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	<title>Polysemie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T05:49:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Polysemie&amp;diff=235883&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;KukiHaki: /* Literatur */ ergänzt</title>
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		<updated>2025-08-21T13:36:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Begriff aus der Sprachwissenschaft. Zum Befund der Multispermie siehe [[Spermiogramm]].}}&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;polysem&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von {{grcS|πολύς|polys}} „viel, mehrere“ und {{lang|grc|σῆμα|sema}} „Zeichen“) wird in der [[Sprachwissenschaft]] ein Ausdruck (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Wort]], [[Morphem]] oder [[Syntagma]]) bezeichnet, der mehrere unterscheidbare Bedeutungen hat, wobei aber diese Bedeutungen ein gewisses Maß an Ähnlichkeit oder begrifflichem Zusammenhang aufweisen. Die Eigenschaft, polysem zu sein, heißt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Polysemie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Polyseme Wörter sind also [[Mehrdeutigkeit|mehrdeutig]] – im Unterschied zur einfachen [[Ambiguität]] (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Homonymie]]) kann die Mehrdeutigkeit aber subtiler und weniger auffällig sein. Die Abgrenzung zwischen Polysemie und einfacher Mehrdeutigkeit ist jedoch unscharf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polysemie kann zu [[Missverständnis]]sen und [[Fehlschluss|Fehlschlüssen]] führen, aber auch wortspielerisch, sprachschöpferisch oder dichterisch eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Definitionen ==&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;#039;&amp;#039;polysem&amp;#039;&amp;#039; bildet sich aus {{grcS|πολύς|polys}} „viel“ und {{lang|grc|σῆμα|sema}} „Zeichen“ und ist der Gegenbegriff zur &amp;#039;&amp;#039;Monosemie&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Homberger&amp;quot;&amp;gt;Homberger: &amp;#039;&amp;#039;Sachwörterbuch zur Sprachwissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; 2000; Eintrag &amp;#039;&amp;#039;Polysem.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; ({{lang|grc|μόνος|monos}} „einzeln“). Eingeführt wurde der Begriff 1897 durch [[Michel Bréal]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Essai de sémantique: science des significations.&amp;#039;&amp;#039; Hachette, Paris 1897, S. 154–172 ([https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k50474n digitalisierte Version]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Abzugrenzen ist die Polysemie auch von der [[Homonymie]] (griechisch für „Gleichnamentlichkeit“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Nummerierung wird im Folgenden referenziert. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
:[1] bedeutet Polysemie allgemein &amp;#039;&amp;#039;[[Mehrdeutigkeit]]&amp;#039;&amp;#039; eines (sprachlichen) Zeichens,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;dtv-Lexikon: in 20 Bänden&amp;#039;&amp;#039; (1992), Stichwort &amp;#039;&amp;#039;Polysemie&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-423-05998-2: „Mehrdeutigkeit eines sprachlichen Zeichens“.&amp;lt;/ref&amp;gt; insbesondere von Wörtern &amp;#039;&amp;#039;(lexikalische Mehrdeutigkeit&amp;#039;&amp;#039;, auch: &amp;#039;&amp;#039;[[Ambiguität]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ulrich&amp;quot;&amp;gt;Ulrich: &amp;#039;&amp;#039;Linguistische Grundbegriffe.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage. 2002, ISBN 978-3-443-03111-4, &amp;#039;&amp;#039;Polysemie&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;[[Äquivokation]]&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
