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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Polysulfon</id>
	<title>Polysulfon - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T01:31:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Polysulfon&amp;diff=1920254&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;WikispiderBot: ⚙️ Bot: Quelltextbereinigung, prüfe und aktualisiere Vorlagen-Einbindungen</title>
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		<updated>2021-05-27T03:33:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;⚙️ Bot: Quelltextbereinigung, prüfe und aktualisiere Vorlagen-Einbindungen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Polymer&lt;br /&gt;
| Strukturformel            = [[Datei:Polysulfone.svg|380px|Polysulfon aus Bisphenol&amp;amp;nbsp;A und 4,4′-Dichlordiphenylsulfon]]&lt;br /&gt;
| Polymertyp                = 2&lt;br /&gt;
| Andere Namen              = * PSU&lt;br /&gt;
* Poly(oxy-1,4-phenylensulfonyl-&amp;lt;wbr /&amp;gt;1,4-phenylenoxy-1,4-phenylenisopropyliden-&amp;lt;wbr /&amp;gt;1,4-phenylen)&lt;br /&gt;
| CAS                       = {{CASRN|25135-51-7|Q0}}&lt;br /&gt;
| PubChem                   = &lt;br /&gt;
| Polymerart                = [[Thermoplast]]&lt;br /&gt;
| Beschreibung              = &lt;br /&gt;
| Bausteine                 = [[Bisphenol A]] und [[4,4′-Dichlordiphenylsulfon]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Römpp&amp;quot;&amp;gt;{{RömppOnline|ID=RD-16-03598|Name=Polysulfone|Abruf=2018-10-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
| Summenformel              = C&amp;lt;sub&amp;gt;27&amp;lt;/sub&amp;gt;H&amp;lt;sub&amp;gt;22&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;S&lt;br /&gt;
| Molare Masse              = 442,54 g·[[mol]]&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Aggregat                  = fest&lt;br /&gt;
| Dichte                    = &amp;lt;!-- Einzelnachweis fehlt → 1,24 g/cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Schmelzpunkt              = &lt;br /&gt;
| Glastemperatur            = 180–190 °C&amp;lt;ref name=&amp;quot;Römpp&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Druckfestigkeit           = &lt;br /&gt;
| Härte                     = &amp;lt;!-- Einzelnachweis fehlt → 147 ([[Kugeldruckhärte]] H 358/30) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Schlagzähigkeit           = &lt;br /&gt;
| Kristallinität            = &lt;br /&gt;
| Elastizitätsmodul         = &amp;lt;!-- Einzelnachweis fehlt → 2600 MPa --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Poissonzahl               = &lt;br /&gt;
| Wasseraufnahme            = &amp;lt;!-- Einzelnachweis fehlt → 0,8 % --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Löslichkeit               = &amp;lt;!-- Einzelnachweis fehlt → Löslich in [[Chloroform]], [[Dichlormethan]], [[N-Methyl-2-pyrrolidon]], [[Dimethylacetamid]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Elektrische Leitfähigkeit = &lt;br /&gt;
| Bruchdehnung              = &amp;lt;!-- Einzelnachweis fehlt → 5,7 % --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Chemische Beständigkeit   = &lt;br /&gt;
| Viskositätszahl           = &amp;lt;!-- Einzelnachweis fehlt → 53 bis 81&amp;lt;ref&amp;gt;Lösung 0,001 g/ml [[Phenol]]/[[1,2-Dichlorbenzol]] (1:1).&amp;lt;/ref&amp;gt; --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Wärmeformbeständigkeit    = &amp;lt;!-- Einzelnachweis fehlt → 160 bis 170 °C (ISO 75 HDT/A) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Wärmeleitfähigkeit        = &lt;br /&gt;
