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	<title>Pomesanisches Konsistorium - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T07:50:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pomesanisches_Konsistorium&amp;diff=2158213&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Herr Lehrer, ich weiß was!: Kleinkram</title>
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		<updated>2025-09-27T20:36:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pomesanische Konsistorium&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine Verwaltungsbehörde der lutherischen Kirche ([[Konsistorium]]) im Gebiet des [[Herzogtum Preußen|Herzogtums und späteren Königreichs Preußen]]. Es wurde im Jahre 1587 eingerichtet und im Jahre 1751 aufgelöst. Das Konsistorium hatte seinen Sitz in [[Zalewo|Saalfeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Pomesanische Konsistorium war die Nachfolgebehörde der Verwaltung des [[Bistum Pomesanien|Bistums Pomesanien]]. Im weltlichen Territorium der Bischöfe wurde 1527 nach dem Vorbild des Herzogs [[Albrecht (Preußen)|Albrecht von Preußen]] durch Bischof [[Erhard von Queis]] die Reformation eingeführt. Die außerhalb des Herzogtums Preußen liegenden Teile der Diözese (also die Gegenden um [[Sztum|Stuhm]], [[Malbork|Marienburg]] und [[Elbląg|Elbing]]) waren davon nicht betroffen und entzogen sich der Jurisdiktion der jetzt lutherischen Bischöfe. Nach dem Tod des letzten Bischofs von Pomesanien, [[Johann Wigand]], im Jahre 1587 wurde der Bischofstitel abgeschafft und die geistlichen Befugnisse gingen auf das Konsistorium über, während der Landesherr die hierarchischen Bischofsprivilegien im Rahmen des [[Summus episcopus|Summepiskopats]] an sich brachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zuständigkeitsgebiet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; des Pomesanischen Konsistoriums war mit dem [[Oberland (Ostpreußen)|Oberländischen Kreis]] weitgehend identisch. Das Gebiet umfasste zwei lutherische Erzpriestereien ([[Pasłęk|Preußisch Holland]] und Saalfeld), in denen jeweils die leitenden Erzpriester die [[Kirchenvisitation#Evangelische Kirchen|Visitationen]] durchführten. Für das ehemalige [[Bistum Samland]], das Wigand 1577–1587 mitverwaltet hatte, entstand das [[Samländisches Konsistorium|Samländische Konsistorium]] mit Sitz in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg in Preußen]]. Es umfasste neben dem samländischen Diözesangebiet den im Herzogtum gelegenen Teil des Dözesangebiets des [[Bistum Ermland|Bistums Ermland]], nicht aber das ermländische [[Hochstift]] in [[Preußen königlichen Anteils]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die preußischen Stände forderten zwar wiederholt die Berufung von Nachfolge-Bischöfen, drangen damit aber beim Landesherrn nicht durch. Ab 1736 setzte der König schließlich einen [[Generalsuperintendent]]en ein, der ihm unterstand und die selbständige Konsistorialarbeit beschränkte. 1750 schuf Friedrich&amp;amp;nbsp;II. für die Lutheraner seiner Monarchie (außer den Herrnhutern) das [[Lutherisches Oberkonsistorium Preußen|Lutherische Oberkonsistorium Preußen]] zu Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Instruction, vor das über alle Königliche Lande errichtete Lutherische Ober=Consistorium, de dato Berlin, den 4. Octobr. 1750&amp;#039;&amp;#039;. Abgedruckt in: &amp;#039;&amp;#039;Corpus Constitutionum Marchicarum, Oder Königl. Preußis. und Churfürstl. Brandenburgische in der Chur- und Marck Brandenburg, auch incorporirten Landen publicirte und ergangene Ordnungen, Edicta, Mandata, Rescripta etc.: Von Zeiten Friedrichs&amp;amp;nbsp;I. Churfürstens zu Brandenburg, etc. biß ietzo unter der Regierung Friderich Wilhelms, Königs in Preussen etc. ad annum 1736. inclusive&amp;#039;&amp;#039;. IV. Continuatio, Sp. 291 ff.; [https://web-archiv.staatsbibliothek-berlin.de/altedrucke.staatsbibliothek-berlin.de/Rechtsquellen/CCMC4/start.html staatsbibliothek-berlin.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge dessen wurden ein Jahr darauf Pomesanisches und Samländisches Konsistorium zum &amp;#039;&amp;#039;Preußischen Konsistorium&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in Königsberg verschmolzen, dem nunmehr der Generalsuperintendent qua Amt vorstand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jacobson 1839 111&amp;quot;&amp;gt;[[Heinrich Friedrich Jacobson]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Quellen des evangelischen Kirchenrechts der Provinzen Preussen&amp;lt;!