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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Polyprotein</id>
	<title>Polyprotein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T17:33:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Polyprotein&amp;diff=1333966&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Girus: form</title>
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		<updated>2021-03-21T06:22:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:LMoV-Genomkarte.jpg|mini|upright=2.5|Genomkarte des [[Lily-Mottle-Virus]]. Das Genom dieses Virus enthält nur ein Gen, für ein Polyprotein. Dieses wird durch Proteasen an den durch Keile gekennzeichneten Stellen in folgende Komponenten zerschnitten: P1 (&amp;#039;&amp;#039;protease 1&amp;#039;&amp;#039;), HC (&amp;#039;&amp;#039;helper component&amp;#039;&amp;#039;), P3 (&amp;#039;&amp;#039;protease 3&amp;#039;&amp;#039;), CI (&amp;#039;&amp;#039;cylindrical inclusions protein&amp;#039;&amp;#039;), VPg (&amp;#039;&amp;#039;genomic virus protein&amp;#039;&amp;#039;), Pro (&amp;#039;&amp;#039;protease&amp;#039;&amp;#039;), NI (&amp;#039;&amp;#039;nuclear inclusions protein&amp;#039;&amp;#039;), CP (&amp;#039;&amp;#039;capsid/coat protein&amp;#039;&amp;#039;). Die Schnittstellen der Proteasen sind als Keile eingezeichnet.]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Polyprotein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine bei der Vermehrung einiger [[Viren]] vorkommende Zwischenstufe, aus der die einzelnen Virus-[[Proteine]] durch Abspaltung erst freigesetzt werden. Polyproteine findet man besonders bei jenen Viren, deren [[Gen]]e in einem einzigen [[Offener Leserahmen|Offenen Leserahmen]] angeordnet sind ([[monocistronisch]]e [[mRNA]]). Bei der [[Translation (Biologie)|Translation]] entsteht ein sehr langes Polyprotein, ohne dass das Ablesen einzelner Genabschnitte durch ein [[Stopcodon]] unterbrochen wird. Meist werden schon während der Synthese des Polyproteins einzelne Proteine durch [[Protease]]n abgespalten (kotranslationale Prozessierung). Diese Spaltung kann durch virale Proteasen (zum Teil autoproteolytisch in &amp;#039;&amp;#039;trans&amp;#039;&amp;#039;) oder zelluläre Proteasen (beispielsweise die [[Signalpeptidase]]) vollzogen werden. Polyproteine können auch bei der Entstehung von [[Kapsid]]en von Bedeutung sein. So vollzieht sich die Zusammenlagerung der drei Untereinheiten bei [[Picornaviridae|Picornaviren]] (VP1, VP2, VP3) als Polyprotein, erst danach erfolgt eine Spaltung in die einzelnen Proteine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polyproteine sind typisch für [[RNA-Virus|RNA-Viren]] mit einer einzelsträngigen RNA als Genom, beispielsweise Picornaviren, [[Togaviridae|Togaviren]] und [[Flaviviridae|Flaviviren]]. Die Synthese einzelner Virusproteine kann über den Umweg eines Polyproteins nicht gesteuert oder reguliert werden. Es entstehen immer [[äquimolar]]e Mengen der aus dem Polyprotein hervorgegangenen Proteine. Da Strukturproteine (Hüllproteine und Kapsidproteine) während der Vermehrung des Virus jedoch in größeren Mengen nötig sind als Funktionsproteine (beispielsweise [[Polymerase]]n), kommt es durch Ablagerung nicht benötigter Strukturproteine zu Zusammenballungen oder Ablagerungen dieser Proteine. Diese werden als [[Viroplasma]] oder [[Einschlusskörperchen]] bei der [[Histologie|histologischen]] Untersuchung der Zellen sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spaltung des Polyproteins durch Proteasen wird bei der Therapie mancher [[Virusinfektion]]en durch den Einsatz von spezifischen Hemmstoffen genutzt, um die Virusvermehrung an dieser Stelle zu unterbrechen. Diese Medikamente werden als [[Protease-Inhibitor]]en bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Präkursor-Proteine]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* S. J. Flint, L. W. Enquist, V. R. Racaniello und A. M. Skalka: &amp;#039;&amp;#039;Principles of Virology. Molecular Biology, Pathogenesis, and Control of Animal Viruses.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, ASM-Press Washington D.C. 2004, S. 394–398 und 457f ISBN 1-55581-259-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Virusprotein| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Girus</name></author>
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