:[2] bedeutet Polysemie spezifisch eine &amp;#039;&amp;#039;systematische Mehrdeutigkeit&amp;#039;&amp;#039; – im Gegensatz zur &amp;#039;&amp;#039;zufälligen Mehrdeutigkeit&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Homonymie)&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meibauer&amp;quot;&amp;gt;Meibauer: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die germanistische Linguistik.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. 2007, S.&amp;amp;nbsp;193.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Die Terminologie von „zufälliger“ und „systematischer Mehrdeutigkeit“ findet sich bei Meibauer 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Abgrenzung zwischen Homonymie und Polysemie erfolgt unterschiedlich, so dass &amp;#039;&amp;#039;Polysemie&amp;#039;&amp;#039; bedeuten kann:&lt;br /&gt;
::[2.1] eine systematische Mehrdeutigkeit auf Grund &amp;#039;&amp;#039;[[Etymologie|etymologischer]] Verwandtschaft;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
::[2.2] eine systematische Mehrdeutigkeit auf Grund einer Verwandtschaft der einzelnen Bedeutungen, die eine &amp;#039;&amp;#039;gemeinsame Grundbedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Homberger&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meibauer&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ulrich wörtlich&amp;quot;&amp;gt;Ulrich 2002: „Polysemie fordert einen noch erkennbaren Zusammenhang der Bedeutungen“.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder &amp;#039;&amp;#039;gemeinsame Kernbedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schwarz Chur 56&amp;quot;&amp;gt;Schwarz, Chur: &amp;#039;&amp;#039;Semantik&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage. 2007, S.&amp;amp;nbsp;56.&amp;lt;/ref&amp;gt; haben, was vielfach – aber nicht zwangsläufig – auf eine gemeinsame etymologische Wurzel zurückzuführen ist&lt;br /&gt;
Letzteres ist die Hauptverwendung im sprachwissenschaftlichen Kontext.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polysemie ist nicht auf Wörter beschränkt. Es gibt Polysemie generell eines [[Zeichen]]s im Allgemeinen,&amp;lt;ref&amp;gt;Regenbogen, Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der philosophischen Begriffe.&amp;#039;&amp;#039; 2005, Eintrag &amp;#039;&amp;#039;Polysemie&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; eines Ausdrucks&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meibauer&amp;quot; /&amp;gt; bzw. konkret eines [[Morphem]]s, eines [[Lexem]]s oder des [[Syntagma]]s eines Satzes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ulrich&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auftreten von Polysemie ==&lt;br /&gt;
Die meisten Wörter sind polysem,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kühn&amp;quot;&amp;gt;Kühn: &amp;#039;&amp;#039;Lexikologie.&amp;#039;&amp;#039; 1994, S.&amp;amp;nbsp;55.&amp;lt;/ref&amp;gt; beschreiben also mehrere mehr oder minder unterschiedliche Sachverhalte, die sich aus einem gemeinsamen Kontext entwickeln. Polysemie gilt als natürlichsprachlicher &amp;#039;&amp;#039;Normalfall&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pelz wörtlich&amp;quot;&amp;gt;Zitat wörtlich nach Pelz: &amp;#039;&amp;#039;Linguistik.&amp;#039;&amp;#039; 1996, S.&amp;amp;nbsp;216.&amp;lt;/ref&amp;gt; und als &amp;#039;&amp;#039;Ausdruck des sprachlichen Ökonomie-Prinzips&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pelz wörtlich&amp;quot; /&amp;gt; Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Polysemieproblem&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man die Frage, nach der am besten passenden Bedeutung polysemer Wörter in einem vorliegenden Kontext.