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	<title>Polyvinylfluorid - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Polyvinylfluorid&amp;diff=139269&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Knowledge2need: form</title>
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		<updated>2024-07-17T10:18:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Polymer&lt;br /&gt;
| Strukturformel            = [[Datei:Polyvinylfluorid.svg|120px|Struktur von Polyvinylfluorid]]&lt;br /&gt;
| Polymertyp                = 1&lt;br /&gt;
| Andere Namen              = PVF&lt;br /&gt;
| CAS                       = {{CASRN|24981-14-4}}&lt;br /&gt;
| PubChem                   = &lt;br /&gt;
| Polymerart                = [[Thermoplast]]&lt;br /&gt;
| Beschreibung              = &lt;br /&gt;
| Bausteine                 = [[Vinylfluorid]]&lt;br /&gt;
| Summenformel              = C&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;H&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;F&lt;br /&gt;
| Molare Masse              = 46,04 g·[[mol]]&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Aggregat                  = fest&lt;br /&gt;
| Dichte                    = 1,77 g·cm&amp;lt;sup&amp;gt;−3&amp;lt;/sup&amp;gt; &amp;lt;ref name=&amp;quot;Kunz&amp;quot;&amp;gt;Johannes Kunz, [https://books.google.de/books?id=OJp84XCrsdAC&amp;amp;pg=PP1205&amp;amp;lpg=PP1205&amp;amp;dq=Dyflor+eigenschaften+PVF&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=jfaijHvLM_&amp;amp;sig=-gLdrCLcP-qf7Ph1LiLOp3UheR0&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=gn2YSdaAMou60AWOosS_Ag&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result#PPP1206,M1 &amp;#039;&amp;#039;Kunststoffpraxis: Eigenschaften&amp;#039;&amp;#039;], WEKA Media, ISBN 3-8111-5972-0.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Schmelzpunkt              = 200 °C&amp;lt;ref name=&amp;quot;Domininghaus&amp;quot;&amp;gt;Hans Domininghaus, &amp;#039;&amp;#039;Die Kunststoffe und ihre Eigenschaften&amp;#039;&amp;#039;, Springer, 2004, ISBN 3-540-21410-0. S. 889.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Glastemperatur            = −20 °C&amp;lt;ref name=&amp;quot;Domininghaus&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Druckfestigkeit           = &lt;br /&gt;
| Härte                     = &lt;br /&gt;
| Schlagzähigkeit           = &lt;br /&gt;
| Kristallinität            = teilkristallin&amp;lt;ref name=&amp;quot;OrgTech&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl Winnacker, Leopold Küchler |Titel=Chemische Technologie: Organische Technologie III |Verlag=Hanser |Datum=1972 |ISBN=3-446-10354-6 |Seiten=83}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Elastizitätsmodul         = &lt;br /&gt;
| Poissonzahl               = &lt;br /&gt;
| Wasseraufnahme            = 0,04&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kunz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Löslichkeit               = löslich in [[Dimethylformamid]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;OrgTech&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Elektrische Leitfähigkeit = &lt;br /&gt;
| Bruchdehnung              = &lt;br /&gt;
| Chemische Beständigkeit   = beständig gegen Säuren, Laugen, viele Lösungsmittel bei Raumtemperatur, Kochen in [[Tetrachlormethan]], [[Benzol]], [[Aceton]] und [[Butanon|MEK]] schädigt nicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Domininghaus&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Viskositätszahl           = &lt;br /&gt;
| Wärmeformbeständigkeit    = &lt;br /&gt;
| Wärmeleitfähigkeit        = &lt;br /&gt;
| Thermischer Ausdehnungskoeffizient = &lt;br /&gt;
| Quelle GHS-Kz             = NV&lt;br /&gt;
| GHS-Piktogramme           = {{GHS-Piktogramme|/}}&lt;br /&gt;
| GHS-Signalwort            = &lt;br /&gt;
| H                         = {{H-Sätze|/}}&lt;br /&gt;
| EUH                       = {{EUH-Sätze|/}}&lt;br /&gt;
| P                         = {{P-Sätze|/}}&lt;br /&gt;
| Quelle P                  = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Polyvinylfluorid&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Kurzzeichen (Kunststoff)|Kurzzeichen]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;PVF&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[fluor]]haltiges [[Polymer]]. PVF gehört als [[thermoplast]]ischer [[Kunststoff]] zur Klasse der [[Fluorpolymere|Fluor-Kunststoffe]]. Ein bekannter [[Handelsname]] ist &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tedlar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; der Firma [[DuPont de Nemours|DuPont]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur ==&lt;br /&gt;
