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	<title>Polyole - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-25T04:35:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Polyole&amp;diff=381227&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Carrot account: /* Beispiele */ Adjektiv</title>
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		<updated>2025-02-02T18:52:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Beispiele: &lt;/span&gt; Adjektiv&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center; font-size:90%&amp;quot; width=&amp;quot;17%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot; &lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Polyole&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Auswahl)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Pentaerythritol.svg |130px]] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Pentaerythrit]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Xylitol Structural Formula V.1.svg |180px]] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Xylit]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Polyether Polyol Structural Formula V3.svg |270px]] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Ether#Polyether|Polyether]]-Polyol &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
(Die Sauerstoffatome des [[Ether]]s&amp;lt;br /&amp;gt; sind &amp;#039;&amp;#039;blau&amp;#039;&amp;#039; dargestellt.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Polyester Polyol Structural Formula V.3.svg |300px]] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Polyester]]-Polyol &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
(Die Sauerstoff- und Kohlenstoffatome&amp;lt;br /&amp;gt; des [[Carbonsäureester]]s&amp;lt;br /&amp;gt; sind &amp;#039;&amp;#039;blau&amp;#039;&amp;#039; dargestellt.)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Polyole&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Polyhydroxy-Verbindungen&amp;#039;&amp;#039;) sind [[organische Verbindung]]en mit mehreren [[Hydroxygruppe]]n&amp;amp;nbsp;(–OH). Dazu zählen [[Alkohole#Wertigkeit der Alkohole|mehrwertige Alkohole]] (&amp;#039;&amp;#039;Polyalkohole&amp;#039;&amp;#039;) und Aromaten mit mehreren an das Ringsystem gebundenen OH-Gruppen (manchmal, aber verwirrend, &amp;#039;&amp;#039;[[Polyphenole]]&amp;#039;&amp;#039; genannt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfache [[Konformation#Konformationen bei offenkettigen Molekülen|lineare]] Polyole sind das [[Diole|Diol]] [[Ethylenglycol|Glycol]] (Ethan-1,2-diol) und das Triol [[Glycerin]] (Propan-1,2,3-triol). Ab vier Hydroxygruppen verzichtet die [[Nomenklatur (Chemie)|Nomenklatur]] auf die Benennung der genauen Anzahl der Hydroxygruppen  in einer [[Chemische Verbindung|chemischen Verbindung]] und verwendet statt den Wortendungen „-&amp;#039;&amp;#039;di&amp;#039;&amp;#039;ol“ (für zwei) oder „-&amp;#039;&amp;#039;tri&amp;#039;&amp;#039;ol“ (für drei) nur das allgemeinere „-polyol“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben aromatischen Polyolen können auch Polyalkohole eine [[Konformation#Konformationen bei cyclischen Molekülen|cyclische]] [[Chemische Struktur|Struktur]] aufweisen (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Inosit]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herstellung von Polyolen, insbesondere für die Kunststoffindustrie, kann sowohl [[Petrochemie|petrochemisch]] (auf der Basis von [[Mineralöl]]) wie auch [[Oleochemie|oleochemisch]] (auf [[Pflanzenöle|Pflanzenöl]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;basis) erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Da der Überbegriff Polyol eine rein [[Nomenklatur (Chemie)|chemische Nomenklatur]] ist und nur das Vorhandensein mehrerer Hydroxygruppen anzeigt, kann man den Polyolen keine allgemeinen Eigenschaften zuordnen. Polyole sind bei Raumtemperatur meist hochviskos (zähflüssig) bis fest. Dies liegt in der Tatsache begründet, dass sich Wasserstoffbrücken unter den einzelnen Molekülen ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Polyole gehören zur Gruppe der [[FODMAP]]s („fermentable oligo-, di-, monosaccharides and polyols“, deutsch: vergärbare Mehrfach-, Zweifach-, Einfachzucker und mehrwertige Alkohole), die in Getreideprodukten als auch in Hülsenfrüchten, Obst oder Gemüse enthalten sein können und bei Menschen Unverträglichkeiten auslösen können. (Stichwort: [[Nicht-Zöliakie-Weizensensitivität]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