&amp;lt;ref&amp;gt;[[George A. Miller]]: &amp;#039;&amp;#039;Wörter. Streifzüge durch die Psycholinguistik.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben und aus dem Amerikanischen übersetzt von [[Joachim Grabowski]] und [[Christiane Fellbaum]]. Spektrum der Wissenschaft, Heidelberg 1993; Lizenzausgabe: Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1995; 2. Auflage ebenda 1996, ISBN 3-86150-115-5, S. 299–301.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für besonders viele Polyseme sind:&lt;br /&gt;
* [[Läufer]] – Laut [[Guinness-Buch der Rekorde]] 1997 ist &amp;#039;&amp;#039;Läufer&amp;#039;&amp;#039; das deutsche Wort mit den meisten Bedeutungen (24), Duden – Das große Wörterbuch der deutschen Sprache, 4. Aufl. Mannheim 2012 [CD-ROM] gibt nur (mehr) 6 Bedeutungen an: Teppich, Schach, Landwirtschaft, Bauwesen, Technik sowie Sport mit zwei Unterbedeutungen a) Laufen und b) &amp;#039;&amp;#039;veraltend&amp;#039;&amp;#039; im Fuß- und Handball. In den gedruckten älteren Auflagen wurden teilweise großzügiger Polysemien differenziert. Im Folgenden sind nach diesem Wörterbuch die Aufteilung in – soweit differenziert – Lemmata (Homonyme) und in deren Polyseme angegeben.&lt;br /&gt;
* [[Bank (Begriffsklärung)|Bank]] (2 Lemmata: 1. Lemma von ahd. banc = Tisch, 5 Polysemien; 2. Lemma von it. banco mit den zwei Polysemien 1. a) Kreditunternehmen und b) Gebäude desselben und 2. Instanz beim Glücksspiel; dies offenbar in Spannung zu vielen auch nachvollziehbaren Einteilungen in Lehrbüchern)&lt;br /&gt;
* [[Brücke (Begriffsklärung)|Brücke]] (8)&lt;br /&gt;
* [[Atlas]] (3 Lemmata (Homonyme): 1. einer der Titanen, 3. erster Halswirbel, und 2. unterteilt in 2.1 geografische Karten in Buchform und 2.2 Bildtafeln aus einem Wissensgebiet)&lt;br /&gt;
* [[Flügel]] (5)&lt;br /&gt;
* [[Schlag]] (16)&lt;br /&gt;
* [[Zug]] (16; in einer früheren gedruckten Ausgabe noch 24)&lt;br /&gt;
* [[Feder (Begriffsklärung)|Feder]] (5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Beispiele für Polyseme: [[Nadel (Begriffsklärung)|Nadel]], [[Nagel (Begriffsklärung)|Nagel]], [[Riegel]], [[Rolle]], [[Schraube (Begriffsklärung)|Schraube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polyseme können auf verschiedene Weisen entstehen. Die Ursachen der Polysemie sind [[Metapher|Metaphorik]] (bildhafte Verwendung), [[Metonymie]] (nicht wörtliche Verwendung), [[Bedeutungsentlehnung]] (erweiterte Verwendung), [[Ellipse (Linguistik)|elliptischer]] Gebrauch (weglassende Verwendung), Belebung von [[Archaismus|Archaismen]] (wiederaufnehmende Verwendung),&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kühn&amp;quot; /&amp;gt; oder [[Fachsprache|fachsprachliche]] Ausdifferenzierung von Begrifflichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Polysemie und Homonymie ==&lt;br /&gt;
Legt man die Hauptbedeutung zu Grunde, kommt man zu folgender Übersicht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Stammbaum Äquivokation}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Polyseme&amp;#039;&amp;#039; haben mehrere Bedeutungen, die untereinander ähnlich sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Kessel, Reimann: &amp;#039;&amp;#039;Basiswissen Deutsche Gegenwartssprache.&amp;#039;&amp;#039; Fink, Tübingen 2005, ISBN 3-8252-2704-9, S.&amp;amp;nbsp;163–164, verlangen für eine Polysemie zusammengehörige Bedeutungen und mindestens ein identisches semantisches Merkmal.