Polyvinylfluorid mit der [[Summenformel]] –[–CH&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;–CHF–]&amp;lt;sub&amp;gt;n&amp;lt;/sub&amp;gt;– hat eine kettenförmige [[Strukturformel|Struktur]]. An der [[Kohlenstoff]]-Kette trägt nur jedes zweite Atom genau ein Fluor-Atom, die restlichen Bindungen sind mit [[Wasserstoff]] gesättigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim weiter verbreiteten [[Polyvinylidenfluorid]] (PVDF) (–[–CH&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;–CF&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;–]&amp;lt;sub&amp;gt;n&amp;lt;/sub&amp;gt;–) trägt abwechselnd ein Atom der Kohlenstoffkette zwei Fluor-Atome, das nächste 2 Wasserstoffatome usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gleiche Bindungsstruktur wie Polyvinylfluorid hat [[Polyvinylchlorid]] (PVC), doch bei diesem ist statt Fluor das schwerere Halogen Chlor eingebaut. Das Monomer zur Herstellung durch Polymerisierung ist entsprechend im einen Fall [[Vinylfluorid]], im anderen [[Vinylchlorid]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Die Bindung zwischen Fluor und Kohlenstoff ist wesentlich fester als die zwischen Chlor und Kohlenstoff im PVC, weshalb Polyvinylfluorid chemisch und physikalisch beständiger als Polyvinylchlorid ist. Es ist über einen Temperaturbereich von −70&amp;amp;nbsp;°C bis etwa 110&amp;amp;nbsp;°C einsetzbar, wobei auch höhere Temperaturen (kurzzeitig) möglich sind. Es eignet sich mangels Temperaturbeständigkeit nicht für [[Spritzguss]], weshalb es typisch als Folie verarbeitet wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Ortner; Hensler: [https://www.lfu.bayern.de/luft/doc/kunststoffbraende.pdf Beurteilung von Kunststoffbränden] lfu.bayern.de, 7. November 1995, abgerufen am 23. April 2020, S. 12. – &amp;quot;Schmelzpunkt 300°C, Zersetzung ca. 350°C.&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Es ist schmutzabweisend und gut zu reinigen. Es ist beständig gegen viele Chemikalien und Weichmacher, doch nicht gegen Ketone und Ester. Es ist undurchlässig für Fette und Öle und sehr [[diffusion]]sfest gegenüber Gasen. Darüber hinaus weist es eine gute Witterungsbeständigkeit auf und ist transparent.&amp;lt;ref&amp;gt;{{RömppOnline|ID=RD-16-03658|Name=Polyvinylfluorid|Abruf=2014-04-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polyvinylfluorid ist ab etwa 300–400 [[Nanometer|nm]] [[Wellenlänge]] bis weit in den [[Infrarotstrahlung|infraroten]] Bereich durchlässig für Licht. [[Brechungsindex]] n&amp;lt;sub&amp;gt;D&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;sup&amp;gt;20&amp;lt;/sup&amp;gt;=1,45. Brennbarkeit: langsam brennend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Domininghaus&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
Polyvinylfluorid wurde Anfang der 1960er Jahre von DuPont als folienförmiges Halbzeug auf dem Markt eingeführt. Neben glasklaren Folien gibt es auch dickeres Tafelmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polyvinylfluorid wird für wetterfeste [[Folie]]n (unter anderem im Bauwesen und in der Elektrotechnik), Beutel, [[Kaschierung (Fertigungstechnik)|Kaschierungen]] von Blechen im Fahrzeugsektor, für Überzüge als Werkzeugschutz oder für [[Schreibtafel#Whiteboard|Whiteboards]] eingesetzt. Im Fahrzeugbau wird PVF in sog. Dekorfolien zur Oberflächenbeschichtung im Flugzeuginnenraum und im Bahnbereich eingesetzt. In der Pneumatik wird PVF als Filtermaterial für Vakuumfilter verwendet. Wegen seiner geringen Gasdurchlässigkeit wird Polyvinylfluorid für Beutel für gasförmige [[Analysenprobe|Proben]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PVF-Folien werden oft als Verbundfolien eingesetzt. Die Rückseitenbeschichtung von Standard-[[Solarmodul]]en wird meist mit einer Folie aus einem PVF-[[Polyester]]-PVF-Verbund hergestellt. Der Folienaufbau von Dekorfolien ist ebenfalls mehrlagig und besteht meistens aus einer PVF-Deckschicht, Prägeharzschicht, PVF-Grundschicht und Klebstoffbeschichtung. Zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit gegen Kratzer und Beschädigungen werden oftmals auch Glasfasergewebe in den Verbund eingefügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hülle des [[Luftschiff]]s [[Zeppelin NT]] weist innen eine Schicht PVF für die Gasdichtheit gegenüber dem diffusionsfreudigen Traggas [[Helium]] auf, es folgt Polyestergewebe für Zugfestigkeit und außen Polyurethan, um das Laminat durch Schweißen verbinden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.dupont.com/brands/tedlar.html Informationen zu PVF] – vom Hersteller [[DuPont de Nemours|Dupont]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polymer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluoralkan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Knowledge2need</name></author>
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