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	<title>Pomesanien - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pomesanien&amp;diff=20325&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;PaulGerhardt1607: /* Bistum Pomesanien */ Jetzt richtiger Bischof.</title>
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		<updated>2025-09-25T19:53:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bistum Pomesanien: &lt;/span&gt; Jetzt richtiger Bischof.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Altpreußische Landschaften im 13. Jahrhundert.png|mini|hochkant=1.6|Altpreußische Landschaften und Stämme]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pomesanien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{plS|Pomezania}}) ist eine altpreußische Landschaft östlich von [[Nogat]] und [[Weichsel]] bis zur [[Elbing (Fluss)|Elbing]] und [[Osa (Fluss)|Osa]]. Die Städte dieser Region sind [[Malbork|Marienburg]], [[Kwidzyn|Marienwerder]], [[Sztum|Stuhm]], [[Iława|Deutsch Eylau]], [[Susz|Rosenberg]], [[Prabuty|Riesenburg]], [[Dzierzgoń|Christburg]], [[Zalewo|Saalfeld]] und [[Kisielice|Freystadt]]. Der Name kommt aus dem [[Altpreußische Sprache|Prußischen]] &amp;#039;&amp;#039;*pa-median&amp;#039;&amp;#039;. Es bedeutet wörtlich „unter Wald“&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Gerullis: &amp;#039;&amp;#039;Die altpreußischen Ortsnamen.&amp;#039;&amp;#039; Berlin, Leipzig 1922, S.&amp;amp;nbsp;130.&amp;lt;/ref&amp;gt; und beschreibt eine Region mit teilweise schwer zugänglichen, tiefen Wäldern. Wie groß das mit diesem Namen bezeichnete Gebiet ist, hängt davon ab, ob es sich auf Pomesanien als Stammesgebiet, als Bistum oder als Teil des Herzogtums Preußen bezieht. Als Landschaftsname hat sich die Bezeichnung bis ins 20. Jahrhundert gehalten, eher auf das ehemalige Stammesland bzw. den ehemals herzoglich-preußischen Anteil beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stammesgebiet Pomesanien ==&lt;br /&gt;
Die Pomesanen waren einer der zwölf [[Prußen|prußischen]] (Prūsai) Stämme. Pomesanien wurde von [[Chełmno|Kulm]] aus erobert. Ab 1234 wurde dieser [[Gau]] durch den [[Deutscher Orden|Deutschen Orden]] mit der Einnahme von [[Kwidzyn|Marienwerder]] unterworfen. 1234 folgten die Schlacht bei Christburg, 1248 die Eroberung [[Dzierzgoń|Christburgs]], und schließlich 1250 die Marienburgs. 1236 zerstörten die Ordensritter die Pomesanenburg in der Nähe von Christburg. Unter der Herrschaft des Ordens wurden die Pomesanen –&amp;amp;nbsp;wie die anderen Prußen&amp;amp;nbsp;– von den deutschen Siedlern assimiliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Preußen (historische Landschaft)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Legende ==&lt;br /&gt;
Der Sage nach erhielt Pomeso, der elfte Sohn des Königs [[Widowuto]], das Land zwischen Weseke, Mokra (Ossa), Noyta (Nogat), Istula (Weichsel) bis an die Grenzen der Masau.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Georg Theodor Grässe]]: &amp;#039;&amp;#039;Sagenbuch des preußischen Staats&amp;#039;&amp;#039;, Band 2. Flemming, Glogau 1871, S. 521.&amp;lt;/ref&amp;gt; Daraufhin sei es „Pomesanien“ genannt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilhelm von Tettau (Jurist)|Wilhelm Johann Albert von Tettau]], [[Jodocus Donatus Hubertus Temme]]: &amp;#039;&amp;#039;Volkssagen Ostpreußens, Litthauens und Westpreußens&amp;#039;&amp;#039;. Nicolai, Berlin 1837, S. 8–12: &amp;#039;&amp;#039;Wie Widewuto das Land unter seine Söhne theilte&amp;#039;&amp;#039;, hier S. 11–12.&amp;lt;/ref&amp;gt; Pomeso hatte keine Burg, sondern zog es vor, seine Zelte dort aufzuschlagen, wo es ihm gerade am besten behagte. Er hatte sehr viele Kinder, die wie er riesenhaft waren und Könige wurden. Sie bauten sich die Festen zu Risno (Riesenburg), Bolto, Weso und Nargoltons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bistum Pomesanien ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Preussen1410.png|mini|hochkant=1.6|Lage des weltlichen Herrschaftsgebiets des Bischofs von Pomesanien im Deutschordensland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des Zerwürfnisses zwischen dem Orden und dem ersten Bischof (seit 1209) von Preußen, [[Christian