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ist dies bei mehrdeutigen Wörtern nicht der Fall, so liegt stattdessen [[Homonym]]ie vor. Als homonym gelten Wörter, deren Bedeutungen so verschieden sind, dass zwischen ihnen keine Ähnlichkeit zu erkennen ist. Eine eindeutige Abgrenzung zwischen Polysemie und Homonymie ist allerdings nicht immer möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abgrenzung zwischen Polysemie und Homonymität wird verbreitet auch so vorgenommen, dass Polysemie vorliegt, wenn ein Wort (ein Lexem) mehrere Bedeutungen (Bedeutungsvarianten) hat, und Homonymie gegeben ist, wenn (mindestens) zwei Wörter zwar denselben Wortkörper, jedoch verschiedene Bedeutungen haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Pospiech: &amp;#039;&amp;#039;Semantik.&amp;#039;&amp;#039; In: Volmert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Grundkurs Sprachwissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage. 2005, ISBN 3-8252-1879-1, S.&amp;amp;nbsp;160.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Schwierigkeit liegt dann allerdings darin, anzugeben, wann ein und wann mehrere Wörter vorliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob Polysemie oder Homonymie vorliegt, ist vielfach nur noch bei vertieften etymologischen Kenntnissen erkennbar.&lt;br /&gt;
* Beispiel: &amp;#039;&amp;#039;[[Bank (Begriffsklärung)|Bank]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: Das Schulbeispiel ist &amp;#039;&amp;#039;Bank&amp;#039;&amp;#039; im Sinne von (1) „Geldinstitut“ und (2) „Sitzgelegenheit“. Es handelt sich etymologisch um ein Wort und ist daher ein Polysem im Sinne von [2.1], jedoch bei [[Synchronie|synchroner]] Betrachtung nicht mehr im Sinne von [2.2]. Es wird daher in Wörterbüchern zum Teil als ein Wort abgehandelt, zum Teil (z.&amp;amp;nbsp;B. im Duden&amp;lt;ref name=&amp;quot;Duden&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Duden. Deutsches Universalwörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; Dudenverlag, Mannheim/Wien/Zürich 1983, ISBN 3-411-02175-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;) erhält jede Bedeutung einen eigenen Eintrag.&lt;br /&gt;
* Beispiel: &amp;#039;&amp;#039;[[Bauer]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: Der Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;Bauer&amp;#039;&amp;#039; hat die Bedeutungen (1) „[[Landwirt]]“ und (2) „Vogelkäfig“. Beide Bedeutungen haben eine gemeinsame etymologische Wurzel,&amp;lt;ref&amp;gt;Kessel, Reimann, 2005, S.&amp;amp;nbsp;166.&amp;lt;/ref&amp;gt; allerdings handelt es sich um klar voneinander unterschiedene Bildungen: &amp;#039;&amp;#039;Bauer&amp;#039;&amp;#039; „Landwirt“ ist ein Maskulinum und (i.&amp;amp;nbsp;d.&amp;amp;nbsp;R.) schwach flektiert, wie ahd. &amp;#039;&amp;#039;gibūro&amp;#039;&amp;#039;, von dem es abstammt, während &amp;#039;&amp;#039;Bauer&amp;#039;&amp;#039; „Vogelkäfig“ sowohl Neutrum als auch Maskulinum sein kann und stark flektiert wird, wie ahd. &amp;#039;&amp;#039;būr&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor diesem Hintergrund kann bezweifelt werden, ob die traditionelle Unterscheidung Polysemie und Homonymie von mehr als etymologischem Wert ist. Es bietet sich daher an, entweder im (aufgeweichten) Sinne von [1] von &amp;#039;&amp;#039;Polysemie&amp;#039;&amp;#039; zu sprechen oder statt von &amp;#039;&amp;#039;Polysemie/Homonymie&amp;#039;&amp;#039; verallgemeinernd von &amp;#039;&amp;#039;(lexikalischer) Mehrdeutigkeit, Ambiguität&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schwarz Chur 56&amp;quot; /&amp;gt; oder [[Äquivokation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten von Polysemie ==&lt;br /&gt;
=== Polysemie durch Spezialisierung ===&lt;br /&gt;