| Thermischer Ausdehnungskoeffizient = &amp;lt;!-- Einzelnachweis fehlt → 5,5 10&amp;lt;sup&amp;gt;−5&amp;lt;/sup&amp;gt;/K (23–80 °C)&amp;lt;br /&amp;gt; 5,9 10&amp;lt;sup&amp;gt;−5&amp;lt;/sup&amp;gt;/K (140 °C) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Quelle GHS-Kz             = NV&lt;br /&gt;
| GHS-Piktogramme           = {{GHS-Piktogramme|/}}&lt;br /&gt;
| GHS-Signalwort            = &lt;br /&gt;
| H                         = {{H-Sätze|/}}&lt;br /&gt;
| EUH                       = {{EUH-Sätze|/}}&lt;br /&gt;
| P                         = {{P-Sätze|/}}&lt;br /&gt;
| Quelle P                  = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Polysulfon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Kurzzeichen (Kunststoff)|Kurzzeichen]] PSU) ist ein amorpher [[Kunststoff]], der als einfachstes, homologes [[Polysulfone|Polysulfon]] zu den [[Hochleistungskunststoffe|hochtemperaturbeständigen Hochleistungsthermoplasten]] gezählt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
PSU wurde 1965 von [[Union Carbide]] auf den Markt gebracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kaiser 494&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur| Autor=Wolfgang Kaiser| Titel=Kunststoffchemie für Ingenieure Von der Synthese bis zur Anwendung| Verlag=Carl-Hanser-Verlag| Ort= | Datum=2015| ISBN=3-446-44774-1| Seiten=494| Online={{Google Buch|BuchID=WpnXCgAAQBAJ|Seite=494}} }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
Polysulfon wird durch Mehrstufen-[[Polykondensation]] von [[Bisphenol A|Bisphenol&amp;amp;nbsp;A]] mit [[Bis(4-chlorphenyl)sulfon|4,4′-Dichlordiphenylsulfon]] hergestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Römpp&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Polysulfon ist glasklar mit einem leichten Gelbstich und in einem Bereich von −100 bis 190&amp;amp;nbsp;°C hart, steif und zäh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polysulfon besitzt eine hohe Chemikalienbeständigkeit, bei bestimmten Lösemitteln treten aber Spannungsrisse auf. Es ist unbeständig gegen [[Ketone]], [[Aromaten]], [[chlorierte Kohlenwasserstoffe]] und polare [[Lösungsmittel]]. Es besitzt eine hohe Beständigkeit gegen β-, γ-, Röntgen- und [[Infrarot]]strahlen sowie Durchlässigkeit für [[Mikrowellen]]. Durch [[UV-Strahlen]] unterhalb von 320&amp;amp;nbsp;nm wird Polysulfon abgebaut und muss daher für Außenanwendungen gegen UV-Strahlen stabilisiert werden. Hierzu eignen sich Hydroperoxidzersetzer und sterisch gehinderte Amine als [[Radikalfänger]] sowie [[Ruß]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Entzündungstemperatur]] mit Fremdflamme von Polysulfon beträgt 475&amp;amp;nbsp;°C. Durch die Verbrennung entstehen überwiegend [[Kohlenstoffdioxid|CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;]], [[Schwefeldioxid|SO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;]] und [[Wasser|H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O]] und bei geringer Sauerstoffzufuhr weitere Gase. Flammenausbreitungsgeschwindigkeit und Rauchentwicklung sind gering. Für Baustoffe ist PSU in die [[Feuerwiderstand|Baustoffklasse]] B2 eingestuft worden. Der [[Sauerstoffindex]] nach ISO 4589 beträgt 32 %. Unverstärktes PSU wurde gemäß [[UL94]] in die Klasse V1 eingestuft, verstärktes PSU mit einer Dicke von 3,2&amp;amp;nbsp;mm erreicht V0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verarbeitung ==&lt;br /&gt;