Einige häufig verwendete Polyole sind: &lt;br /&gt;
* Polyole als zahnfreundliche [[Zuckeraustauschstoffe]] in Kaugummis und Bonbons: zum Beispiel [[Xylit]] (Birkenzucker), [[Isomalt]], [[Sorbit]] oder [[Mannit]]&lt;br /&gt;
* [[Frostschutzmittel]]: zum Beispiel [[Ethylenglycol]] (&amp;#039;&amp;#039;1,2-Ethandiol&amp;#039;&amp;#039;) oder [[Glycerin]] (&amp;#039;&amp;#039;1,2,3-Propantriol&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Kunststoff]]bestandteile: [[Polyesterpolyole]] oder [[Polyetherpolyole]] werden in der Herstellung von [[Polyurethan]] verwendet.&lt;br /&gt;
* Farb-, Riech-, Geschmacks- und Wuchsstoffe (zum Beispiel [[ätherische Öle]]): diverse Phenole mit mehreren Hydroxygruppen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biogene Polyole ==&lt;br /&gt;
Im Regelfall entstammen sowohl die Polyole wie auch die Polyisocyanate der Produktion aus petrochemischen Rohstoffen, es können jedoch auch Polyole auf der Basis von Pflanzenölen eingesetzt werden. Vor allem [[Rizinusöl]] ist hierfür geeignet, da es selbst über Hydroxygruppen verfügt und so direkt mit Isocyanaten umgesetzt werden kann. Weiterhin werden [[Derivat (Chemie)|Derivate]] des Rizinusöls verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Kittel, Walter Krauß: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Lacke und Beschichtungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: Bindemittel für lösemittelhaltige und lösemittelfreie Systeme. 2. Aufl. Hirzel Verlag 1998, ISBN 3-7776-0886-6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Des Weiteren können Polyole auf Basis von Pflanzenölen zum einen durch [[Epoxide|Epoxidierung]]  der Pflanzenöle mit anschließender Ringöffnung wie auch über eine [[Umesterung]] von Pflanzenölen mit [[Glycerin]] hergestellt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Endres&amp;quot;&amp;gt;Hans-Josef Endres, Andrea Siebert-Raths: &amp;#039;&amp;#039;Technische Biopolymere.&amp;#039;&amp;#039; Hanser-Verlag, München 2009, S. 113–114, ISBN 978-3-446-41683-3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Polyurethane auf Basis von Pflanzenölen werden aufgrund der biogenen Herkunft eines Teils der Rohstoffe auch als „Bio-Polyurethane“ vermarktet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Biogene Polyole liegen in ihrem Preis derzeit oberhalb petrochemischer, wodurch ihre Anwendung auf spezielle Zwecke eingeschränkt ist. International wird an Polyolen auf der Basis von [[Sojaöl|Soja-]], [[Rapsöl|Raps-]], [[Sonnenblumenöl]] gearbeitet, unter anderem als Basis für die Herstellung von Matratzenschäumen. Einzelne Unternehmen arbeiten an der Gewinnung von biogenen Polyolen aus [[Lignin]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Endres&amp;quot; /&amp;gt; Große Nutzungspotenziale werden u.&amp;amp;nbsp;a. für die Herstellung von Polyurethanen als Kunststoffe, Schäume oder Kunstharze sowie von hochwertigen, lichtbeständigen Polyestern und Polyurethanen für die Lackrohstoffindustrie gesehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fraunhofer&amp;quot;&amp;gt;U. Buller, T. Hirth: &amp;#039;&amp;#039;Vom Rohstoff zum Produkt – Industrielle Biotechnologie und stoffliche Nutzung nachwachsender Rohstoffe als Beispiel für die verfahrenstechnische Forschung in der Fraunhofer-Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Chemie Ingenieur Technik – CIT.&amp;#039;&amp;#039; 81 (11); S. 1689–1696.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Keim|W. Keim]]: &amp;#039;&amp;#039;Kunststoffe: Synthese, Herstellungsverfahren, Apparaturen&amp;#039;&amp;#039;, 379 Seiten, Verlag Wiley-VCH Verlag GmbH &amp;amp; Co. KGaA, 1. Auflage (2006) ISBN 3527315829&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polyol| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stoffgruppe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Carrot account</name></author>
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