Viele Polyseme entstehen dadurch, dass ein Ausdruck durch Verwendung in einem speziellen [[Kontext (Sprachwissenschaft)|Kontext]] eine leicht veränderte Bedeutung erfährt. Auf diese Weise kann aus einem allgemeinen Begriff ein neuer [[Fachbegriff]] einer [[Fachsprache]] entstehen. Aber auch der umgekehrte Weg ist möglich, wenn ein fachsprachlicher Begriff mit der Zeit auch in allgemeinsprachlicher Bedeutung verwendet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reguläre Polysemie ===&lt;br /&gt;
Ein Spezialfall der Polysemie ist die &amp;#039;&amp;#039;reguläre Polysemie&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;systematische Polysemie&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Volker Harm: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Lexikologie.&amp;#039;&amp;#039; WBG, Darmstadt 2015 (Einführung Germanistik), ISBN 978-3-534-26384-4, S.&amp;amp;nbsp;52.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder &amp;#039;&amp;#039;polysemes Muster&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Harm&amp;quot;&amp;gt;Volker Harm: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Lexikologie.&amp;#039;&amp;#039; WBG, Darmstadt 2015 (Einführung Germanistik), ISBN 978-3-534-26384-4, S.&amp;amp;nbsp;53.&amp;lt;/ref&amp;gt; genannt. Reguläre Polysemie liegt bei Gruppen von lexikalischen Zeichen vor, wenn von jeweils einer Bedeutung regulär eine zweite Bedeutung erschlossen werden kann. So kann bei lexikalischen Zeichen, die Institutionen bezeichnen, auf eine weitere, die Mitglieder der Institution oder das Gebäude dieser Institution bezeichnende Bedeutung geschlossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Beispielen bezeichnet &amp;#039;&amp;#039;[[Schule]]&amp;#039;&amp;#039; eine Institution, eine Personengruppe und ein Gebäude:&lt;br /&gt;
# „Er geht noch zur Schule“ (= Institution)&lt;br /&gt;
# „Die Schule streikt heute“ (= alle Schüler, Lehrer etc.)&lt;br /&gt;
# „Schulen sollten von außen als solche erkennbar sein“ (= Gebäude und bei &amp;#039;&amp;#039;als solche&amp;#039;&amp;#039; gleichzeitig Institution)&lt;br /&gt;
# „Unsere Schule steht unter Denkmalschutz!“ (= konkretes Gebäude)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grundsatz Vergleichbares ist bei den Wörtern &amp;#039;&amp;#039;Universität&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Kindergarten&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Parlament&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Rathaus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Bank&amp;#039;&amp;#039; usw. möglich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Harm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Form der Polysemie wird im Wörterbuch nicht erfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schul-Beispiel wird von [[Manfred Bierwisch]] angeführt. Es wird zum Teil als Beleg dafür angesehen, dass ein Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;nicht direkt ambig&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schwarz/Chur-57&amp;quot;&amp;gt;Schwarz, Chur: &amp;#039;&amp;#039;Semantik.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;57.&amp;lt;/ref&amp;gt; und &amp;#039;&amp;#039;[[Unschärfe (Sprache)|vage]]&amp;#039;&amp;#039; sei. In Anlehnung an das Konzept der [[Familienähnlichkeit]] von [[Ludwig Wittgenstein|Wittgenstein]] könne daher von einer &amp;#039;&amp;#039;Bedeutungs- oder Konzeptfamilie&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schwarz/Chur-57&amp;quot; /&amp;gt; gesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtiger dürfte es sein, die Vielzahl der [[Lesart]]en als gewöhnliche lexikalische Mehrdeutigkeit zu erfassen, bei denen die einzelnen Bedeutungen