von Oliva]], teilte der päpstliche Legat, [[Wilhelm von Modena]], den Ordensstaat 1243 in vier Bistümer ein. So entstand neben den Bistümern [[Bistum Samland|Samland]], [[Erzbistum Ermland|Ermland]] und [[Kulmer Land]] auch das &amp;#039;&amp;#039;Bistum Pomesanien&amp;#039;&amp;#039;: Es umfasste neben dem Stammesgebiet Pomesanien auch das nördlich anschließende Gebiet [[Pogesanien|Pogesanien (Hockerland)]]. Sitz des Bischofs, dessen weltliches Herrschaftsgebiet etwa ein Drittel der Diözese umfasste, war [[Prabuty|Riesenburg]], Sitz des Domkapitels, das seit 1285 dem Deutschen Orden inkorporiert war und etwa ein Drittel des bischöflichen Territoriums beherrschte, war die Domburg in [[Kwidzyn|Marienwerder]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frieden von Thorn und Reformation ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Königlich-Preußen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Frieden von Thorn|Zweiten Frieden von Thorn]] blieb der Süden des pomesanischen Kerngebietes dem Orden erhalten, während der Norden Pomesaniens mit [[Malbork|Marienburg]], [[Sztum|Stuhm]] und [[Dzierzgoń|Christburg]], der Norden Pogesaniens mit [[Elbląg|Elbing]] und [[Tolkmicko|Tolkemit]], ebenso wie [[Ermland]] und [[Kulmerland]], unter die Herrschaft der polnischen Könige kamen. Mit Einführung der [[Reformation]] im Ordensstaat trat 1525 auch der letzte katholische Bischof von Pomesanien zum Luthertum über, verzichtete auf die weltliche Herrschaft und unterstellte die preußischen Gebiete Pomesaniens dem neu entstandenen [[Herzogtum Preußen]]. Erster lutherischer Bischof von Pomesanien wurde 1523 [[Erhard von Queis]]. 1587 wurde die [[Diözese]] durch den Administrator in Preußen, Markgraf Georg Friedrich, eingezogen und das Einkommen ging an die [[Albertus-Universität Königsberg|Albertus-Universität]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] und weitere Landesschulen. Die der polnischen Krone unterstehenden, katholisch gebliebenen Teile des Bistums fielen an das [[Bistum Kulm]]. Danach kamen sie 1821 an das [[Erzbistum Ermland|Bistum Ermland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegenwart ===&lt;br /&gt;
Das heutige [[Bistum Elbląg]] betrachtet sich symbolisch als der Nachfolger des Bistums Pomesanien. Im November 2014 wurde trotzdem das [[Titularbistum Pomesanien]] wiedererrichtet und am 13. Dezember desselben Jahres erstmals vergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Dorothea von Montau]]&lt;br /&gt;
* [[Johannes Marienwerder]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Bischöfe von Pomesanien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Joseph Bender]]: &amp;#039;&amp;#039;Begrenzung, Einteilung und Kirchen der ehemaligen Diözese Pomesanien&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für die Geschichte und Altertumskunde Ermlands&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, Jahrgang 1861–1863, Mainz 1863, S. 178–191 ([https://books.google.de/books?id=qNgAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA178&amp;amp;hl=de Volltext]).&lt;br /&gt;
* Hermann Cramer: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des vormaligen Bisthums Pomesanien. Ein Beitrag zur Landes- und Kirchengeschichte des Königreichs Preußens&amp;#039;&amp;#039;. Marienwerder 1884.&lt;br /&gt;
* Hermann Cramer: &amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch zur Geschichte des vormaligen Bisthums Pomesanien&amp;#039;&amp;#039;, 4 Bände. Marienwerder, 1885–1887.&lt;br /&gt;
* [[Georg Gerullis]]: &amp;#039;&amp;#039;Die altpreußischen Ortsnamen.&amp;#039;&amp;#039; Berlin, Leipzig 1922, S. 130.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gebiete des Deutschordenslandes}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4326367-7|VIAF=244242185}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Balten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gau (Prußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Orden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Westpreußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Polen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PaulGerhardt1607</name></author>
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