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	<title>Polygonaldolmen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Polygonaldolmen&amp;diff=713544&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;JEW am 20. März 2026 um 08:12 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Doppeltes Bild|links rechts|Danmarks Riges Historie vol.1 21b.jpg|175|Megawal60.jpg|257|{{center|1=Grundriss des Polygonaldolmen von Nødager.}}|{{center|1=Grundriss eines Polygonaldolmens - Schema}}}} &lt;br /&gt;
[[Datei:Gravhøj-57-klosterisegn.jpg|mini|[[Runddysse im Klosterris Hegn]]; südlich von Hornbæk]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lindeskov Stenbjerggård Langdysse-3.jpg|mini|3 Polygonaldolmen im gemeinsamen Hünenbett]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Polygonaldolmen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Form der [[Architektur]] nordischer [[Dolmen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Diese Feinunterteilung der Dolmen in Untertypen ist nur in Deutschland üblich. In den Niederlanden und Polen kommen diese Typen nicht vor. In Dänemark und Schweden wird nur nach Dolmen (Dysse, Döse) und Ganggrab unterschieden. Doch wird hier bei Dolmen die Form der Hügel (rund oder lang) in die Nomenklatur einbezogen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er kommt besonders oft im Norden der [[Dänemark|dänischen]] [[Insel]] [[Seeland (Dänemark)|Seeland]], in der [[Schweden|schwedischen]] [[Provinz]] [[Bohuslän]] und auf der [[Kimbrische Halbinsel|Kimbrischen Halbinsel]] (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Troldkirken]] in [[Jütland]]) vor. In [[Schleswig-Holstein]] sind Polygonaldolmen mit 11 erhaltenen Exemplaren vertreten; in [[Niedersachsen]], [[Mecklenburg-Vorpommern]] ([[Polygonaldolmen von Lexow]]) und [[Sachsen-Anhalt]] ([[Großsteingräber bei Lüdelsen]]) sind nur vereinzelte Exemplare erhalten. Neolithische Monumente sind Ausdruck der Kultur und Ideologie neolithischer Gesellschaften. Ihre Entstehung und Funktion gelten als Kennzeichen der sozialen Entwicklung.&amp;lt;ref&amp;gt;J. Müller In: Varia neolithica VI 2009 S. 15&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fünf bis neun Tragsteine bilden den [[polygon]]alen Kammergrundriss, der zumeist penta- oder hexagonal ist. Ein einzelner, oftmals besonders großer Deckstein liegt auf. Ein vorgebauter Gang ist zwar obligatorisch, aber oft nicht erhalten. Im [[Dithmarschen]] bilden die [[Rechteckdolmen|Rechteck-]] und Polygonaldolmen von [[Albersdorf (Holstein)|Albersdorf]] einen Schwerpunkt. Der [[Brutkamp]] gehört zu den eindrucksvollsten Anlagen dieses Typs. Typologisch betrachtet ragt eine der 13 Kammern von Hemmelmark, [[Kreis Rendsburg-Eckernförde]], mit der ungewöhnlichen Größe von 2,8 × 2,25 m und der Abtrennung eines [[Quartier (Archäologie)|Quartier]]es durch aufrecht stehende Platten heraus. Polygonaldolmen kommen seltener in [[Hünenbett]]en (Schülldorf, Kreis Rendsburg-Eckernförde) und häufiger in Rundhügeln vor (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Dannewerk]], [[Eckernförde]], [[Haßmoor]] und [[Süderende]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich ging man nach Ekkehard Aner (1914–1974) und [[Johannes Brøndsted]] (1890–1965) aufgrund des näherungsweise runden Baus von einem westlichen Ursprung dieses Typs aus. Diese Ansichten sind seit der umfassenden Untersuchung von [[Ewald Schuldt]] in [[Mecklenburg-Vorpommern]], der die autochthone Entstehung der unterschiedlichen Typen herausstellt, widerlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frankreich ==&lt;br /&gt;
Die Kammer des &amp;quot;Dolmen simple&amp;quot; ist rechteckig (Typ A) oder polygonal (Typ B) (franz. &amp;#039;&amp;#039;Dolmen polygonaux&amp;#039;&amp;#039;). Dieser Typ ist in Südwestfrankreich (Aveyron, Lot) und Mittelfrankreich (Puy-de-Dôme) verbreitet und weist mitunter lokal, spezifische Anpassungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Nordische Megalitharchitektur]]&lt;br /&gt;
* [[Dolmenzugang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Laux]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Polygonaldolmen im nördlichen Niedersachsen&amp;#039;&amp;#039; In: Die Kunde N. F. 21 1970 S. 61–68&lt;br /&gt;
* Jutta Roß: &amp;#039;&amp;#039;Megalithgräber in Schleswig-Holstein. Untersuchungen zum Aufbau der Grabanlagen nach neueren Ausgrabungsbefunden&amp;#039;&amp;#039;. Kovač, Hamburg 1992, ISBN 3-86064-046-1 (Zugleich: Hamburg, Univ., Magisterarbeit, 1987).&lt;br /&gt;
* [[Ewald Schuldt]]: &amp;#039;&amp;#039;Die mecklenburgischen Megalithgräber. Untersuchungen zu ihrer Architektur und Funktion&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1972 (&amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte der Bezirke Rostock, Schwerin und Neubrandenburg&amp;#039;&amp;#039;. 6, {{ISSN|0138-4279}}).&lt;br /&gt;
* Jürgen E. Walkowitz: &amp;#039;&amp;#039;Das Megalithsyndrom. Europäische Kultplätze der Steinzeit&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte Mitteleuropas.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 36). Beier &amp;amp; Beran, Langenweißbach 2003, ISBN 3-930036-70-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dolmen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fachbegriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trichterbecherkultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JEW</name></author>
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