sich unter anderem durch das Verhältnis der Analogie voneinander ableiten lassen. Ebenso wenig ist der Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;gesund&amp;#039;&amp;#039; in „gesunde Biokost“ und „gesunder Mensch“ vage, nur weil er im ersten Fall in einer analogen Bedeutung (&amp;#039;&amp;#039;gesund&amp;#039;&amp;#039; = „das, was Gesundheit erhält/verschafft“) verwendet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Polysemie durch Bedeutungserweiterung ===&lt;br /&gt;
Eine weitere Form der Mehrdeutigkeit ist die [[Bedeutungserweiterung]] durch übertragenen Gebrauch. In dem Satz „Peter ist eine Banane“ wird das lexikalische Zeichen &amp;#039;&amp;#039;Banane&amp;#039;&amp;#039; nicht in einer neuen, Personen bezeichnenden Bedeutung verwendet. Es werden lediglich bananentypische Eigenschaften, etwa die, lang und krumm zu sein, auf Peter übertragen. Auch diese Form der Mehrdeutigkeit wird nicht in Wörterbüchern kodiert. Wenn sich diese Form der Bedeutungsübertragung aber im Gebrauch verfestigt, wird dies auch in Wörterbüchern registriert (Beispiel &amp;#039;&amp;#039;Schwein&amp;#039;&amp;#039; in: „Peter ist ein Schwein“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Modelle der Polysemie ==&lt;br /&gt;
Fordert man für Polysemie in Abgrenzung zur bloßen Homonymie eine „semantische Nähe“, so erscheint eine solche erklärungsbedürftig. Dazu gibt es unterschiedliche Theorien. Unter anderem gibt es eine „Zwei-Ebenen-Semantik“ von [[Manfred Bierwisch]]. Alternativ dazu wird Polysemie im Rahmen der kognitiven Linguistik netzwerkartig modelliert („Netzwerkmodell der Polysemie“).&amp;lt;ref&amp;gt;Im Einzelnen Volker Harm: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Lexikologie.&amp;#039;&amp;#039; WBG, Darmstadt 2015 (Einführung Germanistik), ISBN 978-3-534-26384-4, S.&amp;amp;nbsp;52–59.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lexikografische Erfassung von Polysemie ==&lt;br /&gt;
Die Polysemie ist ein [[Linguistik|linguistisches]] oder [[Lexikologie|lexikologisches]] Phänomen, das sich nicht unmittelbar aus dem Gebrauch eines lexikalischen Zeichens ablesen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Wörterbucherstellung ([[Lexikografie]]) wird die Mehrdeutigkeit von sprachlichen Zeichen dadurch erfasst, dass in einem Artikel zu dem betreffenden sprachlichen Zeichen mehrere [[semantisch]]e Kommentare, zu jeder Bedeutung einer, erstellt werden. In Wörterbüchern werden Polyseme unter einem Stichwort behandelt, Homonyme dagegen unter verschiedenen Stichwörtern. So findet man nur ein Stichwort &amp;#039;&amp;#039;Pferd&amp;#039;&amp;#039;, das u.&amp;amp;nbsp;a. die Bedeutungen „großes Säugetier“ und „Turngerät“ hat, aber zwei Stichwörter &amp;#039;&amp;#039;Bank&amp;#039;&amp;#039; mit den Bedeutungen „Sitzgelegenheit“ oder „Geldinstitut“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Duden&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polyseme und homonyme lexikalische Zeichen erweisen sich auch als Problem bei der [[Indexierung]] innerhalb der [[Dokumentation]], wo durch einzelne, definierbare [[Schlagwörter]] &amp;#039;&amp;#039;([[Lemmatisierung]])&amp;#039;&amp;#039; ein Sachverhalt erschlossen werden soll. Aus diesem Grund werden die Schlagwörter in einem [[Kontrolliertes Vokabular|kontrollierten Vokabular]] voneinander abgegrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quantitative Erfassung der Polysemie ==&lt;br /&gt;
