrake, Rhodope und Haimimontos)&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Tabula Imperii Byzantini]].&amp;#039;&amp;#039; Band 6). Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1991, ISBN 3-7001-1898-8, S. 175–177.&lt;br /&gt;
* {{DNP|1|676|677|Anchiale 2|Jan Burian, [[Eckhard Wirbelauer]]}}&lt;br /&gt;
* Michail Lazarow: &amp;#039;&amp;#039;Istorija na Pomorie. 1 Anchialo ot drevnostta do osvoboẑdenieto.&amp;#039;&amp;#039; Fondacija „25 veka Pomorie“, Pomorie, 2000.&lt;br /&gt;
* Michail Lazarow: &amp;#039;&amp;#039;Pomorie. Das alte Anhialo.&amp;#039;&amp;#039; Slavena, Varna 2005, ISBN 954-579-466-6.&lt;br /&gt;
* [[Manfred Oppermann (Archäologe)|Manfred Oppermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Thraker, Griechen und Römer an der Westküste des Schwarzen Meeres&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Zaberns Bildbände zur Archäologie]]&amp;#039;&amp;#039;). Philipp von Zabern, Mainz 2007, ISBN 978-3-8053-3739-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [http://www.pomorie.com/ Mehr Informationen über Pomorie] (bulgarisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Orte der Gemeinde Pomorie in der Oblast Burgas&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gemeinden in der Oblast Burgas&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4116031-9|LCCN=n82047820|VIAF=245025110}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pomorie| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oblast Burgas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort mit Seehafen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PerfektesChaos</name></author>
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