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	<title>Polypol - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-24T14:49:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Polypol&amp;diff=49548&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Arianndi: Lesbarkeit verbessert</title>
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		<updated>2025-12-06T22:31:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lesbarkeit verbessert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Polypol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|πολυ|poly}} „viel“ und {{grcS|πωλεῖν|pōlein}}, „verkaufen“; also „Verkauf durch viele“) ist in der [[Wirtschaft]] eine [[Marktform]], die durch viele [[Marktteilnehmer]] gekennzeichnet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Marktteilnehmer auf einem beliebigen [[Markt]] ([[Gütermarkt]], [[Finanzmarkt]]) sind die [[Angebot (Volkswirtschaftslehre)|Anbieter]] und [[Nachfrage]]r. Die Marktformen lassen sich hierbei auch danach unterscheiden, wie viele Anbieter oder Nachfrager vorhanden sind. Danach gibt es:&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich von Stackelberg]], &amp;#039;&amp;#039;Marktform und Gleichgewicht&amp;#039;&amp;#039;, 1934, S. 195&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=gm-CBwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA38&amp;amp;lpg=PA38&amp;amp;dq=polypol+griechisch+poly+viel&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=3c_iue4RgC&amp;amp;sig=ACfU3U2HFnp0BIsiM43GGJPysnQKd2ELfQ&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwj3xP2y6qPoAhUDKewKHQBFAWs4ChDoATAAegQICBAB#v=onepage&amp;amp;q=polypol%20griechisch%20poly%20viel&amp;amp;f=false Uta Neumann, &amp;#039;&amp;#039;Das Marktphasenschema&amp;#039;&amp;#039;, 1997, S. 38]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | !! colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Nachfrager&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! viele&lt;br /&gt;
! wenige&lt;br /&gt;
! einer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Anbieter&lt;br /&gt;
! viele&lt;br /&gt;
| Polypol&lt;br /&gt;
| [[Oligopol|Oligopson]]&lt;br /&gt;
| [[Monopson]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! wenige&lt;br /&gt;
| [[Oligopol]]&lt;br /&gt;
| [[Oligopol|bilaterales Oligopol]]&lt;br /&gt;
| [[Monopson|beschränktes Monopson]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! einer&lt;br /&gt;
| [[Monopol]]&lt;br /&gt;
| beschränktes Monopol&lt;br /&gt;
| [[bilaterales Monopol]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Polypol kann zusätzlich danach unterschieden werden, ob viele Anbieter (&amp;#039;&amp;#039;Angebotspolypol&amp;#039;&amp;#039;) oder viele Nachfrager (&amp;#039;&amp;#039;Nachfragepolypol&amp;#039;&amp;#039;) vorhanden sind. Ein [[homogenes Polypol]] liegt vor, wenn [[vollständige Konkurrenz]] dazu führt, dass ein [[homogenes Gut]] ohne sachliche, persönliche, räumliche und zeitliche [[Präferenz (Wirtschaftswissenschaften)|Präferenz]]en gehandelt wird und vollständige [[Markttransparenz]] herrscht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=o0T6BQAAQBAJ&amp;amp;pg=PA463&amp;amp;dq=Polypol+lexikon&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjbmNmx1aboAhXSyqQKHebiCwAQ6AEIKjAA#v=onepage&amp;amp;q=Polypol%20lexikon&amp;amp;f=false Insa Sjurts (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Gabler Lexikon Medien Wirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, 2004, S. 463]&amp;lt;/ref&amp;gt; Fehlt eine dieser Bedingungen, handelt es sich um ein [[heterogenes Polypol]] mit [[Heterogenes Gut|heterogenen Gütern]]. Die Marktform des homogenen Polypols ist realitätsfremd, wobei [[Börse]]n diesem Idealfall am nächsten kommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Insa Sjurts (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Gabler Lexikon Medien Wirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, 2004, S. 463&amp;lt;/ref&amp;gt; Homogene Polypole auf dem [[Vollkommener Markt|vollkommenen Markt]] ergeben die vollkommene Konkurrenz, heterogene Polypole auf dem [[Unvollkommener Markt|unvollkommenen Markt]] ergeben die monopolistische Konkurrenz.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Baßeler/Jürgen Heinrich/Burkhard Utecht, &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen und Probleme der Volkswirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, 2002, S. 171&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Aspekte ==&lt;br /&gt;