Vor allem zwei verschiedene Aspekte der Polysemie können quantitativ bearbeitet werden: die Häufigkeit, mit der die verschiedenen Bedeutungen einer bestimmten sprachlichen Einheit verwendet werden, und die Interaktion der Polysemie mit anderen sprachlichen Eigenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein quantitativer Aspekt der Polysemie besteht also darin, dass man untersucht, welche verschiedenen Bedeutungen eine sprachliche Einheit hat, und dann Einzeltexte oder auch Textkorpora daraufhin auswertet, welche dieser Bedeutungen einer Einheit wie häufig vorkommt. Ordnet man dieses Ergebnis nach der Häufigkeit der einzelnen Bedeutungen in einer Tabelle, so kann man an die Daten dieser Tabelle ein mathematisches Modell anpassen, das als Gesetzeshypothese aufgefasst wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Emmerich Kelih, Gabriel Altmann: &amp;#039;&amp;#039;A continuous model for polysemy.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Glottometrics.&amp;#039;&amp;#039; Band 31, 2015, S.&amp;amp;nbsp;31–37 (englisch; [https://www.ram-verlag.eu/wp-content/uploads/2018/08/g31zeit-1.pdf#page=34 PDF; 1,65&amp;amp;nbsp;MB]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein zweiter Aspekt betrifft die Beziehungen zwischen der Polysemie und anderen Spracheigenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wortlänge ===&lt;br /&gt;
Es gibt ein Zusammenspiel von [[Wortlänge]] und Polysemie, das wie folgt benannt werden kann: Je länger Wörter durchschnittlich sind, desto geringer ist ihre Polysemie. Einen deutlichen Beleg dafür liefert Lu Wang am Beispiel des Chinesischen.&amp;lt;ref&amp;gt;Lu Wang: &amp;#039;&amp;#039;Word length in Chinese.&amp;#039;&amp;#039; In: Reinhard Köhler, Gabriel Altmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Issues in Quantitative Linguistics 3. Dedicated to Karl-Heinz Best on the occasion of his 70th birthday.&amp;#039;&amp;#039; RAM-Verlag, Lüdenscheid 2013, ISBN 978-3-942303-12-5, S.&amp;amp;nbsp;39–53 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gleiche wurde bei Untersuchungen zum Japanischen festgestellt: {{&amp;quot;|Sprache=en|Text=[…] polysemy is inversely proportional to word length, i.e. words with more meanings are shorter.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Haruko Sanada: &amp;#039;&amp;#039;Investigations in Japanese Historical Lexicology (Revised Edition).&amp;#039;&amp;#039; Peust &amp;amp; Gutschmidt Verlag, Göttingen 2008, ISBN 978-3-933043-12-2, S.&amp;amp;nbsp;116  (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;}} Der gleiche Zusammenhang gilt auch für das Indonesische.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gabriel Altmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Semantik.&amp;#039;&amp;#039; In: Gabriel Altmann, Dariusch Bagheri, [[Hans Goebl]], Reinhard Köhler, Claudia Prün: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die quantitative Lexikologie.&amp;#039;&amp;#039; Peust &amp;amp; Gutschmidt, Göttingen 2002, ISBN 3-933043-09-3, S.&amp;amp;nbsp;79–89, „Polysemie und Länge“ S.&amp;amp;nbsp;86–89.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für das Deutsche hat Köhler die Polysemie (bei ihm: &amp;#039;&amp;#039;Polylexie&amp;#039;&amp;#039;) als Funktion der Länge nachgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reinhard Köhler]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur linguistischen Synergetik: Struktur und Dynamik der Lexik.&amp;#039;&amp;#039; Brockmeyer, Bochum 1986, ISBN 3-88339-538-2, S.&amp;amp;nbsp;100–102 und 169.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Größe des Lexikons ===&lt;br /&gt;