Da PSU Feuchtigkeit aufnimmt, muss es vor der Verarbeitung bei maximal 160&amp;amp;nbsp;°C ca. 3 bis 4 Stunden im [[Vakuum]] getrocknet werden. Es lässt sich durch [[Extrusion (Verfahrenstechnik)|Extrusion]], [[Spritzgießen]] oder [[Blasformen]] verarbeiten. Beim Spritzgießen sollte die Massetemperatur zwischen 320 und 380&amp;amp;nbsp;°C und die Werkzeugtemperatur zwischen 100 und 160&amp;amp;nbsp;°C liegen. Die Schwindung beträgt 0,4 bis 0,9 %. Bei der Extrusion sollte die Massetemperatur 10 bis 20&amp;amp;nbsp;°C niedriger liegen. Die Temperatur des Vorformlings beim Blasformen sollte zwischen 300 und 330&amp;amp;nbsp;°C liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tafeln und Folien lassen sich durch [[Thermoformen]] bearbeiten. Die Umformtemperatur beträgt 270 bis 280&amp;amp;nbsp;°C. Teile aus PSU kann man lackieren, metallisieren oder spanend bearbeiten. Dabei sollte Wasser als Kühlflüssigkeit verwendet werden, da einige Emulsionen unter Umständen zu Spannungsrissen führen können. Verbinden lassen sich Teile aus PSU durch Schweißen, Vernieten und Kleben, alle bekannten Schweißverfahren sind anwendbar. Zum Verkleben eignen sich Ein- oder Zweikomponentenkleber auf PUR-, Epoxid- oder Siliconbasis sowie Lösemittel wie [[N-Methyl-2-pyrrolidon|&amp;#039;&amp;#039;N&amp;#039;&amp;#039;-Methyl-2-pyrrolidon]], [[N,N-Dimethylformamid|&amp;#039;&amp;#039;N&amp;#039;&amp;#039;,&amp;#039;&amp;#039;N&amp;#039;&amp;#039;-Dimethylformamid]] und [[Dichlormethan]]. Bei Teilen, die nicht spannungsarm sind, kann es aber zu Spannungsrissen durch diese Lösemittel kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Polysulfon wird in der Elektrotechnik, Elektronik, im Fahrzeug- und Maschinenbau, für Haushaltsgeräte und in der Medizintechnik eingesetzt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kaiser 492&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur| Autor=Wolfgang Kaiser| Titel=Kunststoffchemie für Ingenieure Von der Synthese bis zur Anwendung| Verlag=Carl-Hanser-Verlag| Ort= | Datum=2015| ISBN=3-446-44774-1| Seiten=492–493| Online={{Google Buch|BuchID=WpnXCgAAQBAJ|Seite=492}} }}&amp;lt;/ref&amp;gt; wenn es auf hohe Wärmebeständigkeit bei gleichzeitiger [[Transparenz (Physik)|Transparenz]] ankommt. Es wird aber auch eingefärbt und/oder mit bis zu 30 % [[Glasfaser]]n verstärkt eingesetzt. Mit Glasfasern werden [[Elastizitätsmodul]]e bis 10.000&amp;amp;nbsp;MPa erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Polysulfon-IR.PNG|mini|Infrarotspektrum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handelsnamen ==&lt;br /&gt;
* Udel ([[BP]]-[[Amoco]] / [[Solvay]])&lt;br /&gt;
* Ultrason S ([[BASF]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Normen ==&lt;br /&gt;
* DIN 16839 (Norm-Entwurf, 2009-11) Thermoplastische Werkstoffe für Rohrverbinder – Polysulfon (PSU) – Allgemeine Güteanforderungen, Prüfung&lt;br /&gt;
* ASTM D 7474-2008 Standard Practice for Determining Residual Stresses in Extruded or Molded Sulfone Plastic (SP) Parts by Immersion in Various Chemical Reagents&lt;br /&gt;
* ASTM F 702a-1998 Polysulfonharz für medizinische Zwecke&lt;br /&gt;
* BS 2782-5 Method 540C 30. September 1988 Verfahren zur Prüfung von Kunststoffen – Optische Eigenschaften und Lichtechtheit bei Bewitterung – Bestimmung der UV-Strahlung mittels Polysulfonfilm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* WEKA Praxishandbuch Kunststoffpraxis: Eigenschaften&lt;br /&gt;
* Ultrason – Sortimentsübersicht, Produktmerkmale, Verwendung, Richtwerte – BASF 8.92&lt;br /&gt;
* Hans Domininghaus: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunststoffe und ihre Eigenschaften.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage, VDI-Verlag 1992&lt;br /&gt;
* [[CAMPUS (Datenbank)|CAMPUS – Werkstoffdatenbank]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polymer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sulfon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thermoplast]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;WikispiderBot</name></author>
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