Da es viele Marktteilnehmer auf einer (oder beiden) Marktseiten (Angebot und Nachfrage) gibt, hat keiner der vielen Marktteilnehmer [[Marktmacht]], die er dazu benutzen könnte, seine Interessen gegenüber der anderen Marktseite durchzusetzen. Auf diese Weise führt der Wettbewerb zwischen den Teilnehmern zu maximaler Effizienz, so dass Polypole auch als „bestmögliche Marktform der [[Marktwirtschaft]]“ bezeichnet werden können.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/lexikon-der-wirtschaft/20298/polypol Polypol] – Definition im Duden Wirtschaft, online bei der [[Bundeszentrale für politische Bildung]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Anders als in [[Oligopol]]en bzw. [[Oligopson]]en ist die Teilnehmerzahl so groß, dass koordiniertes Verhalten der Marktteilnehmer, d.&amp;amp;nbsp;h. [[Kartell]]e, die das Ziel haben, die andere Marktseite zu übervorteilen, unwahrscheinlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einem vollkommenen Markt können die Anbieter oder Nachfrager wegen ihres geringen [[Marktanteil]]s den [[Marktpreis]] nicht beeinflussen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=4wGIBwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA314&amp;amp;dq=polypol+lexikon&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwi-65yb8KPoAhUB_KQKHR71DF0Q6AEIMzAB#v=onepage&amp;amp;q=polypol%20lexikon&amp;amp;f=false Dirk Piekenbrock, &amp;#039;&amp;#039;Gabler Kompakt-Lexikon Volkswirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, 2003, S. 314]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie sind deshalb [[Mengenanpasser|Preisnehmer]]. [[Gewinnmaximierung|Maximalen Gewinn]] erzielt der Preisnehmer, wenn er das maximal mögliche, das heißt in Höhe der [[Kapazität (Wirtschaft)|Kapazitätsgrenze]], produziert. In der Regel sind Gütermärkte jedoch [[Unvollkommener Markt|unvollkommen]]. Das heißt, die Anbieter sind [[Preisfixierer]] und haben einen gewissen Spielraum, ihre Preise zu setzen, müssen jedoch bei einer Preiserhöhung mit einem Rückgang der Absatzmenge rechnen. Auch ein Monopolist kann seine Preise nicht beliebig hoch setzen, denn der Kunde hat immer noch die Möglichkeit, auf das Produkt zu verzichten. Je höher hier die [[Nachfrageelastizität]] ist, umso ähnlicher sind sich die Marktpreise und Mengen im Polypol und [[Monopol]] und desto geringer ist die [[Marktmacht]] des [[Monopolist]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=XHXpBQAAQBAJ&amp;amp;pg=PT143&amp;amp;dq=Polypol&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwi9tuL2mqfoAhXHyaQKHavvAB04ChDoAQgyMAE#v=onepage&amp;amp;q=Polypol&amp;amp;f=false Ricarda Kampmann/Johann Walter, &amp;#039;&amp;#039;Mikroökonomie: Markt, Wirtschaftsordnung, Wettbewerb&amp;#039;&amp;#039;, 2010, S. 138 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die doppelt geknickte [[Preis-Absatz-Funktion]] von [[Erich Gutenberg]] gilt in der [[Betriebswirtschaftslehre]] als theoretisch fundiert und hat sich zudem – sowohl für das Polypol als auch für das Oligopol – empirisch mehrfach bewährt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Diller (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Preispolitik&amp;#039;&amp;#039;, 2008, S. 79&amp;lt;/ref&amp;gt; Gutenberg ging davon aus, dass im relativ unelastischen mittleren Teil der Funktion Preisänderungen lediglich geringfügige [[Bedarfsverschiebung|Nachfrageveränderungen]] auslösen, während Preisänderungen in den elastischen Randbereichen zu starken Nachfrageänderungen führen. Der grundsätzliche Verlauf der Preis-Absatz-Funktion ist Gutenberg zufolge im Polypol und Oligopol gleich.&amp;lt;ref&amp;gt;Erich Gutenberg, &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Band 2: Der Absatz&amp;#039;&amp;#039;, 17. Auflage, 1984, S. 291 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4115594-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mikroökonomie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wettbewerbstheorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkswirtschaftslehre]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Arianndi</name></author>
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