Die Polysemie steht außerdem in einem negativen Zusammenhang mit dem Umfang des Lexikons einer Sprache&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhard Köhler: &amp;#039;&amp;#039;Zur linguistischen Synergetik: Struktur und Dynamik der Lexik.&amp;#039;&amp;#039; Brockmeyer, Bochum 1986, ISBN 3-88339-538-2, S.&amp;amp;nbsp;77.&amp;lt;/ref&amp;gt; und in einem positiven mit der sogenannten Polytextie der Wörter; das heißt mit der Eigenschaft von Wörtern, in sehr vielen verschiedenen Texten/Textarten vorzukommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhard Köhler: &amp;#039;&amp;#039;Zur linguistischen Synergetik: Struktur und Dynamik der Lexik.&amp;#039;&amp;#039; Brockmeyer, Bochum 1986, ISBN 3-88339-538-2, S.&amp;amp;nbsp;103–104 und 169.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl-Heinz Best]]: &amp;#039;&amp;#039;Quantitative Linguistik. Eine Annäherung.&amp;#039;&amp;#039; 3., stark überarbeitete Auflage. Peust &amp;amp; Gutschmidt Verlag, Göttingen 2006, ISBN 3-933043-17-4, S.&amp;amp;nbsp;129.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wortgeschichte ===&lt;br /&gt;
Auch das Alter von Wörtern wirkt sich auf ihre Polysemie aus: Je älter Wörter sind, desto mehr unterschiedliche Bedeutungen haben sie im Durchschnitt. Dieser Zusammenhang ist zum Beispiel für das Englische&amp;lt;ref&amp;gt;Udo Strauß, Gabriel Altmann: &amp;#039;&amp;#039;Age and polysemy of words.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Glottometrics.&amp;#039;&amp;#039; 6, 2003, S.&amp;amp;nbsp;61–64 (englisch; [https://www.ram-verlag.eu/wp-content/uploads/2018/08/g6zeit.pdf#page=64 PDF; 1,36&amp;amp;nbsp;MB]).&amp;lt;/ref&amp;gt; und das Japanische&amp;lt;ref&amp;gt;Haruko Sanada-Yogo: &amp;#039;&amp;#039;Analysis of Japanese Vocabulary by the Theory of Synergetic Linguistics.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Quantitative Linguistics.&amp;#039;&amp;#039; Band 6, Nr.&amp;amp;nbsp;3, S.&amp;amp;nbsp;239–251, besonders S.&amp;amp;nbsp;244 und 247–248 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Monosemantik]]&lt;br /&gt;
* [[Wörtlicher und übertragener Sinn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Norbert Fries: &amp;#039;&amp;#039;Ambiguität und Vagheit, Einführung und kommentierte Bibliographie.&amp;#039;&amp;#039; Niemeyer, Tübingen 1980, ISBN 3-484-10376-0.&lt;br /&gt;
* Volker Harm: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Lexikologie.&amp;#039;&amp;#039; WBG, Darmstadt 2015 (Einführung Germanistik), ISBN 978-3-534-26384-4, S.&amp;amp;nbsp;46–63.&lt;br /&gt;
* [[George A. Miller]]: &amp;#039;&amp;#039;Wörter. Streifzüge durch die Psycholinguistik.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben und aus dem Amerikanischen übersetzt von [[Joachim Grabowski]] und [[Christiane Fellbaum]]. Spektrum der Wissenschaft, Heidelberg 1993; Lizenzausgabe: Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1995; 2. Auflage ebenda 1996, ISBN 3-86150-115-5, S. 217–220 und 298–301.&lt;br /&gt;
* Gergely Pethö: &amp;#039;&amp;#039;What is Polysemy? A Survey of Current Research and Results.&amp;#039;&amp;#039; In: Enikő Németh T., Károly Bibok: &amp;#039;&amp;#039;Pragmatics and the Flexibility of Word Meaning.&amp;#039;&amp;#039; Elsevier, Amsterdam 2001, ISBN 0-08-043971-3, S.&amp;amp;nbsp;175–224 (&amp;#039;&amp;#039;Current research in the semantics/pragmatics interface&amp;#039;&amp;#039; 8; englisch).&lt;br /&gt;
* [[Brigitte Nerlich]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Polysemy. Flexible patterns of meaning in mind and language&amp;#039;&amp;#039; (= Trends in linguistic. Studies and monographs, Bd. 142). Mouton de Gruyter, Berlin 2003, ISBN 3-11-017616-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Semantik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quantitative Linguistik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;KukiHaki</name></author>
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