--sic!--&amp;gt; und Posen, mit Urkunden und Regesten&amp;#039;&amp;#039;. Gebrüder Bornträger, Königsberg in Pr. 1839, S. 111 (= Geschichte der Quellen des Kirchenrechts des Preussischen&amp;lt;!--sic!--&amp;gt; Staats, mit Urkunden und Regesten; Teil 1, Band 2).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jacobson 1839 114&amp;quot;&amp;gt;[[Heinrich Friedrich Jacobson]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Quellen des evangelischen Kirchenrechts der Provinzen Preussen&amp;lt;!--sic!--&amp;gt; und Posen, mit Urkunden und Regesten&amp;#039;&amp;#039;. Gebrüder Bornträger, Königsberg in Pr. 1839, S. 114 (=Geschichte der Quellen des Kirchenrechts des Preussischen&amp;lt;!--sic!--&amp;gt; Staats, mit Urkunden und Regesten; Teil 1, Band 2).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Banderia Prutenorum 6v.jpg|mini|Banner des Bischofs von Pomesanien, wie es in der [[Schlacht bei Tannenberg (1410)]] geführt wurde]]&lt;br /&gt;
Ein Konsistorium traf seine Entscheidungen kollegial. Das Kollegium bestand aus folgenden sechs Funktionen:&lt;br /&gt;
* Ein Präsident mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Offizial&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Zwei geistliche Beisitzer (in der Regel die beiden Erzpriester von Saalfeld und [[Pasłęk|Preußisch Holland]])&lt;br /&gt;
* Zwei weltliche Beisitzer (in der Regel Bürgermeister oder Stadtrichter aus dem Amtsbezirk)&lt;br /&gt;
* Ein &amp;#039;&amp;#039;Notarius Consistorii&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Amtsgebäude, in dem die Sitzungen stattfanden und die Akten geführt wurden, diente das ehemalige [[Franziskanerkloster Saalfeld (Ostpreußen)|Franziskanerkloster in Saalfeld]]. Auf dem Grundstück (Saalfeld Nr. 207, später Klosterstraße 2) wurde im Jahre 1901 das Amtsgericht neu errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Amtssiegel]] zeigte einen Adler mit Spruchband und der Inschrift „St. Johannes“. Die Umschrift lautete: SIGILLUM CONSISTORII POMESANIENSIS. Der Zusammenhang mit dem Wappen der Bischöfe von Pomesanien ist offensichtlich, auch wenn der Heimatforscher &amp;#039;&amp;#039;Ernst Deegen&amp;#039;&amp;#039; das nicht bemerkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ernst Deegen: &amp;#039;&amp;#039;B. Kirchliche Behörden und Geistliche&amp;#039;&amp;#039;. In: derselbe: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Saalfeld Ostpr.&amp;#039;&amp;#039; Festschrift zur Feier des 600jährigen Bestehens der Stadt im Jahre 1905. Selbstverlag des Verfassers, Saalfeld (Ostpreußen) 1905, S. 223–237; [https://dlibra.bibliotekaelblaska.pl/dlibra/results?action=SearchAction&amp;amp;skipSearch=true&amp;amp;mdirids=&amp;amp;server%3Atype=both&amp;amp;tempQueryType=-3&amp;amp;encode=false&amp;amp;isExpandable=on&amp;amp;isRemote=off&amp;amp;roleId=-3&amp;amp;queryType=-3&amp;amp;dirids=1&amp;amp;rootid=&amp;amp;query=Deegen+Ernst&amp;amp;localQueryType=-3&amp;amp;remoteQueryType=-2 bibliotekaelblaska.pl]&lt;br /&gt;
* Hans Klein: &amp;#039;&amp;#039;Kirchliche Behörden und Geistliche&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Saalfeld: Schicksal einer deutschen Stadt in Ostpreußen&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg.: Kreisgemeinschaft Mohrungen e.&amp;amp;nbsp;V. Zusammengestellt von Hans Klein nach Justizrat Deegen u.&amp;amp;nbsp;a. Rautenberg, Leer 1989, ISBN 3-7921-0410-5, S. 239–244.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=53.84663|EW=19.60671|type=landmark|region=PL}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Ostpreußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengericht (evangelisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konsistorium (Christentum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Zalewo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Behördengründung 1587]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1751]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Gericht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum (Ostpreußen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Herr Lehrer, ich weiß was!</name></author>
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